Gast erschießt Räuber - wie ist eure Meinung dazu?

Meine Meinung dazu ist:

Diese Diskussion kann nur ausufern und zwar zwischen "Der hat's verdient!" und "Weshalb gibt es bewaffnete (normale) Gäste?".

Hier im Forum wird es dazu wohl keine Erkenntnisgewinne geben. Im Gegensatz zu dem oder den Urteilen, die in diesem Fall ergehen werden.
 
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Da das Ganze in Texas passierte… ist es ja dort „normal“
 
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Tja, klarer Fall von Pech gehabt. Lieber einer vernünftigen Arbeit nachgehen als andere zu überfallen.

Am Ende ist der Räuber ja selbst Schuld, er hat sich aktiv dafür entschieden den Überfall zu tätigen und nicht die Gäste, die haben nur auf seine Tat reagiert.

In Deutschland wäre es ebenfalls straffrei, wenn man mit einer Waffe bedroht wird den Täter ebenfalls zu erschießen. Der Täter darf dabei aber nicht auf der Flucht erschossen werden, da er dann keine Bedrohung darstellt.
Einfach mal google anwerfen, dann findest du auch Beispiele hierfür.
 
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@_killy_ Spielst du auf den Notwehrparagraphen an oder seit wann erschießen wir andere Menschen?
 
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Problem ist wohl, dass wenn du dem nur ins Bein schießt, er die Möglichkeit hat, dich zu erschießen.

Machst du gar nichts, nimmt der vermutlich nur dein Geld.

Dann bleibt aber die Frage, wie der reagiert, falls er merkt, dass du eine Waffe hast, weil er dich z.B. nach Geld durchsucht.

Muss man vielleicht sogar handeln, um nicht sein eigenes Leben zu gefähren?
 
@spfccmtftat
Nein das klingt für mich eher nach dem Reinheitsgebot für Bierbrauerei....

Erschießen tun wir uns (auch ohne gerechtfertigenden Grund der Straffreiheit zur Folge haben kann) seitdem es Schusswaffe gibt ;)

Ein Bein-Schuss ist grds. imo inakzeptabel (davon abgesehen dass er auch tödlich enden kann wenn Verletzung der Arterien). Zur Neutralisation der Gefahr steht die Herbeiführung der Handlungsfähigkeit beim Aggressor an oberster Stelle - egal ob temporär oder final. Diese kann mit der Tötung am effektivsten sichergestellt werden

MfG, R++
 
Notwehr könnte da theoretisch ziehen, bei uns in Deutschland ist aber meines Wissens nach das führen einer Waffe in der Öffentlichkeit nicht erlaubt und davon gibt es auch nur wenig Ausnahmen.

Bei uns gäbe es vermutlich keine Strafe für die Verletzung/Tötung im Rahmen der Notwehr, vermutlich aber für das führen einer Waffe in der Öffentlichkeit., sofern keine Ausnahmeregelung für die Person gilt.

Um das Ganze auf den rechtlichen Aspekt zu reduzieren:
(2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.
Vom Text her könnte man durchaus davon ausgehen, das man in der Pflicht ist, zu Handeln.

Nachtrag: Spätestens hier wird es kompliziert, ich muss mich zwar nicht selbst in Gefahr bringen, um anderen zu helfen, aber wenn ich die Möglichkeit zu helfen habe und diese nicht nutze, fällt das irgendwo auch in den Bereich der unterlassenen Hilfeleistung (wobei man hier wegen der Gefahr für das eigene Leben keine Strafe zu befürchten hat)?

Ich bin kein Fan der US Waffengesetze, aber durchaus von Karma (talk shit - get Hit).
Wer mit Vorsatz einer Straftat begeht und anderen Schaden zufügen will, der hat es nicht anders verdient.
 
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Der Thread geht wieder nur in eine Richtung.
Aber dem TO wird ja dauernd neues Futter vorgeworfen.
 
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@ wuselsurfer
Wenn du nichts zum Thema beitragen willst, dann halte dich bitte einfach raus.
Was am wenigsten hilft, ist das jammern, dass einem der Thread nicht gefällt.

Zum Thema:

Ich finde das durchaus interessant darüber zu Diskutieren, ob das Verhalten des Mannes richtig, vielleicht sogar notwendig war, um sich und andere zu schützen.

Vermutlich wäre zwar nichts passiert, wenn der sich einfach still gehalten hätte.
Aber wenn dich einer mit der Waffe bedroht weißt du halt auch nicht, wie das am Ende ausgeht.
Vor allem wenn der bemerkt, dass du auch bewaffnet bist.
 
Etwas komisch, dass er den "Tatort" dann einfach so verlässt, evtl. war seine Pistole ja auch nicht legal.

Auch in Texas müssen Waffen beim Kauf registriert werden bzw. vorher ein Hintergrundcheck gemacht werden.

Der Räuber stellt sich aber auch selten dämlich an, den Rücken zuzudrehen, gleichzeitig weiß man nicht wie der Räuber reagiert wenn er beim Gast die Pistole sehen sollte.

Imho richtig gehandelt, bestätigt ja auch das Gesetz dort. Ein Cop in zivil oder außer Dienst hätte dort wohl nicht anders gehandelt.
 
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mykoma schrieb:
Wer mit Vorsatz einer Straftat begeht und anderen Schaden zufügen will, der hat es nicht anders verdient.
CharlieBraun12 schrieb:
Da überfällt ein Räuber ein Restaurant und bedroht die Gäste mit einer Waffe.
Ernsthaft?
Der Räuber hat die Gäste lediglich mit der Waffe bedroht und hat nicht auf sie geschossen.
Deshalb hat er den Tod verdient?

Wer dieser Wildwestmanier in den USA auch nur einen Funken Sympathie entgegenbringt, der sollte sich mal ernsthaft Gedanken über seine eigene Einstellung machen.

Zum Glück herrschen bei uns andere Grundsätze und gesetzliche Vorgaben.
Der Todesschütze hat nichts anderes verdient als lebenslang weggesperrt zu werden.
 
Gamenick schrieb:
Etwas komisch, dass er den "Tatort" dann einfach so verlässt, evtl. war seine Pistole ja auch nicht legal.
Hab jetzt das Bild Video nicht geschaut, allerdings hab ich irgendwo das original ungeschnittene gesehen.

Der Kerl schießt halt 9x auf den Räuber, denn letzten Schuss dann auch noch als er bereits am Boden lag aus nächster Nähe in den Kopf.
 
Das wäre dann wohl glatter Mord.
Unfassbar.
Das ist dann weder Notwehr, noch Nothilfe und auch nicht ansatzweise verhältnismäßig. Auch nicht nach den US-Gesetzen.
 
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8 mal anschießen und anschließend Headshot verpassen ist wohl keine Notwehrsituation mehr.
Falls das die Wahrheit ist, ist das in meinen Augen mindestens vorsätzliche Tötung eigentlich sogar Mord.
Da werden die US Behörden was zu tun bekommen.
Kann man nur hoffen, das der Schütze lange gesiebte Luft atmet.
 
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Also wenn jemand mit einer Waffe auf mich zielt in der Absicht mich auszurauben und/oder zu verletzen bzw. zu töten, was ich vorher nicht wissen kann, dann mache ich natürlich alles erdenkliche um mein Leben zu schützen.

Und das kann auch durchaus ein gezielter Schuss auf die Person sein, oder mit einer Eisenstange ein gezielter Schlag wo ich mir sicher sein kann, dass die Gefahr von der Person nicht mehr ausgeht. Da gibt es genug Gegenstände für. Und das muss dann auch nicht nur ein gezielter Schuss/Schlag sein damit ich mir sicher sein kann.

Der Räuber ist doch in dem Moment der Aggressor und da kann ich nicht verstehen, weshalb dieser Mensch in irgendeiner Art und weise "verteidigt" werden sollte. Wenn gewartet wird bis er jemanden erschossen hat wäre es dann für alle in Ordnung ihn zu töten ? Dann ist aber schon ein unschuldiger gestorben und diesen Tausch finde ich nicht fair, im Zweifel dann der Räuber zuerst, ganz einfach.

Im Falle dieses Videos kann ich nur versuchen zu verstehen, dass dem Menschen in dem Moment da alle Sicherungen durchgebrannt sind und er deswegen so ausgerastet ist, was für Menschen in Extremsituationen schonmal passieren kann. Vielleicht aus Angst, vielleicht aus Wut, dennoch hat er sich einfach nur verteidigt.
 
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Ist wohl überzogen hätte jeder seine 5 Dollar gegeben wär der Räuber sicher wieder gegangen.
Anderseits ist das legal da was die Sache nicht viel besser macht.
Ansonsten kann man dazu nur sagen Berufsrisiko des Räubers, Ich denk mal der kannte die Gesetze da und wusste das jeder 2. ne Waffe hat.
 
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Ich sehe das "gezielte Kopfschuss verpassen" keinesfalls als Notwehr, sondern als überlegten Vorsatz.

Wenn der Gast auf den Räuber das Magazin entleert und dabei ein Kopftreffer entsteht, ist das eine Sache, jemanden, am Boden liegend die Waffe an den Kopf zu halten und abzudücken ist Vorsatz.

Wenn es jemand nicht nur gewohnt ist eine Waffe zu tragen, sondern diese auch zu benutzen, dann erst recht, weil er dann genau weiß was er macht.
 
NotNerdNotDau schrieb:
Der Räuber hat die Gäste lediglich mit der Waffe bedroht und hat nicht auf sie geschossen.
Deshalb hat er den Tod verdient?
Verdient würde ich nicht sagen, aber er ist definitiv selbst schuld, und ich sehe hier auch kein Problem in der reinen Notwehrhandlung. Da ist jemand mit einer Waffe, der mich bedroht. Damit habe ich, auch in DE, gesetzlich und auch (aus meiner Sicht) moralisch das Recht, mich zu verteidigen. Da er eben eine Schusswaffe hat, muss ich ihn allerdings möglichst Handlungsunfähig machen...
Der ausgeraubte / bedrohte hat sich die Situation nicht ausgesucht, der Räuber schon. Play stupid games, win stupid prizes. Tut mir leid, ist aber so, und das ist auch gut so. Wo kommen wir hin, wenn ich auf der Straße Leute mit einer Schusswaffe ausrauben darf, die mich aber dafür nicht in Notwehr umbringen dürften? Viel Handlungsunfähiger könnte eine Demokratie doch gar nicht sein?

Noninterlaced schrieb:
8 mal anschießen und anschließend Headshot verpassen ist wohl keine Notwehrsituation mehr.
Falls das die Wahrheit ist, ist das in meinen Augen mindestens vorsätzliche Tötung eigentlich sogar Mord.
Nö, die ersten Schüsse sind weiterhin als Notwehr zu sehen. Ob der Täter diese überlebt hätte, darf angezweifelt werden. Dazu kommen so Sachen wie: Ist die Person ggf. schon durch vorherige Erlebnisse traumatisiert? Eventuell war er als Kind auch Zeuge eines bewaffneten Überfalls, weshalb er hier stumpf überreagiert?
Spoiler dazu: Ich habe weder den Artikel gelesen noch das Video geguckt - ich werfe nur Dinge in den Raum, die man berücksichtigen sollte. Wenn aus dem Fall klar hervorgeht, dass der Schütze das aus reiner Willkür/Gleichgültigkeit/Hass getan hat, ist das natürlich was anderes.
Ich sehe hier eher Notwehr und als Konsequenz der Überreaktion ein Gutachten zur geistigen Gesundheit des Notwehrschützen. Aber wie gesagt - habe das Video nicht geguckt, und alle Arten von Beschreibungen haben für mich (leider) keinen Wert mehr, da diese immer subjektiv sind, und sich in den Medien sehr, sehr oft als vollkommen falsch herausgestellt haben.
 
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