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Jede Kreditvergabe nach Basel II tut genau das, die Kreditwürdigkeit nach betriebswirtschaftlichen Kennzahlen errechnen. Auf Basis des Ergebnisses wird dann ein Zins errechnet oder der Kredit verweigert.
Ob man das auch privat kriegt ist eine andere Frage - aber auch das ist möglich wenn man es wirklich will.
Ich muss zugeben, dass meine Antwort nicht professionell war.
Ich war davon ausgegangen, dass der TE für sich selber so ein Tool sucht. Aber was bringen ihm die ermittelten Kennzahlen? Er wird mit diesen Tools aus #3 keinen eindeutigen Betrag in € errechnet bekommen!
Die Kennzahlen werden branchenübergreifend ermittelt, aber branchengetrennt ausgewertet und von Bank zu Bank zusätzlich unterschiedlich gewertet. Kennt er die geforderten Mindestwerte seiner Hausbank oder irgendeiner anderen Bank?
Kennt er den Unterschied einer Umlauf- zu einer Anlagenwertfinanzierung (und den korrespondierenden Kennzahlen)? Große Projektfinanzierungen können meist generell nicht auf die Bilanzzahlen der Vergangenheit gerated werden usw.
Verschuldungsgrad (Anteil Fremd- zu Eigenkapital) und historische Ertragskraft (Gewinn) des Unternehmens sind meiner Meinung nach wie vor die wichtigsten einfachen Kernfragen bei einer GmbH-Finanzierung, bei einer großen Projektfinanzierung natürlich noch der konkrete Projektplan.
...Ich war davon ausgegangen, dass der TE für sich selber so ein Tool sucht. Aber was bringen ihm die ermittelten Kennzahlen? Er wird mit diesen Tools aus #3 keinen eindeutigen Betrag in € errechnet bekommen!...
Was ihm die Kennzahlen bringen muss doch jeder selber sehen. Interpretation einer Kennzahl ist am Ende immer von den Umständen abhängig und auch subjektiv.
Und diese Tools rechnen auch keinen Euro-Betrag aus, sondern eine Ausfallwahrscheinlichkeit für die Bedienung eines Kredites, auf Basis dessen eben die Bedingung (wie Zins) für einen Kredit errechnet wird - oder dieser eben verweigert wird.
Was der TE mit diesem Tools will oder ob er die Ergebnisse deuten/verstehen kann ist für die Beantwortung der Frage unerheblich. Das kann man als Frage neben einer möglichen Antwort in den Thread werfen, aber die Antwort davon erst mal abhängig machen.
Die drei genannten Programme sind alle auf "Standard-Unternehmen" gemünzt. Ist der Geschäftszweck der GmbH aber die z.B. die Bau von Immobilien, dann haben Banken hierfür meist noch eigene intern entwickelte Programme um dann die Bonitätsanalyse der GmbH vorzunehmen.
Weiterhin lohnt es sich für Banken, keine Standard-Programme zu nutzen, sondern generell eigene Ratingtools zu entwickeln und sich diese von der BaFin abnehmen zu lassen um in den IRB-Ansatz nach Basel II zu kommen. (größere Eigenkapitalersparnis gegenüber den KSA-Ansatz | IRB - intern rating basiert, KSA - kreditrisiko-standard-ansatz)
PS ich geb Thomas völlig Recht, ohne zu wissen, was der Thread Ersteller mit dem Tools rechnen möchte und was der Geschäftszweck der GmbH ist, lässt sich auch keine konkrete / korrekte Antwort geben. Richtig Fragen muss halt gelernt sein.
... ohne zu wissen, was der Thread Ersteller mit dem Tools rechnen möchte und was der Geschäftszweck der GmbH ist, lässt sich auch keine konkrete / korrekte Antwort geben. Richtig Fragen muss halt gelernt sein.
Eine Standardfrage zieht Standardanworten nach sich, wie sie gegeben wurden, völlig korrekt. Wenn jemand einen speziellen Zweck zur Frage hinzufügen möchte, dann würde er dieses tun und somit dann auch bestimmt spezielle Antworten erhalten.
Wie richtig erkannt, die genannten Tools werden auf Standard-Unternehmen angewandt, genau das, worauf die Frage hinzielte, es wurden keine Bauprojekte oder andere Dinge erfragt, also sind Hinweise auf solches auch nicht notwendig, der Fragesteller wird sich dann schon rühren .