Handyakku "aufgequollen"

Elcrian

Commander
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Feb. 2008
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2.493
Hallo,
ich spinne nicht! Nur vorweg.

Ich habe heute kurz mein altes Defy aus dem Schrank gekramt und gesehen, dass der Handyakku quasi "aufgeqollen" ist, anders kann man es nicht sagen. Normalerweise ist das Ding flach, nun geht er aber in der Mitte zu beiden Seiten hoch als ob drinnen etwas gären würde.

Nicht das ich plane das Ding zu verwenden, ich würde nur gern schrecklich gern wissen was das ist. Das Handy lagerte 2 Wochen einfach im Schrank.

Foto habe ich mal versucht, ist nur schwer zu fotografieren.
 
WEG DAMIT!
Die können explodieren und feuerfangen!
Ich habe das bei einem Modellbau-Akku schon erlebt, die lädt und hebt man deshalb auch extra in einer Brandschutztasche auf.
 
Deswegen würde ich gerne wissen was genau da los ist. Ich habe mehr als einen Akku im Schrank liegen.
 
Hatte ich auch mal bei einem Nokia Handy und MM wollte damals nicht umtauschen, hab ihn entsorgt, wodurch das kommen kann. Gute Frage, vllt. innen drin irgend etwas was locker ist oder sich miteinander verbunden hat, muss dazu sagen dass ich mich aber mit der Materie nicht gut auskenne, sei froh dass du es noch mitbekommen hast bevor dein Schrank explodiert :D
 
Bring das Ding SOFORT aus der Wohnung raus und ab in eine Blech-Mülltonne bzw. Altglascontainer damit, da brennt nix.
Denk an die Sache mit den Sony Akkus usw.

@der ist gefälscht... blabla..

das ist der originale Akku, hab grade mein altes Defy inspiziert, mein Akku ist noch ok.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der stammt von der ersten Reparatur des Defys, wurde nicht von mir eingesetzt.

Vielen Dank für die eindringlichen Warnungen. Werde das mal schnell aus der Wohnung befördern das Teil. :freak:
 
Mit Lithium ist nicht zu Spaßen!

Es ist nunmal sehr reaktionsfreudig und da Akkus Verbrauchsartikel sind, kann es schonmal passieren, dass sich ein alter (oder falsch verwendet/geladener) LI-Akku aufbläst.

Was genau das Aufblasen bewirkt weis ich nicht, aber ich denke der "Wille danach" ist chemischer nicht elektrischer Natur.
 
Ist in einem wasserdichten Beutel (mit Wasser befüllt) im Müll verschwunden. Ich frage mich zwar, ob Wasser bei einem Akku der beste Plan ist, aber brennen sollte da nichts mehr.

Kann das bei Kamerakkus auch passieren? Ich habe hier div. Akkus für meine DSLR - wenn ich nicht gerade unterwegs bin lagern die logischerweise auch nur.
 
Im Modellbau passiert das öfters, daß Akkus abrauchen.
Kommt von den Aufschlägen bei Sprüngen usw.
Das beschädigt die Membranen und die Batterie hat einen Kurzschluß, das bedingt Feuer, wenn die Batterie noch gut geladen ist.

Dein Glück war rein eine zu geringe Aufladung.
Wenn das beim Laden passiert, fackelt die Bude ab.

Meine Modellbau-Akkus lade ich nur in einer feuerfesten Ladetasche.

Den Akkus in Wasser einlegen macht einen Kurzschluß.... wenn er geladen ist machts dann einen Tuscher.
Was habe ich gesagt was zu tun ist?!

Altglas oder Blech-Container, nicht bei dir in die Mülltonne.
 
Zuletzt bearbeitet:
@marius: .... aber sicher nicht in die Mülltonne oder in einen Altglascontainer! :rolleyes: Ich denk es gibt schon mehr als genug Dreckschweinchen, die ihren Müll falsch oder mal um die Ecke "entsorgen".
In der Mülltonne sind wohl noch andere Dinge drin, die auch nicht brennen sollten - da hilft dann auch keine Blechmülltonne!

Es reicht doch, wenn man den einfach auf oder in was unbrennbares (volumenmäßig passendes) legt. Das ist ja kein Sprengstoff...
 
Elcrian schrieb:
Ist in einem wasserdichten Beutel (mit Wasser befüllt) im Müll verschwunden. Ich frage mich zwar, ob Wasser bei einem Akku der beste Plan ist, aber brennen sollte da nichts mehr.

Das ist ein ziemlich gefährlicher Plan, denn Lithium reagiert sehr heftig mit Wasser.

Hier steht noch ein wenig mehr dazu:

http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akku#Gefahren_beim_Umgang_mit_Li-Ionen-Akkus

Dennoch sollten sie nicht in Wasser getaucht werden, insbesondere in voll geladenem Zustand. Brennende Akkus dürfen daher nicht mit Wasser, sondern sollten zum Beispiel mit Sand gelöscht werden.
 
Das Ding in Wasser zu versenken war nicht dein bester Einfall :p
Lithium reagiert mit Wasser. Sand wäre da die bessere Alternative gewesen.
 
@Janer77

Und wo entsorgt man am Samstag Abend eine brandgefährliche Batterie?
Bei der nächsten Feuerwache, oder zur Not in einem Container wo nix brennt.
Altglas.... aber nicht in einem wassergefüllten Beutel im Mülleimer unter der Spüle... :)
 
Elcrian schrieb:
Ist in einem wasserdichten Beutel (mit Wasser befüllt) im Müll verschwunden.
Alkalimetall in Wasser.. Man kann sich kaum genug Hände vors Gesicht halten um das ausreichend zu würdigen.
Aufgeblasen ist das Ding wohl weil sich durchs Überladen/zu tiefes Entladen Wasserstoff bildete.
 
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