Hilfe bei SAP Fachreferat mit Praxisbeispiel

shumler

Cadet 4th Year
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Wie der Titel bereits sagt, ich werde demnächst ein Fachreferat über SAP halten, wobei ich vor allem das SAP R/3 vorstelle und dazu auch ein Praxisbeispiel bringen soll.
Allgemeine Informationen sind einfach zu finden, jedoch ein Praxisbeispiel ist mir noch nicht in die Finger gefallen. Vielleicht treibt sich hier im Forum ja ein SAP-Spezialist herum der einem verzweifeltem Schüler ein gutes Praxisbeispiel zu einem beliebigen Geschäftsprozess liefern kann und dazu vielleicht auch noch was erklären kann.

Vielen Dank für Antworten!
Grüße
shumler
 
Bei der technischen Seite kann ich dir vllt etwas helfen.

Mit SAP aber effektiv arbeiten tu ich nicht. Kann also wohl auch kein Praxisbeispiel nennen.

Was meinst du überhaupt genau mit Paxisbeispiel?
 
Hm, wie wäre es mit der Fertigung der Fa. Meyer?

Man pflegt kundenspezifische Daten, Angebote und Kundenbestellungen sowie verschiedenste Stammdaten wie Artikel, Rohmaterialien, Arbeitsplätze, Arbeitsgänge und -pläne im R/3. Dazu kommen Lagerbestände, Lieferantendaten, Einkauf usw.

Ein Kunde holt sich ein Angebot bei der Firma Meyer ein. Fa. Meyer erstellt das Angebot mit einer Preiskalkulation. Die Fa. Meyer weiß zu diesem Zeitpunkt schon, wie groß der Aufwand für die Fertigung sein wird, welche Rohmaterialien oder Artikel noch bestellt werden müssen und wann ein möglicher Liefertermin sein könnte. Der Preis wird dem Kunden offeriert; dieser bestellt. Nun kann Fa. Meyer die Fertigung starten. Es werden Fertigungsaufträge über 700 Kerzenhalter und 600 Sparschweine angelegt. Durch die Arbeitspläne ist klar, welche Arbeitsgänge für die Herstellung abgearbeitet werden müssen. Durch Rückmeldungen aus der Produktion ist im SAP klar, wie weit die Produktion vorangeschritten ist, wo Engpässe durch niedrige Lagerbestände entstehen oder wegen Ausschuss bzw. Fehlteilen nachproduziert werden muss. Nach Beendigung der Fertigung werden 700 Kerzenhalter und 600 Sparschweine ohne Schlitz geliefert und die Rechnung für den Kunden erstellt. Da dieser nicht gleich zahlt, erstellt Fa. Meyer eine Mahnung. Es kommt eine Reklamation vom Kunden, in dem er den fehlenden Schlitz im Sparschwein bemängelt. In der Zwischenzeit hat der Kunde aber bereits gezahlt und bekommt nun von Fa. Meyer eine Gutschrift über die 600 Sparschweine...

Die Szenarien sind vielfältig und umso erstaunlicher ist es, dass sich so gut wie alles im SAP abbilden lässt. Man hat zu jeder Zeit den vollen Überblick über die gesamte Firma, über Bestände, Umsatz, Personal, Zeiten und kann dadurch auch Prognosen für die Zukunft treffen. Die Geschäftsprozesse in einer Firma werden durch diesen hohen Detailgrad transparent.
Das Beispiel ist fiktiv und wirklich nur ein grober Abriss. Wie weit du da ins Detail gehen möchtest, liegt an dir. Man dürfte durch das obige Beispiel auch genug im Internet finden.

Viel Erfolg!
MfG
 
Das Beispiel, ist so wie ich es mir vorgestellt habe, interessant wäre welche technischen Komponenten bei jedem Vorgang angesprochen werden müssen um den Datenaustausch zu gewährleisten. Ausserdem muss ich das ganze einer Klasse vortragen in der von 23 Schülern nur 2 sich ernsthaft mit Technik auseinandersetzten und die sollten das ganze auch verstehen. Randinformation wäre vielleicht das ich nur 20 Minuten Zeit habe dieses eigentlich sehr komplexe Thema in die Runde zu werfen.
 
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