Hi,
wer soviel Geld hat, kann ruhig in Diamanten investieren und in ein Safe (am besten bei der Bank deines Vertrauens) legen. Ein-Karäter haben über 20 Jahre eine durchschnittliche Wertsteigerung von fast 100% gehabt. Halb-Karäter hingegen 50% (Quelle:
http://www.diamanten-diamant.de/wertanlage_4.html). Der Verkauf soll jedoch Zeit erfordern, spielt aber keine Rolle, da du ihn während dieser Prozedur in deinem Safe hast - dein Kapital.
Interessant bzw. schon fast obligatorisch als nicht-Selbständiger wäre auch eine Riesterrente (wurde hier noch nicht genannt), gemeinsam mit einem guten Fonds (bspw. DWS) und Vermögenswirksame Leistung seitens deines Arbeitgebers (falls vorhanden) - staatliche Förderung + >6% Rendite über die Jahre (zeigt die Vergangenheit). Entweder du lässt alles in die Rente reinfließen oder kannst maximal 3/4 des gesparten Betrages für einen Immobilien-Kauf investieren.
Auch wenn das nicht aus deiner Frage hervorgeht, wollte ich es erwähnen.
Als Fonds würde ich dir noch einen mittelfristen (übliches Sparen) und kurzfristen Fonds (als Sicherheit, falls du das Geld kurzfristig benötigst) empfehlen. Bevorzuge stabile Fonds, statt rekordrechende, denn die sind zu riskant (bspw. lateinamerikanische).
Goldbarren würde ich mir dann kaufen, wenn der Kurs wieder einigermaßen sinkt.
Aktien im Sinne der Börse und Tagesgeldkonto wurde hier empfohlen. Decken denn die Zinsen der jeweiligen Tagesgeldkonten überhaupt die jährliche
wirklich offizielle Inflation ab? Und für Aktien solltest du Zeit aufwenden können und ist meines Erachtens mittlerweile wie Poker.
Ich bin kein Fürsprecher für Tagesgeldkonten. Zwischen maximal 15% Rendite und maximal 3% Zins liegen immerhin Welten. Auch wenn wir von üblichen 10% (Rendite) ausgehen, können die Zinsen der Tagesgeldkonten auf keinster Weise guten und stabilen Fonds das Wasser reichen. Wem 10% schon zu heikel sind, dann sich eben für irgendein anderes Rentefonds mit >6% entscheiden.
Literatur und profesionelle Unterstützung wurde hier schon empfohlen. Bei mir wird alles durch meinem unabhängigen Versicherungsmakler überwacht. Ich empfehle dir auf jeden Fall einen Berater, der keinem Versicherer zugewiesen ist.
MfG