Grill/Barbecue Thread

Da gebe ich dir Recht. Ich bin halt ein Fan von solchen urigen Bauernbroten, wo man sieht, dass es handgemacht ist. Aber auch diese kann man mit der richtigen Technik, ohne Form auch gleichmäßig hinbekommen, wenn man das will. Hab ich auch schon gemacht, gefällt mir aber nicht so gut.
Habe aber auch schon Weißbrot gebacken, z.B. ein Buttermilch, Haferflocken, Weizen Battard und auch ein Kastenweißbrot. Das Kastenweißbrot ist wirklich einfach, kann man in jeder länglichen Kuchenform herstellen.
Übrigens gibt es auch Weizensauerteig, damit kann man auch helle Brote/Brötchen herstellen. Es gibt sogar sehr viele Weißbrotsorten die Sauerteig enthalten.

By the way, Sauerteig ist eigentlich fast keine Arbeit. Wenn Interesse besteht, kann ich hier zwei idiotensichere Rezepte für "hellen" und "dunklen" Sauerteig erläutern.

Hier ein Beispiel für das o.g. Buttermilch Weizen Battard. Die äußere Form täuscht oft... Der Schnitt und die Scheiben können trotzdem oft relativ gleichmäßig sein.

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Jo gib mal die Rezepte, hab mich bisher auch immer vor Sauerteig gescheut :D
 
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Ja, poste gern mal was idiotensicheres :) Wo du die Buttermilch erwähnst, die haben wir wegen so nem Brot auch beim letzten Einkauf mitgenommen :) Am besten hat mir bisher nen helles Brot mit Schinkenspeckwürfeln und Röstzwiebeln gefallen :D

Verschiedene Weißbrote und andere, dunkle Brote, die nicht auf Sauerteig basiseren, macht sie auch seit wir nen gescheiten Backofen haben. Regelmäßig zwar, aber eben nicht so, dass wir dauerhaft frisches Brot haben. Dazu fehlt zuweilen einfach die Zeit und für mich auch verständlicherweise die Lust. Wobei der Geschmack das ja jedes mal wieder aufwiegt. Ist beim Kochen/Grillen etc ja nicht anders, werden die Meisten hier ja nur zu gut kennen :)
 
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Eigentlich ist es wirklich sehr simpel. Im Netz findet man zig verschiedene Rezepte zu Sauerteig, alle mehr oder weniger kompliziert. Ich benutze jetzt seit längerer Zeit diese Quick and Dirty Methode aus einem Brotbackforum.

Was benötigt wird:

- eine saubere große Schüssel mit Deckel
- ein sauberer Messbecher
- ein sauberer Löffel
- eine Küchenwage
- 1050er Weizenmehl (für hellen Sauerteig)
- 1150er Roggenmehl (für dunklen Sauerteig)
- Wasser
- 5 Tage Zeit / pro Tag ca. 3 Minuten.

Es ist sehr wichtig das hier hygienisch und sauber vorgegangen wird um keine Verunreinigungen oder gar Schimmel in den Sauerteig zu bekommen.

Man startet am ersten Tag mit 50g Mehl und 50g (50ml) Wasser (lauwarm, bitte nicht heiß oder kalt). Dies gibt man in die Schüssel und verührt das mit einem Löffel zu einem homogenen Teig. Dann schließt man die Schüssel und lässt sie 24 Stunden bei Zimmertemperatur (20-24°C) stehen.

Am nächsten Tag, bzw. nach 24h gibt man nochmals die gleiche Menge Wasser und Mehl hinzu, verührt das ganze wieder zu einem homogenen Teig, Deckel drauf, 24h bei Zimmertemperatur stehen lassen.

(Es ist nicht tragisch wenn man nach den ersten zwei Tagen 10ml Wasser mehr nimmt, dadurch wird der Teig etwas flüssiger, kein Muss, aber auch kein Nogo, erleichtert nur eventuell die Vearbeitung)

Das ganze Spiel wiederholt man 5-7 Tage lang. Der Sauerteig ist fertig sobald er Blasen wirft, in etwa wie Apfelmost (leicht säuerlich) riecht und die Konsistenz eines etwas flüßigeren Mousse au Chocolat hat. Die Farbe ist hellbraun bis braun.

Nicht gut ist wenn er extrem nach Essig riecht, sich schwarze oder rote Flecken bilden oder wenn er extrem nach Schimmel riecht.

Danach kann er je nach Rezept verarbeitet werden.
Man kann sich 100-200g Sauerteig in ein Einmachglas abfüllen und im Kühlschrank über Monate halten. Dieses so genannte "Anstellgut" kann man erneut für Sauerteig Rezepte verwenden oder neuen Sauerteig damit ansetzen.

So sieht ein optimaler Sauerteig aus nach 6 Tagen :
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@DeadEternity
Sieht gut aus! Schmeckt hoffentlich auch so. Die Kruste sieht richtig "krachig" aus. Gefällt mir!
Sauerteige sind mir etwas zu lästig und ich hab mich da noch nicht ranbegeben. Ist ehrlich gesagt auch nicht meine favorisierte Brot-/Teigsorte. Ich bin da auch eher in Richtung Weizen und Dinkel unterwegs. Außerdem bin ich da mit dem "ploetzblog" und seiner Philosophie groß geworden. Also lange Ansatzzeiten mit wenig Hefe (alles kleiner 5g) Dafür aber mal 4-16h Ansatzzeit bevor es weitergeht. Ist mir mit zwei Kindern auch entgegenkommender. Um 5 Uhr ansetzen um 17 Uhr weiter machen ;)


@Scheitel Ich kann mir gut vorstellen, dass die Oberfläche dem von mir verlinkten Tuch entspricht. Aber das ist wohl eher ein Abddecktuch wie z.B. Bäckerleinen. Der Clou an dem von mir verlinkten Tuch ist halt die gummierte Rückseite. Wenn du die bzw. die Oberfläche befeuchtest dann rutscht es nicht weg beim bearbeiten des Teigs (Die helle Seite gut einmehlen). Ich mach das immer auf dem Ceranfeld ;) Bei dem von dir verlinkten Produkt befürchte ich, dass es a) nicht rutschfest ist und b) der Teig dennoch in das Gewebe eingearbeitet wird.
 
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Ja, das ist ein absolutes Standardwerk. Viel zum anlesen, viel zum ausprobieren. Aber nichts für die schnelle Nummer (ich glaube die Sonntagsbrötchen haben einen 72h Vorlauf ;)). Hab ich 2015 mit angefangen und nutze es heute immer noch wobei er auf seinem Blog viel nachschiebt und auch gerne mal Fragen beantwortet.

Was ich noch gesehen hatte: Ich bin von diesen Peddigrohr-Gärkörbchen zu Kunststoff gewechselt. Ist einfach einfacher beim reinigen. Bin da was penibel :freak:

Scheitel schrieb:
Wobei der Geschmack das ja jedes mal wieder aufwiegt. Ist beim Kochen/Grillen etc ja nicht anders, werden die Meisten hier ja nur zu gut kennen :)

Richtig, wenn du dann irgendwann nach ner Phase nur selbstgemachtes Brot essen wieder was vom Bäcker oder dem Grabbelregal aus dem Supermarkt holst verzeihst du das Gesicht weil du die Chemie in Form von Backzusätzen und Triebmitteln deutlich rausschmeckst.

Sowieso hat selber Brot backen das gleiche archaische Feeling wie Grillen. Es ist halt urig, ehrlich und man fühlt was geschaffen zu haben. Sorry, ich romantisiere ;)
 
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Du romantisierst zwar, aber ich sehe das ganz genau so ! :p

Ich kann auch nicht immer selbst backen, hab aber das Glück, dass bei uns im Dorf noch zwei traditionelle Bäcker (keine Ketten) vorhanden sind, die wirklich sehr gutes Brot und Brötchen backen und ihr Handwerk absolut verstehen. Man kann aber auch Pech haben und Abends nach der Arbeit ist dort bereits so gut wie alles ausverkauft.
 
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@DeadEternity Danke für die Anleitung, werde ich so mal weiter geben :)

strempe schrieb:
Der Clou an dem von mir verlinkten Tuch ist halt die gummierte Rückseite
Stimmt, das macht Sinn. Hatte nur mal schnell bei Amazon geschaut, das kam der Sache ja nahe, aber die Rückseite fehlt natürlich.

Wegen der Bäcker, wir haben einem im Edeka umme Ecke, der dementsprechend Sonntags zu hat, aber ganz gute Croissants hat, die Brötchen sind auch okay. Bäckerei Löscher scheint auch so eine Kette hier zu sein, die machen bei uns extrem schlechte Brötchen. Egal was wir da mal probiert haben, da ist alles von Backwerk/Lidl/Aldi deutlich besser. Trotzdem parken die morgens immer die halbe Straße zu, viel los ist da trotzdem.

Wir haben auch immer die Möglichkeit aufer Arbeit Brot zu essen, wir bekommen jeden morgen für alle Abteilungen verschiedene Brote von nem BioBäcker geliefert. Der hat auch nen super Ruf, aber ich stehe eben mehr auf so helle Brote und die gibts nur Freitags :D Zudem kommt das immer erst so gegen 9 und bis dahin hab ich dann immer nen Loch im Bauch^^ Aber es ist manchmal lustig zu sehen, wie ein Teil der Abteilungen in das ein oder andere Klischee passt bezüglich Essgewohnheiten :freaky:
 
DeadEternity schrieb:
Das Kastenweißbrot ist wirklich einfach, kann man in jeder länglichen Kuchenform herstellen.
Rezept please - das hört sich einfach an.

Ploetz ist Pflichlektüre. Die DDR-Brötchen sind der Knaller bei Brötchen. Da bist du von 1 Stück satt. Die haben auch nicht so eine lange Vorbereitungszeit. Wobei es aber egal ist, wenn man den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lässt, damit man sonntags durchstarten kann.

Den wichtigsten Trick, den ich da gelernt habe, ist, dass man immer ne Schale mit Wasser im Backofen mitkocht. Mache ich mittlerweile bei allem, was ich backe. Das Zeugs wird einfach "saftiger".
 
Ja, das (ein)dampfen. Viele werfen auch Eiswürfel in den heißen Backofen (und wundern sich wenn es dann zu Spannungsrissen kommt). Ich hab da zwei Edelstahlschälchen drin stehen, die stelle ich schon gut 15 Minuten vor dem einschießen der Brote in den Ofen damit das Wasser auch richtig heiß ist und Dampf erzeugt wird. Das Überlagern mit Dampf verhindert das Einreißen des Brotlaibes wenn sich die Kruste verfestigt.

Es gibt auch Backöfen mit Wasseranschluss für genau diesen Zweck.
 
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Ähm, irgendwie... ist das teurer in meinem Browser :heul:
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Ich glaub ohne Lottogewinn kann ich mich dazu nicht durchringen :D

Mal was anderes, ihr macht ja mehr oder weniger auch häufig Fotos von eurem Essen bzw der Zubereitung etc.
Hat sich jemand von euch die Mühe gemacht, dass groß zu sortieren, ggf. mit Rezept etc? Oder maximal Alben/Ordner erstellt und die Fotos dann da reingepackt?
 
Ich bin nicht wohlhabend genug oder vielleicht einfach nur ein Geizkragen, aber ich könnte so ein teures Getränk gar nicht richtig genießen. Erstens würde ich den wahrscheinlich nie anbrechen weil ich immer auf den richtigen besonderen Anlaß warten würde. Und zweitens würde mir bei jedem Schluck der Preis vor Augen schweben.
 
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Genau das wäre es bei mir auch, deswegen ja, ohne Lottogewinn sitzt das nicht drin.
 
Scheitel schrieb:
Ähm, irgendwie... ist das teurer in meinem Browser :heul:
Wer zu spät kommt....
War nur ein Kurzzeitangebot, aber unten auf der Seite sind auch paar günstigere von der Sorte.
Ergänzung ()

Scheitel schrieb:
Oder maximal Alben/Ordner erstellt und die Fotos dann da reingepackt?
Der Ösi macht das. Klick mal in seiner Sig auf "Meine Vergrillungen" Ich bin da zu faul zu - ich suche lieber.
 
Google Fotos/Drive nutze ich auch zum Einsortieren bei einigen Dingen, bekomme regelmäßig die Kriese bei der Menge an Fotos die man doch irgendwie hat und macht. Zudem ist die Bedienung für große Mengen nicht ganz so geil^^
Hatte auch schon überlegt mir das ins OneNote Notizbuch zu packen, hab u.a. nen gemeinsmen Account mit meiner Freundin um einige Sachen praktisch teilen zu können, aber weil das Teil auf mehren Rechnern/Handys synct, wird das mit Fotos dann doch irgendwann zu groß würde ich vermuten.
Alternativgedanke war zuhause nen CMS aufzusetzen und da die Sachen reinzupacken, damit man auch 1-n Zeilen zu den Bildern schreiben kann. Wir hatten auch immer mal vor alles was wir am Haus/Garten etc gemacht haben in nen Bidleralbum zu packen, aber wie das halt so ist :D Und tendenziell wird das ja alles nicht weniger mit Bildern und so^^ Muss noch mal in mich gehen nach ein paar Bier.
 
So, gestern habe ich mal wieder mein gern gesehenes Männergrillen durchgeführt.
Als erstes gab es Chili, gekocht aus schwarzen Chilibohnen und klein gewürfeltem Rindfleisch aus der Keule.
Und das 4 Stunden im Slow Cooker.
Den Mais habe ich gegrillt und dann vom Kolben runtergeschnitten.
Danach sehr geile Burger. Brioche Buns vom Edeka, 180g Patties vom Simmentaler Rind Edeka Selection.
Super saftig, tolle grobe Konsistenz, schrumpfen kein bisschen und kann man perfekt medium zubereiten, weil sie schön dick sind.
Auf den Bun als erstes eine Guacamole, dann Rucola und Radicchio, darauf der Pattie mit würzigem Bergkäse, darauf ein mit Bacon umwickelter Zwiebelring, in den gegrillte Champignons und dann noch eine rote Zwiebelmarmelade. Hammer...
Und dann zum Magen schließen noch Spareribs.
IT-Barbecue.JPG
 
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