Gigabyte Aorus Elite v2 - Lüfter lassen sich nicht unter 500 schalten

Wenn keine Fehlfunktion vorliege, immerhin habe ich die besagte Platine schon zweimal reklamieren lassen, wegen PWM-Dysfunktionalität (Das erkennt man daran, dass die Lüfter in AUTO-Stellung auf Hochtouren agieren.), muss es mit den elektrischen Eigenschaften zusammenhängen.

Wenn ich es richtig gelesen habe, so steckt die PWM-Strippe des Hubs an einem SYS_FAN. So etwas funktioniert mit den CHA_FANs des ASUS ROG MAXIMUS VIII HERO ALPHA nicht, jedoch funktioniert es mit den SYS_FANs des ASRock Z170 Extreme6+ (baugleich mit dem ASRock Z170 Extreme6) und des ASRock Z170 Extreme4 (baugleich mit dem ASRock Z170 Extreme4+).

Es kommt also aufs Mainboard an. Zur Sicherheit empfehle ich CPU_FAN1 oder CPU_FAN2 bzw. CPU_OPT.

Wegen der Leistungsteilung der "CPU_FAN"s ist zu berücksichtigen (Das gilt auch für die "SYS_FAN"s bzw. "CHA_FAN"s.), dass das untere Drehmoment der Lüfter am Hub davon bedinge, wie viel Power derjenige Anschluss, an dem die PWM-Strippe des Hubs hängt, NOCH bereitstellen kann.
 
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Hauro schrieb:
Drei quiet! Pure Wings 2, 140mm (BL047) liegen zwar noch unter 1 A oder 12 W, würde aber maximal zwei Lüfter pro an einem Lüfter-Anschluss anschliessen, da der Nennstrom und die Leistungsaufnahme hoch sind:

Das ist ein Trugschluss. Der Hub stellt für die 6 Anschlüsse keine 6 Ampere bereit. Wenn be quiet! die Leistung nicht weiter angehoben hat, von anfangs 2 Ampere der Dark Base Rev.1 auf 2,5 Ampere der Dark Base Rev.2 (inkl. Dark Base 700), dann kommt aus den Anschlüssen GESAMT viel weniger heraus, als man brauche.

Im Übrigen ist der Hub des Silent Base abgespeckt im Vergleich zu den Dark-Base-Modellen: Es fällt daran auf, dass das PWM-Signal eines Mainboards bis an die Lüfter des Hubs nicht 1:1 durchgeschliffen werden kann. Dafür fehlen die PWM-Anschlüsse an dem Hub und das erforderliche LPCIO, welches bei den Dark Base-Modellen (ungleich der Revision) der STM8S003F3P6 von STMicroelectronics N.V. ist.

Ich gehe davon aus, dass von dem Hub bestenfalls 3 Ampere zu erwarten sein werden, wenn die Power denn nochmals angehoben worden ist. Das sind bei Bestückung dreier Anschlüsse jeweils 1 Ampere, respektive etwas mehr als 0,75 Ampere bei 2,5 Ampere. Am besten bei be quiet! nachfragen, was der Hub tatsächlich zu leisten imstande ist.

Im Übrigen sind die LOW-SPEED-Modelle (Silent Wings 3 und Pure Wings 2) elektrisch unkritisch gegenüber ihren viel zu anspruchsvollen HIGH-SPEED-Pendants. Drei von den LOW-SPEED-Modellen an jeweils drei Anschlüssen werden wohl auch bei 2,5 Ampere noch gerade so stemmbar sein, auf kurzfristig hin jedenfalls. Auf langfristig hin wird die Zeit zeigen. Das wäre allerdings an der Kotzgrenze der Elektronik. Davon würde ich abraten. Bei 3 Ampere würde noch ein minimaler Sicherheitsabstand verfügbar sein.
 
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Naru schrieb:
Ich weiß nicht, ob man das so pauschal in Prozentwerten angeben solle.
...
Da gibt es nicht viel zu diskutieren... Viele Lüfter igronieren PWM Signale unterhalb von 20-25% und laufen dann auf der Minimaldrehzahl. Das ist so.
 
Nur schonmal zur Info:

Nachdem ich mir ein Verlängerungskabel besorgt habe, habe ich die Gehäuselüfter nun mal an CPU_OPT angeschlossen. Das hat noch keine Besserung gebracht. Minimale Drehzahl ist noch immer ~500 RPM.

Das einzige was nun noch offen ist, ist die 3 Gehäuselüfter vom Gehäusehub abklemmen und direkt ans Mainboard klemmen. Das probiere ich die Tage aus.
 
Auf jeden Fall.

Ist stark hörbar, sogar bei 5M Entfernung.

Ist halt meines Erachtens vollkommen unnötig dass die sich so schnell drehen solange keine Last ist.
 
Grabosen schrieb:
Komischerweise sind die Lüfter viel langsamer unterwegs wenn ich sie direkt ans Netzteil anschließe und am Gehäuse auf Stufe 1 stelle.

Das ist von den elektrischen Eigenschaften bedingend. Was per PWM möglich ist, das obliegt dem Tastgrad, mit den das Lüfter-IC und das Thermal Control des jeweiligen Mainboards oppiere und damit bedingen auch die verfügbaren Leistungswerte, die ein jeder Anschluss in Korrelation mit ihnen gebrückten Anschlüssen zu liefern imstande ist.

Da die Anschlüsse dem Reihenschaltungsprinzip entsprechen, falle die elektrische Spannung gemäß der Widerstände pro gekoppelten Anschlusses in Reihe ab. Ich denke, fast jeden Benutzer, der sich damit einmal intensiv befasst hatte, wird schon einmal aufgefallen sein, dass ein CHA_FAN3 und -4 bzw. SYS_FAN3 und -4 in der inen verfügbaren Power am Ende der Nahrungskette stehen.

Ein Netzteil-Strang liefert eine viel höhere Stromstärke bei einer nahezu konstanten elektrischen Spannung ab. Klar, ist das von Vorteil und erlaube einen Lüfter, gemäß seines Trägheitsprinzips noch niedrigere Drehmomente zu erzielen. Wenn die Mainboard-Anschlüsse das nicht tun, liegt das einerseits daran, dass an zu vielen oder auch wenigeren Anschlüssen zu viele bzw. zu leistungsanfordernde Lüfter zerren und andererseits daran, dass die jeweiligen PMOS' zu wenig stromdurchlässig sind oder die NMOS' mit zu hohen Widerständen agieren. Natürlich existieren auch suboptimal abgestimmte Thermal Controls.
 
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