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NewsGeForce RTX 5090 FE: Schmelzende Stecker in Folge fehlender Lastverteilung?
Aha, also darf man auch keine ATX3.X Netzteile mit der 5090 verwenden, weil man dann nicht auf Nvidias Wunderadapter zurückgreifen muss und die Kabel vom Netzteilhersteller verwenden könnte? Mit genau denen hat man nämlich die genannten Probleme.
Lächerlich.
Meiner Meinung nach, beweist das Video noch gar nichts. Es wäre interessant gewesen das PCB der FE auszubauen und dann das 12vhpwr mit diesem und dem Netzteil zu verbinden.
Dann hätte er den Widerstand der 6 12V Leitung am PCB der FE messen müssen. Ich vermute, das 2 Leitungen einen sehr geringen Widerstand haben und 4 einen hohen. Daher präferiert der Strom Leitung 1 und 2 und belastet diese extrem. Gründe dafür können diverse sein:
Ausgenudelte Terminals an den 4 schwach belasteten Leitungen
Ein Problem im Netzteil
Schlecht gelötete Kontakte am Powerconnector auf dem PCB der FE
etc.
Ein anderer Tester hat gegen gemessen und keine so starken Abweichungen gehabt:
Es ist dennoch wichtig, dass mein Fall nicht die Norm sein sollte sondern nur zeigt was anscheinend passieren kann. Ich bin mir sicher dass es nur an dem spezifischen Kabel von mir in Kombination mit meiner Karte ist.
Ich habs schon in dem anderen Thread geschrieben. Eigentlich sollte doch, wenn auf der Grafikkarte alles Gebrückt ist und das Netzteil Singlerail ist, die einzelnen Adern "einfach nur" eine Parallelschaltung darstellen. Dass sich der Strom so unterschiedlich auf die Adern verteilt, würde bedeuten, dass der Widerstand der Ader (samt Steckerpin) untereinander unterschiedlich ist und sich so der Strom eben unterschiedlich auf den Adern verteilt. Das spricht weiterhin für einen Fertigungsproblem der Molex Stecker hin PLUS eine mangelhafte Qualitätssicherung, weil man die Widerstände in einem Prüfstand messen könnte und eben stark unterschiedliche Widerstände ausmustern sollte, bevor es in den Verkauf geht.
Da kann man nur noch den Kopf schütteln...
Zum Glück war und werde ich nie ein Early Adopter sein.
Aber hey, wenigstens ist die Karte zum Schnäppchenpreis und überall in ausreichenden Mengen zu haben.
Das ist relativ einfach. nVidia schreibt in ihrem offiziellen Quickguide zur 5090 folgendes. Damit sind irgendwelche claims, welche mit 3rd party Kabel zu tun haben, direkt mal obsolet...
Vielleicht könnte Nvidia einfach allen mitteilen, dank welchem Voodoo Zauber die 12V-2×6-Stecker nicht mehr brennen, wenn der 12VHPWR Standard genutzt wird?
Durch Messungen zum Beispiel. Das sind ja nur theoretische Überlegungen.
Das ist halt nichts wert, solange ich das Problem nicht identifiziere warum so viel Last nur über 2 Pins/Kabel geht. Diese ganze News sind so lange nichts wert, solange das Problem nicht eingegrenzt wurde.
Wenn ein Kabeltausch bereits das Problem löst, was der 8auer hier insinuiert, dann ist die ganze Aufregung doch fast umsonst, denn ein defektes Kabel kann dir immer passieren, aber eben nicht allzu häufig.
Wintermute schrieb:
So funktioniert die Schaltung eben. Ich bin ernsthaft an einer Erklärung interessiert, aber die gegebene scheint mir mit meinem begrenzten Wissen über Elektrik/Elektronik ziemlich schlüssig.
An der Schaltung ist ja erst einmal nichts verkehrt. Die Regeltechnik muss halt dafür Sorgen, dass der Strom möglichst gleichmäßig über die Litzen geht. Wenn da teilweise 10A drüber gehen, aber der Pin nur 9,2 erlaubt ist das theoretisch über Spec, aber wohl nicht relevant. Laufen da dann 30A drüber, wirds problematisch, dann liegt aber das Problem nicht an der Schaltung...
Wintermute schrieb:
Verstehe also nicht, wo hier ein voreiliger Schluss sein könnte.
Ist doch eigentlich ganz Simpel. Jede FE hat die gleiche Schaltung.
Die FE vom 8auer ist ein Umbau auf Wasserkühlung. Alleine da kann schon was schiefgehen.
Tingel schrieb:
Dieser Stecker wird millionenfach eingesetzt, ich kenne ihn z.B. aus dem Modellbau. Da werden Motoren mit bis zu 10kW (ja, 10.000 Watt) über drei Adern angebunden (dann natürlich mit anderen Steckern) und es funktioniert tadellos.
Meine Frage ist wird das nur bei Furmark so heiß and den Steckern und am Netzteil oder auch bei Star Wars Outlaw bzw. normalen Games und Anwendungen.
Furmark ist ja eigentlich ein unrealistisches Ausnahme Leistungs Szenario...
Ich hatte kurz das Video durchgeskippt aber erst hat Roman Outlaw getestet und keine Kabel Temperaturen gezeigt und dann Furmark mit fast 150°C Steckern...
Und das scheint mir ja doch irgendwie nen Design Fehler zu sein.
Muss ja nicht überall auftreten. Roman hat hier auch geschrieben, dass es auf seine Hardwarekombi zurückzuführen ist. Das Ding ist meiner Ansicht nach eher, dass dieser Zustand überhaupt auftreten kann. In welcher Konstellation ist ja erstmal zweitrangig. Bei derartigen Strömen sollte doch ein fail-safe irgendwo eingebaut waren, wie es früher anscheinend der Fall war, wenn man Buildzoids Video ansieht?
Jetzt soll der Stecker also auch für die Lastverteilung zuständig sein? Der Stecker ist ein Stecker. Er verbindet über Leitungen zwei Endpunkte. Nicht mehr und nicht weniger. Für die Verteilung über die verschiedenen "Phasen" kann der Stecker nichts.
Ist jetzt also die Frage, wer ist der Dumme. Das Netzteil? Die Grafikkarte? Bei so einer "Lastverteilung" hätte auch der "alte" Stecker Probleme.
Also bitte hört doch auf Probleme auf den Stecker zu münzen, wofür der Stecker nichts kann.
Diese Netzteilkabel sind auch eigentlich mal maximal für 8-Pin Stromanschlüsse mit maximal 150w gedacht gewesen. Ich wette die meisten Netzteilhersteller haben einfach nur den 8-Pin Stecker ersetzt und nix am Kabel geändert. 150 Watt sind 12 Volt * 12,5 Ampere und dafür sind die Kabel vermutlich ausgelegt.
Natürlich führt es dann zu Problemen wenn permanent mehr Ampere drauf sind, dann erhitzt sich das Kabel.
Was ist da wohl drin, vermutlich 1,5mm² Drähte. Mit 2,5mm² Drähten gäbs das problem wohl nicht.
Die Lösung wäre also ein dickeres Stromkabel und ein Stecker mit relativ großen und dickeren Kontakten.
Oder halt einfach wieder vier 8-Pin Stromanschlüsse auf die Grafikkarte drauf, da ist das Problem technisch dann unmöglich.
Aber meinem Verständnis nach ist sie dazu nicht imstande, da wir nur noch einen shunt und den 12V Blob danach haben? Das Kabel ist demnach weniger das Problem, als die weggesparte Regelelektronik.
Was soll bei der Wasserkühlung schiefgegangen sein? Er hat doch nicht die Stromversorgung umgebaut. Und selbst wenn da was schiefging: soweit ich das beurteilen kann, sollte eben genau dann eine Schutzschaltung eingreifen, die es früher gab und wie sie heute im Fall der 5090(FE) nicht einmal mehr möglich ist (Siehe ASUS Lösung, die wenigstens eine Warnung ausgibt).
So sieht das übrigens in der Praxis aus, jedes hier zu sehende Kabel enthält nur eine (dicke) Ader. Die Kabel zur Grafikkarte vertragen über 1000 Watt, aber ich muss ja die vorhandenen Stecker bedienen.
Hä? Es wird doch permanent nur auf NVIDIA geschimpft und AMD in den Himmel gelobt?! Ich will mich gar nicht auf ne Partei stellen, aber entweder du trollst, oder lebst in einem Paralleluniversum.
Das spricht weiterhin für einen Fertigungsproblem der Molex Stecker hin PLUS eine mangelhafte Qualitätssicherung, weil man die Widerstände in einem Prüfstand messen könnte und eben stark unterschiedliche Widerstände ausmustern sollte, bevor es in den Verkauf geht.
Es ist weder ein Qualitätssicherungs- noch ein Fertigungsproblem sondern ein Toleranzproblem. Ein Problem der FEHLER-Toleranz.
Ein Steckersystem muss seiner Belastung standhalten, unter einer Vielzahl an Umgebungsparametern. Dazu gehört die Abnutzung der Kontaktflächen, die Bewegung der Kontakte durch die Belastung der angeschlossenen Kabel und deren Verlegung und die Umgebungstemperatur.
Das man bei gesteckten Pins unterschiedliche Übergangswiderstände hat ist normal. Bei jedem Steckvorgang ist dieser anders als davor. Das muss das Steckersystem aushalten und nach diesen ungünstigen Fällen legt man seine Belastung aus. Hier wurde die Belastung nach dem Idealfall ausgelegt. Der Stecker hat keine Fehlertoleranz mehr. Die hatte er bei der 4090 und schon da hat man gesehen, das es nicht ausreicht.
Eigentlich sollte doch, wenn auf der Grafikkarte alles Gebrückt ist und das Netzteil Singlerail ist, die einzelnen Adern "einfach nur" eine Parallelschaltung darstellen. Dass sich der Strom so unterschiedlich auf die Adern verteilt, würde bedeuten, dass der Widerstand der Ader (samt Steckerpin) untereinander unterschiedlich ist und sich so der Strom eben unterschiedlich auf den Adern verteilt.
Es kann auch sein, dass der Widerstand auf dem Board (oder Netzteil) zu den Adern schon unterschiedlich ist.
Wenn dem der Fall sein sollte, aus welchem Grund auch immer, dann ist es natürlich ein riesiges Problem, wenn man keine Überwachung der Einzellasten hat.
kleine Ergänzung:
Wenn ich mich nicht verschaut habe, dann ist die thermische Widerstandsänderungen einer AWG16 Ader bei ca. 10^-4 Ohm/K. Das heißt, dass wenn ich will dass sich meine Adern selbst anhand der Temperatur regeln und ich eine maximale Temperaturdifferenz von 10°C annehme, der Anschlusswiderstand aller Adern um maximal 10^-3 Ohm abweichen darf. Also bei 0.01Ohm Widerstandsdifferenz würde die Ader mit dem niedrigen Widerstand sich um 100°C aufheizen, bis der Strom über die anderen Adern fließt.