Heimnetzwerk mit Powerline und zwei Routern

ValdoAddams

Cadet 4th Year
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Hallo,

nach unserem Umzug in eine neue Mietswohnung ist der Internetanschluss jetzt im Flur. Die hauptsächlichen Peripheriegeräte stehen jedoch im Wohnzimmer. Ich möchte vermeiden wieder meterlanges Kabel zu verlegen und mit Kabelkanälen und Wanddurchbrüchen zum Ziel zu kommen.

Daher habe ich gedacht, dass ich eventuell über einen Powerline Adapter zum Ziel komme.

Zur Konfiguration (um es etwas plastischer zu machen, habe ich auch noch ein Bild gemalt):

Wir haben Internet von 1&1 mit dem HomeServer (FritzBox). Von diesem soll das Netzwerk über Powerline Adapter ins Wohnzimmer geschleust werden. Dort steht mein (alter) Router. Eine Buffalo AirStation mit DD-WRT Firmware. Hieran sind angeschlossen (als Gigabit Netzwerk): 1 PC, 1 NAS und 1 TV.

Auf das NAS brauche ich Zugriff über VPN und der Fernseher, der NAS und der PC sollen auch tatsächlich mit Gigabit-Geschwindigkeit aufeinander zugreifen können. Wer das WLAN für die Handys und Laptops aufbaut ist mir eigentlich egal.

Daher meine Frage(n):
- Ist das ganze überhaupt realisierbar?
- Ist das ganze sicher? (Ich habe keine Firmengeheimnisse hier, sondern nur den normalen Wunsch nach Privatsphäre im Netz)
- Welchen der beiden Router soll ich dann zum routen nutzen und welcher soll nur Signale durchschleifen? Hier fliegt auch noch ein Switch rum (Netgear GS605 v4) soll ich den eventuell anstelle des Buffalo Routers nutzen?
- Gibt es eventuell eine einfachere Lösung (ohne Wanddurchbruch!) Aufbau Netzwerk.png
 
Das kannst du so machen. Du solltest alle Geräte an "GigabitLAN" anschließen, da du damit das Power LAN nur fürs Internet benötigst.
 
Mach einfach 2 Subnetze und lass beide Router als Router arbeiten. Der WAN Port des Buffalo sollte dann vom TP-Link gefüttert werden. Das mit dem VPN sollte klappen wie bisher, da kann ich allerdings keine Erfahrungswerte beisteuern.
 
Hi,

Da die FritzBox WLAN hat und die Buffalo AirStation auch kann man doch bestimmt eine WLAN Bridge aufbauen, dann braucht man kein Powerline mehr, hängt natürlich davon ab wie weit diese Geräte von ein ander entfernt sind, also ob die Verbindung für dich ausreichend wäre.

Ansonsten sieht dieser Aufbau gut aus.
 
überlege ich auch gerade :P eigentlich unnötig, im switching modus sollte ja auch die Powerline Brücke gemieden werden für deinem TV-NAS-PC Verkehr
 
Das mit der WLAN Bridge hört sich gut an. Dann kann ich eventuell auf die Powerline verzichten.... Da sollte ich doch keine Geschwindigkeitseinbußen haben, oder?
 
solange du tv, pc und nas an ein gigabitlan-switch zusammenhängen ist das kein problem. sobald aber noch irgendwas mit 10/100mbit zwischen einem der drei geräte hängen, gehts nicht.

sofern das nas einen eigenen vpn hat und den entsprechenden port im internet-router auf die nas-ip leitest, ist das auch kein thema...

ob das Dlan funktioniert, kann dir aber keiner garantieren, je nach alter der adapter und stromkreise und was daran alles angeschlossen ist.... ist von fall zu fall unterschiedlich. bei manchen dlan geht das bis/über 80mbit/s, bei wenigen bleibt es bei 20mbit/s hängen, und bei einzelnen kommt gar kein bit durch..
 
Die Geschwindigkeit hängt stark von der Verbindungsqualität ab.

Ist der Abstand zwischen FritzBox und Buffalo AirStation nicht alzu groß kann es klappen, sollten aber 2 Wände zwischen beiden sein, wird es sehr wahrscheinlich zu Problemen kommen.

Bei WLAN kann es ab und zu vorkommen, dass die Verbindung trotz scheinbar guter Verbindung kurz abreißen kann.
Wie das bei Powerline aussieht weiss ich nicht, habs noch nie im Einsatz gesehen.

Die Powerline-Adapter kann man sich ja im nachhinein noch besorgen, probier es erstmal mit WLAN aus.
 
Hallo. Ich habe eine Ähnliche Konfiguration, bin aber mit dem Flaschenhals Powerlan noch nicht ganz zu frieden.

Folgendes Szenario (siehe Skizze)

Die Fritzbox ist mit der Original Firmware ausgestattet; der Linksys ROuter mit DD-WRT und im Reapater Bridge Modus.

In Erster Linie soll der Powerlan Adapter nur den Linksysrouter im Wohnzimmer mit Internet der Fritzbox im Arbeitszimmer versorgen. Gleichzeitig möchte ich aber auch über das Powerlan vom PC aus auf den HTPC (Netzwerkserver) zugreifen.

Nun Habe ich folgendes Problem: Wenn ich im Schlafzimmer über das Raspberry PI einen Film abspielen möchte welcher auf dem HTPC liegt, kommt die Verbindungsgeschwindigkeit nicht hinterher (trotz sehr guter Wlanverbindung). Alle per Lankabel angeschlossenen Geräte haben GIGA-Bit Ports, außnahme die Powerlanbrücke (500 MBIT im optimalfall)

Da der Linksysrouter ja keine IP-Adressen vergeben kann, wird jedesmal der Umweg über das Powerlan zur Fritzbox genutzt.
Sprich wenn ich den Powerlanstecker ziehe, können HTPC und Raspberry PI nicht miteinander kommunizieren, obwohl die eigentliche Wlanverbindung zwischen den Geräten noch existiert.

Versteht ihr mein Problem und gibt es eine Möglichkeit das beide Router IP-Adressen vergeben dürfen und trotzdem Interneet haben?
 

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wenn du mit der fritzbox-wlan nicht direkt im kontakt bist, brauchst du eine verbindung dazu, entweder über lan, dlan oder wlan.
da das dlan scheinbar ziemlich bescheiden ist, nimm dir einen samstagnachmittag zeit und verlege ein kabel von fritzbox zu e4200, somit hast du im schlafzimmer das wlan der e4200 und gar keine probleme mehr.
 
Danke für die Antwort. Das hab ich schon beim Einzug vorgehabt, aber nicht wirklich machbar. Zwischen Wohnzimmer und Arbeitszimmer sind Küche und Schlafzimmer, sprich 3 Wände und mehrere Ecken um die gelegt werden müsste
 
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