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BerichtHDD, SSD und RAM teurer: Ein „historischer“ Speicherengpass bahnt sich an
Ach komm, wer halt die 1-2 Spiele heiß und innig liebt, der muss sich das gar nicht schön reden. Für viele ist ja PC Gaming nicht mehr das Hobby sondern halt DCS oder MSFS oder Homeworld 2 oder Star Citizen oder Age of Empire 2 oder was auch immer. Da darf die Hardware doch auch genau für die Spiele abgestimmt sein, ganz ohne sich was schön zu reden. Wer 2000 Stunden in SC verbracht hat... der hat dann auch was von seinen 64GB und sei es nur mehr Spaß und weniger crashes wegen memory leaks.
Ich kann mir gut vorstellen, dass der Phison CEO weiss, dass das nicht ewig so weiter gehen kann (es irgendwann auch für sein Unternehmen ansatztechnisch schwierig werden kann, wenn ein Teil des Marktes durch falsche Priorisierung wegbricht) und auch die negativen/bisher nicht nachhaltigen (eher einseitig auf KI fokussierten) Entwicklungen den eigenen Absatzmarkt insgesamt schrumpfen lassen könnten.
Als taiwanesischer Controller-Hersteller (für NAND-Flash-Chips) verdient man zwar aktuell gut mit, aber unterliegt leider auch den (falschen) Entscheidungen der großen Speicherchip-Hersteller ohne großartig den Kurs mitbestimmen zu können.
Die großartige Wahl hat man im Gegensatz zu SK Hynix/Solidigm, Samsung, Kioxia, Western Digital/SanDisk, und Micron nicht (es sei denn man kann einfach aus-/umsteigen, was man aber keinem Anleger und Firmemitarbeiter aktuell vemitteln können wird), denn es ist kein einfaches "mitgehangen, mitgefangen", denn am Ende sitzt man eher gezwungermaßen im gleichen Boot, und wenigstens beschönigt man bei Phison die Speicher(preis)krise nicht.
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Apocalypse schrieb:
Da darf die Hardware doch auch genau für die Spiele abgestimmt sein, ganz ohne sich was schön zu reden. Wer 2000 Stunden in SC verbracht hat... der hat dann auch was von seinen 64GB und sei es nur mehr Spaß und weniger crashes wegen memory leaks.
Wie viele werden das schon sein, denn meistens sind - meiner Erfahrung nach - diejenigen, die sich vorwiegend einem einzigen oder von mir aus zwei Titeln gesamtzeitlich widmen Live Service Titel Gamer (WoW, LoL, DOTA 2, Overwatch 2, Valorant, Apex Legends, Battlefield 6, Arc Raiders, Hunt: Showdown 1896, Fortnite, usw. und für diese braucht es i.d.R. eher wenig RAM (da käme man teilweise noch mit 8GB RAM locker aus) als den Leuten die regelmäßig Star Citizen oder MS Flight Sim spielen (das dürften Ausnahmen der Regel sein ).
Ich kannte auch zu Hoch-Zeiten von Heroes of the Storm jemanden, der das mit seiner GTX Titan hauptsächlich gespielt hat, wofür die Karte komplett überdimensioniert war (selbst meine GTX 670 OC war damals dafür zugegeben deutlich überdimensioniert) und ich denke, daß das heutzutage immer noch vielfach der Fall ist, dass viele Leute überdimensioniert für die eigenen Bedürfnisse Gaming-Hardware kaufen (angefangen bei übertaktbaren CPUs)).
Ich kenne halt primär die Ausnahmen und niemand der jetzt nur auf die Esports Titel gestürzt hat, davon ab meinte ich ja passende Hardware. Der AoE 2 Spieler an den ich dachte Spiel das auch noch auf seiner Retro-Kiste.
Und bei der SC oder DCS Gruppe, da kosten selbst heute 64GB Ram oft weniger als einer der Joysticks, ist halt Hobby, witzigerweise hat keiner davon ne 90er Karte. Bei der 5080 Schluss beim GPU Budget, aber so mancher hat für tausende von Euro in Cockpits investiert. Sind halt Prioritäten für das, was man selbst halt braucht, oder glaubt zu brauchen.
So ungefähr halt, denn das man sich mal mehr gönnt als man eigentlich brauchen würde passiert ja jedem mal. Hust Kraken Hust.
Ja, das ist richtig, das gilt ebenso für Racing Gamer, bei denen das Zubehör auch oft weit mehr als die GPU, geschweige denn RAM-Austattung, kostet, denn das sind dann eben die genrespezifische Enthusiasten oder Edelgamer, aber der großen Mehrheit würde eine bessere GPU oder ein besserer Monitor deutlich mehr beim spielen i.a. bringen als 64GB RAM im PC.
Da nehme ich mich nicht aus (rückblickend auch teilweise mehr als nötig gekauft zu haben) und achte darauf auch mehr als früher - auch wenn manchmal der Drang da ist sich selbst etwas besseres (als benötigt wird) zu gönnen - das auf mein Nutzer-/Gamerprofil (mit Strategie- und RPG-Fokus) abzustimmen.
Wenn ich dann 'mal drunter liege oder etwas nicht hardwaretechnisch wirklich kann (bspw. (4K/UHD) RealTime PathTracing oder 240 Hz Gaming), damit muss ich dann auch leben (können) ... ein paar Tausend Euro dafür mehr auszugeben würde mich dann aber deutlich mehr nerven als diese vereinzelten Entbehrungen.
Bevor ich nicht 150%(+) Leistung bei gleichzeitig mir gesetztem absoluten Effizienzniveau bei einer neuen Desktop-dGPU bekomme und mehr Speicher (also mindestens RTX 5090 Leistung, bei ca. 300W und mit 24GB), werde ich die Grafikkarte (und damit auch den gesamten PC) auch nicht wirklich aufrüsten wollen (was noch 1-2 Generationen dauern kann, zumal ich auch nicht einsehe mehr als 1000 Euro für eine dGPU dann auszugeben).
Beim RAM sehe ich das (mehr als 32GB, ähnlich wie JTC aktuell) nicht vor DDR6 (zu dann halbwegs moderaten Preisen) ein und eigentlich wären dann 64GB angesagt, es sei denn der Markt und die Anforderungen stagnieren wirklich für eine Dekade (wie in Aussicht gestellt vom Phison CEO).
Es geht zwar wieder bergauf, aber im Jahr 2000 Jahren waren es alleine beim DSB noch knapp 250.000 Mitglieder mehr.
Ist bei den anderen Verbänden nicht viel anders, generell ist der Schießsport stark überaltert.
Es gibt stetig mehr Klagen, weil Personen die sich vor z. B. 5 Jahren ein besonders günstiges Grundstück/Haus, gekauft haben...eben wegen der Lage zum Stand...und sich nun "spontan" gestört fühlen.
Gleiches Spiel gibt es auch bei Kindergärten...und leider bekommen die Kläger viel zu oft recht.
Bei den Ständen werden dann etwa die Schießzeiten reduziert, das hat zur Folge das Gastschützen anderer Vereine, die oft gar keinen eigenen Stand haben, dort nicht mehr schießen dürfen.
Jagdstände werden teilweise auch nicht mehr für Sportschützen angeboten oder zu horrenden Preisen.
Mein 2ter Verein hat 200 Mitglieder, könnte aber aufgrund der o. g. Probleme auch locker 1000 haben.
Geht natürlich nicht, denn dann wäre kein Platz mehr für die eigenen Mitglieder.
Neue Stände entstehen nur extrem selten, wegen der Kosten und der stetig schärfer werdenen Auflagen.
Investitionen beziehen sich immer auf Dinge, die jetzt noch nicht da sind. Genau deshalb wird ja investiert: damit sie irgendwann da sind. Und ob ausgerechnet der Typ weiß, was "mathematically impossible ist", darf wohl stark bezweifelt werden ...
Schon klar. Aber die ganzen großen AI-Player bauen aktuell extrem große Luftschlösser.
Es ist unbestritten, dass AI bleiben wird. Aber in welcher Form und in welchem Ausmaß ist noch total offen. Und dass die Energienetze das vielerorts noch gar nicht stemmen können, was zukünftig versorgt werden soll, ist auch unbestritten. Von den Umweltauswirkungen und dem Wasserverbrauch will ich gar nicht anfangen. Auch ein großes Problem.
Ich glaube kaum, dass es bei AI aktuell in erster Linie darum geht, Krebs zu heilen oder die großen Probleme der Menschheit zu lösen. Sowas findet man aktuell höchstens in der zweiten, wahrscheinlich eher dritten oder vierten Reihe.
Als ob die gesamte Menschheit nur darauf gewartet hätte, ihr Geld in AI zu stecken. Alle! Ohne Ausnahme. Daher auch (natürlich etwas überspitzt formuliert) "mathematically impossible".
DELL wirbt mittlerweile wieder weniger mit AI, weil der ganze Schmonzes für den Privatanwender nicht sonderlich wichtig ist, sondern eher aufregt und z. T. auch verunsichert.
Hier wird versucht eine Nachfrage zu generieren, die schlicht nicht oder zumindest noch nicht auf fruchtbaren Boden fällt.
Für die meisten User geht es über "ChatGPT hilf mir mal hier und dabei und generier' mir mal Text/Bild zu XY" nicht hinaus. Vieles ist noch Spielerei und weniger ernsthafter Anwendungsfall.
In 5 Jahren mag das anders aussehen (dann wird man das beruflich auch noch stärker bis maßgebend nutzen). Und in 10 Jahren wird AI sicherlich klar in der einen oder anderen Form übergreifend in der Gesellschaft vollends integriert sein. Aber aktuell wird m. E. eher mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
Der Tweet ist m. E. schon relativ nah an der Wahrheit dran, so blödsinnig ist das nicht.
Da passiert aktuell viel zu viel in viel zu kurzer Zeit. Das hat nichts mit einem maßvollen Wirtschafts- und Investitionsplan zu tun, der klare, realistische und erreichbare Ziele beinhaltet.
Bei der dritten großen Innovation der Menschheit, nach dem Rad und dem Internet, will halt kein Investor am Ende blöd aussehen, weil er die Bedeutung zu spät begriffen hat. Plus die Zockerbude Börse, die niemals vernünftig reguliert werden wird, egal wie viele Crahs da in Zukunft noch kommen mögen. Da werden Träume und Hoffnungen vergoldet; mit "maßvollen Wirtschafts- und Investitionsplänen" hatte das noch nie was zu tun.
Bei der dritten großen Innovation der Menschheit, nach dem Rad und dem Internet, will halt kein Investor am Ende blöd aussehen, weil er die Bedeutung zu spät begriffen hat.
Mir sind die "Investoren" so was von komplett egal, und zwar genauso wie den "Investoren" diejenigen egal sind die die Suppe hinterher auslöffeln müssen.
Warum gibt es eigentlich so viel Mitleid mit dieser Minderheit?
Bei der dritten großen Innovation der Menschheit, nach dem Rad und dem Internet, will halt kein Investor am Ende blöd aussehen, weil er die Bedeutung zu spät begriffen hat.
Aber aktuell fabuliert man über die 1 GBit-Leitung fürs Internet, bevor die Netzwerkkarte für den PC erfunden ist, um mal einen etwas schiefen Vergleich anzuführen.
Auch wenn die technische Entwicklung beschleunigter vonstattengeht als noch vor 40 Jahren, ist das gerade alles ziemlich überhitzt.
"Intelligenz" wird überbewertet, beim Menschen sowieso, der sich ständig gerne und überall überschätzt. So wie es derzeit aussieht, wird die "Glanzleistung" der ach so intelligenten Menschheit am Ende darin bestehen, unseren Planeten innerhalb von nur ein paar Hundert Jahren ab der Industriellen Revolution gänzlich unbewohnbar gemacht zu haben - herzlichen Glückwunsch, ihr Genies!
Vor dem Hintergrund sollten wir dankbar für alles sein, das nicht irgendwie "intelligent" ist, sondern einfach nur einen ganz banalen praktischen Zweck erfüllt, und das scheint mir zumindest bei Teilen der KI-Anwendungen durchaus der Fall zu sein.
Klar ist es trotzdem nützlich, aber darauf gründet sich der Hype nicht. Anscheinend lassen sich viele blenden und vermuten trotz allem echtes Verständnis hinter den Ausgaben.
Bin mit meiner GPU und Ram bin ich bis 2029 satt. Vielicht bekomme ich dann jetzt auch endlich mal meine alte SSD und Ram Samlung los, wen DDR5 und alles damit unbezahlbar wird. Auch wen unwarscheinlch, weil meine Faulheit größer ist, als meine Gier.
zwar vollkommen OT, daher nur kurz: was du schreibst, ist richtig, aber du wirst nicht leugnen können, dass es viele erst einmal so sehen und dass ein sicherheitsbedürfnis eine nicht geringe rolle spielt, sich erst einmal dafür zu intressieren. quelle: ich selbst, lange zeit direkt damit zu tun gehabt.
Das ist durchaus richtig, aber wie ich bereits in meinem vorherigen Kommentar ausführlich dargelegt habe werden diese Menschen im Prozess zur WBK früher oder später scheitern. Der Weg zum eigenen, privaten, großkalibrigen Waffenbesitz ist nicht ohne Grund lang, teuer und komplex.
Klar ist es trotzdem nützlich, aber darauf gründet sich der Hype nicht. Anscheinend lassen sich viele blenden und vermuten trotz allem echtes Verständnis hinter den Ausgaben.
Oder genau das wird immer nur unterstellt, vorzugsweise von denen, die KI selber sowieso nicht nutzen, während diejenigen, die diese Tools bereits in ihr berufliches und/oder privates Leben integriert haben, einen ganz praktischen Nutzen daraus ziehen, und sich dabei null darum kümmern, ob dieser Nutzen irgendeiner Art "echten Verständnisses" entspringt.
Tatsache ist nun mal, dass man sich mit Dingen beschäftigen und sie nutzen muss, um sie zu verstehen; das gilt ja nicht nur für KI. Wer das tut, der bekommt auch mit der Zeit ein Gefühl dafür, wie er solche Werkzeuge benutzen muss, und was sehr gut, was eher leidlich, und was eher gar nicht funktioniert. Es darf ja jeder für sich entscheiden, sich dem Ganzen komplett zu verweigern, nur sollte man sich dabei selber den Gefallen tun, dafür bessere Argumente als ein neunmalkluges "Das ist ja gar keine echte Intelligenz!" zu haben.
Es gibt stetig mehr Klagen, weil Personen die sich vor z. B. 5 Jahren ein besonders günstiges Grundstück/Haus, gekauft haben...eben wegen der Lage zum Stand...und sich nun "spontan" gestört fühlen.
Gleiches Spiel gibt es auch bei Kindergärten...und leider bekommen die Kläger viel zu oft recht.
Oh man, da sagst du was... Ich komme ja aus Hamm und hier gibt's einen Stand der seit 18 Hundert irgendwas an Ort und Stelle steht (ich war da vor 1-2 Jahren mal Gastschießen und da erzählte man mir die ganze Geschichte ausführlich, konnt's aber nicht alles behalten^^). Nun, irgendwann in den 90ern und 2000ern haben da mal günstig Leute links und rechts drum herum gebaut, die sich jetzt seit vielen Jahren über das Montags- und Freitagsabends dort auf dem Pistolenstand statt findende Training beschweren... 🤦🏼♂️ Einfach unfassbar. Übrigens könnte man ja genau wegen solchen Fällen uns Sportschützen mal die Schalldämpfer erlauben. 😉 Erinnert mich halt alles an die Leute die damals am Münchener Flughafen gebaut haben (wo die dritte und vierte Startbahn schon lange genehmigt waren) und sich jetzt beschweren, wo diese gebaut werden sollen.
akuji13 schrieb:
Jagdstände werden teilweise auch nicht mehr für Sportschützen angeboten oder zu horrenden Preisen.
Selten, aber passiert. Wie bei mir auch direkt in der Heimat in Hamm 2019: https://www.schiesszentrum-unna-hamm.de/ (Auch von und für Jäger gebaut, aber als Sportschütze ist man da zumindest als Kunde relativ gerne gesehen - mache dort hin und wieder mal mein Schießtraining 25m Pistole statisch für den monatlichen Stempel im Schießbuch wenn mir der Weg zu meinem doch recht weit weg liegenden Heimatverein zu weit ist)
Ach und zum Thema Überalterung: Kommt halt auf den Verein/Verband an. In DSB Vereinen mag das wohl berechtigterweise so sein. Ich hatte auch kein Bock einem Verein beizutreten der von mir erstmal verlangt 3 Jahre Luftgewehr und danach 3 Jahre KK zu schießen bevor ich die erste GK Vereinswaffe in die Hand gedrückt bekomme. Mein BSD Verein ist sehr jung und IPSC geprägt. Die alten DSB Vereine sollen sich nicht wundern dass sie mit ihren Lasergewehren und Blasrohren niemanden begeistern können. Auf dieses olympische Schießen in bunten Jacken hätte ich auch keinen Bock.