Hardware für Firewall im Eigenbau (Was sind Eure Alternativen?)

Wie wäre es mit einem Raspberry Pi?

- Das Teil ist spottbillig.
- Mehr als ausreichend schnell. (Was eine 100-200 MHz ARM-CPU in einem Router schafft, schafft eine 700 MHz ARM-CPU im R-Pi locker.)
- Eine SD-Karte ist auch ein Flashspeicher.
- 100 MBits/s-LAN-Adapter onboard
- Sehr geringer Stromverbrauch.
- Keine Kühlung nötig. Maximal ein passiver Kühlblock könnte bei Übertaktung nötig werden.
 
@e-laurin ein Rasperry hat meines Wissens nur eine LAN-Schnittstelle und ist somit wieder ein Flaschenhals, da alles durch eine 100MBit Nic muss... (wenn dem TE schon eine HDD/USB-Stick zu langsam ist).
 
Er kann einen USB-LAN-Adapter anschließen. Die gibt es ab ~4€ oder weniger. USB 2.0 ist mit seinen 480 MBits/s schnell genug dafür und zwei solcher Anschlüsse sind am Raspberry dran.
 
@bu1137

Ich glaube dass ich mich zu sehr auf die Performance verzettelt habe. Für den Netzwerk-Verkehr verspreche ich mir keine großen Steigerungsraten. Wenn die Firewall in Benutzung/Administration ist, will ich insgesamt einfach an dieser Stelle keine Diskussion aufkommen lassen.
Dazu kommen mindestens gleichwertig die Vorteile in Energieverbrauch und Verschleiß hinzu.


Stimmt, beim Board habe ich mich vertan. Da habe ich den Falschen hinein kopiert und mit dem Preis gerechnet.
Es sollte eigentlich dieses hier sein:
http://geizhals.de/supermicro-x7spa-h-dual-pc2-6400s-ddr2-mbd-x7spa-h-o-a507155.html


@e-Laurin
Der "Kleine" ist wirklich eine interessante Geschichte. Da warte ich noch auf ein paar Infos samt Testergebnisse aus dem Bekanntenkreis.
Nur diese USB-LAN-Adapter sind nicht so der Hit. Da habe ich es lieber aus einer Tüte.
 
In den USB-LAN-Adaptern ist dieselbe Technik drin, die man sonst als Karte in den Rechner schiebt.

Der Raspberry ist als einfachster Miniserver recht beliebt. Für ~28 Pfund bzw. 33 € kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Neben einer Firewall kannst du aber das Gerät gleichzeitig auch für andere Dinge verwenden. Router-Hardware ist da deutlich unterlegen.
 
Ich glaube da würde ich nach wie vor einen Netgear WNDR3800 mit einer 680MHz MIPS CPU, 128MB RAM bevorzugen. Eingebauter VLAN fähiger GBit Switch und WLAN. Stromverbrauch von ~6 Watt...

Betreffend Supermicro würde ich ev. gleich noch eins drauflegen und zum neueren (aber auch teureren) X9SCAA oder X9SBAA-F greifen. Brauchen aber beide auch ein anderes Gehäuse (CSE-504-203B).
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 6 Watt sind natürlich schon (fast) konkurrenzlos im Vergleich zu einem Eigenbau. Den Netgear schaue ich mir nochmal genauer an.

Die beiden genannten Supermicro's sind nicht schlecht ausgestattet (USB 3.0), sofern man es benötigt. Bei dem X9SBAA-F ist IPMI auch nicht schlecht, aber für ein Linux ohne GUI ist Putty ausreichend. Aber wenn ich mir die Verbräuche in den Tests durchlese, dann kann man im 24/7-Betrieb über 40,- € pro Jahr im Vergleich zu meiner aktuellen Zusammensetzung sparen. In ein paar Wochen werden die auch günstiger und noch interessanter werden.
 
Naja, das mit dem Stromverbrauch würde ich etwas relativieren. Im Leerlauf (und das wird der Hauptzustand sein) dürfte der Verbrauchsunterschied nicht allzu gross sein. Die TDP bezeichnet ja die maximale Leistungsaufnahme.
 
Rechne es dir mal durch, was für dich günstiger kommt.

Ein Raspberry kostet von der Anschaffung her ca. 30-40 € (je nach Versandkosten) und verbraucht maximal 3,5 Watt (Modell B: 5V, 700 mA Quelle). Die Stromkosten betragen im Jahr daher knapp 9€. Da fehlt noch der USB-LAN-Adapter, der sicher noch ein paar Watt drauf legt, sowie ein passendes (Handy-)Netzteil.

Das oben verlinkte Supermicro-Board ist in Anschaffung und Betrieb teurer.
Ich würde das nur nehmen, wenn die erweiterten Fähigkeiten für einen auch nützlich sind.
 
Die TDP nehme ich nicht als Vergleich, sondern der wirkliche Verbrauch. Dieser liegt bei meiner bisher verbauten Hardware bei ca. 30 Watt.

Nunja, das Raspberry reicht mir nicht für das was ich vor habe. Für mich kommt nur der Vergleich der sparsamen Intel-CPUs in Frage. Da halten sich die Stromkosten ebenfalls in Grenzen.
 
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