Hardware Trennung vs. VM

der-junge

Lt. Commander
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1.608
Hi,
aktuell habe ich einen Mac Mini M4 und einenalten Dell Optiplex mit LinuxMint.

Der M4 ist mein Altagsgerät für surfen, onlinebanking und streaming, Linux nutze ich um bei filesharing zu downloaden.
Zusätzlich ist die Linux Maschine im Gästenetz der FB, somit habe ich hier HArdwareseitig eine super Trennung, sollte ich mir auf der Linuxkiste irgendwas einfangen sind meine anderen Daten nicht in Gefahr.

Aus bequemlichkeits und Platzgründen habe ich nun überlegt alles mit dem M4 zu machen, hier würde ich dann eine Linux VM aufsetzen, die im Zweifel dann einfach per Snapshot zurückgesetzt werden kann. Wegfallen würde in diesem Fall die Netzwerktrennung.

Wie sicher bin ich noch unterwegs wenn ich auf die HW Trennung verzichte und mich auf eine VM verlasse? Bei VMs bin ich leider sehr unerfahren.
 
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Theoretisch hat Hypervisor Software schon immer mal wieder Sicherheitslücken so das theoretisch Malware aus der VM ausbrechen könnte. Praktisch würde ich das Risiko als eher gering einstufen wenn man ein paar Basics bei der Security beachtet ^^

Kommt auch drauf an was du downloadest, einfach Beispiel wenn du die keygen.exe (oder was auch immer beim Apfel ausführbar ist) auf der LX DL VM downloadest aber auf der Hauptmaschine ausführst ist natürlich trotzdem die Hauptmaschine infiziert :D Kann auch bei "untouched" isos oder sowas passieren da hab ich neulich irgendwo ne Meldung gelesen
 
Meine Empfehlung wäre ja, keine Sachen zu downloaden, wo man Sorge um sein System haben muss. ;)

Ansonsten sehe ich die Gefahr auch als sehr gering. Ein Trojaner, der sich übers Netzwerk auf verschiedene Betriebssysteme verbreiten kann, ist schon eine sehr seltene Art von Angriff.
 
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der-junge schrieb:
Wie sicher bin ich noch unterwegs wenn ich auf die HW Trennung verzichte und mich auf eine VM verlasse? Bei VMs bin ich leider sehr unerfahren.

TorenAltair schrieb:
Ja, aber was ist, wenn Du Dir auf Deinem M4 etwas einfängst?

DAS genau ist ja nun seine Frage?!

@Threadersteller:
Du wirst immer Sicherheitslücken zwischen VM und Hypervisor haben! Da gibt es nichts, was Dir Sicherheit bringt, außer, Du trennst bereits auf Hardwarebasis, sprich wie vorhanden: 2 Rechner für eine "sichere" Trennung.
 
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Warum sollte man sich irgendwas einfangen?
Generell sollte man wichtige Sachen gesichert haben. Was verloren gehen kann immer mit oder ohne was einfangen.
 
Dat IT Nerd schrieb:
DAS genau ist ja nun seine Frage?!
Nein, meine Rückfrage war, wenn er sich nicht auf dem Linux-Rechner/VM sondern auf dem M4 etwas einfängt. Die Risiken wären doch erstmal identisch. Also müsste man damit sämtliche Anwendungszwecke virtualisieren um alles zu trennen und den M4 nur noch als Hypervisor Typ 1 laufen lassen
 
Nichts davon hilft irgendwas. Seine Relay Funktion kann der Bösewicht sowieso ausführen und sollte jemand wirklich das unwahrscheinliche Anliegen haben deine Daten von anderen Rechnern auszuspähen wird ihn die Fritzbox nicht aufhalten. Zur Not killt er die einfach mit einem Exploit und bis die Firewall/VPN wieder hochläuft kann er tun was er will.
Also besser erst gar nichts gefährliches tun.Wobei Filesharing an sich nicht gefährlich ist.
 
@der-junge was mich interressieren würde was machst du mit den Daten die deine Linux Kiste herunter lädt. legst du die dann in ein gemeinsames Share (NAS) damit du mit dem M4 auch da rannkommst oder ist die Linuxkiste voll isoliert?

Generell muss man sagen das VMs schon sehr sicher sind, das Schädlinge aus einer VM ausbrechen können, kommt immer mal vor aber das sind schon sehr spezielle Sachen, da bräuchte der Angreifer schon mehr Infos über deine Infrastruktur.

Ansonsten fällt halt alles mit der Sicherheit wie immer mit den Betreiber und Nutzern, wer nicht patch riskiert halt sowas, wer unachtsam alles öffnet riskiert auch Schädlingsbefall.

Solltest du ein NAS zu sharen betreiben ist der wahrscheinlichste Fall wohl eher das du dir einen Verschlüsselungstrojaner einfängst. Dann ist der M4 auch betroffen bzw. nicht dafü gschützt, VM hin oder her.
Wichtig ist halt das die Systeme ordentlich gewartet, gehärtet und gemonitored werden.
 
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Nutze kein vSwitch, sondern einen USB-Netzwerkadapter und reiche den an die VM durch. Dann ist das Setup sehr ähnlich zu deinem aktuellen. - Ob die Trennung nun notwendig ist oder nicht.
 
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Nichts von der Linux Maschione kommt jemals auf mein normales System, es gibt auch keine gemeinsamen NAS Laufwerke. Alles was ich unter Linux runterlade bleibt auch da.

@TorenAltair

Dafür habe ich ja die Linux Kiste, sobald ich denke irgendwas ist verdächtig oder mir nicht geheuer, mache ich es dort und nicht in meinem normalen System.
 
der-junge schrieb:
sobald ich denke irgendwas ist verdächtig
Dann würde ich es schon gar nicht runterladen und wenn Du etwas nicht für verdächtig hälst, kann es trotzdem Deinen M4 erwischen.
 
der-junge schrieb:
Wie sicher bin ich noch unterwegs wenn ich auf die HW Trennung verzichte und mich auf eine VM verlasse?
Worin besteht denn das Risiko? Hast du 1 Millionen in BTC auf dem Host rumliegen die dir geklaut werden können? Sterben Hundewelpen, wenn es jemand auf deinen Rechner schafft? Wenn nein, dann ist eine VM sicher genug. Vermeiden solltest du, beide Faktoren zur Authentifizierung gegenüber deiner Bank auf dem Gerät abzulegen.

der-junge schrieb:
Filesharing an sich ist nahezu sicher, solange du keinen Virenscanner einsetzt (weil der eigenständig die Dateien einliest und durch eine Schwachstelle kann es dazu kommen, das dabei Schadcode ausgeführt wird - höchst unwahrscheinlich, aber solche Schwachstellen hat es schon gegeben).
Die Frage ist daher, was du mit den Dateien machst nach dem runterladen bzw. was das ist. Minecraft server mods die ausgeführt werden -> auf jeden Fall hast du irgendwann ein Virus; Manga fanfiction in Form von Textdateien -> wohl eher nicht.
Videodateien, PDF, etc. -> Theoretisch möglich, aber ziemlich unwahrscheinlich. Erst recht, wenn man seine Software aktuell hält und nicht die großen "Windows-Marktführer" verwendet.

Luftgucker schrieb:
unwahrscheinliche Anliegen haben deine Daten von anderen Rechnern auszuspähen wird ihn die Fritzbox nicht aufhalten. Zur Not killt er die einfach mit einem Exploit und bis die Firewall/VPN wieder hochläuft kann er tun was er will.
So funktionieren solche Dinge nicht.
 
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der-junge schrieb:
Nichts von der Linux Maschione kommt jemals auf mein normales System, es gibt auch keine gemeinsamen NAS Laufwerke. Alles was ich unter Linux runterlade bleibt auch da.
Dann ist die VM Trennung fast genauso Sicher wie eine Physische Trennung, wichtig ist halt das du komfortfunktionen wie eine geteilte Zwischenablage oder das Mapping lokaler Laufwerke in der VM deaktivierst.
 
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