Zusammenfassung:
Da offenbar viele CrystalDiskInfo nutzen, obwohl das nicht viel taugt (hier habe ich beide verglichen) und noch nicht mal einen SMART-Selbsttest starten kann (es müsste dazu nur dem Laufwerk sagen, dass es den Test durchführen soll: Fortschritt und Ergebnis wird in den normalen SMART-Werten gezeigt: Das ist trivial!), schreibe ich hier eine grundlegende Einführung für die Windows-Version, die aber auch mit der Linux-Version genutzt werden kann.
Hinweis: Zur Analyse der SMART-Werte gibt es einen Sammelthread.
Zuerst die passende Windows-Versionen herunterladen und installieren: GSmartControl Downloads
(bei Linux einfach per Paketmanager)
Nach dem starten als erstes die Datenbank aktualisieren:
Das sollte man gelegentlich wiederholen, wobei es normal ist, dass die sehr unregelmäßig aktualisiert wird und manchmal wochenlang nichts kommt.
Als nächstes die Einstellungen anpassen:
Anschließend mit Strg+R die Laufwerke neu einlesen.
Dann kommt man per Doppelklick in die jeweiligen Details:
Wenn das Laufwerk (noch) nicht in der Datenbank ist, ist das nicht weiter tragisch, da das meiste quasi standardisiert ist. Nur manches wird nicht erkannt. - Aber selbst dann kann man zumindest am normalisierten Wert erkennen, ob es OK ist: Bei den meisten Werten steht 100 für 100%, also i. O.:
Remaining Lifetime scheint mir noch am aussagekräftigsten zu sein, weil die TBW ja nach diversen Test ziemlich daneben liegen können.
Das Gegenstück dazu ist %used:
Interessanterweise gibt es Laufwerke, bei denen beides nicht zusammenpasst: z. B. meine alte 120 GB BX500 (2018 gekauft), hat momentan noch 87% remaining, aber schon 27% used: Das war vorher schon asynchron, aber seit dem ich sie im USB-Gehäuse als PVR-Laufwerk am Sat-Receiver nutze, steigt %user noch schneller.
Bei Mouseover gibt es bei beiden Tabs mehr oder weniger ausführliche Beschreibungen (bei remaining Lifetime steht z. B. nur, dass es die remaining Lifetime anzeigt…):
Und so sieht ein Selbsttest aus (der volle hätte 30 Min. gedauert, darauf wollte ich für den Screenshot nicht warten):
Währenddessen kann man das Laufwerk weiter nutzen, wodurch der Tests aber entsprechend länger braucht und bei Festplatten können die konkurierenden Zugriffe natürlich zu starken Kopfbewegungen führen.
Zwei der viel Laufwerke oben sind übrigens per USB angeschlossen, also darüber funktioniert das auch.
Caramon2 schrieb:Bei Auffälligkeiten im verlinkten Sammelthread nachfragen.
- GSC laden und installieren
- ausführen, Datenbank aktualisieren und einmalig die Einstellungen anpassen
- Laufwerk(e) doppelklicken und gucken ob "PASSED"
- einen vollen Selbsttest durchführen und prüfen ob "without errors"
- gelegentlich die Punkte 2-4 wiederholen.
Da offenbar viele CrystalDiskInfo nutzen, obwohl das nicht viel taugt (hier habe ich beide verglichen) und noch nicht mal einen SMART-Selbsttest starten kann (es müsste dazu nur dem Laufwerk sagen, dass es den Test durchführen soll: Fortschritt und Ergebnis wird in den normalen SMART-Werten gezeigt: Das ist trivial!), schreibe ich hier eine grundlegende Einführung für die Windows-Version, die aber auch mit der Linux-Version genutzt werden kann.
Hinweis: Zur Analyse der SMART-Werte gibt es einen Sammelthread.
Zuerst die passende Windows-Versionen herunterladen und installieren: GSmartControl Downloads
(bei Linux einfach per Paketmanager)
Nach dem starten als erstes die Datenbank aktualisieren:
Das sollte man gelegentlich wiederholen, wobei es normal ist, dass die sehr unregelmäßig aktualisiert wird und manchmal wochenlang nichts kommt.
Als nächstes die Einstellungen anpassen:
Anschließend mit Strg+R die Laufwerke neu einlesen.
Dann kommt man per Doppelklick in die jeweiligen Details:
Wenn das Laufwerk (noch) nicht in der Datenbank ist, ist das nicht weiter tragisch, da das meiste quasi standardisiert ist. Nur manches wird nicht erkannt. - Aber selbst dann kann man zumindest am normalisierten Wert erkennen, ob es OK ist: Bei den meisten Werten steht 100 für 100%, also i. O.:
Remaining Lifetime scheint mir noch am aussagekräftigsten zu sein, weil die TBW ja nach diversen Test ziemlich daneben liegen können.
Das Gegenstück dazu ist %used:
Interessanterweise gibt es Laufwerke, bei denen beides nicht zusammenpasst: z. B. meine alte 120 GB BX500 (2018 gekauft), hat momentan noch 87% remaining, aber schon 27% used: Das war vorher schon asynchron, aber seit dem ich sie im USB-Gehäuse als PVR-Laufwerk am Sat-Receiver nutze, steigt %user noch schneller.
Bei Mouseover gibt es bei beiden Tabs mehr oder weniger ausführliche Beschreibungen (bei remaining Lifetime steht z. B. nur, dass es die remaining Lifetime anzeigt…):
Und so sieht ein Selbsttest aus (der volle hätte 30 Min. gedauert, darauf wollte ich für den Screenshot nicht warten):
Währenddessen kann man das Laufwerk weiter nutzen, wodurch der Tests aber entsprechend länger braucht und bei Festplatten können die konkurierenden Zugriffe natürlich zu starken Kopfbewegungen führen.
Zwei der viel Laufwerke oben sind übrigens per USB angeschlossen, also darüber funktioniert das auch.
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