Günstigster Langzeitstorage

Geleb

Lt. Junior Grade
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Kann mir mal jemand helfen festzustellen, was der momentan günstigste Weg ist, Daten, welche nicht verändert werden, dauerhaft zu speichern? Leider sind Bandlaufwerke zu teuer, während die Medien teilweise ein gutes P/L-Verhältnis haben. Im Gegensatz dazu sind BluRay-Brenner günstig, während die Medien teuer sind.

Ist es vielleicht immer noch am günstigsten, Festplatten in einen Wechselrahmen zu stecken?

Wenn BluRay-Rohlinge nicht so teuer wären, stellte sich die Frage gar nicht. Aber zwischen 3-5€ pro 50GB Rohling ist ja teuer als Festplattenspeicher.

Ist absehbar, ob die irgendwann mal so billig wie DVD-Rohlinge werden? Was ist überhaupt der Grund, dass die Preise sich so lange gehalten haben?
 
Einfachste ist dir ne Festplattendockingstation fürn Tisch zu kaufen, Platten bei gebraucht nackt reinstecken, bei nicht Gebrauch einfach in die Plastikpackung packen und innen Schrank legen
 
Wieviel soll wielange gespeichert werden? Wie oft und schnell muss evtl. darauf zugegriffen werden?
 
Wie wärs mit nem Offsite Backup wie Amazon S3 Cloud, oder die günstigere Variante "Glacier"?
Als Langzeitbackup, auf das man hofft, nie zugreifen zu müssen, sicherlich eine Alternative. Gibt allerdings in paar Haken. Nähere Infos gibts hier: https://aws.amazon.com/de/glacier/
 
Hängt von der Datenmenge ab und von der gewünschten "Qualität"
Für den Hausgebrauch ist aber HDD zur Zeit im Preis/Leistungsverhältniss so ziemlich das beste.
Wichtig ist das alles mehrfach sicherst und natürlich alle paar monate überprüfst ob die Daten noch ok sind.

Preise halten sich weil
1. die reinen Materialkosten sich vermutlich kaum senken lassen (eine Plastikscheibe kostet halt doch mehr als 0 €)
2. es keinen Grund gibt sie billiger zu machen, weil die nachfrage stetig sinkt.
 
Totaler Quatsch, mein Beitrag, habe mich verlesen...
 
Zuletzt bearbeitet:
brubbelmichi schrieb:
Wie wärs mit nem Offsite Backup wie Amazon S3 Cloud, oder die günstigere Variante "Glacier"?
Als Langzeitbackup, auf das man hofft, nie zugreifen zu müssen, sicherlich eine Alternative. Gibt allerdings in paar Haken. Nähere Infos gibts hier: https://aws.amazon.com/de/glacier/

Das ist eine gute Idee, aber die Übertragungsgeschwindigkeiten sind mir zu langsam.

craxity schrieb:
Wieviel soll wielange gespeichert werden? Wie oft und schnell muss evtl. darauf zugegriffen werden?

10 TB mit wöchentlichem Zugriff.

Frage zu Festplatten: Die haben ja einen freiliegenden "Controller" an der Unterseite. Kann es da Schwierigkeiten bzgl. statischer Entladungen geben. Fasst man die am besten mit einer antistatischen Schutzhülle an?
 
@SP1D3RM4N: 51 Euro für 10 = 0,85 Euro pro Stück? ;-)
 
Bei 10TB dürften Festplatten sinnvollsten sein. Ich würde zu abschaltbaren Wechselrahmen greifen. Einschalten nur bei Bedarf.

Und zusätzlich regelmäßig extern sichern. Extern heißt zB per eSATA/USB3 und dann die externen Datenträger räumlich entfernt aufbewahren. Das schütz dann auch vor Feuer, Hochwasser, Diebstahl etc.
 
Geleb schrieb:
10 TB mit wöchentlichem Zugriff.

Frage zu Festplatten: Die haben ja einen freiliegenden "Controller" an der Unterseite. Kann es da Schwierigkeiten bzgl. statischer Entladungen geben. Fasst man die am besten mit einer antistatischen Schutzhülle an?

Mit wöchtentlichem Lesezugriff wärs mit Glacier eh nix geworden :D

Aber wenn Cloud wegfällt, bleiben als günstige Variante Festplatten übrig. Du könntest dir ein günstiges Gehäuse mit vielen Festplattenkäfigen anschaffen (wobei bei 10TB 3 Festplatten ja schon reichen würden), da nen alten PC reintun, in dein (hoffentlich Gbit)-Netzwerk hängen und die Festplatten als Netzlaufwerke in Windows oder so einbinden. Den PC kannst du in irgendeine Ecke stellen und per WOL aufwecken, wenn du auf die Platten zugreifen willst. (Bei dieser Lösung musst du auch nicht Festplatten in Wechselrahmen oder so unterbringen)

Problem: Wenn es wirklich absolut wichtige Daten sind, sollte man auch für den Fall eines Brandes/Wasserschadens vorsorgen, d.h. irgendwo ein Backup außerhalb des Hauses anlegen.
 
Geleb schrieb:
10 TB mit wöchentlichem Zugriff.

Du willst in der Woche 10TB wegsichern oder insgesamt maximal 10TB speichern?

Falls ersteres: bei den Mengen sind LTO Bänder das günstigste und verlässlichste, es muss ja nicht gleich das allerneueste System ein, ich denke mit einer kleinen LTO4 Library kämst du gut über die Runden.
Falls zweiteres: theoretisch wäre das Verteilen auf mehrere externe Festplatten möglich, sofern wirklich wöchentlich drauf zugegriffen wird würde ich hier aber die Anschaffung eines 4-Bay NAS plus Failover nachdenken (1 NAS zum Speichern, 1 NAS zum Backuppen und als Ersatz falls das andere mit Totalschaden ausfällt, am besten räumlich getrennt wie schon erwähnt).
 
joot schrieb:

Also wenn wirklich wöchentlich 10TB gesichert werden müssen, reicht die Beratung hier Forum wohl nicht mehr aus...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Zitat entfernt)
craxity schrieb:

Genau. Ich nehme auch an, dass Menschen mit diesem Bedürfnis keine Beratung hier nötig hätten :)

Was ich noch erwähnen könnte: Der Zugriff soll nicht häufig erfolgen, aber wenn, dann möglichst schnell und bequem.

Die Server-Variante ist eigentlich keine schlechte Idee. Da hätte ich im Gegensatz zum externen Gehäuse gleich noch einen 2. PC. Also ich würde dann einfach eine x-beliebige Platte mit System drauf packen und die Festplatten dazu.

Frage diesbezüglich: Wird die Energiesparfunktion in Windows die Datenspeicher-Platten konsequent ruhig halten? Das wäre mir wichtig, dass die im Normalfall aus sind, selbst wenn der Daten-Server läuft.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Zitat entfernt)
Geleb schrieb:
Also ich würde dann einfach eine x-beliebige Platte mit System drauf packen und die Festplatten dazu.
Mit beliebigen Platten wäre ich bei dem Datenvolumen sehr vorsichtig. Lies Dir mal diesen Artikel durch, da wird das Problem der unrecoverable read error rate beschrieben, was bei dem Datenvolumen schon mehr als ein theoretisches Problem ist.
 
Holt schrieb:
Mit beliebigen Platten wäre ich bei dem Datenvolumen sehr vorsichtig.

Ich meinte damit, dass das System zum Betrieb des Datenservers auf eine beliebige Platte kommt. Zum Beispiel eine kleines SSD.

Deshalb war die Frage, ob Windows mit seiner Ernergieverwaltung die Datenplatten konsequent ruhig hält.
 
würdest du so nen Fileserver noch für was anderes benutzen wollen? Wenn nein würd ich dir da doch eher nen NAS empfehlen
 
Janz schrieb:

Also nen 2.PC wäre schon nett. Zudem ich den dann auch gleich für Kopier- oder Packaktionen nutzen könnte und damit nicht meinen 1.PC blockiere.

Was ist der Unterschied zwischen einem NAS und einem simplen externen HDD-Gehäuse, außer, dass ein NAS mehr Festplatten unterbringen kann und es für ein Netzwerk konzipiert ist?

Da Monitor, Gehäuse etc. eh vorhanden, wäre es auch keine sehr viel größere Investition.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Zitat entfernt)
Die Unterschiede hast du bereits aufgeführt ;) Und natürlich geringerer Stromverbrauch. NAS kannste halt irgendwo im Keller oder sonst wo unterbringen wo nen Netzwerkkabel is und muss nicht zwangsläufig in PC Nähe stehen. Der Preisunterschied ist in der Tat relativ gering, ich sag mal 150-200 fürs NAS plus die Platten. PC biste auch so bei bei 350-400 denk ich
 
Janz schrieb:
Die Unterschiede hast du bereits aufgeführt ;) Und natürlich geringerer Stromverbrauch. NAS kannste halt irgendwo im Keller oder sonst wo unterbringen wo nen Netzwerkkabel is und muss nicht zwangsläufig in PC Nähe stehen. Der Preisunterschied ist in der Tat relativ gering, ich sag mal 150-200 fürs NAS plus die Platten. PC biste auch so bei bei 350-400 denk ich

geht es bei den 4-bay nicht mal ab 400 euro los, nur für die Hardware ( synology oder qnap? )

Ist eine Sharkoon 5-Bay RAID-Station + eSATA nicht eleganter?
http://geizhals.at/eu/sharkoon-5-bay-raid-station-a802352.html
 
Eleganter und wohl auch günstiger, aber wenn da nur diese lahmen JMicron Controller drin sitzen, dann ist deren Performance alles andere als gut, die schaffen maximal so 150MB/s an Durchsatz, obwohl sie sich SATA II schimpfen. Suche einen Review von dem Teil, damit es keine bösen Überraschungen gibt. Lies Dir auch noch mal den von mir vorher verlinkten Artikel durch, damit Du weißt worauf Du bei der Auswahl der Platten für das RAID achten musst.
 
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