News „Für das Erstgeborene“: 512-GByte-Module erlauben 8 TB RAM pro CPU

Volker

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Schade, bei dem Titel hatte ich mir dann doch eine UVP erhofft 😉
 
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Die werden wohl mit etwas Glück zum Marktstart noch vierstellig kosten.
 
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Ohne UVP im Artikel macht das RAM und AI Bashing hier keinen Spaß 😆
 
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Unser ESX-Server, den wir gerade beschaffen, kostet mit der gleichen RAM-Menge (1TB) 35000€ mehr als 2022. Die anderen Komponenten (z.B. die CPUs) sind im Preis vergleichbar geblieben.. Nur so als Preismarke..Und 2022 waren die Hardwarepreise auch schon etwas angezogen (Spätfolgen von Corona)
 
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Ich bin gerade dabei ein Eigenheim zu Bauen. Und jetzt stellt sich die Frage was kommt mich günstiger das Eigenheim oder die 8TB RAM? Ich tippe aufs Eigenheim. Da ist bestimmt sogar noch eine teure Kare drin
 
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Eine CPU mit 8 TB RAM benötigt dann bei 16 Kanälen mit DDR5-8000 RAM ganze acht Sekunden um den RAM einmal zu lesen oder zu schreiben. Könnte mir vorstellen, dass das in Zukunft auch noch ein Flaschenhals wird, besonders wenn irgendwann 3D-DRAM endlich mal fertig entwickelt ist, da sich dann die Speicherdichten pro DRAM-Chip veracht- bis versechzehnfachen dürften (je nach dem wie viele Lagen man fertigt/hinbekommt, ähnlich wie bei NAND).
 
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Ich wäre ja schon zufrieden wenn es eine 8 TB HDD zu einem guten Preis gäbe, aber die sind auch 2x im Vergleich zu vor 2 Jahren ....
 
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FrozenPie schrieb:
Eine CPU mit 8 TB RAM benötigt dann bei 16 Kanälen mit DDR5-8000 RAM ganze acht Sekunden um den RAM einmal zu lesen oder zu schreiben. Könnte mir vorstellen, dass das in Zukunft auch noch ein Flaschenhals wird

Es gibt schon lange Anwendungen, bei denen die Speicherbandbreite die Leistung begrenzt, besonders im HPC-Bereich. Bei den meisten Anwendungen ist das nicht der Fall, und das wird sich durch groesseren Speicher auch nicht aendern.

Ansonsten: Beim C64 dauerte es ca. 1s, um den gesamten Speicher von 64KB zu kopieren (Lesen oder Schreiben war etwas schneller). Bei meinem aktuellen System mit Ryzen 8700G dauert es 1s, damit ein CPU-Kern seine 64GB RAM einmal lesen kann (64GB/s ist die Grenze der Schnittstelle zwischen CCX und dem Rest des Systems, auch wenn der Speicher und der Speichercontroller mehr koennen); beim Maximalausbau von 256GB waeren es 4s. Insofern sind 8s fuer 8TB eigentlich ganz flott, bedingt durch die vielen Kanaele und nur 1 DIMM/Kanal, selbst wenn die DIMMs sehr gross sind (und entsprechend viele RAM-chips enthalten).
 
Wenn ich Hersteller wäre, würde ich derart große Module selbstverständlich auch gerade jetzt ankündigen bzw. fertigen. Sie versprechen nämlich aktuell nie dagewesene Gewinne.
 
ragnarok666 schrieb:
Ich wäre ja schon zufrieden wenn es eine 8 TB HDD zu einem guten Preis gäbe, aber die sind auch 2x im Vergleich zu vor 2 Jahren ....
Das schlimmste ist, dass es keine Verbesserung beim Kapazitäts-Preis-Verhältnis im zehn-Jahres-Vergleich gibt...
 
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Tausche Kleinwagen gegen ramriegel.
 
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theGucky schrieb:
Aber hier geht es ja um EIN Stick mit 512GB, das könnte eher auf der teuren Seite liegen mit mind Fünfstellig...
Der Vergleich hinkt ein bisschen. Das von dir verlinkte 512-GB-Kit besteht aus 8×64 GB und kostet deshalb aktuell rund 24.000 €. Das neue Micron Modul ist ja ein Single Modul. Dass die ersten Exemplare teuer werden, bezweifle ich überhaupt nicht. Fünfstellig kann zum Marktstart durchaus sein. Aber aus den heutigen Preisen für 8×64-GB RDIMM kann man nicht seriös ableiten, dass ein einzelnes 512-GB-Modul zwingend fünfstellig kosten muss.

Zumal das Gute Stück ja erst 2027 in die Volumenproduktion gehen soll. Erst dann wird man sehen, was die tatsächlichen Stückkosten und Endkundenpreise sind. Ich würde deshalb vierstellige Preise langfristig keineswegs ausschließen, gerade wenn die Fertigung hoch skaliert.
 
input_iterator schrieb:
Der Vergleich hinkt ein bisschen. Das von dir verlinkte 512-GB-Kit besteht aus 8×64 GB und kostet deshalb aktuell rund 24.000 €.
Deswegen habe ich weitere, kleinere Kits genannt, nur habe ich die nicht verlinkt.
Darunter 2x64GB Kit für 2000€, was effektiv auch 512GB mit 8 Modulen wäre, aber nur 8000€ kosten würde.
Ansich kostet das PCB ja nichts im Vergleich zu den Speicherchips.

Der 512 GB Stick hat laut Bild rund 40 Chips, aber davon müssten 8 Chips für ECC sein (1x pro Reihe/Seite), heißt man nutzt effektiv nur 32Chips, wo die 512GB aus resultieren. Jeder Chip müsste also 16GB beinhalten.
Auf dem Konsumenten RAM ist aber KEIN extra ECC Chip, heißt also ein 512GB Stick ist wegen ECC schon mal 25% teurer, weil der 25% mehr Chips verbaut hat.
Und wenn selbst der billigste RAM mit 64GB pro Stick 1000€ kostet, dann 8x64GB+25%= 512GB/10000€, also fünfstellig. :D
 
Endlich mal SAP HANA ordentlich betreiben können. An Power kommt es nicht ran aber besser wie nichts
 
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Gut zu wissen, dass es jetzt soweit ist. Ich hatte schon drauf gewartet, dass die vorgestellt werden.

Wir haben Datenbanken, die durch CPU-Leistung nicht begrenzt werden. Ein 2-Sockel-System mit viel RAM ist völlig ausreichend. Aktuell reichen 8 TB noch, aber der Zeitpunkt wird kommen, wo das nicht mehr reicht.

Als Referenz für diejenigen, die es interessiert und die hier versuchen sich irgendwie Preise herzuleiten:
Zu meinen Konditionen kostet ein 256 GB DIMM derzeit ca. 22.000€. In diesen Größen entwickeln sich die Preise aber nicht linear. Zwischen 128 GB und 256 GB liegt ca. Faktor 3 beim Preis für die doppelte Kapazität. Das würde ich mindestens erwarten, tendenziell aber eher noch mehr.

+/- 100.000€ pro Stück würde ich bei der aktuellen Marktsituation normal nennen. >120.000€ wäre relativ teuer, <80.000€ wäre vergleichsweise günstig.
 
@theGucky

Deine Rechnung, die Du aufgestellt hast, ist ja toll, aber in meinen Augen komplett irrelevant, weil Du hier Consumer RDIMM bzw. deren aktuelle Verkaufspreise einfach mal auf ein Enterprise TSV Modul überträgst. Was Deine ECC Rechnung angeht, also bei klassischem ECC werden auf 64 Bit Nutzdaten zusätzlich 8 Bit für die Fehlerkorrektur gespeichert, also 72 statt 64 Bit. Das sind, wenn ich richtig gerechnet habe, 12,5 Prozent zusätzliche DRAM Bits, aber eben keine 25 Prozent. Mal davon abgesehen, ob diese zusätzlichen Bits bei einer bestimmten Modulbestückung tatsächlich durch acht separate Chips dargestellt werden sollten, hängt von der Chipbreite, der Organisation und dem Aufbau des konkreten RDIMM ab. Daher muss man Deine Aussage als reine Vermutung betrachten. Oder Du arbeitest beim Hersteller. ;-)

Daraus zu behaupten, das Modul werde deshalb 25, oder, 12, oder irgendeinen anderen festen Prozentsatz teurer, ist schlicht nicht haltbar. Bei den tatsächlichen Kosten spielen noch zahlreiche andere Faktoren eine entscheidende Rolle, wie PCB, Packaging, Bestückung, RCD/Register, Yield, Stückzahlen, Fertigungsverfahren und natürlich die angestrebte Marge des Herstellers.
 
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