News Glasfaserausbau: Mehr als 20 Mrd. Euro für Inhaus-Verkabelung von Mehrfamilienhäusern

Andy

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hallo vatm, nichtmal eure folien sind richtig... wie wäre es mit weniger rumjammern und mehr kompetenz?
 

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Eine aktuelle spricht von mehr als 20 Milliarden Euro.

fehlt da nicht noch das Wort "Studie"?
 
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600-1400€ bzw. 1000€ Durchschnitt pro Wohnung scheint mir sehr hoch gegriffen. In den meisten Fällen muss nur das Kabel vom Anschluss im Keller durch bereits existierende Röhren hochgezogen werden.
 
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Ab welchem Jahr gab es zuverlässige Leerrohre? Und wie viele Gebäude sind deutlich älter?
 
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Für Wohnungen ohne Kabelanschluss ist das vielleicht noch nachvollziehbar, aber selbst dort könnte man mittlerweile einfach auf 5G umsteigen.
Bei uns hat der Vermieter großflächig Glasfaser angepriesen, aber jeder im Haus nutzt das deutlich günstigere Vodafone-Kabel mit 1 Gbit für 40 €.
Ich verstehe einfach nicht, warum Vermieter mit bestehendem Kabelanschluss trotzdem auf solche Lösungen setzen, die deutlich teurer sind.
 
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Die Kosten für die Inhouse-Verkabelung liegen je nach Gebäudestruktur und Zugang bei 600 bis 1400 Euro pro Wohneinheit.

Ich teile die Meinung von @Yumix . Die alten Telefonleitungen liegen im Regelfall in Leerrohren bis in den Keller. Die Kosten können so nicht stimmen.

Es gibt mit Sicherheit noch Wohneinheiten, in den Leitungen nicht austauschbar verlegt wurden. Das dürften aber Ausnahmen sein. Die Post ist frührer, wenn die ihre Leitungen nicht in die, vom Elektriker verlegten, Rohre bekommen haben wieder unverrichteter Dinge vom Hof gefahren.
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Deleo schrieb:
Ich verstehe einfach nicht, warum Vermieter mit bestehendem Kabelanschluss trotzdem auf solche Lösungen setzen, die deutlich teurer sind.
Ich setze hier auch auf Zukunftsfähigkeit. In allen Mietbereichen ist ein Leerrohr bis in den Keller, damit die Mieter sich auch einen Glasfaseranschluß beauftragen können. Wer kann denn wissen, was in 10 Jahren alles passiert. Ich kann die Wohneinheiten nicht alle 10 Jahre wieder ertüchtigen.
 
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Ich hatte immer 1000 Euro als Durchschnitt im Kopf. Hier ist also mal die Bestätigung.
Auch wenn es manche hier nicht wahr haben möchten, oftmals ist viel Arbeit notwendig.
 
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@Andy
Crifty schrieb:
Eine aktuelle spricht von mehr als 20 Milliarden Euro.

fehlt da nicht noch das Wort "Studie"?
Bzw. Marktanalyse, wie drunter auch geschrieben --- vmtl. erfüllt sie keine scharfen Studienkriterien.
 
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Welches Mitspracherecht haben die Bewohner*innen? In welchem Gesetz oder welcher Rechtsprechung ist dies verankert?
 
Ist aber doch den meisten vermietern egal es wird später auf die miete umgelegt. Oder einfach mit anstehenden Arbeiten am haus verbunden.
 
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Hier wurde die Glasfaser parallel zum Telefonkabel durch dessen Rohr gezogen. Aufwand pro Wohnung (da die Rohre doch teils etwas ungünstig geknickt waren) grob 30 Minuten pro Wohnung inkl. einer billigen Aufputz-Dose für den Glasfaseranschluss in der Wohnung. War ein Team aus 3 Leuten, also grob 3x30 Min Arbeitsaufwand, lass uns das großzügig auf effektiv 2 Std. aufrunden.

Bei angenommenen 85 € Stundensatz wären wären das hier ca. 170 € Arbeitszeit pro Wohnung + Material + Anfahrt. Ich tippe mal darauf, dass der Anschluss (bis in den Keller) pro Wohneinheit hier 300-400 € kostete.
 
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Skysurfa schrieb:
Ich teile die Meinung von @Yumix . Die alten Telefonleitungen liegen im Regelfall in Leerrohren bis in den Keller. Die Kosten können so nicht stimmen.

Es gibt mit Sicherheit noch Wohneinheiten, in den Leitungen nicht austauschbar verlegt wurden. Das dürften aber Ausnahmen sein.
Kann es sein, dass es hier einen Unterschied zwischen "alten" und "neuen" Bundesländern gibt?

In meiner letzten Mietwohnung (ost, BJ ca. 1900) wurden erst 2022 im Rahmen der Kernsanierung aller Steigleitungen (Wasser, Energie, Telekommunikation) und Unterverteilungen Leerrohre verlegt.
In der jetzigen Mietwohung (west, BJ um 1970 +/-) habe ich allerdings auch noch keine Leerrohre gesehen.
 
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Skysurfa schrieb:
Die alten Telefonleitungen liegen im Regelfall in Leerrohren bis in den Keller.
Ist das in Deutschland so? Wenn ich hier im Forum lese kommt es mir eher vor, als wäre das die Seltenheit. Immer wieder sind Kabelkanäle im Treppenhaus, Kabelführung durch stillgelegte Schornsteine, und die Verlegung aussen am Haus Thema.
Kann natürlich auch sein, dass das nur so scheint, weil nur diese Fälle hier thematisiert werden.
 
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Typisch deutsche Art immer alles perfekt machen zu wollen, auch wenn es ultrateuer ist. "Fiber to the building" ist international anerkannt und weit verbreitet. Weil es vollkommen ausreichend ist. Die paar Meter Kupferkabel auszutauschen ist unverhältnismäßig bezogen auf Mehrwert vs. Kosten.

Mieten sind schon teuer genug in D, da muss nicht noch so ein zusätzlicher Investitionsquatsch oben drauf, der auf die Mieten umgelegt wird und diese weiter erhöht.
 
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Howdegen schrieb:
Ist das in Deutschland so? Wenn ich hier im Forum lese kommt es mir eher vor, als wäre das die Seltenheit. Immer wieder sind Kabelkanäle im Treppenhaus, Kabelführung durch stillgelegte Schornsteine, und die Verlegung aussen am Haus Thema.
Kann natürlich auch sein, dass das nur so scheint, weil nur diese Fälle hier thematisiert werden.
Ja, das ist eine Seltenheit. Leerrohre werden weniger oft benutzt als man vermutet. Auch bei Neubauten.
Unser Bau ist Bj 2023, Elektrik, Telefon, Netzwerk, Rollladen, alles unter Putz ohne Leerrohre.
Wird nachträglich verlegt und dabei nicht komplett saniert, kommen in der Regel Kabelkanäle zum Einsatz, da wo es optisch nicht stört.
Für Leerrohre muss man viel größere Schlitze fräsen, der Verlegeaufwand ist fast doppelt so hoch. Erst das Rohr, dann das Kabel. So einfach wie immer gedacht wird, lassen sich die Kabel nicht durch die Rohre schieben. Unterputzkabel sind störrische Drähte und keine feine Litze wie bei Ortsveränderlichen Geräten.
 
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Bei uns im Haus konnten die Leitungen mit durch das Rohr der TV-Leitung gezogen werden, dafür waren 2 Techniker 1 Tag im Haus für 6 Wohnungen.
Ich schätze mal das hat inkl. Material max. 200-250€/Wohnung gekostet.

Noch fehlt bei uns in der Straße wohl aber noch der Verteiler.

Habe aber schon mal beim Betreiber nach den Preisen geschaut und die sind momentan noch sehr unattraktiv.
Der Glasfaservertrag würde etwa 20-30€ mehr als mein aktueller Kabelvertrag kosten, bei gleicher Leistung.
 
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Metalyzed schrieb:
Ab welchem Jahr gab es zuverlässige Leerrohre? Und wie viele Gebäude sind deutlich älter?
Mein Haus ist jetzt genau 20 Jahre alt und da gibt es nirgends Leerrohre, hier mal 3 Fotos von damals.
Rein in die Wand,zu schmieren und fertig:D
 

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Warum soll für den Glasfaserausbau innerhalb eines MFH der Betreiber oder quersubventioniert Bund also die Allgemeinheit aufkommen? Aus meiner Sicht ist das Sache des Vermieters die Kosten zu tragen. Schliesslich steigert er damit auch den Wert und Attraktivität seiner Immobilie.
 
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Deleo schrieb:
ere Vodafone-Kabel mit 1 Gbit für 40 €.
Weil Kabel bei sehr vielen Leuten einfach nicht richtig funktioniert. Shared Medium und so.
Oft kommen am Wochenende 16mbit an bei mind. versprochenen 320Mbit bei einer 400er Leitung…..
Das ist gelinde gesagt Betrug.
 
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