Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
NewsGennaker: Amazon sichert sich 600 MW aus dt. Offshore-Windpark
Amazon und Skyborn Renewables haben einen langfristigen Stromabnahmevertrag für den Offshore-Windpark Gennaker geschlossen. Mit 600 Megawatt handelt es sich laut den Unternehmen um den bislang größten einzelnen Stromabnahmevertrag in Deutschland.
Anstatt 1,8 Millionen Haushalte in Deutschland mit regenerativen Strom zu versorgen, bekommt es ein amerikanischer Großkonzern der sein steuerrechtlichen Sitz in Luxembourg hat.
Erzählen Politik und Medien nicht immer was von Emanzipieren gegenüber den Vereinigten Staaten?
Ja prima, da wird ordentlich Umsatzsteuer generiert. Hat sich der Windpark gelohnt wer hätte das gedacht.
Hoffentlich gehen dabei nicht allzuviele Vollzeitstellen im Betrieb von Amazon dadurch verlohren.
Anstatt 1,8 Millionen Haushalte in Deutschland mit regenerativen Strom zu versorgen, bekommt es ein amerikanischer Großkonzern der sein steuerrechtlichen Sitz in Luxembourg hat.
Erzählen Politik und Medien nicht immer was von Emanzipieren gegenüber den Vereinigten Staaten?
Naja am Ende ist es ja egal wer wo den Strom verbraucht. Die Frage ist eher ob bei dem Windpart Steuergelder geflossen sind. Denn das MEHR an Produktion hätte zu niedrigeren Preisen führen können. Wobei - auch nur bedingt. Aber egal. Wir haben Katharina Reiche und den Blackrock Merz. 4 Jahre Medienterror gegen die Ampel und DAS HEIZUNGSGESETZT in der Bild und jetzt zahlen wir alle bei ALLEM drauf weil manche Angst hatten ihre Heizung muss eine böse Wärmepumpe werden ^
da gibt amazon mal geld in deutschland aus anstatt es nur abzuziehen und dann ist es auch wieder nicht richtig. am besten dann noch rumheulen, dass energie hier so teuer sei und deswegen niemand in den hiesigen standort investieren will...
da gibt amazon mal geld in deutschland aus anstatt es nur abzuziehen und dann ist es auch wieder nicht richtig. am besten dann noch rumheulen, dass energie hier so teuer sei und deswegen niemand in den hiesigen standort investieren will...
Der Eigner von Offshore-Windpark Gennaker, nämlich Global Infrastructure Partners, sitzt in New York City.
Somit zahlt eine Amerikaner an einen Amerikaner...
die skyborn renewables gmbh ist trotzdem erstmal eine deutsche firma, die hier steuern zahlt. was mit deren gewinnen passiert, ist nochmal eine andere sache. und selbst wenn man deiner argumentation folgen würde: wenn amerikaner unter sich geschäfte machen würden, wie sollte man sich davon emanzipieren wie gefordert?
die skyborn renewables gmbh ist trotzdem erstmal eine deutsche firma, die hier steuern zahlt. was mit deren gewinnen passiert, ist nochmal eine andere sache.
OK, die Skyborn Renewables GmbH ist steuerlich in Hamburg beheimatet. Da schaut Mecklenburg-Vorpommern erst einmal dumm aus der Wäsche.
0x8100 schrieb:
und selbst wenn man deiner argumentation folgen würde: wenn amerikaner unter sich geschäfte machen würden, wie sollte man sich davon emanzipieren wie gefordert?
Wir haben Katharina Reiche und den Blackrock Merz. 4 Jahre Medienterror gegen die Ampel und DAS HEIZUNGSGESETZT in der Bild und jetzt zahlen wir alle bei ALLEM drauf weil manche Angst hatten ihre Heizung muss eine böse Wärmepumpe werden ^
Das traurige ist ja, dass die Leute trotzdem die Partei weiter wählen und wählen und wählen. Ich packe diese Dummheit einfach gar nicht mehr.
Mich würde der Abnahmepreis interessieren. Aber was Amazon nun macht, ist das, was Firmen immer fordern: Langfristige Sicherheit, das das Risiko für die Investition von diesen Großprojekten minimieren.
Auf dem Meer herrscht ein relative konstante Geschwindigkeit, die Jahresvolllaststunden (h/a) bewegen sich zwischen 2.500 und 3.000.
Gennaker soll aus 63 Offshore-Windkraftanlagen der 15-Megawatt-Klasse bestehen. Die aktualisierte Bau- und Betriebsgenehmigung wurde im Dezember 2025 erteilt. Nach aktueller Planung sollen die Bauarbeiten nach dem Finanzierungsschluss im Sommer 2026 beginnen. Die Inbetriebnahme ist bis Ende 2028 vorgesehen.
Das sind immer Planspiele. Es gab solche Windparkplanungen im Jahr 2000 und folgende. 20 jahre später war immer noch nichts gebaut.
Selbst wenn der Windpark gebaut ist, heißt es noch lange nicht, dass er auch Strom liefern kann, denn der Netzanschluss wird von jemand anderem realisiert und da hinkt man gerne mal ein Jahr oder mehr hinterher.
Gennaker soll auch zum deutschen Ziel beitragen, bis 2030 eine installierte Offshore-Windleistung von 30 Gigawatt zu erreichen.
Ähm ja. das schöne Ausbauziel.
Ich habe selbst zu den Ausbauzielen der EEG eine Abschlussarbeit verfasst und Ausbauanalysen erstellt.
Die Windenergie auf See kommt dabei nicht gut weg. Nach dem damaligen Stand der Genehmigungen waren bis 2030 eine Leistung von 14 GW genehmigt. Laut meinem Modell würden im besten Fall 22,8 GW realisiert werden und das würde das Ziel von 30 GW verfehlen.
ach die verbinden alles im Lager was ein Akku hat zur einen "Super"-Akku.... Problem gelöst
Ich bin gespannt ob alles klappt und die verkauften "Leistungen" auch bereitstellen können. Hoffentlich lesen wir nicht in 3-4 Jahren was über Vertragsstrafen.
@Z-Diode
So funktioniert ein Stromabnahmevertrag nicht. Der Betreiber sichert Amazon eine Leistung zu einem festgelegten Preis zu, wie der Betreiben den Strom bereitstellt ist dabei egal, außer es steht explizit drin "nur erneuerbare Energien" etc..
Der Betreiber wird daher einfach Pooling betreiben, der Zusammenschluss von Windkraft, Wasserkraft, Solar, Batteriespeicher und co. in einem Pool. Dieser Pool stellt dann einfach den Strom für Amazon bereit. Wenn mehr produziert/verfügbar ist wird dies an der Strompreisbörse angeboten, wenn zuwenig Energie verfügbar ist muss an der Strombörse entsprechend eingekauft werden.
Anstatt 1,8 Millionen Haushalte in Deutschland mit regenerativen Strom zu versorgen, bekommt es ein amerikanischer Großkonzern der sein steuerrechtlichen Sitz in Luxembourg hat.
Erzählen Politik und Medien nicht immer was von Emanzipieren gegenüber den Vereinigten Staaten?
Anstatt 1,8 Millionen Haushalte in Deutschland mit regenerativen Strom zu versorgen, bekommt es ein amerikanischer Großkonzern der sein steuerrechtlichen Sitz in Luxembourg hat.