News Glasfaserausbau: Mehr als 20 Mrd. Euro für Inhaus-Verkabelung von Mehrfamilienhäusern

MasterXTC schrieb:
Aber offenbar kein Interesse beim Vermieter, da er die Mieter eh sicher hat.
Eben und das ist halt auch dem derzeitigen Wohnungsmarkt geschuldet, wo es praktisch keinen Wettbewerb um die Mieter gibt. Kaum Jemand wird ausziehen, nur weil er keinen Glasfaseranschluss bekommt, denn dafür müsste Derjenige ja überhaupt erstmal eine andere, gleichwertige Wohnung (Lage, Preis) finden. Und selbst wenn Jemand ausziehen sollte, gibt es genügend Interessenten, die die Wohnung auch ohne Glasfaser nehmen würden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kitsune-Senpai, zhompster, KlaasKersting und 2 andere
In meiner Wohnung gibt es jetzt auch das Angebot für Glasfaser. FTTB.

Und dann geht es aus dem Keller mit g.fast auf den alten Leitungen in die Wohnungen. Es wird also die alte Verkabelung im Gebäude / Wohnungen weiter genutzt. 500 mBit oder 1000mBit werden wohl gehen.

Gerätekosten sind übrigens genauanderherum.
FTTB: Fitzbox mit g.fast modem kostet ca. 400 EUR
FTTH: Glasfasermodem kostet 50 EUR, die alte Fritzbox kannst Du weiter nutzen.

Man muss in den Wohnungen nichts machen .
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kitsune-Senpai, Doomshroom und sentry0815
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Master_Chief_87 und sentry0815
mibbio schrieb:
Eben und das ist halt auch dem derzeitigen Wohnungsmarkt geschuldet, wo es praktisch keinen Wettbewerb um die Mieter gibt. Kaum Jemand wird ausziehen, nur weil er keinen Glasfaseranschluss bekommt, denn dafür müsste Derjenige ja überhaupt erstmal eine andere, gleichwertige Wohnung (Lage, Preis) finden. Und selbst wenn Jemand ausziehen sollte, gibt es genügend Interessenten, die die Wohnung auch ohne Glasfaser nehmen würden.
Aber wir dürfen nicht vergessen, der Investitionsdruck für die Vermieter wird durch dieses irre Heizungsgesetz in den kommenden Jahren eher nicht geringer. Mich graut es auch schon davor wenn ich irgendwann drei ältere Immobilien (einfache Einfamilienhäuser aus den 70er Jahren) mit meiner Schwester im Sauerland erben werde was diesbezüglich da auf uns zukommen wird. Es ist bestimmt nicht immer eine Goldgrube und Lukrativ Vermieter zu sein, besonders in strukturschwachen Regionen. Was man da an Rücklagen für eventuelle Renovierung und Reparaturen bilden muss.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: heizmichl, KlaasKersting, testwurst200 und 2 andere
ChrisMK72 schrieb:
Die meisten wollen bei uns kein Glasfaser. Is halt so.
Die Luxusprobleme, wenn man schon einen recht zuverlässigen Kabelanschluss hat, der allen reicht. ;)
Das könnte sich aber auch schnell (im Laufe weniger Jahre) ändern.

Wenn die "Glasfaser dann mal da anfängt wo andere aufhören". Schöner Werbespruch von DG als die vor 5J 300/150M als ihren neuen Einstiegstarif eingeführt haben und damit das DSL250 gekontert haben.

Also Glasfasertariflisten die bei 1G anfangen - jenseits von Kupfer egal ob DSL oder Kabel. Natürlich in der Gegend von Kabelpreisen wie 1G für 40..50€.

Diese Billigvariante ginge auch auf allen bereits verlegten Anschlüssen - mit dem montierten GPON Modem mit 1GbE Anschluß. Für neuere Anschlüsse dann halt XGS-PON bzw. gleich nur die passive optische Dose.

Als Kunde hätte man dann immerhin das Gefühl das sich die Geschichte technisch in die richtige Richtung bewegt (mit Neuanschlüssen mit XGS-PON die auch mehr als 1G tatsächlich praktisch möglich machen ohne nur von der Möglichkeit zu reden), und das der Preis für das Überholen von Kupfer DSL und Kabel, nur wenig höher liegt als bei dem langsameren technisch veralteten bislang.

Immerhin 25% der real existieren Breitverträge sind bereits "mehr als 250M". Und diese Gruppe hat Wachstum die mit "kleiner oder gleich 250M" schrumpft seit etlichen Jahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Loopman schrieb:
Euer eigenes Haus?
Nein, mir ist es jedoch auch völlig egal. Ich habe den GF-Vorvertrag gekündigt. Sollen die sich ihre Faser dahin schieben, wo die Sonne nie scheint.
Der ganze Ausbau ist eine einzige Verarsche mit Fantasiewartezeiten die turnusmäßig automatisch um 6 Monate verlängert werden und Apothekerpreisen für nachträglichen Anschluss.
Nach 3 Jahren Wartezeit haben sie es fertiggebracht trotzt Vorabbegehung, Skizzen, Fotos und Plänen mit Anmerkungen, nur eine von drei Einheiten auf dem Grundstück zu erschließen. Wohnung, Pferdestall & Gästehaus gingen leer aus. Das Wohnhaus sollte aktiviert werden, was eine Abschaltung von DSL für Wohnung, Pferdestall & Gästehaus nach sich gezogen hätte. Also wurde jetzt auch der Anschluss des Wohnhauses auf Eis gelegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lemiiker schrieb:
Typisch deutsche Art immer alles perfekt machen zu wollen, auch wenn es ultrateuer ist. "Fiber to the building" ist international anerkannt und weit verbreitet. Weil es vollkommen ausreichend ist. Die paar Meter Kupferkabel auszutauschen ist unverhältnismäßig bezogen auf Mehrwert vs. Kosten.
Keine aktive Technik im Keller zu haben spart langfristig Kosten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Metalyzed
senf.dazu schrieb:
Wenn die "Glasfaser dann mal da anfängt wo andere aufhören". Schöner Werbespruch von DG als die vor 5J 300/150M als ihren neuen Einstiegstarif eingeführt haben und damit die DSL250 gekontert haben.
Das Werben mit höheren Datenraten funktioniert aber heutzutage auch nicht mehr in einem relevanten Maße. In der Masse reichen den Haushalten schlicht die 100-250 MBit/s mit VDSL. Mit 300+ MBit/s für den Glasfaseranschluss zu werben, läuft dann schlicht vielfach ins Leere.

Die Kunden buchen primär nach Preis und weniger nach Datenraten. Wenn der 300+ GF-Tarif 5-10€ mehr kostet also ein 100-250 MBit/s VDSL-Tarif, wird halt letzterer gebucht, weil die Geschwindigkeit schon ausreichend ist.

https://www.golem.de/news/willy-tel...es-glasfaser-oder-kupfer-ist-2506-196854.html
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kitsune-Senpai, Rohberrick, rezzler und eine weitere Person
domian schrieb:
Aus meiner Sicht ist das Sache des Vermieters die Kosten zu tragen.
Kann er das nicht auch auf die Miete umlegen?

mibbio schrieb:
Das Werben mit höheren Datenraten funktioniert aber heutzutage auch nicht mehr in einem relevanten Maße. In der Masse reichen den Haushalten schlicht die 100-250 MBit/s mit VDSL. Mit 300+ MBit/s für den Glasfaseranschluss zu werben, läuft dann schlicht vielfach ins Leere.
Stimme ich dir zu, der Grund für mich Glasfaser haben zu wollen, waren die 500 MBit Upload die möglich gewesen wären. Ich habe ein permanentes VPN zwischen meinem Wohnort und den meiner Eltern. Meine Eltern hätten mit Infuse auf ihrem Apple TV per SMB-Share meine Filme von meinem NAS streamen können. Das ist mit den oft mageren Bandbreiten, die DSL als Upload bietet (40 MBit bei 100er-Leitung) nicht wirklich praktikabel. HD mag noch gehen, 4K aber nicht mehr.
 
Klingt viel ist aber eine langfristige Investition, auf 20+ Jahre sind 1000 nicht wirklich was.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kitsune-Senpai
Northstar2710 schrieb:
Ist aber doch den meisten vermietern egal es wird später auf die miete umgelegt. Oder einfach mit anstehenden Arbeiten am haus verbunden.
Auf die Nebenkosten ist es gesetzlich nicht umlagefähig. Und um es auf die Miete „umzulegen“ braucht es (bei Bestand) die Zustimmung des Mieters zu einer entsprechenden Mieterhöhung.
 
Erstmal danke für die konkreten Zahlen im Artikel - die lassen die Größenordnung des fehlenden Inhouseausbaus mal konkret sehen.

Bei EFH gibt's viel Tiefbau (1x je Haushalt), aber dafür fast kein Inhouse Ausbau. Endet im Keller.
Bei MFH gibt's wenig Tiefbau (1x je N Haushalte), aber dafür viel Inhouse Ausbau. 1x je Haushalt ..
(Auch wenn die MFH sicher meist etwas weiter auseinanderstehen als EFH - nicht 1x sondern 1.5x ..)
Gleicht sich irgendwie aus ? Sind aber völlig verschiedene Gewerke.
Insgesamt sollte sich das bei den Kosten je Haushalt aber eigentlich ausgleichen - es bleibt bei 1000..2000€ je Haushalt in nicht zersiedelten eigentwirtschaftlich ausbaubaren Regionen?

Neue gesetzliche Initiativen beim Inhaus-Ausbau helfen dagegen nicht weiter“, erklären Anga-Geschäftsführer Philipp Müller und VATM-Geschäftsführer Frederic Ufer.
Diesen Spruch bezweifle ich irgendwie. Mindestens scheinen mir Inhouse Ausbaustandards zu fehlen an sich alle Anbieter auch wirklich halten - um beim Inhouse Ausbau wirklich Wettbewerb zu ermöglichen.

Denn eigentlich ist ja der Inhouse Ausbau nicht unbedingt das "natürliche" Metier der Glasfaser-Tiefbau-Unternehmen. Sondern eigentlich könnten bei diesem Wettbewerb - wenn man ihn denn wirklich (leben) will - auch alle möglichen herkömmlichen lokalen(!) Handwerksbetriebe mitspielen. (Gemeint ist nicht nur das Leerrohr verlegen sondern der komplette Inhouse Ausbau inkl. der passiven optischen Dosen - auf beiden Seiten jeder Leitung zwischen Keller und Wohnung)

Ich hab aber den Eindruck das die Glasfaserunternehmen eher versuchen ihren Wettbewerbern wo sie können Knüppel zwischen die Beine zu werfen - was jetzt nicht unbedingt Wettbewerb im Sinne des Kunden ist (was Wettbewerb aber gerade sein sollte..). Z.b. dadurch das sie zwar möglicherweise vorbereitete Leerrohre durch ihre Glasfaser "besetzen" indem sie sie im Keller fest mit ihrem Hausanschlußpunkt verspleißen. "Das ist jetzt unsere Glasfsaer, und das Leerrohr gleich mit, da darf keiner ran." So das eben ein zweiter Glasfaser"überbauer" mit eigenem Hausanschlußpunkt seine eingenen Leitungen in die Wohnungen ziehen muß und dabei nicht mal mehr Leerrohre vorfindet - statt die bereits gelegten Glasfaserleitungen für die Wohnungen mit denen er Verträge gewonnen hat direkt nutzen zu können. Eigentlich - wenn der Hauseigentümer auf seine Kosten Leerrohre gelegt hat - dann hat er den Hauptteil der Installation vorgenommen - nicht der Provider der die Glasfaser eingezogen hat. Und die Leitung sollte dann auch für andere Provider nutzbar sein.

Die Alternative wenn keine Leerrohre liegen ist halt der Kabelkanal der dann z.B. im Flur liegt. Und bei dem der Hauseigentümer keine Perspektive kriegt wie er sie bei der nächsten Renovierung unter Putz kriegt. Denn die Leitung "gehören" ProviderA und niemand darf sie anfassen. Und der zweite Provider zieht dann einen zweiten Kabelkanal. Und sauber in jede Wohnung eine zweite Dose und Modem.

Da würden gesetzliche Regelungen die letztlich festlegen das einmal gelegte Glasfaserleitungen zwischen Keller und Wohnung auch grundsätzlich von Mitbewerbern nutzbar sein müssen, oder von beliebigen Handwerksbetrieben unter Putz gelegt werden können wohl schon helfen. Auch die Bestimmung das Provider die Glasfaser ins Haus bringen vorhandene installierte Glasfaserlösungen (wie solche mit Patchpanels mit passiven optischen Dosesn im Keller) auch genutzt werden müssen wenn sie vorhanden sind dürfte nicht fehlen. (Bislang sind Provider glaub ich allgemein verpflichtet ihren Anschluß so zu gestalten das der Eingriff in die Eigentumsrechte des Eigentümers minimal gehalten werden .. allein es fehlt der Glaube)

Alternativ Verlegestandards das das kellerseitige Ende der Glasfaserleitung in die Wohnung auch in einer passiven optischen Dose - in einem Patch-Panel enden muß, und nicht im unzugänglichen Hausanschlußpunkt eines einzelnen Providers, würden auch helfen. Nur darum haben sich die Provider bislang noch nicht selbst bemüht. Obwohl sie ja eigentlich ihre Eingriffe ins Eigentum des Hauseigentümers minimal gestalten müßten .. Eigentlich darf so ein Standard aber auch kein reiner Providerstandart=Agreement sein - denn auch Handwerksbetriebe sollten solche Inhouse-Gewerke im Auftrag des Hauseigentümers ausführen können - um den Wettbewerb im Sinne der Kunden zu maximieren. Wenn Provider A dann sagt: den Inhouse Ausbau haben wir nicht installiert entstören wir auch nicht - dann muß man eben mal zu Provider B wechseln.

Ich kann schon irgendwie verstehen das bei diesem Häuserkampf=Verlegewildwuchs mancher Hauseigentümer die Meinung vertritt: So nicht. Gefällt mir zwar nicht aber da bleibt nur abwarten bis es besser geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kitsune-Senpai, heizmichl und Col. Jessep
Bei mir im 7 Parteienhaus wurde jetzt auch modernisiert. Die gesamte Siedlung hier, in etwa 60 Häuser mit 6-8 Wohnungen, erbaut um 1933-1934, wurde in 3 Etappen abgearbeitet. Die Zugänge in die Wohnungen, wurde über alte, nicht mehr genutzte Kaminschächte einfach und schnell realisiert. Was mich aber und viele andere in der Siedlung extrem Stört, ist wie die Wohnungsgesellschaft entschieden hat, wo die Dose in der Wohnung montiert wurde. Einfach mitten im Flur, weit ab von jeder Steckdose. Falls ich nämlich direkt, zum Beispiel eine FB anschließen möchte, kann ich mir jetzt schön etwas basteln. Es gibt auch einen zweiten stillgelegten Kaminschacht. Bei der Begehung hat auch die Telekom dazu geraten, den zweiten Schacht zu nutzen, weil er in direkter Nähe zu eine Steckdose ist. Begründung der Wohnungsgesellschaft, wir machen das wie früher mit dem Telefonzugang, in den Wohnungsflur. Wie ein möglicher Router von dort aus mit Spannung versorgt wird, hat sich der Entscheidungsträger nicht weiter überlegt zumal die TAE Dose im Wohnzimmer ist… Ich für meinen Teil warte jetzt ab, bis im Oktober mein 100er DSL ausläuft und welches Angebot mir die 1&1 unterbreitet. Die Spiele haben begonnen, mal sehen was der Markt bis dahin noch bringt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kitsune-Senpai, Nebula123, Saleeee30 und eine weitere Person
Dr. MaRV schrieb:
Kann er das nicht auch auf die Miete umlegen?

Siehe oben - Eine Umlage auf Miete gibt es so gesehen nicht. Es gibt umlagefähige Nebenkosten, dazu gehören solche Einmalkosten für Renovierung/Modernisierung aber ausdrücklich nicht. Die (sog. Grund- oder Kalt-)Miete ist ein Festbetrag, der im Mietvertrag festgelegt ist, der kann nicht einfach einseitig geändert werden.
 
Letzte Woche wurde unser Glasfaseranschluss auch endlich fertiggestellt und aktiviert (bestellt Februar 2022).

Modem usw. in unserem Keller... ich hatte dann die Installateure angesprochen , dass ich den Router gerne in den Raum direkt darüber hätte (also im Erdgeschoss) und dass wir leider keine Leerrohre haben.

Für 150 € haben sie das miterledigt und mMn sehr ordentlich gemacht... nur ein winziges Loch im Fußboden der Raumecke... an der Kellerdecke sieh es auch okay aus... irgendwann müssen da eh mal Wände und Decke gestrichen werden:

router EG.JPG router Keller.JPG
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kitsune-Senpai, Master_Chief_87, baizer und 5 andere
highwind01 schrieb:
Und um es auf die Miete „umzulegen“ braucht es (bei Bestand) die Zustimmung des Mieters zu einer entsprechenden Mieterhöhung.
Zudem ist da glaube auch begrenzt, um wie viel die Miete bei Bestandsverträgen in einem gewissen Zeitraum erhöht werden darf. Will er die Mieten stärker erhöhen, müsste der Vermieter im Prinzip den Mietern kündigen unn komplett neue Verrtäge abschließen. Da aber Mietverträge meist unbefristet sind, ginge das wiederum nur mit einer fristlosen Kündigung, mit entsprechender Begründung. Als Grund zählt für eine fristlose Kündigung eigentlich nur, wenn der Mieter irgendwie gegen den bestehenden Verrtag verstößt (Mietsache beschädigt, zu hoher Mietrückstand) oder vielleicht noch "Eigenbedarf".
 
Das leidige Thema Glasfaser als Mieter.
"Neubau" 2020, Mehrfamilienhaus. Keine Leerrohe, voll auf Kupfer gesetzt. 3 Mehrfamilienhäuser eines Eigentümers teilen sich ein hausinternen Verteilerkasten (oder wie das heißt ;)). D.h. in Haus 1 (links) kommt die Leitung an und verteilt sich auf Haus 2 (mitte) und Haus 3 (rechts). Vermieter will Glasfaserkabel hausintern nicht nachrüsten. FTTB nicht möglich weil 2 von 3 Mehrfamilienhäuser keinen eigenen Hausanschluss haben (also das Haus wo ich mitwohne) - einen eigenen Hausanschlüss für alle drei Mehrfamilienhäuser will er nicht.

P.S. Sonstige alternative Verlegemöglichkeiten von FTTH will er aus optischen Gründen auch nicht.

Willkommen in der digitalisieren. Zukunft vor der Tür, aber nicht im Haus.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kitsune-Senpai, zhompster, Master_Chief_87 und 4 andere
RobZ- schrieb:
Wir mussten bei der Deutschen Glasfaser die Löcher und Rohre selbst vorbereiten
Interessant. Bei uns war eine Bohrung kostenlos und der Rest hätte 85 Euro Festpreis gekostet. Auch Deutsche Glasfaser.
 
senf.dazu schrieb:
Natürlich in der Gegend von Kabelpreisen wie 1G für 40..50€.
Tja ... aber den allermeisten Normalos reicht nun mal sehr viel weniger, als 1G und die möchten entsprechend auch weniger zahlen, als 40-50 €.

Ich hatte auch ne ganze Weile 1G (max. ~ 940 Mbit gingen, da technisch limitiert).

Aber meiner Frau und mir reichen zusammen 100 Mbit. Das is die Tatsache.

Sie streamt ihre Serien, ich zocke ... Ping is gut. Mehr braucht's nicht.
Der Hund is übrigens mit 0 Mbit auch sehr zufrieden. Der Leckerchen-Speed ( = Geschwindigkeit Küche -> Maul) is da sehr viel entscheidender. ;) :D 🐶

Und wenn ich mir meine alten Rentner-Nachbarn anschaue ... da brauchst du nicht mit Gigabit Speed ankommen. Den reicht teilweise aus dem Fenster gucken aus. Is noch billiger. ^^

Bei manchen Anschlussgebühren, die ich hier gelesen habe, reicht es bei denen teils zur halben, bis mehrfachen Monatskaltmiete, allein damit.
Den braucht man nicht mit 10, oder 20 € mehr kommen. Das geht nicht. Bleibt dann ja nix zu Essen übrig.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kitsune-Senpai, Norebo, JackTheRippchen und eine weitere Person
robert_s schrieb:
Warum wird so getan, als wäre das ein völlig neues Problem? Exakt das gleiche Problem hatte man beim Aufbau der TV-Kabelnetze.
Beim Ausbau der Kabelnetze gab es doch das "tolle" Konstrukt der NE4 Eigentümer, die solche inhouse Kabelnetz Verkabelungen finanziert haben und dann als Zwischenhändler das Signal vom Kabelnetzbetreiber an den Hauseigentümer vermietet haben (oder so ähnlich). Dieser hat das dann über die Nebenkosten vom Mieter einkassiert.

Das gab dann ja vor kurzem ein böses Erwachen, als das Nebenkostenprivileg fiel und dann nicht nur der Kabelnetzprovider Geld vom Mieter wollte, sondern auch der NE4 Besitzer für die Durchleitung.

Sollte man das nun bei FTTH auch so machen, oder eventuell besser doch nicht?

highwind01 schrieb:
Siehe oben - Eine Umlage auf Miete gibt es so gesehen nicht. Es gibt umlagefähige Nebenkosten, dazu gehören solche Einmalkosten für Renovierung/Modernisierung aber ausdrücklich nicht. Die (sog. Grund- oder Kalt-)Miete ist ein Festbetrag, der im Mietvertrag festgelegt ist, der kann nicht einfach einseitig geändert werden.
Ich zitiere mal aus einem Suchergebnis dazu:
"Die Mietumlage für FTTH (Fiber to the Home) ist möglich, jedoch befristet und begrenzt. Vermieter können die Kosten für die gebäudeinterne Glasfaserinfrastruktur über die Betriebskostenabrechnung auf die Mieter umlegen, jedoch nur für eine bestimmte Zeit und in einem bestimmten Rahmen."

Der erwähnte Rahmen ist:
maximal 60€/Jahr pro Wohnung über maximal 9 Jahre = somit maximal 540 €

In den 540€ ist vom Prinzip her auch schon die Verzinsung über die 9 Jahre mit enthalten, also ist eine damit komplett finanzierte Investition sogar etwas niedriger. (Bei aktuell ~6% Zinsen wäre es nur ~416 € Investition die man mit 5€/Monat in 9 Jahren abgezahlt hat)

Bei angenommenen Durchschnittskosten von 1000€/Wohnung bleibt der Vermieter somit im Durchschnitt auf mehr als der Hälfte davon sitzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kitsune-Senpai, Metalyzed und JackTheRippchen
Zurück
Oben