Zu Flex Feldern kann ich persönlich nichts sagen, aber meine Mutter hat zumindest nie gemeckert bei ihrem Herd...
Induktion: bisher die beste Methode zu kochen, die mir untergekommen ist. Einen Gasherd hatte ich 2014~2017, danach Ceranfelder - bis ich mir eine
vernünftige Einzelplatte gekauft habe zur Ergänzung.
Ich hatte eine Weile lang gesucht bis ich ein Kochfeld gefunden habe mit einer brauchbar großen Induktionsspule (beim verlinkten Hendi 3500 XL ist die 26cm, das war die größte Spule die ich finden konnte), weil in den üblichen billigen Induktionsplatten sind die nur so 12-16cm im Durchmesser und erhitzen damit nur die Mitte von einer großen Pfanne... -_-
Scheitel schrieb:
Töpfe sind aus Edelstahl und wir haben viel Gusszeugs und auch bei den 2 beschichteten Pfannen ists passende Symbol drunter.
Gusseisen ist zwar induktiv, aber nicht unbedingt gut für Induktion geeignet.
Gusseisen hat je nach Zusammensetzung eine Wärmeleitfähigkeit von 30-50 W/mK - und ist aufgrund des hohen Gewicht gerne auch relativ dünn gestaltet.
Karbonstahl liegt übrigens nur wenig höher bei 50-60 W/mK.
Aluminium hat eine Wärmeleitfähigkeit von 235 W/mK - Legierungen die für Kochgeschirr verwendet werden dürften allgemein bei 200~250 W/mK liegen.
Das Kupfer in einem Sandwichboden einer entsprechenden Pfanne (oder Topf) liegt je nach Legierung bei 300-400 W/mK.
Da selbst das beste Induktionsfeld eher punktuell Hitze erzeugt (die Flex-Felder dann an mehreren Punkten an dem Kochgeschirr), ist eine gewisse Wärmeleitfähigkeit am Boden stark von Vorteil.
Ich hatte mal mit
solch einer Karbonstahlpfanne das ausprobieren wollen und das hat richtig schlecht funktioniert. Eine
Edelstahl/Alu Sandwichboden Pfanne vom gleichen Hersteller war 1000x besser, was die Wärmeverteilung angeht. Und beide Leichtbau-Pfannen wurden von
einer (vergleichsweise) billigen Pfanne mit Sandwichboden was Wärmeverteilung angeht hart in den Schatten gestellt.