Das ist nicht mein Zitat. Bitte korrigiere das.
Wenn die Leute ihre Daten nicht hergeben wollen, funktioniert das System so nicht. Punkt. Was gibt es da zu bereden oder schön zu reden? Das ist kein Problem von Opt-In oder Opt-Out, sondern der Wille zur Beteiligung an einem System.
BitTorrent würde auch nicht funktionieren, wenn die Leute nichts hergeben würden. Es hat eine gewisse Implementation um Leecher auszubremsen, kann aber niemanden zum Uploaden zwingen.
Ich stelle den Upload in einem Torrent Netzwerk nicht auf 0. Ich uploade häufig sogar (deutlich) mehr als wie ich geladen habe.
Es gibt Staumeldesysteme, die LEBEN ohne Usereingaben. OMG, wie kann sowas nur sein? Ganz einfach, man verwendet z.B. Induktionsspulen in den Straßen und wertet diese Informationen aus. Erhalten kann man solche Daten über Radio - das funktioniert sogar ohne Internet und nennt man TMC. Mein Navigationsgerät funktioniert mit TMC bestens. Ich gebe sogar anonyme! (d.h. ohne genaue Identifikation meiner Person, Aktivitäten oder ähnliches) an den Hersteller meines Geräts weiter. Die berechnen damit die Durchschnittsgeschwindigkeit auf den Straßen, welches wieder in die Berechnung einfließt. Das nennen die dann IQ Routes. Das Feature ist wirklich gut, kann aber auch gut funktionieren, wenn z.B. nur 10% aller Geräte ihre Daten rückmelden.
Wie bereits oben gesagt: wenn die Leute ihre Daten dafür nicht hergeben wollen, kann das System nicht existieren. Ergo man muss sich was anderes einfallen lassen.
Organspende ist ein ganz anderes Thema. Es ist richtig, in Deutschland ist die Beteiligungsquote gering. Problematisch ist daran in erster Linie, dass viele Leute gar nicht wissen, dass man sich irgendwo "registrieren" lassen muss. Würden sich mehr Leute über die Notwendigkeit von Organspenden im Klaren sein, gäbe es vermutlich deutlich mehr potentielle Spender. Der aktuelle Vorschlag, alle paar Jahre die Leute anzuschreiben, halte ich für gut - unabhängig von Opt-In oder Opt-Out. Man erinnert die Leute an ihre Pflichten und gleichzeitig daran, dass sie keinesfalls teilnehmen müssen.
Abgesehen davon sind BitTorrent, Organspenden etc. ein ganz anders Thema zu z.B. Userdatenauswertung. Bei ersteren geht es um ein grundlegendes System/Konzept, welches ohne Beteiligung der Anderen nicht funktioniert. Bei letzteren verwendet der Anbieter die privaten Daten eines Anwenders um ein Mehrnutzen für sich zu erwirtschaften. Wenn der User was dagegen hat, hat er das Recht, seine Daten nicht preiszugeben.
Wenn die Leute ihre Daten nicht hergeben wollen, funktioniert das System so nicht. Punkt. Was gibt es da zu bereden oder schön zu reden? Das ist kein Problem von Opt-In oder Opt-Out, sondern der Wille zur Beteiligung an einem System.
BitTorrent würde auch nicht funktionieren, wenn die Leute nichts hergeben würden. Es hat eine gewisse Implementation um Leecher auszubremsen, kann aber niemanden zum Uploaden zwingen.
Ich stelle den Upload in einem Torrent Netzwerk nicht auf 0. Ich uploade häufig sogar (deutlich) mehr als wie ich geladen habe.
Es gibt Staumeldesysteme, die LEBEN ohne Usereingaben. OMG, wie kann sowas nur sein? Ganz einfach, man verwendet z.B. Induktionsspulen in den Straßen und wertet diese Informationen aus. Erhalten kann man solche Daten über Radio - das funktioniert sogar ohne Internet und nennt man TMC. Mein Navigationsgerät funktioniert mit TMC bestens. Ich gebe sogar anonyme! (d.h. ohne genaue Identifikation meiner Person, Aktivitäten oder ähnliches) an den Hersteller meines Geräts weiter. Die berechnen damit die Durchschnittsgeschwindigkeit auf den Straßen, welches wieder in die Berechnung einfließt. Das nennen die dann IQ Routes. Das Feature ist wirklich gut, kann aber auch gut funktionieren, wenn z.B. nur 10% aller Geräte ihre Daten rückmelden.
Wie bereits oben gesagt: wenn die Leute ihre Daten dafür nicht hergeben wollen, kann das System nicht existieren. Ergo man muss sich was anderes einfallen lassen.
Organspende ist ein ganz anderes Thema. Es ist richtig, in Deutschland ist die Beteiligungsquote gering. Problematisch ist daran in erster Linie, dass viele Leute gar nicht wissen, dass man sich irgendwo "registrieren" lassen muss. Würden sich mehr Leute über die Notwendigkeit von Organspenden im Klaren sein, gäbe es vermutlich deutlich mehr potentielle Spender. Der aktuelle Vorschlag, alle paar Jahre die Leute anzuschreiben, halte ich für gut - unabhängig von Opt-In oder Opt-Out. Man erinnert die Leute an ihre Pflichten und gleichzeitig daran, dass sie keinesfalls teilnehmen müssen.
Abgesehen davon sind BitTorrent, Organspenden etc. ein ganz anders Thema zu z.B. Userdatenauswertung. Bei ersteren geht es um ein grundlegendes System/Konzept, welches ohne Beteiligung der Anderen nicht funktioniert. Bei letzteren verwendet der Anbieter die privaten Daten eines Anwenders um ein Mehrnutzen für sich zu erwirtschaften. Wenn der User was dagegen hat, hat er das Recht, seine Daten nicht preiszugeben.