Haus Vollfinanzierung?

Nun genau das ist doch das was verwunderlich ist nach Mietspiegel und den findet man hier
https://2021.mietspiegel-muenchen.de/broschueren/Mietspiegel_2021_Broschuere.pdf

Grundpreis 11,15 + allerbeste Lage Zuschlag 2,70

Auf 20 Euro pro m^2 kommt man im Mietspiegel bei 60 m^2 nur bei der allerbesten Lage in München praktisch nur 4 oder 5 Strassen um den Marienplatz herum - zusammen mit der allerbesten nur denkbaren Ausstattung und Neubau - nur in der Kombination gibt der Mietspiegel das her.
 
Hmmm, 93,94 m² für 1,8 Mio EURO. Bin grad am Überlegen zwei davon zu kaufen. Eine zur Selbstnutzung und die andere zur Vermietung. Bei dem P/L Verhältnis kann man wohl nicht viel falsch machen ...
Achja, zwei TG Stellplätze zu je 45k EURO sind da dann auch noch drin. Quasi geschenkt.
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Naja das - siehe Mietspiegel - praktisch allerbeste Lage in München - also so wie mitten in Manhatten fast direkt am Central Park.

Das vermutlich also im Vergleich gar nicht mal so teuer.

Bei uns hier auf dem Land kosten 100m^2 Wiohnungen Neubau ~ 500.000 in München fast beste Lage 2,5x so viel die EG Wohnung in der Anzeige - denke das Verhältnis passt schon irgendwie.
 
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Hier im Dreieck Aachen, Köln, Düsseldorf kosten die 100qm Neubauwohnungen im Schnitt 350-600k.

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Ich habe in dem Kreis 'ne interessante Mietwohnung für mich gefunden. Kernsaniert, 45qm, neue Küche & Bad, moderne Gas-Heizung, Balkon, Stellplatz... 560€ warm. Ich hoffe meine Kontaktaufnahme wird angenommen - wird Zeit für was neues... :)
 
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Hallo zusammen,

Ich kapere einfach mal den Thread, da er thematisch ganz gut zu meiner Frage passt.

Ich werde sehr wahrscheinlich das Haus meiner Eltern kaufen und habe dafür morgen ein erstes Gespräch mit einem Finanzberater zwecks Finanzierung.

Hat jemand ganz allgemein Tipps, Hinweise oder hilfreiche Erfahrung auf was zu achten ist bei möglichen Finanzierungsvorschlägen von ihm?
Genaueres weiß ich auch erst morgen Abend.
 
Auf jeden Fall etwaige KfW-Förderprogramme berücksichtigen (z.B KfW 124 oder ggfalls 261 bei energetischer Sanierung).
 
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Danke.
Fragen zu möglichen Förderungen wie dem KfW-Wohneigentumsprogramm habe ich auf meinem Zettel :)
 
Mit wurde nun dazu geraten das Haus über zwei Bausparverträge und Vorfinanzierung zu finanzieren.

Einen mit niedriger Tilgung für die Mietwohnung und einen mit höherer Tilgung für die eigene Wohnung im Haus.
Das mit den getrennten Finanzierungen erscheint mir auch steuerlich sinnvoll soweit wie ich es verstanden habe.

Ich werde mich auf jeden Fall nochmal bei der Verbraucherzentrale beraten lassen.
 
@Schredderr Wie sieht denn der Plan bzgl. evtl. Erbschaft oder Schenkung aus? Möglicherweise könnte die Grunderwerbsteuer ein Thema sein, bei dem sich Geld sparen lässt. Würde da evtl. nen Steuerberater aufsuchen.
 
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Mir stellt sich auch die Frage, warum man überhaupt das Haus der Eltern kaufen sollte?! (Siehe oben Steuerfreibeträge, die ggf. überschritten werden usw.)
 
@simpsonsfan
Einen Termin mit unserem Steuerberater haben wir demnächst aus den von dir genannten Gründen, danke.

@henpara
Meine Eltern sind beide krank und nicht mehr ganz so fit. Die Befürchtung ist, dass sie (in hoffentlich ferner) Zukunft irgendwann auf ein Pflegeheim angewiesen sind. Dann könnte die Pflegekasse das Haus kassieren.
 
So hart das klingt, aber warum sollte die Allgemeinheit für die Pflege aufkommen müssen, wenn Vermögen da ist (hier: Haus)...?

Bei der Konstruktion ist ein Fachmann (hier: Steuerberater) enorm wichtig. Geschwister vorhanden? Wenn den Eltern das Haus gemeinsam gehört, lässt es sich durch die Freibeträge sogar fast steuerfrei übertragen. Das ganze ggf. kombiniert mit einer Rentenzahlung an die Eltern ...
 
jof schrieb:
So hart das klingt, aber warum sollte die Allgemeinheit für die Pflege aufkommen müssen, wenn Vermögen da ist (hier: Haus)...?
Vielleicht weil man selber jahrelang in Pflegeversicherung etc eingezahlt hat.
 
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jof schrieb:
So hart das klingt, aber warum sollte die Allgemeinheit für die Pflege aufkommen müssen, wenn Vermögen da ist (hier: Haus)...?
Meine Eltern haben beide ihr Leben lang gearbeitet und eingezahlt, nur damit die Pflegekasse das Haus später kassiert? Nein danke. Darauf muss die Allgemeinheit verzichten, so hart das klingen mag.


jof schrieb:
Geschwister vorhanden?
Ich habe noch drei weitere Brüder, die jedoch kein Interesse haben(alle weg gezogen).
Wie gesagt, ein Termin mit unserem Steuerberater steht an. Danke für die Hinweise.
 
Schredderr schrieb:
Dann könnte die Pflegekasse das Haus kassieren.
Und so kassiert die Pflegekasse den Verkaufserlös des Hauses. Entweder hauen deine Eltern das Geld vom Verkauf auf den Kopf oder sie zahlen am Ende selbst für das Pflegeheim. Was auch richtig ist, wenn Vermögen vorhanden ist.
 
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crashbandicot schrieb:
Und so kassiert die Pflegekasse den Verkaufserlös des Hauses.
Nur wenn dieser noch vorhanden ist ;)
 
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Du weißt schon, wer für das Pflegeheim zahlen muss, wenn deine Eltern nichts mehr haben?
Kleiner Tipp: Es ist nicht die Allgemeinheit...

Aber mal im Ernst, irgendwie sieht mir der Deal hier für dich in jeder Hinsicht schlecht aus. Kann natürlich daran liegen, dass ich sonst keine Hintergründe bezüglich deiner Familie und eurer finanziellen Situation kenne, aber so wie du es bisher darstellst, trägst du am Ende alleine das volle Risiko, hast viel höhere Kosten als im (vorgezogenen) Erbfall (Grunderwerbsteuer, Zinsen...) und zahlst dann im Worst-Case trotzdem noch das Pflegeheim, weil der Verkaufserlös eben verlebt oder verteilt wurde.

Was ist denn deine Motivation, bei der Sache mitzumachen?
 
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Schredderr schrieb:
Nur wenn dieser noch vorhanden ist ;)

Du weißt schon, dass du jegliche Finanztransaktionen der letzten 10 Jahre offenlegen musst? Und wenn du selbst nicht gerade von Hartz 4 lebst, musst du für einen erheblichen Teil der Heimkosten aufkommen (unabhängig ob die Zahlung aus dem Vermögen deiner Eltern oder von dir selbst stammt).
 
4badd0n schrieb:
Du weißt schon, wer für das Pflegeheim zahlen muss, wenn deine Eltern nichts mehr haben?
Kleiner Tipp: Es ist nicht die Allgemeinheit...
vaju schrieb:
Und wenn du selbst nicht gerade von Hartz 4 lebst, musst du für einen erheblichen Teil der Heimkosten aufkommen
Da gibt es eine Grenze (100k Einkommen/Jahr).
Seit dem 1. Januar 2020 sind Kinder ihren Eltern erst ab einem Jahresbruttoeinkommen von 100.000 Euro zum Unterhalt verpflichtet.
https://www.verbraucherzentrale.de/...len-erst-ab-100000-euro-jahreseinkommen-28892

vaju schrieb:
Du weißt schon, dass du jegliche Finanztransaktionen der letzten 10 Jahre offenlegen musst?
Korrekt.
Das Gesetz sieht vor, dass verarmte Menschen, die in den letzten 10 Jahren vor der Verarmung etwas verschenkt haben, dieses zurückholen dürfen.
Quelle siehe oben.
 
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