GA-P35-DS3R und ESATA

Suppenhahn

Cadet 4th Year
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Ich möchte mir demnächst eine ESATA Festplatte zulegen.
Beim DS3R wurde ja auch eine Slotblende für Esata mitgeliefert,die aber quasi nur Sata Anschlüsse von innen nach aussen führt.
Jetzt habe ich gelesen, dass wenn man Esata mit einer Slotblende hat die maximale Kabellänge nur 1m betragen darf (inkl. der Kabel innen).
Meine Frage: Stimmt das so? Was passiert wenn man längere Kabel nimmt?
Hat vielleicht jemand Erfahrungen mit dem DS3R und ESATA Platten?
 
Längere Kabel = mehr Rauschen/Interferenzen = Geschwindigkeit geht verloren.

Insgesamt ist zu sagen, dass es bei eSata ohne Slotblende aber auch nicht besser aussieht. Es kommt vor allem auf die Kabelqualität und Abschirmung an. Falls die Slotblende von minderer Qualität ist, verbessert sich das Ergebnis natürlich nicht.

Gelesen hast Du dies wahrscheinlich hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Serial_ATA

ABER: http://www.cwol.com/serial-ata/sata-cables-external.htm
Am einfachsten ist es überhaupt keine Slotblende zu nehmen. Triple Shielded Kabel haben die elektrischen Anforderungen, um 2 Meter mindestens überbrücken zu können.
Den Anschluss kannst Du Dir aussuchen. Es kommt eigentlich nur auf dem Anschlusstyp L oder I an. Mit dem Sata I Kabel bzw zwei I Anschlüssen, liegt man für normale HDDs meist richtig.

So etwas wie eSata gibt es eigentlich nicht. Es wurden nur bessere Kabelschirmungen, ein anderer Klickverschluss und höhere Spannungen (der größte Unterschied) verlangt. Ein eSata Kabel ist eigentlich vom Prinzip nur ein verbessertes Kabel mit L-Anschluss, was man genauso gut als I Anschluß kaufen kann.

Lass Dich also nicht verwirren: Im Prinzip eSata = L Stecker, internes Sata I Stecker.
Du kannst alle Kabelkombinationen kaufen. Adapterbrackets sind oft nur Störstellen und sollten weggelassen werden. Für das fehlende Bracket bzw. das Loch im Gehäuse kann man sich immer etwas ausdenken.

Bei Fragen zur Stromversorgung von externen Festplattenlösungen kannst du eventuell nochmals posten.
 
Vielen Dank erstmal!
Ich wollte mir eine externe Festplatte à la Seagate Freeagent Pro oder WD Mybook Studio Edition kaufen.
Die beste Lösung wäre also,direkt ein Kabel vom Board nach aussen zu führen?
Wo bekommt man die Triple Shielded Kabel am besten in Deutschland (von einem deutschen Händler)?
 
Kann das bei meinem Board noch passieren,dass mir der Controller flöten geht? Ist ja relativ neu.
Du rätst also grundsätzlich zum Eigenbau?
Meine externe Festplatte muss aber Portabel sein und auch zusätzlich zum eSata auch noch einen USB 2.0 Anschluss haben,damit ich sie Theoretisch auch bei Freunden anschliessen kann.
 
Eigentlich rate ich zum Eigenbau. Das Problem des USB 2.0 und der mögliche fehlende portable Stromanschluß ist natürlich dann nur durch einen Adapter zu lösen. Konkret dieser hier: http://www.amazon.de/Adapter-Netzteil-S-ATA-Festplatten-Laufwerke/dp/B000NOSNTI
Aufpassen I Stecker Adapter.

Vom Preis her aber sicherlich billiger als ein überteuertes Freeagent Pro.
Auf die käuflichen eSata Varianten gebe ich persönlich keine Garantie auf Zuverlässigkeit noch auf die eSATA Funktion mit voller Bandbreitenkapazität. Zuviel negatives wurde im Laufe der Zeit berichtet.

p.s. dein Controller kann sich durchaus verabschieden.
 
Inzwischen ist meine Festplatte gekommen.
Habe mich für eine ICY Box der 380er Serie mit eSATA+USB und einer 500GB Hitachi Deskstar entschieden.
Läuft alles ganz gut soweit,bloß das Hotplugging bereitet mir Kopfschmerzen.
Hotplugging ist nur an den SATA-Anschlüssen möglich die vom Gigabyte-Controller meines Boards verwaltet werden.
An den Anschlüssen die der Intel-Controller verwendet jedoch nur mit zuhilfenahme von Tools wie Hotswap,und dann auch nicht immer. Ist es normal dass die Southbridge (ICH9R) von Intel kein Hotplugging unterstützt? Gibt es Abhilfe?
 
Traurigwerweise mehr oder minder ja, normal.
https://www.computerbase.de/forum/threads/esata-platte-hotplug-faehig.281880/
Siehe Madnex Beitrag.

Der ICHXR hat in dieser Beziehung schon immer Schwierigkeiten gemacht.
AHCI ist Voraussetzung, viel schlimmer wird es, wenn der Datenträger auf einmal als dynamisch formatiert worden ist und an einem anderen Rechner nicht erkannt wird.
Dann kommt noch eine mehr oder minder lustige Tatsache hinzu, die AHCI Treiber für Vista ermöglichen Hotplugin der ICHXRs ohne größere Probleme. XP und ältere Betriebssysteme tun sich schwer. Unter Linux funktioniert es mit Tools wie HDparm.

Du kannst Dir diesen Thread durchlesen: http://forums.storagereview.net/index.php?showtopic=25594
Zwar viel Halbwissen, aber es zeigt, dass Intel mit den Treibern nicht wirklich glänzt.
Nvidias Lösung ist einfacher und komfortabel.

Das Tool hatte ich emphohlen ( http://safelyremove.com/de/fullFeaturesList.htm ), welches natürlich auch für Sata Laufwerke funktioniert. Eine andere Abhilfe, wäre siehe Thread die HDD zu deinstallieren.

Generell liegt es aber an Intel: http://techreport.com/forums/viewtopic.php?f=36&t=59837
UPDATE: Out of curiosity and boredom, I checked Intel's site again, and the release notes for Matrix Storage Manager have been updated with the following information under the "Resolved Issues" section for version 8.0.0.1039:
MSM release notes wrote:2549694 - eSATA HDD not visible in "Safely Remove" OS sys tray icon.
So it appears to be fixed now, according to Intel.

Ergo: Du kannst den neuesten Intel Matrix Storage installieren... Erwarte nicht zu viel und natürlich das neueste Bios für dein Mainboard.
Denn z.T. gibt es wohl auch suboptimale Biosvarianten, je nach Hersteller (--> AHCI).
 
Hm,ich hab ja noch den Gigabyte SATA2 Controller, an dem Hotplugging keine Probleme macht.
Aber das mit Basis und Dynamischen Laufwerken war echt seltsam,hab die Platte inzwischen umgewandelt in ein Basis-Laufwerk weil andere Pcs die Platte nicht erkennen wollten.
 
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