Hörspiel Streaming Setup für Kinder ohne einge Smartphones

S1lverSurf3r

Lt. Junior Grade
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Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach Tipps und Empfehlungen für ein möglichst reibungsloses Setup in unserem Familienalltag.

Unsere beiden Kinder (beide unter 10 Jahren) hören abends zum Einschlafen gerne Hörspiele und tagsüber Musik. Jeder hat in seinem eigenen Zimmer einen Echo Dot. Die Geräte sind aktuell jeweils mit dem Smartphone meiner Frau bzw. meinem Smartphone gekoppelt und reagieren auf unterschiedliche Aktivierungswörter. Wir nutzen einen Spotify-Familienaccount und testen derzeit auch Apple Music.

Im aktuellen Setup kommt es allerdings gelegentlich zu Problemen: Die Echo Dots beeinflussen sich manchmal gegenseitig, und wenn die Kinder gerade Musik hören, können meine Frau und ich zeitgleich keine Musik mehr über unsere eigenen Geräte hören.

Beim Test mit Apple Music ist mir zudem aufgefallen, dass sich die Echo Dots nicht direkt über das iPhone steuern lassen – hier scheint nur AirPlay bzw. Bluetooth eine Option zu sein. Daher überlege ich, ob ein HomePod mini eine bessere Lösung wäre. Allerdings habe ich gelesen, dass dort keine unterschiedlichen Aktivierungswörter unterstützt werden, was vermutlich zu neuen Problemen führen könnte.

Ein eigenes Smartphone mit individuellem Account für jedes Kind würde viele dieser Schwierigkeiten vermutlich lösen, kommt für uns aber derzeit noch nicht in Frage.

Ich habe gelesen, dass es möglicherweise helfen kann, jeden Echo Dot mit einem eigenen Amazon-Konto zu verknüpfen. Hat jemand von euch das so umgesetzt und kann berichten, ob das die Situation verbessert hat? Gibt es dabei vielleicht Einschränkungen, die man beachten sollte?

Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Empfehlungen – vielen Dank im Voraus!
 
Amazon Music unlimited als Familienaccount., Dann sollte jeder Echo sein eigenen "Stream" haben und ihr könnt auch noch Musik hören.
Ich bin am Überlegen das auch so zu machen.
Unsere Echos sind mit meinem Spotify verbunden und wenn meine Frau zuhause Musik hört, dann hab ich ein Problem ;)
 
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Spannendes Thema! Wir haben aktuell ein ähnliches "Setup". Zwei Echo-Dots, jeweils einen in der Küche und einen im Wohnzimmer. Beide laufen aktuell über den Spotify Account meiner Frau. Hier gab es vereinzelt auch schon Probleme, wenn über einen Echo-Dot gestreamt wird und ausgerechnet dann meine Frau auch was hören will. Hält sich aber (noch) in Grenzen. Abends reicht momentan noch die Toniebox, da die Kids 6 und 4 sind.

Ich hatte schon überlegt einen weiteren Spotify Account zu erstellen, der dann für die Echo-Dots genutzt wird. So aktuell würde das klappen, wenn aber beide jeweils einen "eigenen" beschlagnahmen, wird das auch schon wieder eng und ich bräuchte einen weiteren Account. Echo-Dot im Schlafzimmer wird später aber nicht in Frage kommen.

Lese hier gerne mit, da ich in ein paar Jahren vor den gleichen Problemen stehen werde :D
 
Such doch mal beim großen A nach "Spotify Medienplayer". Da könntest du Spotify oder Apple Music installieren und über den Echo Dot abspielen. Kosten rund 50€.
 
Wir nutzen das Tablet von der Kindesmutter für den kleinen (8 Jahre) in Kombination mit Spotify und eingestellten Timer, nach maximal 2 Folgen ist Schluss (je nach länge, maximal 20 min, haben wir für uns beschlossen, dann wird geschlafen)
Bei ihm werde ich mein altes Handy jetzt mit FamilyInk einrichten, zum Geschichte hören werden keine highend Smartphones gebraucht.

Das Handy der großen (12 Jahre) hat bis 20:30 Uhr Freigabe über FamilyInk, danach geht das Handy "schlafen" , natürlich muss man ab und zu nochmal 5 min extra geben damit der Wecker für die Schule eingestellt werden kann und ob ihr "freund" auch gute Nacht gesagt hat muss gecheckt werden (ja leider ist es langsam so weit....)
Ab morgens 6 Uhr wacht das Handy wieder auf und kann normal benutzt werden aber auch nur max. drei Stunden am Tag.

Ich kann zu Apple Music oder anderen Anbieter nicht viel sagen, wir arbeiten nur mit Spotify und FamilyInk. ich bin ohne Sprachbefehle ausgekommen, mit den Kids ist es ähnlich die haben gar keine Lust zu reden und wollen sich lieber die Sachen raussuchen und antippen.
 
Für die wobie Box sind die Kids wohl schon zu alt, sonst funktioniert die bei unseren Kleinen super.
 
Fard Dwalling schrieb:
Nen ausangiertes Tablet im Kiosk Mode mit der Spotify Kids App wäre keine Option?
Die Spotify Kids App haben wir tatsächlich schon probiert. Sie bietet aber leider nicht alle Hörspiele welche meine Kids gerne hören würden. Die Einschränkung war uns unterm Strich zu gross.

Ein altes Tablet hatten wir zeitweise mal im Einsatz. Hier konnte man die Verwendung eines dritten bzw. vierten Accounts erzwingen und es hat auch gut funktioniert. Ich habe auch immer wieder überlegt du diesem Setup zurückzukehren. Für uns würde es aber zwei zusätzlich Geräte bedeuten, die es zu laden gilt. Zudem müssten wir bei der Verwendung durch die Kids ein Auge darauf haben.

Schön wäre es Lösung, bei der vom Elternsmartphone der Stream auf den Lautsprecher übergeben wird und dieser hierfür seinen eigenen Account verwendet. Gibt es jemanden der dies vielleicht mit Amazon Unlimited Musik probiert hat? Vielleicht funktioniert hier der Ansatz von Azguhul0815...
 
Wir müssen auch manche Hörspiele oder Musik manuell an das Kids Profil freigeben. Das geht über Playlisten. Die kann man dann bei Bedarf vom Elterngerät aus weiter befüllen.
 
Wir testen aktuell Amazon Music Unlimited. Bei dem Familienaccount gibt es 6 Streams die parallel zueinander funktionieren. Diese könnten per Sprachbefehl oder auch von einem Endgerät gestartet werden. Dies ist insbesonder hilfreich, wenn nur meine Frau oder ich zuhause sind und beide Kids etwas hören wollen, was sicht nicht per Sprachbefehl aufrufen lässt.

Damit es mit dem Wechsel der Profile funktioniert, habe ich jedes Endgerät mit dem Hauptaccount verbunden. Ansonsten wird bei den Profilen ein Schloss angezeigt.

Zudem gibt es die Option in der App zwischen verschiedenen Profilen zu wechseln, was hilfreich ist damit jeder seine passende Musik vorgeschlagen bekommt.

Zwar waren mit Spotify und Apple Music bisher eigentlich sympatischer jedoch scheint es funktional, in meinem Fall, mit Amazon Music besser zu funktionieren.
 
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