Handwerker macht Schaden am PC

http://forum.iwenzo.de/sonstige-reparaturtipps-f7/pc-netzteil-%DCberspannung-t13773.html

Bei Stromausfällen können Unter/Überspannungen auftreten, dies auch u.U gepulst, die zu undefinierten Netzteilzuständen führen können. Hinterher funktioniert das Netzteil zwar noch, aber die angeschlossene Schaltung (hier Mainboard) ist dabei gestorben. Viele PC-Netzteile sind ja sehr kostenoptimiert aufgebaut - da könnte ich mir eine Schwäche der integr. Schutzschaltung gegen Überspannung am Ausgang vorstellen.

Ich würde da ein Schreiben aufsetzen und ein paar weitere solcher Links beifügen. Dann würde ich das genauso schreiben wie du das eben getan hast. Von wegen du hast die Einzelteile noch vorher auf Funktion getestet und hattest keine Zeit mehr es ordentlich wieder zusammen zu bauen.

Dann kannst du dann noch schreiben, das du viel Wert auf das äussere und innere des Rechners legst, dies könne man an dem gemoddeten Computer auch gut erkennen. Die im Bericht benannten innenliegende Teile sind durch den kurz vorher erfolgten Aus- und Einbau der Computerteile entstanden. Es blieb dir nicht mehr genug Zeit die Computerteile wieder ordentlich zu montieren da sie den Rechner ja gleich mitnehmen wollten.

Durch den oben genannten Test konntest du allerdings den Schaden auf das Mainboard eingrenzen. Dieses auszutauschen würde zirca 100 € + 10 € Versand kosten zzgl. die Kosten für den Einbau.

Dir wäre eine gütliche Einigung zur Zeit lieber. Um Ihnen entgegenzukommen könntest du den Einbau selbst erledigen, so dass nur noch 110 Euro Kosten für die Wiederbeschaffung des Mainboards anfallen würden oder alternativ käme auch eine Ersatzlieferung des gleichen Mainboards freihaus bei dir Zuhause in Frage.

Gebenenfalls tritt auch eine eventuell vorhandene Haftpflichtversicherung für den Schaden ein.

Sollte der o.g. Vorschlag widererwartet abgelehnt werden, wärst du gerne bereit dir von einem Elektriker bescheinigen zu lassen, dass der Schaden am Mainboard durch den benannten Vorfall entstanden ist.

Dies würde allerdings unnötige Kosten verursachen, die die Höhe des Schadens in die Höhe treiben würden. Daher würdest du dich freuen wenn der oben genannte Vorschlag angenommen würde um die Geschichte recht schnell aus der Welt zu schaffen.

Mit freundlichen Grüßen
....


Und nächstes Mal lässt du dir die Übergabe des Rechners schriftlich bestätigen & den noch nicht komplett zusammengebauten Zustand des Rechners! Was wäre wenn der später sagen würde, welcher Rechner? Sie haben mir keinen Rechner gegeben... :rolleyes:
 
Wie alt die Leitung ist spielt dabei keine Rolle.
Es kann sogar einem Elektriker passieren eine Leitung anzubohren, durchzuhacken!
Mir auch schon passiert.

Ich würde auf Kulanz der Firma hoffen.
 
^^Sorry, ja hab ich vergessen anzugeben. In richtig teuren Netzteilen (wie z.b. Revolution 85+) sind eben spezielle Bauteile eingebaut, die einen Mainboard-Tod in Extremen Fällen verhindern sollen. Das war mit "In diesem Fall hat das Netzteil nicht gereicht" gemeint ;) Das Netzteil lebt ja noch, ja. Aber das Mainboard eben nicht!

In solchen Fällen stirbt normalerweise sogar noch CPU, Ram, Grafikkarte und sogar Peripherie, mit etwas mehr Pech. Er hat also extrem Glück gehabt.
 
Ein Netzteil ist im Gegensatz zu einem Mainboard recht "robust" was Überspannungen angeht. Von daher ist das Durchhacken der Leitung ein trifftiger Grund für das defekte Mainboard.

Möglicherweise ist die Klempnerfirma auch gar nicht das Problem. Sondern der anscheinend unwissende PC-Händler, welcher das "Gutachten" erstellt hat. Viellciht war der ja mit dem Rechner im Saturn^^

Ich würde jedenfalls, wie schon von anderen gesagt, nochmal zur Firma gehen und dem Chef klar machen, dass das Durchhacken einer Leitung sehr wohl für einen Defekt des Mainboards verantwortlich sein kann. Dann würde ich ihm noch vorschlagen, dass ihr einen "unabhängigen" PC-Händler kontaktiert, welcher auch wirklich Ahnung hat. Dieser wird deinem Klempner dann auch nochmal sagen, was fakt ist. Im Normalfall soltle er sich dann bei dir entschuldigen und für den Schaden aufkommen.

Einzig dein Pfusch mit dem Kabel macht mir Sorgen. Nach einem Autounfall bastelt man ja auch nicht erst selber noch am Auto, bevor man Schadensersatz geltent machen will.

Edit:
Ich will der Firma ja nichts unterstellen. Aber möglicherweise haben die sich auch ein "gefälschtes Gutachten" ausstellen lassen, um Geld zu sparen. Soll es ja schon gegeben haben.

Ich will auf jeden Fall wissen, wie die Sache ausgeht. Also halte uns bitte auf dem Laufenden.
 
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Nein das Gutachten wird schon stimmen. Was würdest du denn bescheinigen wenn du einen Rechner in die Hand gedrückt bekommst mit im PC herumfliegenden Kleinteilen?

Dann würdest du doch auch recht schnell bescheinigen, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass die Kleinteile einen Schaden am Mainboard verursacht haben könnten. Das die Kleinteile beim Zeitpunkt des Schadens so nicht im Computer herumgeflogen sind kann der Computerladen ja nicht bewerten da sie nur den Ist-Zustand des Gerätes bewerten konnten.

Und ich glaube nicht, dass die sich die Mühe gemacht haben die Kontakte nachzumessen...

Neue Version mit neuen featchers
Meinte der eventuell =>Features? Unser Designer würde sich weigern die Seite zu besuchen...
 
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Wieso sollte sich die Firma ein gefälschtes Gutachten ausstellen lassen? Solche Schäden laufen über die Versicherung der Firma. Und bei der geringen Schadenshöhe dürfte das eigentlich kein Problem sein, sofern nachgewiesen werden kann, dass die Firma den Defekt verursacht hat.
 
die computerfirmer ist ein EIN-MANN-Betrieb welcher nicht für privatemenschen arbeitet sondern nur für firmen. von daher muss die seite keinen eindruck machen.

allerdings wird der auch nicht zweifelsfrei feststellen können, wodurch das mb kaputt gegangen ist.
 
Das "Soll es ja schon gegeben haben" sollte eigentlich bedeuten, dass es nicht ganz so ernst gemeint war.

Schon klar, dass die Kleinteile den Schaden verursachen können. Der Zeitpunkt des Defektes lässt aber auch einen anderen Schluss zu. Und von daher kann das Gutachten nicht ausschließen, dass der Klempner nicht doch schuld war. Und dehalb bin ich der Meinung, dass die Firma die Kosten tragen sollte. Wenn überhaupt könnte man sich wegen den Kleinteilen auf "Fahrlässigkeit" einigen und die Kosten teilen oder so. Aber die Firma sollte keines wegs ungeschollten davonkommen.
 
1995 war es ein 1-Mann Betrieb...im Jahr 2000 hatten sie 4 Firmenwagen und mehrere Mitarbeiter.
Über das Design kann man vielleicht noch hinwegsehen, aber offensichtliche Schreibfehler sollte man schon korrigieren (lassen).

Mit einer Webseite bewirbt sich das Unternehmen quasi beim Kunden, und wenn man dort schon einen negativen Eindruck gewinnt, dann wird es schwieriger den Kunden von seiner Professionalität zu überzeugen.

Aber kehren wir zum Thema zurück. Anhand des Ist-Zustandes ging der PC-Mensch halt davon aus, dass der Schaden durch die Kleinteile im PC verursacht werden konnte. Aber wie gesagt ich würde es wie oben bereits beschrieben durchziehen. Erst auf die nette Tour und wenn er sich queerstellt da der sich im Recht fühlt, dann bringst du den Rechner halt zum nächsten Elektriker.

Der wird dann schon von sich aus feststellen, dass der Schaden durch die Spannung verursacht wurde und nicht durch die Kleinteile.
 
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Ausgehend davon, daß der Chef des Klempners nicht mit dem begutachtenden Unternehmen verbandelt ist, hat die Überprüfung mit Sicherheit Geld gekostet, was ein Fingieren des Ergebnisses wohl eher unwahrscheinlich werden läßt.

Wenn das Unternehmen nun festgestellt hat, daß das Mainboard defekt ist, sollte es doch auch wissen, wo genau der Defelkt liegt, diesen bezeichnen und daraus dann sicher die Kabel als Ursache ableiten können.
Ich wette in der Überprüfung steht mit keinem Wörtchen drin, was genau auf dem Mainboard beschädigt ist, oder?
 
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Ja, Überspannung durch Schalthandlung gibt es.
Das Problem kenne ich aber nur aus der Hochspannungstechnik, wenn Ströme im 50kA Bereich und Leistungen im MW Bereich geschaltet werden müssen. Im Haushalt kann ich mir nicht vorstellen, dass sowas problematisch werden kann. Noch dazu bei einem guten Enermax Netzteil mit Überspannungsschutz.

Aber wer weiß, vielleicht war es ja ein Very Fast Transient. Aber auch die kenne ich nur von Schaltanlagen und nicht im Haushalt. Vielleicht ist auch einfach das Haus und die Verkabelung alt und murks.
 
Die Überprüfung des PC durch die Firma xxxxxxxxx Basiert auf einer falschen Darstellung. Bestätigen kann ich nun nach einer nachträglichen und von mir persönlichen Überprüfung an einem geeignetem PC der die Hardware aufnehmen kann, das die CPU, die Grafikkarte und das Netzteil funktionieren, das Mainboard aber tatsächlich defekt ist. Dies war mir bis zur Übergabe an Herrn xxxxx nur für die anderen restlichen Komponenten aus Zeitgründen und mangels geeigneten TestPC mit PCI ExpressSlot \ Intelchipsatz und passendem CPU Sockel nicht möglich.

Da Herr xxxxxx mir telefonisch ein Treffen mit seinem Computerbetreuer bei mir ankündigte, und ich natürlich selbst schon auf Fehlersuche war, hatte ich den PC bereits demontiert um die Komponenten wie mir möglich einzeln zu testen.
Als Herr xxxxxx aber allein und ohne dessen angekündigten Computerbetreuer auftrat, und den PC zur eigenen Überprüfung gleich mitnehmen wollte, musste ich aus Zeitgründen schnell den PC transportfähig zusammenpacken und konnte daher nicht alle Teile wieder anschließen. Daher waren natürlich noch Stecker mit offenen Kontakten (aber nicht angeschlossen am Netzteil) von zb. Lüftern, Festplatten usw. lose im System.

Bei der folgenden Überprüfung durch die Firma xxxxxxxxxxxxxxx wurde daher vermutet, dass es innerhalb des Gehäuses durch offene Kontakte an Kabeln ? / Steckern zu Kurzschlüssen kommen kann, die am Gehäuse oder Mainboard direkten Kontakt haben können.
Diese Vermutungen basieren aber auf den Zustand der Übergabe an Herrn xxxxxxx . Die im Bericht benannten Teile sind durch den kurz vorher erfolgten Aus- und Einbau der Computerteile von mir entstanden und waren zum Zeitpunkt des Vorfalls wie zuvor nicht vorhanden. Alle Kabel / Stecker waren korrekt angeschlossen , sauber verlegt und mit Kabelbindern / Isoband befestigt. Es waren also zu keiner Zeit offene Kontakte die hätten einen Kurzschluss herbeiführen können vorhanden. Wie man unschwer am PC erkennen kann, lege ich auf das äußere wie innere sehr viel wert und halte entsprechend alles in Ordnung und gepflegt. Da gibt es auch keine „offenen Kontakte“.
Die genannten „durchgetrennten und mit Klebe- bzw. Isolierband verbundenen Kabel“ sind fachmännisch gelötet , mit Schrumpfschlauch isoliert und zusätzlich durch mehrfache Isolierbandumwicklungen nochmals gesichert. Auch diese waren im Betriebszustand mit Kabelbindern sicher fixiert (wurden ebenfalls zwecks Fehlersuche / Ein-Ausbau entfernt) und sind definitiv keine Kurzschlussgefahr.

Auch der Ausschluss eines Überspannungsschadens durch die Firma xxxxxxxxxxxx, unter der Annahme dass mindestens das Netzteil einen Defekt davon getragen haben müsse, halte ich für vermutet. In eigener Recherche im Internet konnte ich mehrfach nachlesen, dass es nicht zwingend der Fall ist, das hierbei die Netzteile betroffen sind. Da diese oft sehr robust gebaut sind, aber Spannungs- und Frequenzstöße, Kurzschlusströme, Unter- und Überspannungen die bei Störungen der Energieversorgung, Stromausfällen und Kurzschlüssen auftreten können, an die empfindlichen Computerteile weiter gegeben werden können.

Der PC war bis und während dem Zwischenfall fehlerfrei im Betrieb. Erst durch den Stromausfall verursacht durch die Klempnerarbeiten der Firma xxxxxxxxxx fiel der zu dem Zeitpunkt noch laufende PC aus. Es begann direkt nach der Wiederherstellung der Stromversorgung am PC geschmort zu riechen und dieser war nicht mehr in Betrieb zu nehmen, was die zu diesem Zeitpunkt anwesenden Zeugen sowie der beauftragte Elektriker bestätigen können.
Die auf den Überprüfungsbericht basierende Aussage von Herrn xxxxxxxx , dass es vermutlich einen Kurzschluss durch die Modifizierten Kabel im PC gegeben hätte, zufällig exakt zu dem Zeitpunkt als der Klempner der Firma den Kurzschluss in der Hauptstromleitung verursachte zweifle ich aus den oben genannten Gründen stark an. Vielmehr sehe ich die Ursache durch den verursachten Schaden / Kurzschluss an der Stromversorgung als triftigen Grund für das defekte Mainboard. Das Markennetzteil von der Firma Enermax besitzt zudem eine SCP (Short Circuit Protection) - Schutz vor internen Kurzschlüssen, welches bei einem Kurzschluss an den Kabeln im PC reagiert hätte.

Ich bin absolut nicht daran interessiert aus dieser Situation Profit zu schlagen, sondern nur das der mir entstandene Schaden schnellstmöglich behoben / ersetzt wird und die Sache aus der Welt ist. Ich bestätige außerdem, dass alle meine Aussagen und Ausführungen nach besten Wissen und Gewissen gemacht wurden, und korrekt sind. Zeugen werden dies ebenfalls bestätigen.

Durch den oben genannten Test konnte ich nun den Schaden auf das Mainboard eingrenzen. Dieses auszutauschen würde ca. 103,39 € zzgl. Einbau Kosten.

Mir ist eine gütliche Einigung lieber und biete dem entgegenkommend an, den Einbau selbst zu erledigen, so dass nur noch 103,33 Euro für die Wiederbeschaffung des Mainboards anfallen würden. Alternativ käme auch eine Ersatzlieferung des gleichen Mainboards freihaus in Frage.

Mit freundlichen Grüßen

xxxxxxxxxxx

Zeugen: (sind 4 Personen ohne den Elektriker den ich ja nicht kenne).

was sagt ihr? kann ich das so abschicken?
 
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Ich denke eher, dass keine Überspannung das MB geerdet hat sondern eher der Kurzschlussstrom. Bei einem Kurzschluss wie offensichtlich passiert bricht die Spannung zusammen, wie soll dann eine Überspannung entstanden sein?
 
lass nochmal eine Rechtschreibprüfung drüber laufen. z.B. "sind sind" oder "Interessiert".

Außerdem ist nicht ersichtlich, warum aus 103 plötzlich 113 Euro werden, trotz Eigeneinbau!?
 
Also Du hälst da Deine unbewiesenen Behauptungen, die ja stimmen mögen gegen die Vermutungen des überprüfenden Unternehmens. Bringt weder Dich noch den anderen weiter.

Bislang steht nur die Feststellung, daß das Mainboard defekt ist, was genau daran nicht mehr funktioniert, ist nirgendwo erwähnt. Und daraus dann einen Defektursache durch die angeblich schlecht verlegten und montierten Kabel herzuleiten, hat mehr mit Hellseherei als mit Ursachenforschung zu tun. Wenn denn ein Kurzschluß entstanden sein sollte, so ist es doch wohl möglich diesen nachzuweisen. Da solltest Du mal einen detaillierten Prüfbericht verlangen, der u.a. auch den Defekt benennt.

Dazu müsste man aber das Mainboard systematisch durchmessen.

Und ich bezweifel stark, daß die "Klitsche" die Geräte, geschweige denn das Know-How hat, um dieses verläßlich durchzuführen. Dabei würden nämlich Kosten entstehen, die die Neubeschaffung des Mainboards bei weitem übersteigen würden.
 
eine idee die dir vlt helfen kann..

wenn du einen gutachter beauftragst, dass mainboard durch zu messen und dieses feststellt, dass der stromausfall den fehler verursacht, dann muss dein klemptner das mainboard und das gutachten bezahlen. dieses gutachten, würde viel mehr kosten als das mainboard.

du kannst nun deinem klempter erklären, dass das gutachten der pc firma nicht stimmt und die 100€ verlangen. und sonst mit nem gutachten drohen.

so hast du zumindest was in der hand.
 
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