Hafen-Wlan, Verbindung Router und Empfänger

AchimSarda

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Hallo zusammen, ich möchte mich kurz vorstellen: 69 Jahre alt, Segler im Steinhuder Meer und Ijsselmeer,
Problem: kabelverbindung zwischen Router und Empfänger,
Ich habe eine Alfa Network wlan pro mobil 3. Der Router (R36AH) ist in der Bootskabine und der Empfänger (tube-cua2 mit angeschraubt Antenne) ist am Masttop. Die Entfernung beider Teile beträgt 10m.
In der letzten Saison hatte ich eine Verbindung über 10m USB Kabel. Das USB Kabel habe ich in der Kabine über einen y-Stecker (2*male,1*female) zusätzlich mit Spannung versorgt - kann ich auch weiterhin, wenn meine neue Überlegung hier Zustimmung findet.
Das Kabel wurde im Alu-Mast verlegt.
Oft war der WLAN Empfang gut, manchmal schlecht, und hin und wieder garnicht da.

Ich habe gelesen, dass es durch eine Kombination übertragen werden kann aus (von unten nach oben) //usb a (male in den Router gesteckt) -> rj45 (female),// dann 10m Patchkabel rj45,// dann rj45 (female) kurzes Kabel (25..30cm, rj45 vom Patch und usb im Mast verbunden) -> usb a auf den Empfänger gesteckt(female)//

Der Router hat also eine USB A Buchse und der Empfänger einen USB A Stecker.
Wenn ich mir "Übergangsstecker" ansehe, z.b. von logilink ua0021d, ist Receiver und Transmitter angegeben. Der receiver hat eine USB A Buchse, der Transmitter einen USB Stecker....also für meinen Zweck doch "verkehrt herum"(?)

Ich hoffe, ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt....

Wer kann mir helfen oder Tipps geben? .....oder ist mir nicht mehr zu helfen 😉
 
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Moin!

Ich habe noch nicht verstanden, was du erreichen willst?

AchimSarda schrieb:
Oft war der WLAN Empfang gut, manchmal schlecht, und hin und wieder garnicht da.

Welcher WLAN Empfang? Was macht das Ding?
 
Hallo, ich weiß aufgrund deiner Beschreibung nicht, ob wirklich die Strecke Masttop <-> Router das Problem ist. Daher kann ich das Unterfangen nicht bewerten. Aber:

War denn dein jeweiliger Liegeplatz überhaupt innerhalb der WLAN Abdeckung des Hafens? Gerade das „geht mal“ „geht mal nicht“ spricht für mich eher für miserablen Empfang. Da hilft meiner Meinung nach auch das umstellen von USB Kabel auf Ethernetkabel nichts. Selbst im Freien ist die realistische Abdeckungen einen WLAN Routers ohne Richtfunk eher < 100 m. Und 100m sind bei Hafenanlagen / Marinas „nichts“.

Ferner ist die Geschwindigkeit eine Frage der Anzahl an WLAN Teilnehmern in der Funkzelle.
 
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Moin moin,

10m ist für USB schon ziemlich lang, aber ob das Problem wirklich daher kommt ist schwer zu sagen!

Ich kann mir auch gut vorstellen das es am Hafen WLAN liegt und das, auf Grund Wechselnder Gegebenheiten in der Qualität schwankt.
Da spielt halt viel mit rein.

Meinst du nicht, das es vielleicht lohnender sein könnte auf 4G oder 5G umzusatteln?
Je nach dem wie weit du immer segelst, wäre auch starlink (mini) interessant und außerhalb der Saison pausierst du dein Abo
 
Ich habe gerade bei mir zu Hause von DSL(50MBit) auf 5G von Vodafone umgestellt.

Ich kann das nur empfehlen, mobiler kann man nicht sein, selbst wenn man im "langsamen" LTE Band ist, bekommt man immer noch mehr heraus als aus meinem DSL Anschluss.

Da würde ich mir lieber einen guten LTE Router besorgen, mit externen Antennenanschluss und dann eine maritime Rundstrahlantenne am Mast montieren.

Um mal Zahlen zu nennen: Ich komm im B28 Band auf 220/25 MBit. Ohne externe Antennen. Sonst geht es bis auf fast 400MBit hoch.
Natürlich ist immer das Wetter entscheiden, und wie viele Teilnehmer gerade im Netz sind. Dürfte aber alles schneller und stabiler als Hafen Wlan sein schätze ich.
 
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Ich glaube das größte Problem ist nicht so sehr der WLAN Empfang sondern die instabile USB Verbindung vom Router zur Mast-Einheit.
Da wäre jetzt per se egal ob auf 5G umgestellt wird oder nicht, da muss man sich eher Fragen, wie man eine vernünftige Versorgung der Mast-Anlage hinbekommt.

Ich persönlich würde versuchen eine Stromversorgung für ein Mast-Gerät (Sender/Empfänger) zu basteln und dann über RJ45 Patchkabel mit einem Router/AP in der Kabine zu kommunizieren.

Die 10Meter USB Kabel sind eine Lösung die mir persönlich zu instabil wäre.

Es gibt 12V DC-Input PoE Injektoren die dann das Mast-Gerät versorgen könnten und gleichzeitig über die Netzwerkleitung eine stabile Verbindung in die Kabine sorgen.

Wenn ich es richtig verstehe @AchimSarda, möchtest du quasi unten von USB auf RJ45 gehen und oben am Mast von RJ45 auf USB damit du diese 10Meter Strecke nicht mit USB Kabel machst - könnte funktionieren.
 
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AchimSarda schrieb:
Wer kann mir helfen oder Tipps geben? .....oder ist mir nicht mehr zu helfen 😉
Könntest du vielleicht einmal Bilder von deinem Setup machen? Manchmal sagen Bilder mehr als Worte und könnten in diesem Fall mit Sicherheit helfen!
 
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da es immer nur um Internet geht, wenn das Boot nicht fährt, mal über Star-Link-Reise nachgedacht?
ich würde es nicht an der Mastspitze anbringen. aber am Liegeplatz kann man die Antenne schon mit freie Sicht in Richtung Himmel ausrichten oder?
 
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+1 für starlink - dann hast du immer internet, auch auf dem wasser wo's kein wlan oder 4/5g empfang gibt.

teuer ist das ja auch nicht mehr.
 
Efaniel schrieb:
Die 10Meter USB Kabel sind eine Lösung die mir persönlich zu instabil wäre
Hier ist die große Frage ob überhaupt richtiges USB-Protokoll für die Übertragung genutzt wird.
Da alles zusammen so vom Hersteller verkauft wird, gehe ich davon aus, das es funktioniert. Zuerst war ich auch gedanklich beim USB Kabel!
 
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@Blutomen Da es sich beim Steinhuder Meer und Ijsselmeer um (zugegebenermaßen große) Seen handelt wird das wohl nicht nötig sein.
 
Ich vermute auch, das die wlan Verbindung bei manchen liegeplätze einfach nur miserabel ist und die usb-steckverbindung im Mast korrodiert ist. 10 Meter usb ist an der Limite des möglichen.
Wieso nutzt du keine outdoor wlan Antenne, die du situativ an den Mast mit klettverbindung anbringen kannst? Die meisten werden durch ein lankabel an einen kleinen reiserouter(ohne 4/5g) angeschlossen. Bei lankabel liegt die limite bei 100meter
Ich nehme mal an, dass der Fragesteller, weil hafenwlan benutzt wird, keine 300€ pro Monat für Stardings ausgeben will und auch ein Reiserouten über Mobilfunk mit 4/5g keine Option ist.
 
AchimSarda schrieb:
Ich habe eine Alfa Network wlan pro mobil 3. Der Router (R36AH) ist in der Bootskabine und der Empfänger (tube-cua2 mit angeschraubt Antenne) ist am Masttop.

Hier mal Links zur Hardware:
https://alfa-network.eu/r36ah
https://alfa-network.eu/alfa-tube-uac2

So ne richtig gescheite Doku konnte ich auf die schnelle nicht finden.
Dank diesem Video kann man aber erkennen, dass der UAC2 einen USB-A Male Anschluss hat.

In einem Set wird das auch mit 8 Meter USB Kabel verkauft.
https://alfa-network.eu/alfa-wifi-camp-pro3
Die zwei Meter kannst du nicht zufällig einsparen? :D

AchimSarda schrieb:
Wenn ich mir "Übergangsstecker" ansehe, z.b. von logilink ua0021d, ist Receiver und Transmitter angegeben. Der receiver hat eine USB A Buchse, der Transmitter einen USB Stecker....also für meinen Zweck doch "verkehrt herum"(?)
https://shop.logilink.com/products/logilink-verlangerungskabel-usb-uber-cat5-6-60-meter
Ich glaube, dass ich anhand der Produktbilder deine Verwirrung verstehen kann.
Du gehst davon aus, dass du Oben am Mast einen Sender und unten am Router einen Empfänger bräuchtest.
Das bei Conrad verlinkte PDF könnte dir beim Verständnis behilflich sein.
Dein UAC2 kannst du in dem Fall mit einer Tastatur gleichsetzen und die gehört auf die Receiver Seite.
Also sollte nach meinm Verständnis diese Verlängerung theoretisch funktionieren. Es bleibt bei sowas nur immer die Frage offen, ob die darüber übertragene Enegie für das angeschlossene Gerät ausreichend ist. Dieses Problem ist dir aber bewusst.

Da hilft wohl wirklich nur ausprobieren.
Die Hinweise von @conf_t sind berechtigt.
Du musst erst einmal feststellen ob du bei deinem Empfänger stabiles WLAN hast um danach festzustellen ob es an deiner USB Verbindung liegt.
Zur Not das ganze auch einmal ausbauen und zuerst daheim testen, wo du dir über das WLAN keine gedanken machen musst.
 
Ahoi und herzlich Willkommen im Forum.

Um ehrlich zu sein verstehe ich das Problem hier auch nicht so recht.

Am Masttop willst du grundsätzlich kein WLAN-Signal verteilen, sondern das LTE-Signal empfangen, verstehe ich das richtig? Falls ja,dann mittels Kabel und SMA-Schraubstecker zum Router verlegen, der hoffentlich die passenden Anschlüsse besitzt - andernfalls muss dieser aufgeschraubt und modifiziert oder durch ein passendes Gerät getauscht werden.

WLAN ist dann das nächste Thema: wie groß ist das Boot? Normalerweise sollte das WLAN eines handelsüblichen (LTE) Routers reichen, um jedes private Segelboot "deckweit" zu versorgen.

Wenn es dir um den Abgriff des WLAN-Signals eines jeweiligen Liegeplatzes geht, dann siehe das, was @conf_t geschrieben hat.

Um die WLAN-Empfangsstärke zu messen, empfiehlt sich die Fritz WLAN-App, die es kostenlos im App- und Playstore gibt.
 
Völlig egal ob USB Male/Female an welcher Seite es ist.. denn es wird eine bidirektionale Verbindung aufgebaut.
 
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DJMadMax schrieb:
Am Masttop willst du grundsätzlich kein WLAN-Signal verteilen, sondern das LTE-Signal empfangen, verstehe ich das richtig?
Nein, denn:
AchimSarda schrieb:
der Empfänger (tube-cua2 mit angeschraubt Antenne) ist am Masttop
das ist ein WLAN-Empfänger. In dem Szenario geht es mit dem
AchimSarda schrieb:
Alfa Network wlan pro mobil 3
Komplettset wohl um den Empfang und die Weiterverteilung eines Hafen-WLANs.
 
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@Incanus
Dann wäre die Alternative, wie erwähnt, tatsächlich der LTE-Empfänger am Mast. Das sollte ja im Steinhuder Meer sowie im Ijsselmeer von der Abdeckung her machbar sein.

Laut Netzkarten ist das Steinhuder Meer vollflächig mit 4G und 5G abgedeckt, das Ijsselmeer soll ebenfalls vollflächig "gut bis sehr gut" ausgeleuchtet sein.

von daher würde ich primär dafür sorgen, dass ich diesen Netzbereich nutzen kann und beim Ankern im Hafen kommt das, was @conf_t geschrieben hat, zu tragen.
 
Danke für die vielen Antworten- bin fast erschlagen.
Also im Bild kann man das y-Kabel für zusätzlich U/I erkennen.
Ihr habt mein Problem gut erkannt: die usb Verbindung soll durch usb -> rj45 und Patchkabel ersetzt werden.
DukNukem hat es genau gesehen und ich denke, ich habe es verstanden: oben am Empfänger muss ein Receiver und der Transmitter gehört an den Router - dann passt auch alles mit den usb Steckern (männlich/weiblich). Also wäre wohl logilink usb extender mit Transmitter und extender geeignet.
Muss mir noch überlegen, wie ich die rj45 auf usb IM MAST wasserdicht machen kann.
Übrigens zuhause im Testaufbau geht alles.
Vielen vielen Dank erstmal
 

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Bei 10 mtr USB ist die maximale Grenze an Datenübertragung schon zum Scheitern verurteilt.

Ohne Repeater im Kabel ist das reine Glückssache. Ein sehr gut geschirmtes USB-Kabel sollte es schon sein und bestenfalls 5 mtr, oder mit Repeater intern verbaut.
 
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