" für Bildbearbeitung (nicht) geeignet"

-Daniel- schrieb:
Bei Bildschirmen sollte nunmal entsprechend investiert werden. Dass eine Investition in ein 200-300€ 6bit-IPS Panel keine Wunder vollbringt und ähnlich schlecht wie ein TN-Panel ist, sollte klar sein.

Zählt der PB248Q auch zu der 200-300 Euro Kategorie?

Ehrlich gesagt hab ich etwas Mühe mit den Bezeichnungen bei Asus... nicht der einzige Hersteller mit verwirrenden Bezeichnungen.

Ein PA248Q erhält ein mittelmässig und ein PB248Q erhält eine sehr gut Wertung, obwohl beide so ziemlich gleich sind.
 
Farbechtheit ist nicht nur für den Druck wichtig. Stell dir vor du bearbeitest ein Bild und verbreitest das, egal an wen. Da ist es doch wohl wichtig, dass das Medium zumindest von dir aus mit vernünftigen Farben publiziert wird, Nutzer von kalibrierten Monitoren werden es dir danken. Selbiges gilt für Webdesign oder Videobearbeitung.
 
Ich sollte dann dazu sagen das ich eher Retuschiere, Dinge veränder und selten mit Farben Spiele ;) Und falls doch schnapp ich mir in der Uni einen Eizo Bildschirm.
 
Wenn Dell, dann wär wohl der U2414H relativ interessant...
(Mein aktueller Dell 2408WFP Bildschirm hat laut dem Prad-Test eine durchschnittliche Reaktionzeit von 32ms, da sind wohl 8 ms eine Verbesserung.)
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Ich hab mal kurz in der Firma geschaut, was so für Bildschirme unterwegs sind.

Der eine war ein Dell E2209W und der andere ein Asus VH242H, beides sind TN-Panels und bei beiden konnte ich keine farblichen Unterschiede erkennen, wenn ich von der Seite draufschaue. (mal abgesehen davon, das irgendwann einfach der Winkel zu flach ist... :P)

Was übersehe ich da? Ich dachte, die TN-Panels haben Probleme mit dem Blickwinkel?
 
Scaret schrieb:
Also ich finde nicht, dass man den Prad Tests besonders vertrauen kann,...

Doch kann man. Natürlich ist auch ein PRAD Test nicht das "Non-Plus-Ultra". Aber die haben Ahnung von der Materie. Was anderweitig "empfohlen" wird, ist meist eher ein schlechter Witz. Gerade bei Monitoren kann man nur wenigen Quellen vertrauen. Unter anderem PRAD.
 
Das ist aber hier reichlich unsinnig. Farbmanagement, vor allem im Zusammenspiel mit Kalibrierung, benötigt entsprechend fähige Software. (Photoshop und Co. beherrschen das.) Das Bild oben ist vom Windows-Desktop. Dort bringt das genau gar nichts.

Der Monitor sollte korrekt eingestellt werden. (Meistens hilft es schon das sRGB Preset zu laden. Ggf. muss man von Hand einstellen.) Und dann sollte in den Einstellungen der Grafikkarte EDID aktiviert werden.
 
haii91 schrieb:
Kann mir mal jemand sagen warum der DELL U2414H Ips so grelle Farben hat im Vergleich zum BENQ XL2420TE mit TN Panel?
http://www.pic-upload.de/view-24936594/IMG_3512.jpg.html
Bei dem unteren Bild ist diesmal der BENQ links und der DELL rechts. Der DELL hat mit Helligkeit 75 und Kontrast 75 + sRGB
so ein schlechtes weiß.
http://www.pic-upload.de/view-24936622/IMG_3514.jpg.html
Solche Photos sind immer kaum zu beurteilen, sofern die nicht mit manuellen Einstellungen gemacht wurden (gerade z.B. beim Weißabgleich).

Aber zum eigentlichen Problem: Das kann leider vieles sein - falsche Einstellungen am Monitor, falsches Farbprofil unter Windows oder auch schlicht und ergreifend schlechte bzw. nicht vorhandene Werkskalibrierung des Monitors.
Da ich aber davon ausgehe, dass die meisten IPS-Monitore heutzutage zumindest irgendeine Form von Vorkalibrierung am Werk mitbringen, würde ich nochmal in die Doku oder in Tests zum Monitor schauen, denn manchmal versteckt sich sowas dann dämlicherweise hinter irgendeinem obskuren Preset oder irgendeiner Kombination von Einstellungen :rolleyes: ("warum einfach, ...").

Ansonsten kann ich nur empfehlen: Colorimeter kaufen/leihen und einfach beide Monitore kalibrieren.

Falcon schrieb:
Das ist aber hier reichlich unsinnig. Farbmanagement, vor allem im Zusammenspiel mit Kalibrierung, benötigt entsprechend fähige Software. (Photoshop und Co. beherrschen das.) Das Bild oben ist vom Windows-Desktop. Dort bringt das genau gar nichts.
Ich weiß nicht, wie weit Windows da mittlerweile nur mit Bordmitteln ist, aber idealerweise greift Farbmanagement systemweit und nicht nur selektiv in einzelnen Applikationen, d.h. den Unterschied zwischen kalibriert und nicht kalibriertem Bildschirm siehst du überall, selbst auf dem Desktop. Bei Colorimetern ist meistens eine Anwendung dabei, die das ermöglicht (wie gesagt: vielleicht geht es mittlerweile auch mit Windows Bordmitteln, so wie es bei anderen Betriebssystemen schon lange der Fall ist).

Dieser "wir haben korrektes Farbmanagement nur im Photoshop-Fenster"-Mist ist ein Überbleibsel aus Zeiten, in denen Windows mit dem Thema Farbmanagement von Haus aus so gut wie gar nichts anfangen konnte.
 
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Kalibriert = richtig eingestellt sieht man natürlich. Aber der Nutzer über mir sprach explizit von Farbmanagement. Und das funktioniert nur im Zusammenhang mit Profilen, die Windows reichlich wenig interessieren, soweit ich das weiß.
 
Mit Kalibrierung meine ich ebenfalls die Nutzung von ICC-Profilen, nicht das Einstellen am Monitor.
Ob Windows das mittlerweile vollumfänglich beherrscht kann ich aber nicht sagen, da ich farbkalibriertes Arbeiten unter Windows schon vor längerer Zeit aufgegeben habe. Wie gesagt: Mein letzter Stand ist, dass es zumindest mit Hilfe der Colorimeter-Software (systemweit) funktioniert.
 
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