Hardware Grosshandel

joker.exe

Ensign
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Nov. 2009
Beiträge
222
Hi Leute,

kennt ihr einen/einige Grosshändler, bei denen ich als Händler zum EK +Mengenrabatt Vieles und ohne Mehrwertsteuer kaufen kann?
Oder sollte mann im solchen Fall beim Hersteller kaufen?

Ich möchte nämlich einen onlineshop gründen und durch Mengenkauf (100-1000st) bestmögliche Gewinnspanne erziehlen!

Über eine sachliche Antwort würde ich mich freuen. Danke im Vorraus!
 
Viele Hersteller werden dich auslachen, da musst du dich schon an die Distributoren halten.
Devil fällt mir gerade ein, außerdem noch Ingram, Actebis und Wave. Es gibt aber noch einige mehr, eigentlich solltest du sowas aber selbst wissen, wenn du einen Laden aufmachen willst :D
Stell dir das aber nicht so leicht vor und bedenke deine Konkurrenz!
 
Zuletzt bearbeitet:
darf man fragen wie weit dein Business plan steht? bzw die es mit der finanzierung aussieht?

oder ist das alles noch in "grober" planung?
 
jipp , die Konkurrenz ist Heavy , zumal du schwergewichte wie Alternate / MindFactory / K&M ect.
wird schwer da dagegen anzustinken :/ . Eher ein einzelhandel gruenden und schau dir die Situation & umgebung an Damit kann mann auch sehr gut leben solltest es aber mit den Finanzen drauf haben , egal ob versand oder einzelhandel .
 
Man wird klein anfangen und sich antasten!
Mit Fleiss und Knowhow zum erfolg!
Plan und Finanzierung steht soweit!
Nebenanlauf, da Hauptgewerbe bereits seit 10 Jahren läuft!
 
sohei schrieb:
darf man fragen wie weit dein Business plan steht?
Ein Businessplan nützt auch nichts, wenn die prognostizierten Rückflüsse nicht eintreten. Für mich ist das Vorhaben zum Scheitern verurteilt, außer es gibt irgendein innovatives Konzept. Die Idee mit nem Online-Shop für Hardware hatten schließlich auch schon andere und wie schon angedeutet, ist die Konkurrenz nicht gerade ohne und die Margen sicherlich unter aller Kanone.
 
Natürlich, die Margen sind fürn Popo!
Im Endeffekt ist das alles schön und gut, allerdings kannst du das als Nebengewerbe eigentlich voll vergessen.
Das ist kein Selbstläufer. Du machst einen Online Shop auf und keinen McDonalds am Bahnhof. Das wird ein 100% Job damit du die Absatzzahlen erreichst um einen Gewinn einzufahren der sich am Ende auch rentiert.
Das kann eigentlich nur was werden, wenn dein Hauptgewerbe, was immer es sein mag, bereits alleine lauffähig ist.
 
joker.exe schrieb:
und durch Mengenkauf (100-1000st) bestmögliche Gewinnspanne erziehlen!

Sorry, aber das ist garkeine gute Idee... welchen Artikel willst du denn bitte als Einsteiger in so hoher Stückzahl - selbst 50 sind schon viel zu viel - in kurzer Zeit los werden? Wenn nach nem Monat noch die hälfte bei dir rumliegt bringt dir dein Mengenrabatt nichtsmehr, da bis dahin der Preis wieder gesunken ist.

Dann musst du die Sachen reduziert weiterverkaufen - unter Umständen sogar unter deinem EK, da die Konkurrenz die Produkte viel günstiger anbieten können wird. usw usf

Für den Einstieg sollte man sich einzelne Aufträge ranholen die man dann gezielt bearbeitet und dann mit der Zeit wachsen.
 
Mal abgesehen von den anderen Kommentaren rund um die Preise: Wie bitte willst Du ohne MwSt einkaufen? Die musst Du immer mit begleichen und darfst Sie im Rahmen des Vorsteuerabzugsverfahrens wieder beim Finanzamt geltend machen - mit entsprechend Zeitverzug und Liquiditätsnachteil.
Zumindest läuft das bei mir so - und ich bin Freiberufler, da unterliege ich bei der MwSt der Ist-Besteuerung (Kein Liquiditätsnachteil, gilt aber soweit ich weiß unterhalb gewisser Grenzen auch für Gewerbetreibende -> Steuerberater fragen!).

Gruß
Whiskey
 
Nur zur info!

Bin, was die Steuersachen angeht schon lange genug kundig!

p.s.
Freiberuler sind nur Anwälte, Steuerberater, Arzte und Richter. Diese sind nämlich vom Staate geschützt und dürfen keine werbung betreiben.
 
@Whiskey
Also als ich bei einem Distributor gearbeitet habe, wurde immer mit Brutto gehandelt wenn es sich nicht um Endkunden gehandelt hat( Was zu 99% der Fall war... )
Als Kaufmann kauft man eigentlich nie zu Netto ein, sondern immer Brutto
 
Thanathos schrieb:
Devil / Ingram Macroton / Siewert & Kau / Actebis / Tech Data /

Danke, das entspricht meinen Vorstellungen!
Ergänzung ()

Fonce schrieb:
@Whiskey
Also als ich bei einem Distributor gearbeitet habe, wurde immer mit Brutto gehandelt wenn es sich nicht um Endkunden gehandelt hat( Was zu 99% der Fall war... )
Als Kaufmann kauft man eigentlich nie zu Netto ein, sondern immer Brutto

Ob Ich brutto oder Netto einkaufe, entscheide ich, sofern erlaubt, beim Kauf!


In der Regel hole ich mir Diese MwSt beim Kunden wieder!
 
@joker.exe
klar kannst du auch sagen du willst Netto kaufen, aber dadurch ergibt sich für dich als Händler erstmal nur ein mehr Aufwand.
Grade deshalb darf man als Kaufmann ja mit Brutto handeln( Um dich und die Finanzämter zu entlasten ).
 
>Freiberuler sind nur Anwälte, Steuerberater, Arzte und Richter. Diese sind nämlich vom
>Staate geschützt und dürfen keine werbung betreiben.

Sorry, aber Richter sind wohl eher Beamte - und Freiberufler sind eine wesentlich größere Gruppe, z.B. auch viele IT-Dienstleister. Geschütze Berufsgruppen (z. B. Anwälte, Ärzte) sind oftmals Freiberufler (aber nicht immer, z. B. angestellte Ärzte im Krankenhaus) - aber es gibt viele andere die auch Freiberufler sein können (viele Dienstleister-Berufe).

Und: man kauft zu netto preisen ein und kalkuliert auf der Basis - die MwSt wird dann aufgeschlagn (-> Brutto-Preis für Endkunde) und ist nach meinem Wissen zumindest wenn ich Ware in Deutschland kaufe immer ein durchlaufender Posten (sprich wird immer auf der Rechnung ausgewiesen und gezahlt, auch zwischen Händlern, nur ist sie bei der Vorsteuer wieder abziehbar).
 
diese Geschäftsidee hatte bestimmt noch keiner vor dir!
 
Was soll das mit der MWST? Natürlich ist das ein duchlaufender Posten und natürlich werden Preise netto kalkuliert , letztendlich dürfte man sich doch als Unternehmer in Punkto UST keine sorgen machen denn die Zahllast geht doch eh ans F.amt und spielt keine Rolle für den Unternehmer!
 
Ich merke grade ich hab mal wieder Brutto und Netto verwechselt :D
 
Hatte ich mir gedacht ^^

Also wird doch zu 99% netto eingekauft wa?
 
joker.exe schrieb:
Also wird doch zu 99% netto eingekauft wa?
Na überweisen musst du aber brutto :D
Und wenn du keinen Abnehmer für die Ware findest, oder aber ein netter Privatkunde sein Rückgaberecht für schlecht verkäufliche Ware nutzt hast du noch mehr brutto am Hacken. ;)
Durch den schnellen Produktwechsel, wird auch aus jedem Rückläufer in nullkommanichts ein Ladenhüter den du nur wieder unterm EK los wirst.
Und bevor du dir Hoffnungen machst, fast jeden Artikel der Großhändler bekommst du bei NBB und Amazon und Kollegen günstiger als beim Großhändler. ;)
Schau mal hier rein:
https://www.computerbase.de/forum/threads/wo-kaufen-die-onlinehaendler-wie-alternate-usw.890986/
 
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