Gefühlte Wirklichkeit--Unsere Matrix

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Ich habe mal vor einiger Zeit ein interessantes Buch gelesen.
Es handelte von einem Jungen, der ein Spiel ala Wing Commander an seinem Computer spielt. Doch je länger er dieses Spiel spielt, umso merkwürdiger verhält sich das Programm.
Schlussendlich befindet der Junge sich in seinem vermeintlichen Spiel wieder und sieht sich mit den vorher bekämpften Aliens konfrontiert, die ihn um Gnade für ihr Volk bitten. Zudem wollen die Aliens natürlich mehr über ihre merkwürdigen Gedächtnisverluste wissen (immer dann wenn der Rechner nämlich aus war).
Leider weiß ich den Titel nicht mehr.

Aber wenn wir tatsächlich in einer simulierten Welt leben sollten - falls jemanden den Cheat für den "God-Mod" hat, soll er ihn mal posten... :D
 
Wenn das wirklich so ist, dann war der Programmierer von Georg W. Bush entweder ein Anfänger, geistesgestört oder nur voll besoffen. Letzteres würde die Alkoholsucht von Georgi erklären. *allesernstmein* :alien_alt:
 
Noch zwei Gedanken zum Artikel und zur Diskussion:

Angenommen, wir leben in einer Simulation - kann es Fehler und Abweichungen geben, die wir tatsächlich als Fehler wahrnehmen können ( ? ! ? ) und die wir nicht letztlich auch genau so gut als neue Erkenntnis über die Simulation aufnehmen können? Egal ob es jetzt Geister, änderungen physikalischer Größen oder sonstige bisher "für unmöglich" gehaltene Dinge sind? Ein tatsächlicher Hinweise auf eine Simulation wäre es meiner Meinung nach erst, wenn die ganze Simulation abstürzt und all unsere Wahrnehmung aufhört (bei mir immer dann wenn ich vom Feiern nach Hause komme :D ).
Schön, wenn wissenschaftliche Themen lesegerecht für Nichtwissenschaftler formuliert werden - aber ein wichtiger Unterschied hätte durchaus beibehalten werden können: Alle Wahrscheinlichkeiten (20% oder was auch immer) können nicht wiedergeben, wie wahrscheinlich es ist, dass wir in einer Simulation leben, sondern nur, wie wahrscheinlich es ist, dass dieses denkbar wäre. Ansonsten müssten für die Wahrscheinlichkeitsberechnung einige Daten mehr aus der realen Welt außerhalb der Simulation vorliegen. Auch die dritte These kann nur lauten "oder mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit darf in Erwägung gezogen werden, dass wir in einer Simulation leben." Denn die ersten beiden Thesen stellen die Denkbarkeit einer solchen Simulation in Frage, nicht nur ihre tatsächliche Existenz.

Und denken darf man ja noch aber für diese Gedanken Geld bekommen ? Nein !
 
Ich halte die ganze Theroie für etwas herzlos... Ich sehe auch die Botschaft nicht.

Vergleichen wir mit dem Weltbild des Christentums:
(ich bin nicht so sehr überzeugt von diesem Glauben und korrigiert mich bitte, wenn ich etwas falsches schreibe)

Gott hat uns als Abbild von sich geschaffen und liebt uns. Wenn wir gutes tun, kommen wir ins Paradies

Matrix: Wir sind ein Experiment und können jederzeit gestoppt werden. Wir sind unwissend, machtlos und gefangen... unsere Umgebung ist nur simuliert.

Obwohl ich nicht sehr gläubig bin, bewirkt der Glaube bei vielen Menschen gutes. Was bei der Matrix fehlt
 
eine Idee ist geil, stellt euch vor, ihr seid in der matrix und Menschen die in matrix sind erschaffen eine simulierte welt (Matrix), und die da drinne sind machen es auch usw.
man kann aus der Matrix überhaupt nicht raus , das ist das Problem.

na ja was hat noch mal Cypher gesagt? "die matrix ist weit aus realer als diese welt"

Aber falls wir doch in der matrix sind müssen wir das tun was wir tun müssen.
Und noch ein zitat

"Die Erfahrungen die wir im Laufe unseres Lebens sammeln sind verantwortlich für unsere Wünsche bzw. unser Wollen. Das Unterbewusstsein prüft jede Situation, vergleicht sie mit erlebtem, bringt Emotionen ein und kommt dann, völlig autonom zu dem Schluss, was wohl das beste Wäre. Unser Bewusstsein tritt erst dann in Kraft, wenn es darum geht z.B. gesellschaftliche Werte mit in die Entscheidung ein zu beziehen.
"Soll ich zuschlagen oder nicht" Bei solchen Fragen greift dann (wenn ich es richtig verstanden hab) unser Bewusstsein mit ein.
Abgesehen davon: Wir wären auch garnicht in der Lage dazu bewusst komplexe Entscheidungen wirklich abgewägt zu entscheiden, denn unser Bewusstes denken ist bei weitem nich so Leistungsfähig wie das Unterbewusstsein.

Das wichtigste Aufgabe für Menschen war oder ist ,ist die Beschaffung von Nahrung und Fortpflanzung und ein Kampf ums Überleben.
Und alles was wir in Leben machen ist indirekt "Kampf ums überleben" und Weitergabe unseren Genen an weitere Generation.
Wir sind fast gezwungen so zu handeln. Und wieder kommen wir indirekt zum "Kampf ums überleben". EVOLUTION. Möge der beste gewinnen."
 
eine Idee ist geil, stellt euch vor, ihr seid in der matrix und Menschen die in matrix sind erschaffen eine simulierte welt (Matrix), und die da drinne sind machen es auch usw.
man kann aus der Matrix überhaupt nicht raus , das ist das Problem.

Gab's doch auch schon in 'nem Film. The 13th Floor, da findet der Typ am Ende doch auch raus, daß er selbst nur Teil einer Simulation ist.
 
Ja, hab ich auch gesehen und fand ihn gar nicht schlecht jedoch kann man ihn nicht wirklich mit dem Bericht in Verbindung bringen, wir schweifen ein wenig ab !
 
Wenn ich erfahren würde, dass ich in einer Matrix bin und ich die Wahl hätte mich zu "befreien", möchte ich zuerst ein Paar Dinge erledigen/ erleben (obwohl es nicht real ist :p)

Geht es Euch genaus so? Woher will man wissen, das die andere Welt besser ist. Wenn man freiwillig in dieser Matrix lebt, ist man doch nicht gefangen.
 
Was soll das alles sein?
Eine moderne Anpassung einer altertümlichen Religion?
Aha, nur weil wir heutzutage Computer haben, sind wir alle in einer Software gefangen?
Naja, haben die sonst nix mehr zu tun?
 
du könntest recht haben @graka aber nur desshalb weil wir schon immer vor dem Unerklährbarem einen riesen schiss hatten (Naturvölker haben ihre Donnergötter usw.)
Jetzt können wir die immer komplexer werdende Computertechnik nicht mehr verstehen also erfinden wir uns einen neuen Gott = die Matrix, lustig oder auch wieder nicht.
 
Hmm ist eine lustige Sache, wenn man das mal betrachtet:

Vielleicht liegt die Sache im Film Matrix auch völlig andersrum. Stellt euch mal vor, dass durch das nehmen der Pille man nicht in die reale Welt zurückkehrt sondern in die Matrix. Wer davon nutzen haben könnte, stell ich mir vor könnten Verhaltenswissenschaftler sein. Am Ende wird dem Menschen vorgegaukelt, dass die Matrix beseitigt ist und alles wieder gut :)

Aber wo wir schon grade dabei sind: Im obigen Fall geh ich davon, dass die Matrix fest ist, sprich man hat selbst keinen Einfluss darauf. Aber wieso sollte eine Simulation in sich einbauen, dass sie rausfindet, dass sie selbst simuliert wird :D

Oder (und das find ich viel interessanter): Man stelle sich mal vor, man könne die Matrix beeinflussen. Sprich die Gedanken, falls es sowas gibt würden die Matrix gestalten. Was ja dazu führen würde, dass ich mir den ganzen Kram hier selbst ausdenke, mich euch ausdenke und vieles mehr. Ich würde mir ja dann sogar Kriege und all sowas ausdenken.

Aber stimmt schon man sollte sich darüber keine Gedanken machen und einfach das Leben genießen, zudem könnte ich sonst für den Kram den ich verzweigt habe glatt für verrückt erklärt werden :D

greetz badmad
 
ihr dürft nich den fehler machen und das wort matrix nur mit dem film in verbindung bringen. denn genau genommen leben wir in einer matrix, wenn auch in einer um einiges simpler gestrickten, ausgelöst durch gesellschaftlichen druck, geld, machtverteilung, kollektivdenken etc pp.
der film ist nur eine ausbreitung von vielen variationen des wortes.
wenn man sich allerdings mal dinge vor augen führt, wie komisch einem manchmal das so called "schicksal" zuspielt, kann man tatsächlich parallelen zum filmtitel finden.
nur frage ich mich andererseits ernsthaft, ob die menschen das wirklich wissen wollen oder rausfinden dürfen, denn wenn es alles so wäre würde es das gesamte weltbild umkrempeln und viele würden wie leere hülsen rumstehen weil sie es nicht begreifen oder sogar in totale depressionen verfallen weil sie merken würden das ihr bisheriges leben eine illusion war (was bei einigen mit sicherheit auch ohne so eine erkenntnis möglich sein müsste *hust* ).

aber letztenendes bleibt es alles fiktion bis jemand den beweis liefert. nur bis das der fall ist...
ich mein... ich hab vor mehr als 5 jahren gesagt das es krieg geben wird wenn bush president wird. bin ich jetz ein hellseher oder der matrix auf die schliche gekommen oder war es einfach zufall? vollkommen irrelevant.. aber man erkennt wenn man auf details achtet und schemata erkennen kann einige strukturen von immer wiederkehrenden dingen.
 
Naja, umzu wissen das bush krieg führen wird, muss man(n) kein hellseher sein. einmal bush immer bush. war ja nach dem vater eine frage der zeit, bis der sohn den "tiger" rauslässt.....

aber egal, ich finde jedenfalls eure gedanken zur so called matrix spannend. was wäre wenn....................

tock tock tock, leia, wake up................ ;)


MfG Laia
 
verdammt es sind fünf jahre vergangen und ich bin der matrix immer noch nicht auf die schliche gekommen......
 
Spiegel schrieb:
Jemand habe die Gesetze der Kernphysik mit Absicht konstruiert, um bestimmte Vorgänge im Innern der Sterne herbeizuführen - insbesondere die Entstehung von Kohlenstoff, der das Leben in der uns bekannten Form erst ermöglicht. Mit dieser Meinung stand der vor drei Jahren verstorbene Hoyle keineswegs allein. Auch andere renommierte Kosmologen und Astrophysiker mögen angesichts der Tatsache, dass die Naturgesetze und -konstanten nahezu ideal auf die Entstehung von Leben ausgerichtet zu sein scheinen, nicht an einen Zufall glauben.

Die Argumentation geht von einer falschen Prämisse aus.
Es ist nicht das Universum, dass an die entstehung von Leben angepasst wurde.
Das Leben hat sich an das Universum angepasst.

Es sieht nur von unserem Standpunkt aus wie etwas, was so unwahrscheinlich ist, dass es nicht zufällig passieren könne. Das liegt daran, das sich das Universum so entwickelt hat, dass wir - und genau wir - entstehen konnten. Hätte sich das Universum anders entwickelt, würden sich nun andere diese Frage stellen - oder niemand.

Um auf die Frage der Simulation einzugehen:
Da wir Teil dieser Simulation wären, wäre es nicht möglich herauszufinden, dass es sich um eine handelt. Wir sind Teil des Systems und können so nur Aussagen über das System selbst treffen, aber nicht über etwas, was ausserhalb dieses Systems liegt. Und wäre das Universum eine Simulation: Was ändert es? Nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch ein sehr interessantes Thema.
Generell sind sämtliche Fragen nach dem Wesen und den Grenzen der Realität und des eigenen Seins sehr spannend zu diskutieren. Da ist man dann auch ganz schnell bei Themen wie künstlichen Erinnerungen (Träumen Androiden von elektrischen Schafen bzw. Blade Runner) oder der Frage, ob und ab wann für ein künstliches Bewusstsein Menschenrechte gelten.
 
Dazu würde sich als Einstieg ein Filmabend mit "Ghost in the Shell" anbieten, wobei auch NGE interessante Einblicke in die menschliche Psyche erlaubt.

Bei ersterem Film haben sich die Wachowski Brüder übrigens großzügig beim Drehen ihrer Matrix bedient.
 
Völlig absurd!

Warum sollten hochentwickelte Lebensformen eine Welt, mit der Menschheit als Hauptrolle, simulieren?
Um das "worst case" Szenario für einen Planeten und dessen Fauna/Flora zu testen?
Aber vielleicht sind wir auch nur biologische Waffen und können nur in Simulationen gehalten werden, zum Wohle des Universums.
Und der große "angeblich" unbenutzte Teil unseres Hirns, wo man bis heute noch keine genaueren Erkenntnisse hat, für was dieser Teil zuständig ist.
Ganz einfach -> das ist im Endeffekt eine versteckte Partition, wo Firmwareupdates und neue Programmroutinen in der REM Phase, unseres Schlafs, aufgespielt werden.

Auch belegen eindeutig, auffällige Verhaltensmuster einiger Mitmenschen diese Theorie, da hilft wohl nur noch ein CMOS clear.

P.S. Meine Freundin braucht ein Firmwareupdate, Die Pantoffel- und Bier -hol Routine ist fehlerhaft ;-).
 
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