Große Bildersammlung auf M-Disks archivieren

juwa

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Hallo beisammen,

ich plane gerade meine Video- und Fotosammlung von Familienaufnahmen auf 100GB große M-Disks zu brennen. Da der Speicher relativ teuer ist und lesen und schreiben schnarchlangsam ist, wollte ich alles richtig machen. Die Aufnahmen und Videos sind alle in relativ kleinen Unterordnern unterteilt, also Jahr/Monat. Noch liegt alles auf HDDs.

Jetzt wollte ich mal Fragen, wie ihr das am besten machen würdet, also speziell mit einer Betrachtersoftware, die Indexbilder direkt schon in einer kleiner Datei ins Verzeichnis schreibt, damit die Vorschau relativ schnell geladen werden kann. Windows macht das ja offensichtlich nicht (mehr?).

Danke fürs Lesen.
 
Bei dem Preis für die Disks würde ich eher auf HDDs oder SSDs archivieren je nach Datenmenge. Man muss halt alle paar Jahre mal danach sehen und evtl. umkopieren, aber dafür sind sie viel schneller und billiger.

Wenn du wirklich noch Bluerays bzw. M-Disks verwenden willst würde ich einen Index der Bilder separat führen damit du die richtige Disk finden kannst wenn du etwas suchst. Diese Disk würde ich dann aber wenn ich an die Daten will komplett auf einen Rechner kopieren und damit arbeiten wenn sie so langsam sind wie du beschreibst. Generell würde ich immer eine aktive Kopie der Daten bereithalten, ansonsten wirst du sowieso nie wieder reinschauen wenn der Aufwand zu hoch ist.
 
Was ist das Ziel? Backups? Da gibt es doch andere Lösungen. Kommt drauf na was es dir Wert ist alles.

5TB HDD kostet nicht mehr viel.
Weshalb M-Disk? Das kostet doch viel mehr.
 
Ich würd's einfach in eine Cloud schmeißen. (OneDrive, Google etc.)
 
juwa schrieb:
also speziell mit einer Betrachtersoftware, die Indexbilder direkt schon in einer kleiner Datei ins Verzeichnis schreibt,
Braucht man das fürs Archiv bei optische Datenträgern/M-Disk wirklich? Brennen, sicher wegpacken und im Idealfall nie wieder anfassen.
Sollte dennoch ein Datenverlust auf der Festplatte eintreten, kopiert man den gesamten Inhalt des Datenträgers zurück auf eine (neue) Festplatte/SSD und arbeitet dann da weiter.

Für den regelmäßigen Zugriff auf die Inhalte, so dass Indexbilder notwendig bzw. hilfreich sind, taugen optische Datenträger imho nicht mehr.
Jetzt auf eine spezielle Software zu setzen, die Indexbilder schreibt, die dann in 25-50 Jahren noch verfügbar sein muss, darauf würde ich mich nicht verlassen.
 
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juwa schrieb:
Windows macht das ja offensichtlich nicht (mehr?).
Doch:
Legacy Windows Medienwiedergabe.jpg
.

Die Legacy Windows Medienwiedergabe (der alte Windows Mediplayer) steckt in folgendem Pfad:
C:\Program Files (x86)\Windows Media Player
 
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calippo schrieb:
Braucht man das fürs Archiv bei optische Datenträgern/M-Disk wirklich? Brennen, sicher wegpacken und im Idealfall nie wieder anfassen.

Jetzt auf eine spezielle Software zu setzen, die Indexbilder schreibt, die dann in 25-50 Jahren noch verfügbar sein muss, darauf würde ich mich nicht verlassen.
Eigentlich hast Du so gesehen absolut Recht, wollte es halt "perfekt" machen. Die M-Disks werden dann sowieso nur beschriftet und zur Seite gelegt.

Dalek schrieb:
Bei dem Preis für die Disks würde ich eher auf HDDs oder SSDs archivieren je nach Datenmenge. Man muss halt alle paar Jahre mal danach sehen und evtl. umkopieren, aber dafür sind sie viel schneller und billiger.
Mehrere am besten an verschiedenen Orten gelagerte HDDs sind für Backups sehr gut geeignet, aber für Archivierung halt weniger. SSDs sollte man auch für Backups lieber aus mehreren Gründen gar nicht nehmen. Und spuckt die Sonne mal wieder einen koronalen Masseauswurf zur Erde, dann können die Daten auch auf allen unseren SSDs auf einen Schlag darauf komplett korrumpiert sein. Ist kein Esoterik Quatsch, siehe:

https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany/4._Weltraumwetter_Gefahren_aus_dem_Weltraum
 
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