BTW:
Thorakon schrieb:
Tatsächlich war wohl das alte Modem in der Klapp-TA (s. Bild 3) schuld (Klappe lässt sich wohl nur öffnen wenn ohne Strom), auch wenn die Ausfälle immer nur paar Minuten (oder wie zuletzt Stunden) gingen. Techniker meinte auch, da sei damals zu viel gespart worden, weil es die Telekom selbst bezahlt hat. (Muss sagen, knapp 10 Jahre Haltbarkeit sind aber auch nicht ganz schlecht gewesen).
Mag sein.
Mein ONT, HG8010 "nonU" (Vorgänger des "Klapp-TA" mit HG8010
U), wird in ein paar Monaten
13 14 Jahre alt
(Edit: Rechnen muss man können, er ist 13 Jahre alt und wird bald 14 Jahre alt
), ist seit dem dauerhaft in Betrieb (also seit 2012). Läuft bisher einwandfrei. Bin da mittlerweile von der Betriebs- bzw. Lebensdauer positiv überrascht. Habe aber mittlerweile auch "Ersatz" (in Form des Glasfasermodem 2) parat liegen, falls der alte ONT tatsächlich "plötzlich" mal ausfallen sollte (aufgrund des Online ONT "Self-Onboarding" lässt sich das ja mittlerweile im Notfall relativ schnell selbst wechseln).
Wollte ja schon länger mal den ONT "modernisieren" (ob mit neuem Router und integrierten ONT oder weiterhin als separater ONT war dabei noch offen) aber als mir kürzlich beim nachrechnen das Alter des ONT bewusst wurde, war ich davon selbst ein wenig überrascht und habe nun vor es mir "zum Sport" zu machen, den alten ONT so lange wie möglich zu behalten (aka "Lebensdauertest"), selbst wenn ich den Provider wechseln sollte.
Und BTW #2, ich kenne auch einige andere FTTH-Anschlüsse wo ebenfalls noch der alte HG8010 (ohne U) verbaut ist und seit mehr als 10 Jahren läuft. Ich kenne allerdings auch einige Anschlüsse mit "Klapp-TA" (also HG8010U), die seit ca. 8-10 Jahren laufen, bisher ebenfalls ohne Probleme. Allerdings habe ich von Telekom-Technikern auch schon gehört, dass sie beim Klapp-TA schon mal den ONT wechseln mussten…
Edit:
Thorakon schrieb:
Allerdings sagte der Techniker, dass das Modem nicht zum (noch laufenden) Vertrag gehöre und ich keinen Anspruch auf kostenlosen Ersatz habe, auch nicht leihweise.
Das ist korrekt. Bei den alten FTTH-Anschlüssen (auf dem alten "FTTH 1.7 System" basierend noch mit Gf-TA + HG8010 oder "Klapp-TA" mit integriertem HG8010U) ging der ONT nicht in das Eigentum des Kunden über, dieser wurde von der Telekom (kostenlos) zur Verfügung gestellt und bei defekt von der Telekom auch kostenlos ersetzt.
Aber die Telekom nimmt die sog. Endgerätefreiheit (Änderung des TKG 2016) relativ ernst und hat mit Einführung des GGS (Gigabit-Geschäfts-System) auf passiven Gf-TA umgestellt (so wie man es auch schon seit Jahren von xDSL kennt, wo die 1. TAE-Dose der passive Übergabepunkt ist) und seitdem muss sich der Kunde um den ONT kümmern (kaufen oder mieten).
Und da
vorletztes Jahr nun auch die allerletzten FTTH-Anschlüsse vom alten FTTH 1.7 auf das GGS migriert wurden, muss sich im Falle eines z.B. Defekt auch bei den alten Anschlüssen nun der Kunde selbst um einen neuen ONT kümmern.