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Das soll nur ein einfaches Beispiel sein weil ich es nicht besser darstellen/erklären kann.madmax2010 schrieb:Wie kommst du auf diese Idee?
Selbst bei ANNs sind die Verbindungen wichtiger als die Aktivierung. Weder aus KI noch aus neurologischer Sicht verstehe ich das die Grafik darstellen soll.
Die Grafik hat was von Deep Residual networks ohne skip connections, aber das passt eher auf objekterkennung
Ich denke das es auf die Konstellation ankommt. Also quasi das "Schaltbild" als auch die Art der Neuronen.
Für die Entwicklung des Bewusstseins sind Interaktionen und Feedbacks auch vom Körper wichtig.madmax2010 schrieb:Würde ich schon nach allen Unterhaltungen die ich die letzten Jahre mit Biologen, Neurologen, Quantenphysikern und Philosophen hatte mindestens als nicht sicher ansehen. Vielleicht auch ganz anzweifeln. Ob dem so ist weiß man schlicht nicht
Aber das Denken und Emotionen entstehen im Kopf. Das weiß man ziemlich genau!
Mit Hilfe von Neuralinterfaces und EEG Scans kann man schon ansatzweise Gedanken auslesen.
Und auch Medikamente, bei bestimmten psychischen und neurologischen Erkrankungen, wirken im Kopf und beeinflussen unser fühlen und denken.
Das stimmt! Wir haben einen natürlichen Reizfilter im Kopf der ca 90% der Umweltreize unbewusst herausfiltert. Davon kriegen wir gar nichts mit.AndreasF1975 schrieb:Gerade die Woche auf DLF gehört. Die Natur ist sparsam mit den Ressourcen. In dem Zusammenhang wurde davon gesprochen, dass das Gehirn, nicht nur das Menschliche, nur die vermeintlich wichtigen Informationen verarbeitet und den Rest wegfallen lässt. Kennt jeder nach dem durchblättern der Tageszeitung. Beim Bummel durch die Stadt weiß meine Frau definitiv wo es Schuhe im Angebot gibt, stand ja in der Zeitung. Hätte ich nicht sagen können dafür aber die Ergebnisse des letzten Spieltages des Fußball Bundeslige.
Wie gesagt nur wichtige Dinge werden gespeichert. Die KI ist dagegen eine arme Sau die sich wirklich alles Merken muss was in einer Unterhaltung geschrieben wurde.
Aber es gibt auch Erkrankungen wo der nicht mehr so gut funktioniert. Z.B Autismus oder Schizophrenie.
Da wird der Reizfilter durchlöchert wie ein Schweizer Käse.
Manche Autisten oder "Inselbegabte" können das aber auch Talent nutzen. Und haben z.B. ein fotografisches oder eidetisches Gedächtnis. Die brauchen sich kurz was angucken und können das detailgetreu nachzeichnen. Ich bin persönlich aber froh das ich mir nicht jeden Sch**ss merken muss.
Der psychologische Effekt, warum uns mit steigendem Alter die Tage und Zeit allgemein immer kürzer vorkommen, hat übrigens auch mit unserem Gedächtnis zu tun. Wir merken uns weniger Alltagsdetails.