Soweit ich euch alle richtig verstanden habe, ist das Problem von Strom aus erneuerbaren Energie, sei es nun Photovoltaik, Wind, o.ä., dass dieser zwar unter guten Bedingungen (z.B. viel Sonnenschein) entsprechend erzeugt werden kann, bei schlechten Bedingungen (z.B. bedeckter Himmel im Winter) hingegen nicht ausreichend erzeugt werden kann.
Daraus ergeben sich drei Situationen:
a. Energieerzeugung deckt sich exakt mit dem Energiebedarf (unwahrscheinlich)
b. Energieerzeugung ist größer als Energiebedarf
c. Energieerzeugung ist niedriger als der Energiebedarf
Es gäbe die Option, komplett auf einen eigenen Energiespeicher zu verzichten, seinen nicht benötigten Strom einzuspeisen und bei höherem Bedarf Strom aus dem Netz zu beziehen.
Herrscht zum Beispiel im Winter für längere Zeit eine sehr bedeckte Wetterlage, ist das Problem bei einem fortgeschrittenen Ausbau der erneuerbaren Energien, z.B. mit hohem Anteil an Photovoltaik-Anlagen, dass in dieser Situation alle zu wenig Strom haben. Da in dieser Situation alle Energie benötigen, müsste diese aus einem Energiespeicher genommen werden.
Ob dieser nun bei mir im Keller steht (aufgrund des kleinen Umfangs wahrscheinlich geringerer Wirkungsgrad), von einer Gemeinschaft oder dem Energieanbieter betrieben wird (wahrscheinlich größerer Wirkungsgrad, da größerer Umfang), macht letztendlich ja keinen Unterschied, oder?
Von Power-to-Gas (siehe
https://de.wikipedia.org/wiki/Power-to-Gas) höre ich in diesem Zusammenhang zum ersten Mal.
Man würde den Strom (nach der Wasserelektrolyse) methanisieren, richtig? Bei Bedarf kann man das Gas verbrennen und direkt zum Heizen verwenden oder damit Wasser erhitzen und durch Turbinen wieder Strom erzeugen?
Was ich noch nicht ganz verstanden habe, ist die Funktion einer Wärmepumpe. Das ist doch im Prinzip nur eine Art große Thermoskanne, aus der ich auch noch nachts mein Haus heizen kann, wenn die Sonne nicht mehr scheint und das Wasser erwärmt, richtig?