Größe von Datenbestand ermitteln/schätzen zur Verwendung mit dd

ctime ist immer wecklig und wird zum Problem beim Kopieren, Backup/Restore und eben dem Umzug auf neue Blockdevices. Normalerweise wäre der dringende Rat, davon abzukommen, dass (cr)times so wichtig sind, dass man sie behalten muss.

fstrim auf sda ist sinnlos, dd liest leere Blöcke und schreibt leere Blöcke. Allenfalls bringt fstrim etwas auf sdb nach dem Kopieren, falls sdb eine SSD oder HDD mit Shingled Recording ist.



An sich:
0. /dev/sda bzw. alle Partitionen davon aushängen
1. dd if=/dev/sda of=/dev/sdb status=progress
2. mit parted (oder grafisch gparted) die Partition auf sdb erweitern
3. Rechner aus, SDA physisch abklemmen, Booten

Da SDB bzw. die Partitionen darauf die selben UUIDs haben, sollte das Mounting über /etc/fstab automagisch klappen. Schön isses nicht, aber an sich habe ich das Wochenende so ähnlich ein degradiertes mdadm Raid1 auf neue, größere HDDs umgezogen.
 
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Reaktionen: Tanne und kieleich
Tanne schrieb:
2.
Das überschreibt die ungenutzten Blöcke der ehemaligen sda1-Partition (also der Kopie davon auf sdb1) mit Nullen, so dass dieser Speicher wieder nutzbar ist.
Aber nur auf SSDs, bei zukünftigen Speicher kann das Verhalten komplett anders sein.
Klassischer Fall von impliziter Annahme, und eine Garantie für Probleme in der Zukunft.
Piktogramm schrieb:
ctime ist immer wecklig und wird zum Problem beim Kopieren, Backup/Restore und eben dem Umzug auf neue Blockdevices. Normalerweise wäre der dringende Rat, davon abzukommen, dass (cr)times so wichtig sind, dass man sie behalten muss.
Warum das so wichtig darüber schweigt sich der TO weiterhin aus.
 
Ok, mir gings erstmal drum, es für jetzt zu verstehen, ob die Befehle, die ich in #20 geschrieben habe, so ok sind. Sieht mal so aus, keiner sagt was dagegen und Du, @Piktogramm, schreibst das ähnlich. Allerdings verstehe ich bei Dir das mit dem erweitern der Partition nicht. Die Zielpartition (125 GiB) ist fast leer, stehen nur ein paar einzelne Sachen drauf, die muss ich noch auslagern, aber da ist ja Platz um eine 30 GiB-Partion hinzukopieren. (muss ich die Zielpartition noch irgendwie behandeln, nachdem die einzelnen Dateien runter sind? Mit Nullen überschreiben?)
Zum Abklemmen: Quelle ist ein USB-Stick, Ziel ist ein SSD-Stick (beide mit einer Partition für je Daten und Linux) (ich hab zuletzt beide stecken lassen, aber kann ja den sda-Stick dann abziehen)

Piktogramm schrieb:
Allenfalls bringt fstrim etwas auf sdb nach dem Kopieren, falls sdb eine SSD oder HDD mit Shingled Recording ist.
Was meist Du mit allenfalls? Dass es, auch wenn es eine SSD ist, nichts bringen kann?

Ob es RZAT kann, bin ich noch am Suchen.

War mir nicht klar, dass das "warum" wichtig ist. Für mich ist es wichtig zu wissen, wann ich eine Datei erstellt habe, z.B. wenn ich was recherchiert habe, dann weiß ich, der Stand ist von dann und dann (wie wenn man irgendwo einen Artikel liest, da möchte man ja auch wissen, von wann der Stand ist). Wenn mir später z.B. Rechtschreibfehler auffallen, die ich ändern möchte, ändert sich die mtime. Wenn mtime das einzige wäre, was ich habe, wäre dann das Ursprungsdatum verloren. Das ist das Bsp., was mir jetzt ad hoc einfällt.
 
Tanne schrieb:
Wenn mir später z.B. Rechtschreibfehler auffallen, die ich ändern möchte, ändert sich die mtime. Wenn mtime das einzige wäre, was ich habe, wäre dann das Ursprungsdatum verloren. Das ist das Bsp., was mir jetzt ad hoc einfällt.
Dann wäre die sinnige Vorgehensweise eine Dokumentenversionierung.
 
Jeder hat halt andere Bedürfnisse. Für mich sind 8 GiB viel (auch anteilsmäßig vom Platz) und es kommen noch andere Daten dazu. Ich hab halt nicht x TB Plattenplatz, so dass ich verschwenderisch mit dem Platz umgehen kann, wie viele andere, dafür sind meine Dateien relativ klein und ich sammele auch nicht Videos in super-duper-Qualität. Einfach mal drüber nachdenken, dass nicht jeder diesselben Bedürfnisse und Möglichkeiten hat wie ein anderer. Aber vielleicht redest Du bei "lächerlich" auch nicht vom Platz, sondern von der Übertragungszeit?
Statt Leute zu verurteilen könntest Du einfach mal freundlich nachfragen. Auf die nächste unfreundliche Antwort werde ich nicht mehr eingehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tanne schrieb:
Jeder hat halt andere Bedürfnisse.
Das ändert aber nichts am Verhältnis von Aufwand zu Nutzen durch fragwürdige Ansätze, s. #24.
Spätestens wenn der Rest der Welt Dinge anders tut und ohne solche fragwürdigen Ansätze unterwegs ist sollte man sich immer fragen ob man noch auf dem richtigen Dampfer unterwegs ist.

Und wenn 8GB für dich viel sind solltest du mal über Kompression nachdenken, spätestens dann fliegen dir solche Ansätze um die Ohren.
 
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