Hausratsversicherung: Reparatur von Geräte wie Herd/ofen und Kühlschrank enthalten ?

Amiga500

Admiral
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hi, ich möchte eine hausratsversicherung abschliessen. ich habe keine wirklich richtige ahnung davon.
ich weiss das ich mit einer hausratsversicherung , für Blitzeinschläge,Rohrbrüche(wasserschäden), diebstahl abgesichert bin.

Aber was ist wenn der elektroherd(ofen) oder kühlschrank kaputt gehen, übernimmt die hausratsverischerung dann die reparatur ? Wenn nein , kann man eine extra option nehmen das die Verischerung dann die reparatur übernimmt ?
 
Nein, eine Hausratversicherung ist keine Garantieverlängerung. Und wird es auch nicht. Dafür gibts keine Zusatzoptionen.
 
So eine Versicherung dürfte nur eine Seite einen Nutzen haben: Die Versicherung.

Mein Tip: Richte ein Konto ein und zahle jeden Monat ein Betrag deiner Wahl ein, von mir aus 30 Euro. Das macht im Jahr 360 Euro die du für Reparaturen und Neukauf hast.
Wenn nix Kaputt geht hast du für das zweite Jahr schon 720 Euro möglich. So viel Pech kann man gar nicht haben das man diesen Betrag immer aufbraucht.

Garantieverlängerung für Geräte und auch Fahrzeuge sind nur sehr selten Sinnvoll
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo
Amiga500 schrieb:
ich weiss das ich mit einer hausratsversicherung , für Blitzeinschläge,Rohrbrüche(wasserschäden), diebstahl abgesichert bin.
Damit solltest du vorsichtig sein, die Hausrat zahlt bei Blitzeinschlägen in der Regel nur die direkten Schäden die der Blitz verursacht, der Blitz muss also ein Feuer auslösen.
Sollte kein Feuer ausbrechen und deine Elektrogeräte gehen durch die Überspannung in der Leitung kaputt zahlt das die normale Hausrat nicht immer, dafür musst du die Hausrat oft um eine Überspannungs Versicherung erweitern.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hatte aml im inernet geguckt , bei allen stand wenn der blitz einschlägt und die elktrogeräte dadurch kaputt gehen, kommt die verischerung dafür auf.
also angenommen, es gewittert und durch den blitz geht mein tv und meine konsole kaputt, dann übernimmt die versicherung den schaden?

mir ist schon klar das sowas sehr selten vorkommt, aber es kann ja immer mal was sein.
 
Hallo

Also gut noch einmal, es gibt zwei Arten von Blitzschäden:
1. Den Schaden durch den direkten Blitzeinschlag, sprich das Gerät geht durch den direkten Treffer in Flammen auf.
2. Den Schaden durch die Überspannung des Blitzes die durch die Leitung kommt und dein Gerät beschädigt.

Die erste Variante ist eigentlich immer abgedeckt, weil sehr wahrscheinlich.
Die zweite Variante muss oft als Überspannungsschutz extra dazu gebucht werden.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Da wuerde ich mir doch mal den Versicherungsvertrag genau durchlesen. Was da nicht klar erwaehnt wird, wird auch nicht bezahlt.
 
Hmm.. wie könnte ich das am Besten erklären? Ich versuche es einfach mal...

Ein Blitzschlag ist ein unmittelbares Ereignis. Jeder kann sich sicher vorstellen, wenn der Blitz direkt in sein Auto einschlägt.

Es gibt allerdings auch ein mittelbares Ereignis. Das kann man sich in etwa so verstellen, dass der Blitz in dem Auto neben mir einschlägt und der Überschuss an Energie mein eigenes Auto schädigt.

Keine Sorge, dieses Thema gibt es in der Kfz-Versicherung nach meinen Erkenntnissen nicht.

Jetzt kommen wir aber zum Thema Gebäude- und Hausrat-Versicherung:

Der Blitzschlag zerstört in der Regel den Hauptverteiler (Stromkasten) des Gebäudes. Dieser Schaden ist definitiv versichert. Es handelt sich hierbei um einen Unterpunkt gemäß der Definition für die Gefahr Feuer (Brand).

Es geht hierbei aber um die Schäden, die weiterhin betroffen sind, wie z.B. Endgeräte innerhalb des Haushaltes einer Wohnung oder des Hauses.

Sollte der Blitzschlag es schaffen, die Endgeräte selbständig zu entzünden, besteht Versicherungsschutz über die Feuer-Versicherung der Hausrat-Versicherung, da es sich um einen eigenständigen Schaden handelt.

Sollten sich die Geräte allerdings lediglich aufgrund der Stromschwankung im Stromnetz verabschieden, liegt eine Überspannungsschaden vor. Der Überspannungsschaden kommt mit Sicherheit öfter vor, als man sich vorstellen kann, da der Blitzschlag keine Voraussetzung für einen Überspannungsschaden ist.

Selbst ein Blitzeinschlag oder Überspannungsschaden beim Nachbarn, oder im Verteiler eines Stromanbieters bzw. dessen Oberleitung kann einen Schaden auslösen.

Sicher besteht auch die Möglichkeit, dass ein Blitzschaden es schaffen kann, sämtliche Geräte zu zerstören. Mir geht es aber einfach nur darum, den Unterschied zwischen einem Blitzschaden und einem Überspannungsschäden zu erläutern.
 
Zuletzt bearbeitet: (einfach so...)
Nunja, VERSICHERUNGEN. :freak:

Man muss / sollte hier unterscheiden, was ist Existenz-bedrohend (respektive im Schaden schwer bis unmöglich "stemmbar") und was nicht.

Elementar wichtig ist IMO eine Private Haftpflicht. Alle anderen Versicherungen, nunja da muss man eben schauen.
Eine Hausratversicherung macht sicher Sinn, wenn man einen wertvollen Hausrat hat. Aber auch hier liegt die Tücke im Detail - Stichwort m2 der Wohnung und Unterversicherungsverzicht.
Wie hier schon angemerkt wurde muss man die Versicherungsbedingungen genau lesen und auch zwischen direkten und indirekten Schäden unterscheiden. Auch sind Blitzschlag und Überspannung nicht dasselbe. Blitzschlag würde ich immer mitversichern. Überspannung, nunja, dagegen kann man auch mit hardwaremäßigem Überspannungsschutz vorsorgen, der sich in Form von Steckdosenleisten sicher schon nach 1 Jahr im Vergleich zu den Mehrkosten der Versicherung amortisiert hat.

Zur Ausgangsfrage des TE: Ich denke nicht, dass eine Hausratversicherung den "normalen" oder auch vom Hersteller geplanten Defekt / Verschleiß (geplante Obsoleszenz) elektrischer Geräte abdeckt. Es mag aber sein, dass es "innovative" Kombiprodukte am Makrt gibt. Nur das ist eben dann so als wenn man beim Ich-Bin-Ja(Nicht)Blöd-Markt eine verlängerte Versicherung kauft, die für 2 Jahre oder mehr Garantieverlängerungen mit ca. 50% der Gerätekosten zu Buche schlägt. Also vor so etwas - wie auch Handy- oder Notebookversicherungen sollte man sich hüten. Und vor allem mal genau rechnen. ! An so etwas verdient nur einer und das ist der Versicherer.

Und wenn ein Kühlschrank mal kaputt geht - nunja - sicher ärgerlich -aber schon etwas anders als wenn mal als Bsp. in der Wohnung im Urlaub der Wachmaschinenschlauch platzt und 4 untere Wohnungen einer Totalsanierung bedürfen. So etwas wäre Exiztenz-bedrohend und muss zwingend versichert werden über eine Privathaftpflicht. Oder wenn die ganze Bude abfackelt oder Einbrecher alles leer räumen (normale Hausratversicherung) . Aber wenn nun ein Gerät nach Jahren mal nicht mehr läuft - nunja - ärgerlich aber verschmerzbar - wie ich schon sagte.
Ergänzung ()

Achja; Keinesfalls auf das "Gelaber" irgendwelcher "Versicherungsfuzzies" hören. Vertragspartner ist die Versicherungsgesellschaft und nicht der provisionsgetriebene "Fuzzie". Bedeutet: Immer den vollständigen Versicherungsvertrag geben lassen und in aller Ruhe OHNE anwesenden "Fuzzie" GENAU ALLES besonders das Kleingedruckte lesen. Vergleichen, nachfragen, recherchieren und erst dann bei Zufriedenheit unterschreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stichwort m2 der Wohnung und Unterversicherungsverzicht

Was ist m2? Das Thema Unterversicherungsverzicht kann ich Dir gerne erklären, egal ob ein Wohnflächentarif oder eine Versicherungssumme zugrunde liegt.

Überspannung, nunja, dagegen kann man auch mit hardwaremäßigem Überspannungsschutz vorsorgen, der sich in Form von Steckdosenleisten sicher schon nach 1 Jahr im Vergleich zu den Mehrkosten der Versicherung amortisiert hat.

Die Welt dreht sich nicht nur um Computer. Lassen wir mal außen vor, dass ein Blitzeinschlag Deine Steckerleiste in Luft auflösen wird. Hast Du an Deiner Waschmaschine auch eine Steckerleiste mit Überspannungsschutz dran? Über die Privathaftpflicht-Versicherung brauchen wir uns wohl nicht nicht unterhalten. Mittel zum Zweck.

Blitzschlag würde ich immer mitversichern.

Blitzschlag ist immer bedingungsgemäß mitversichert.

Ergänzung vom 25.06.2014 03:11 Uhr: Achja; Keinesfalls auf das "Gelaber" irgendwelcher "Versicherungsfuzzies" hören. Vertragspartner ist die Versicherungsgesellschaft und nicht der provisionsgetriebene "Fuzzie". Bedeutet: Immer den vollständigen Versicherungsvertrag geben lassen und in aller Ruhe OHNE anwesenden "Fuzzie" GENAU ALLES besonders das Kleingedruckte lesen. Vergleichen, nachfragen, recherchieren und erst dann bei Zufriedenheit unterschreiben.


Auf welche Person würdest Du denn hören? Du hast ja definitiv keine Ahnung von dem Thema (Fuzzie).
 
Zuletzt bearbeitet: (einfach so...)
Also ich habe mit 22 Jahren schon gelernt, dass man sich auf ein Thema bei allen Versicherungen quasi zu 100% nicht verlassen kann: Das sind die Berater.
Die erzählen einem das goldene vom Himmel, nur um ihre Provision einzustreichen.

Ich lebe jetzt noch daheim, daher habe ich noch keine Hausratversicherung, aber bei den Versicherungen, die ich habe (z.B. Auslandsreisekrankenversicherung oder Reiserücktrittsversicherung), habe ich im Internet verglichen und eine Direktversicherung gewählt.
Erstens kommt das günstiger, zweitens kann man die Bedingungen in Ruhe lesen, drittens sitzt mir kein Typ gegenüber, der nur mein Geld will. Für mich ist das die beste Lösung.
 
Schon die Bezeichnung Berater ist irreführrend, dass sind Verkäufer. Bei Bankgeschäften ist es das Gleiche. Beratung muss getrennt vom eigentlichen Geschäft geschehen, alles andere ist Selbstbetrug.
 
Man sollte noch erwähnen, falls ich es nicht übersehen habe, dass die Versicherung auch nur den Zeitwert ersetzt. D.h. eine Garantie verlängerende Versicherung hat wenig Sinn, da nach über zwei Jahren gesetzlicher Gewährleistung/Herstellergarantie der Zeitwert so niedrig ist, dass die Versicherung selbst teurer sein kann.
 
Damit solltest du vorsichtig sein, die Hausrat zahlt bei Blitzeinschlägen in der Regel nur die direkten Schäden die der Blitz verursacht, der Blitz muss also ein Feuer auslösen.

Mittlerweile ist die Inkludierung von Überspannungsschäden die Regel und nicht andersrum.
 
So kenn ich das auch. Wobei bei meinen bisherigen Hausratsversicherungen nur Überspannungsschäden als Folge von Blitzschlag versichert waren. Ich hatte nämlich den Fall, dass durch den Pfusch an der Elektroinstallation meiner Wohnung durch einen meiner Vormieter, mein Fernseher sich mit einem lauten Knall und Blitz verabschiedet hat. Auf dem Schaden bin ich sitzen geblieben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (überflüssiges Zitat entfernt!)
Richtig, Überspannung durch Blitz.

Hat mir bereits in mehreren Fällen einen SAT Receiver, Router, PC-Netzteil+Mainboard ersetzt. Wobei dann in jüngerer Zeit auch die defekten Geräte eingeschickt werden müssen.

Desweiteren wird anhand der Blitz bzw. Wetterdatenbank abgeglichen ob der Schaden an dem Tag überhaupt passieren konnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mittlerweile ist die Inkludierung von Überspannungsschäden die Regel und nicht andersrum.

Das wäre schön, wenn es so wäre. Da vom Markt/Kunden aber immer öfter eine individuelle Absicherung verlangt wird, passen sich die Versicherer dem Wunsch auch an. Es gibt auch genug Leute, die lediglich eine Basisabsicherung haben möchten. Na ja, wenn der Überspannungsschaden dann eingetreten ist, ist das Geschrei dann groß.

Ich würde mir allerdings auch wünschen, wenn die Absicherung der Überspannungsschäden bei jedem Versicherer grundsätzlich mitversichert wären, ohne das der Kunde eine Abwahlmöglichkeit hat.
 
nobodo schrieb:
Was ist m2? Das Thema Unterversicherungsverzicht kann ich Dir gerne erklären, egal ob ein Wohnflächentarif oder eine Versicherungssumme zugrunde liegt.

Mit m2 (= Quadratmeter) meinte ich Wohnfläche. Dieses sollte auf das Stichwort Unterversicherungsverzicht hinauslaufen. Nicht jeder, der eine Wohnung mit 70 Quadratmetern Wohnfläche sein eigen nennt hat einen Wert an "Hausrat" in der Wohnung, der einen pauschalen Flächentarif lukrativ erscheinen lässt. Das geht aber allerdings auch umgekehrt. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich ausdrücken.

nobodo schrieb:
Die Welt dreht sich nicht nur um Computer. Lassen wir mal außen vor, dass ein Blitzeinschlag Deine Steckerleiste in Luft auflösen wird. Hast Du an Deiner Waschmaschine auch eine Steckerleiste mit Überspannungsschutz dran? Über die Privathaftpflicht-Versicherung brauchen wir uns wohl nicht nicht unterhalten. Mittel zum Zweck.

An meiner Waschmaschine habe ich natürlich keine Überspannungs-gesicherte Steckdosenleiste. An meinem Herd auch nicht. Nur sind derartige Geräte auch weniger anfällig gegen Überspannung, schon gar nicht, wenn diese ausgeschaltet oder via Schaltdeckdose zweiphasig vom Netz getrennt sind (Mikrowelle, Kaffeemaschine, etc., solche Geräte schalte ich ans Netz dann wenn ich sie brauche aber nie ständig. Bei meiner Waschmaschine, die ich nur 2x in der Woche für 2h brauche ziehe ich sogar den Netzstecker.

An meiner teuren Technik also, PC, TV, Hifi habe ich aber derartige technische Schutzvorkehrungen, wie aktive Überspannungsschutzsteckdosenleisten, weil auch hier die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass IM BETRIEB dieser Geräte eine Überspannungsspitze im Netz auftritt (nur dies lässt eine "normale" Überspannungsbeschädigung zu), sei es durch einen entfernten Blitzeinschlag oder nur durch Nachbars nicht Blindstrom-kompensierte Kreissäge, etc.
Und wenn der Blitz meine Steckdosenleiste sichtlich "zerbröselt" ist auch das angeschlossene Gerät sicher "sichtlich" zerbröselt bzw. so stark beschädigt, dass es offensichtlich von außen erkennbar ist. Also mittelbarer Schaden durch Blitz und KEIN sog. "nur" Überspannungsschaden, wie die zerbröselte Dachantenne und das "verkokelte Dach", oder irre ich da ?

Schwieriger wird es eben bei Folgeschäden, also ein äußerlich intakter TV z.B., der "NUR" im Inneren durch Überspannung zerstört oder beschädigt wurde. Und hier wird es interessant im Schadensfall. Ein INTERESSANTES Thema bei allen Versicherungen. Da muss ICH dann nachweisen (Notfalls via Gutachter, den ich bezahlen muss , dass ohne offensichtlich erkennbaren Schaden auf meinen Dach, der möglicherweise noch vorhandenen Freilandleitung zu meinem Haus (so etwas gibt es aber kaum noch) der Blitz einschlug oder aber 10 km weiter entfernt in irgendeiner Umspannstation. Wie schaut es dann aus ? Und wie wäre hier die Pflicht des Energieversorgers ?? Fragen über Fragen ...

Und ich hatte Privathaftpflicht (offtopic aber in mittelbaren Zusammenhang zum Thema sinnige und unsinnige Versicherungen) ) bewusst eingeführt als die IMO einzige wirkliche zwingend nötige Versicherung, da ein existenzbedrohendendes Risiko besteht, immer und für jeden. BU (Berufsunfähigkeit) würde da noch hinzukommen, aber hier ist es im Leistungsfall aktuell mehr als fraglich, ob die ganzen Beiträge da dann im Endeffekt sinnvoll investiert sind (das nur am Rande da offtopic).
Alle weiteren Versicherung, da gilt es eben abzuwägen, wie hoch ist worst case, die Wahrscheinlichkeit und der evt. zu verschmerzende Schaden im Vergleich zu den Kosten der Versicherung und der auch nicht klaren Abwicklung im wirklichen Schadensfall.


nobodo schrieb:
Blitzschlag ist immer bedingungsgemäß mitversichert.
Okay - hier hast du sicher und uneingeschränkt Recht. Es war spät gestern Abend. Allerdings und darauf wollte ich auch hinaus ... Ich weiß nicht wirklich wie das im Schadensfall zu trennen ist .. Offensichtlich abgefackeltes Dach samt Antenne SAT Schüssel okay - alles weitere (siehe oben) ???
Ansonsten habe ich das Thema Hausratversicherung für mich persönlich nur am Rande "beackert", weil ich persönlich an dieser Stelle meinen preiswert versicherten Standard samt meiner technischen Vorkehrungen als ausreichend "geschützt" erachte.
Ich hatte aber versucht allgemein auf das Thema Versicherung dem TE zu antworten und besonders dem Punkt Kosten und Nutzen. Auch wollte ich anmerken, dass man sich immer noch am besten eben selbst versuchen sollte unabhängig zu informieren (ohne eben auf jeden "Fuzzie" zu hören und zu unterschreiben). Ich habe mich z.B. zum Thema BU mehr als 4 Monate intensiv'st informiert und war entsetzt, was mir eben solche "Fuzzies" erzählten und als Vertrag vorlegen wollten.
Also kurz: "Herr Kaiser" ist nicht bei mir. Und ich denke sogar ein Herr Kaiser in der aktuellen Zeit der Informationsbeschaffung ist obsolet, um es vorsichtig zu formulieren.
Sicher gibt es auch in Foren und im WWW allgemein Halbwahrheiten bis hin zu Unwissen. Nur man kann sich KOSTENLOS eine Meinung als Gesamtschnitt "ziehen". Wenn ich hier meine persönlichen Erfahrungen und "Tipps" niederschreibe tue ich dies uneigennützig, ich verkaufe keine Versicherungen. Ich diskutiere gern in Foren, nicht mehr aber auch nicht weniger. Auch ich bin streitbar und Kritik-fähig.


nobodo schrieb:
Auf welche Person würdest Du denn hören? Du hast ja definitiv keine Ahnung von dem Thema (Fuzzie).

Wie auch Andere hier schon anmerkten ... Das Internet ist zumindest hier ein Segen. Ich kann mit etwas Zeit mir selbst Online Konditionen berechnen lassen und vor allem die Verträge in Ruhe lesen und vergleichen.
Ich habe auch nicht direkt etwas gegen Versicherungen. Ich habe aber aus hinreichend eigener leidlicher Erfahrung sehr viel gegen solche selbst oder von Firmen ernannten "Berater" (die ich mit dem Wort "Fuzzie" umschrieb). Also z.B. solche, die bei der Frage nach einer Berufsunfähigkeitsversicherung (offtopic aber nun mal "mein Bsp.") das Wort BU bzw. SBU nicht kennen und dem unbedarftem Kunden einen Lebensversicherung mit BUZ "andrehen" usw. Weiterhin habe ich etwas gegen "Versicherungsvertreter "der Firma XYZ, die nur Produkte eben dieser Firma anbieten, weil sie eben nichts anders kennen oder verkaufen können / dürfen (gleichwohl sie wissen könnten, dass Firma ABC ein besseres Produkt günstiger im Portfolio hat). Versicherungsmakler mit n>200 Anbietern im Portfolio sind das schon möglicherweise "besser", aber auch hier besteht die große Gefahr das Produkt "angedreht" zu bekommen, was dem Makler die höchste Provision einbringt unabhängig davon, was individuell für den Kunden optimal wäre.
Daher - falls du (nobodo) evt. Versicherungsmakler bist (so klang es nach deiner Ausführung) - Sicher es gibt auch "halbwegs" ehrliche Leute da bzw. solche, die neben der Provision zumindest ein wenig die Kundeninteressen im Auge haben, aber diese sind selten und diese muss man finden und das gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. 98% wollen meiner Meinung nach Kasse machen und da setzte ich lieber auf "mein" WWW und alles, was ich da finde und da sind Foren sicher nicht die schlechteste Adresse zum Informationsgewinn. Abschließen kann man dann immer noch online oder auch beim "Berater", der seine Provision durch objektive und sachlich fundierte BERATUNG verdient hat (auch da habe ich keinesfalls etwas dagegen). Es gibt sogar Versicherer, die bei Online Abschluss einen Rabatt (bzw. die Provision) in Teilen als Rabatt an den Kunden weiterreichen, leider sind das nicht alle Versicherer. Oder aber man zahlt Geld für eine Beratung, das geht auch, und das ist meist billiger als die sog. "kostenlose" Beratung bei Vermittler und eben nicht Berater.


Achja und wenn man schon bei GENAU und sachlich beraten ist ...

Salem24 schrieb:
"... Man sollte noch erwähnen, falls ich es nicht übersehen habe, dass die Versicherung auch nur den Zeitwert ersetzt. D.h. eine Garantie verlängerende Versicherung hat wenig Sinn, da nach über zwei Jahren gesetzlicher Gewährleistung/Herstellergarantie der Zeitwert so niedrig ist, dass die Versicherung selbst teurer sein kann. ..."
Soweit ich das weiß, ersetzt eine Hausratversicherung, den aktuellen Wiederbeschaffungswert und nicht "nur" den Zeitwert.
Garantieverlängernde Versicherungen sind i.d.R. "Geldschneiderei", weil sicher der Zeitwert eines heute gekauften Handys bzw. der allermeisten technischen Geräte nach 2 Jahren sicher weniger wert ist als der Betrag den die Versicherung kostet. JA, das ist LEIDER so. So eine "Versicherung" braucht kein Kunde. Aber auch so etwas wird eben dem unbedarften Kunden für "teuer Geld" von sog. "Versicherungs-Beratern" oder aber auch Elektronikmärkten versucht anzudrehen.
Aber klar, es ist deren Job und davon leben sie und kaufen sich ihre Brötchen. Das muss man eben ganz nüchtern ohne persönlich zu werden so feststellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Hausrat meiner Oma hat ihre FritzBox nach einem Blitzschaden mit dem Wiederbeschaffungswert ersetzt.
Heißt also: Wir haben die Rechnung vom MediaMarkt eingesandt und das Geld zurückerhalten.
 
Das wäre schön, wenn es so wäre. Da vom Markt/Kunden aber immer öfter eine individuelle Absicherung verlangt wird, passen sich die Versicherer dem Wunsch auch an. Es gibt auch genug Leute, die lediglich eine Basisabsicherung haben möchten.

Das ist durchaus richtig, allerdings hatte ich das Thema hier vor ca. einem halben Jahr schon mal und habe mir mal die größten Versicherer angeschaut, der Standard Tarif inkludiert diese Leistung in fast allen Fällen.

Wenn ich wissentlich eine geringere Leistung wähle, dann muss ich auch genau lesen unter welchen Bedingungen,
Ergänzung ()

Alten Post gefunden, das waren u.a.

Axa, Huk-Coburg, Provinzial, Allianz, AachenMünchener, Ergo
 

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