heise-Artikel : "Windows ist ein Sicherheitsalbtraum" - was meint Ihr dazu?

Autor mit begrenzter Sichtweise.

Wenn Linux 90 % des Marktes hätte, wären die Angriffziel Nummer 1. Und das mit Hobbyprogrammierern.
 
Naja, wenn du etwas machst, wofür du auf Windows angewiesen ist, dann überwiegt sicherlich der Nutzen die Probleme.

Wenn du wie aber wie 90% der Bevölkerung nur Office, Internet und hin und wieder mal ein kleines Spiel am PC nutzt, dann gibt es außer Unkenntnis oder Bequemlichkeit keinen Grund, nicht auf Linux zu setzten.
 
Brain.exe (nach mehrfachem Upgrade) hilft !

nicht alles wild anklicken, was nicht nach wenigen Sekunden in der Quarantäne (vom stetig aktualisierten AV-Programm) landet,


Browser in Sandboxie,

Windows nicht mit Administrator-Account nutzen (trotz UAV !),


Im Browser: µblock, noscript, etc. verwenden,


regelmäßig (mehrere) Backups physikalisch getrennt voneinander und vom Rechner aufbewahren.


Also das Sicherheit 101 beherrschen, sich etwas in die Materie einlesen und die Sache ist (nicht) gegessen ;)
 
irgendein schreiberling der "seine karriere mit linux themen" begonnen hat.
und er hat ganze 4 jahre erfahrung

´nuff said

und ja, sowas KANN passieren
ich habe berufliche jede menge solcher DAU pcs in meinen fingern,
hauptsächlich sind da PUPs drauf, hin und wieder auch mal so ein mittelschwerer GVU "trojaner",
aber nen krypto habe ich persönlich noch nie gesehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
miac schrieb:
Wenn Linux 90 % des Marktes hätte, wären die Angriffziel Nummer 1. Und das mit Hobbyprogrammierern.
Du bist also der Meinung, dass die Sicherheitsarchitektur beider Systeme absolut identisch ist? Bei Servern hat Linux übrigens 90% Marktanteil.
Selbst auf deinem Router läuft das (wahrscheinlich), du müsstest dir deswegen also Sorgen machen, dein Router kommt ja von Hobbyprogrammieren.
 
Nach dem ersten Absatz war ich mit dem Artikel eigentlich durch.
Je weiter ein System verbreitet ist, desto beliebter ist es für Viren, Hacker und Gesocks.
Meine Updates für Windows, Defender und Office bekomme ich auch über einen einzelnen Service :rolleyes: Das zeigt mir, wie wenig sich der Autor mit Windows auseinandersetzt. Würde deswegen auch nichts mehr von diesem Autor lesen wollen.
 
Ein typischer ClickBait Artikel von einem Fanboy.
 
OhneObst schrieb:
Nun weiß ich nicht, ob er einfach " nur " Journalist ist oder auch ein IT-Sicherheitsexperte.
Laut Beschreibung "nur" (IT-)Journalist.

freak01 schrieb:
nicht alles wild anklicken, was nicht nach wenigen Sekunden in der Quarantäne (vom stetig aktualisierten AV-Programm) landet,

Browser in Sandboxie,

Windows nicht mit Administrator-Account nutzen (trotz UAV !),

Im Browser: µblock, noscript, etc. verwenden,

regelmäßig (mehrere) Backups physikalisch getrennt voneinander und vom Rechner aufbewahren.

Also das Sicherheit 101 beherrschen, sich etwas in die Materie einlesen und die Sache ist (nicht) gegessen ;)
Ja, das klingt nach Albtraum...
 
Also, ich bin ja gerade dabei, von Apple auf Windows 10 umzusteigen.
Und da informiere ich mich natürlich vorher viel und stelle auch Fragen.
Ich möchte Windows hier absolut nicht schlecht machen, denn ich will es ja nutzen. Ich wollte halt einfach Eure Meinungen dazu hören. Denn ein so krass geschriebener Artikel kam mir bisher nicht unter die Lesebrille.
 
Sagen wir es so: Ich nutze Windows seit vielen, vielen Jahren (seit W98, um genau zu sein), auf mehreren Rechnern, bin sogar so leichtsinnig, nur mit Admin-Konto auf diesen Rechnern aktiv zu sein (dumme Angewohnheit aus der meiner W2K-Zeit), und höre immer wieder, daß es für Windows Schadprogramme geben soll. Gesehen habe ich aber noch keines.

Man sollte nicht sorglos sein beim Einsatz eines Computers, und sich halbwegs damit auskennen, dann ist zumindest halbwegs auf der sicheren Seite.
 
Blödsinn - mMn - sollte Jeder entscheiden was er will.
 
Das ist kein Artikel/Bericht sondern ein Kommentar. Ein Kommentar gibt die persönliche Meinung eines Redakteurs wieder. Nicht mehr und nicht weniger
 
Ich weiss nicht wie man automatische Updates kritisieren kann. Microsoft hat mittlerweile recht effiziente Mechanismen Sicherheitslücken zu stopfen bevor sie zum Problem werden.
Das geht Linux etwas ab.
Und jede Software hat Sicherheitslücken. Der größte Schutz von Linux ist die vergleichsweise geringe Verbreitung und die dabei doch enorm hohe Fragmentierung durch verschiedene Distris.
Der Windowskernel ist genauso sicher wie der Linuxkernel. Das Rechtemanagement von Windows ist auch nicht so schlecht.
Was macht Windows dann so leicht angreifbar? Hohe Verbreitung mit vielen standardisierten Zusatzprogrammen?
Jaein. Meistens doch der Umstand dass Windows eher von weniger versierten Nutzern genutzt wird als Linux.
Die dann auch fleissig zusätzliche Angriffsvektoren installieren, sei es Java, Flash oder wie zuletzt häufig passiert die tollen Antivirenprogramme.

http://www.heise.de/security/meldun...n-Software-als-Sicherheitsluecke-2277782.html
http://de.engadget.com/2015/12/30/avgs-chrome-antivirus-hatte-ne-dicke-sicherheitslucke/
etc pp

Der Artikel dieses Journalisten liest sich als würde der Blinde den Tauben etwas über Farbe erzählen...
 
Ich kenne mich mit Linux und Windows ziemlich gut aus. Trotzdem arbeite ich mit Windows (Eclipse, Java, AndroidStudio), da es einfach schneller läuft aufgrund der Soft- und Hardwareunterstützung im Desktopbetrieb. Linux ist dann das Arbeitspferd, welches Programme im Produktiveinsatz ausführt (Webseiten, Mailserver, Datenbank, Server für Apps ...). Einen richtigen Virus hatte ich schon ewig nicht mehr und das obwohl ich mich auf verschiedenen "gefährlichen" Webseiten rumtreibe und das ein oder andere Programm installiere.

Und wenn ich hier lese, dass Java ein Einfallstor ist, dann wird mir auch wieder schlecht. Das Einfallstor sind Java-Applets (Programme im Browser), die standardmäßig deaktiviert sind und die man nur mit Mühe aktiviert bekommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
OhneObst schrieb:
Nun weiß ich nicht, ob er einfach " nur " Journalist ist oder auch ein IT-Sicherheitsexperte.
Mich würden Eure Meinungen sehr interessieren.
VG

Meiner Meinung nach ist er weder das eine noch das andere. Was er beschreibt, sind glatte Lügen und plattestes OS-Bashing völlig vorbei an der Realität.
 
Auf Heise bekommt man mittlerweile kaum noch guten Stoff zu lesen. Auch der Artikel ist einfach nur ein mieser Clickbait. Zwar bin ich der Überzeugung, dass Linux (als synonym für alle BSDs und was es sonst noch an freien Optionen gibt) allein aufgrund der Ethischen und Vertrauensaspekte für jeden eine Bereicherung wäre. Sehe aber gleichzeitig, dass die Mehrheit nicht fähig ist, nach einem erzwungenen Aufwachsen mit Windows noch lernfähig/-willig genug für eine Alternative zu sein. Wenn man mit seinem System nicht umgehen kann ist man immer gefährdet.
 
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