Hoffnungslose Umwelt- und Klimapolitik

Interessant immer wieder anzusehen ist doch, dass es Wissenschaftler gibt, welche anhand utopischer Werte die Zukunft für einen Zeitraum der nächsten 100 Jahre vorhersagen, anhand von Daten, welcher zum großteil Spekulation sind.
Die gleichen Wissenschaftler verschweigen jedoch die Ergebnisse anhand von Bodenproben, welche aufzeigen das die Erde alleine in den letzten 2000 Jahren immer wieder Schwankungen des Klimas ausgesetzt war.
Dabei gab es Perioden, welche besonders kalt waren, als auch Perioden welche besonders warm waren.

Je nach dem, an welchem Hebel man sitzt legen es die Entwickler aus.
Dieser Hebel wird durch das Geld bestimmt, Umwelt- und Klimapolitik ist eine reine Lobbypolitik und die ganzen Aktivisten sind die Bauern auf dem Schachbrett.

Dieser Bauer ist auch ganz praktisch, arbeitet er doch im Gegensatz zu den Journalisten, Wissenschaftler, Medienvertreter, Politiker, Solar- und Windkraftunternehmen fast ehrenamtlich und erhält dadurch keine enormen Summen.
Jedoch schreien sie am lautesten blind Parolen und folgen den Dogmen einer Lobby.

Ein Grund warum sich viele Schwellenländer dagegen stellen, wäre der Ausverkauf dieser Länder, alleine Deutschland besitzt sehr fortschrittliche Techniken zur Erzeugung von Strom und ist dank einer starken Lobby führend bei alternativen Energien.
Zumal Landfläche in den Schwellenländern ist recht günstig, Strom kann so sehr günstig produziert und sehr teuer verkauft werden.

Wie man sieht, dreht es sich hier um das Geld, es lässt sich damit sehr gut Geld verdienen und sehr viel Geld und Unternehmen welche sich mit ihren Techniken in der Umwelt- und Klimapolitik engagieren sind keine Wohltatsvereine.
Die Unternehmer dieser Firmen blasen mit ihren Oberklasse V8, V10 und V12 Motoren sowie der privaten Sammlung kleiner Sportwagen wahrscheinlich mehr CO2 in die Umwelt als es der normale Bürger es tun könnte.

Allgemein haben wir in den letzten Jahren sehr milde Sommer, mit wenigen Spitzen und sehr milde Winter mit wenigen Spitzen, von der versprochenen Steppe ist also noch nicht all zu viel zu sehen.
Einige haben auch behauptet 2000 würde die Welt untergehen, ich denke wir haben gesehen was passiert ist und außer einigen (Seifen)Blasen ist nichts geplatzt.
Es ist ja nicht schlimm Technik zu entwickeln welche die Umwelt schont, aber nicht unter den Deckmandel von Klimakatastrophen, weil gepeilt gesehen über die letzten 2000 Jahre, waren die letzten 100-200 Jahre doch sehr „langweilig“ was das anging.

Katastrophen gibt es immer und wird es immer geben, doch erst seit dem man damit sehr viel Geld verdienen kann, ist der Aufschrei groß und seit dem wird über jede Katastrophe der Deckmantel des Klimawandels gezogen.

Aber klar, durch das Fernsehen sieht alles immer größer und schlimmer aus, oft werden die Medien verflucht, wenn sie einem in den Kram passen, dann stürzen sich die Fanatiker darauf, wie Hyänen auf das letzte Stück Fleisch.

Ich für meinen Teil fand die letzten Winter sehr kalt und ich frage mich immer wie oft ich um den Block fahren muss, damit ich endlich meinen Tropenwinter habe, kann ich wohl einige Menschenleben verfahren. Sowie millionen Kuhherden furzen lassen.
 
AeS schrieb:
Interessant immer wieder anzusehen ist doch, dass es Wissenschaftler gibt, welche anhand utopischer Werte die Zukunft für einen Zeitraum der nächsten 100 Jahre vorhersagen, anhand von Daten, welcher zum großteil Spekulation sind.
Ich stimme dir zu, dass die Daten für die Klimaprojektionen sehr grobmaschig und noch nicht alle Faktoren einbezogen werden. Aktuelle Klimamodelle sind in dem letzten Punkt jedoch schon sehr fortgeschritten.
Modellentwicklung.jpg

Auf der anderen Seiten zeigen Rückrechnungen, bei denen mit den Klimamodellen der Temperaturverlauf von vergangen Zeiten berechnet wird, dass die Modelle vergleichsweise korrekt arbeiten.
hansena.jpg

AeS schrieb:
Die gleichen Wissenschaftler verschweigen jedoch die Ergebnisse anhand von Bodenproben, welche aufzeigen das die Erde alleine in den letzten 2000 Jahren immer wieder Schwankungen des Klimas ausgesetzt war.
Das glaube ich die gerne, wenn du eine Quelle nennst.
AeS schrieb:
Dabei gab es Perioden, welche besonders kalt waren, als auch Perioden welche besonders warm waren.
Das ist korrekt.
Es gab in der Erdgeschichte schon sehr viel stärkere Temperaturveränderungen, mit denen die aktuelle Klimaveränderung fast bedeutungslos erscheint.
Doch gab es in der Erdgeschichte noch niemals einen so schnellen Temperaturanstieg.

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Klimaveränderungen in immer kürzeren Abständen:
Erdgeschichte.png


Klimaaenderungen_im_Phanerozoikum.png


Man sieht, dass die aktuelle Klimaänderung im Kontext der Erdgeschichte nicht einmal auftaucht.




Aber hier eine konservative Grafik des Klimawandels in der Neuzeit:
002-storch-1.gif

Der schnelle Anstieg der Temperaturen ist nicht zu leugnen, wobei bei dieser Grafik auf den Al-Gore-Effekt verzichtet wurde und nicht krampfhaft die typische Hockeystick-Kurve erzeugt wurde.

Trotz des geringen Anteils der menschlichen Kohlendioxid-Erzeugung am Kohenstoffkreislauf hat diese große Auswirkungen.

AeS schrieb:
Die Unternehmer dieser Firmen blasen mit ihren Oberklasse V8, V10 und V12 Motoren sowie der privaten Sammlung kleiner Sportwagen wahrscheinlich mehr CO2 in die Umwelt als es der normale Bürger es tun könnte.
Die Beobachtung konnte ich auch machen. Personen, die von sich behaupten, besonders viel für die Umwelt zu tun und Teil der Lösung und nicht des Problems zu seien, und häufig auch noch Mitglied bei Greenpeace sind, führen einen insgesamt aufwendigeren Lebensstil.
Durch das dickere Auto, die größere Wohnung und das Hinfahren zum Biosupermarkt sowie häufiges Reisen sind sie deutlich klima- und zukunftssschädlicher als Kleinverbraucher, egal wie effizient und umweltschonend sie haushalten.


AeS schrieb:
Es ist ja nicht schlimm Technik zu entwickeln welche die Umwelt schont, aber nicht unter den Deckmandel von Klimakatastrophen, weil gepeilt gesehen über die letzten 2000 Jahre, waren die letzten 100-200 Jahre doch sehr „langweilig“ was das anging.
Das finde ich nicht so. Die Zahl der Umweltkatastrophen ist in den letzten Jahrzehnten, unabhängig von dem steigenden Medieninteresse, stark angestiegen.

AeS schrieb:
Aber klar, durch das Fernsehen sieht alles immer größer und schlimmer aus, oft werden die Medien verflucht, wenn sie einem in den Kram passen, dann stürzen sich die Fanatiker darauf, wie Hyänen auf das letzte Stück Fleisch.
Dem stimme ich absolut zu (Katastrophen-Medien, Kopp-Verlag - Spinnerbücher, "die Ihnen die Augen öffnen"). Deine Sicht auf die Dinge ist nur etwas einseitig.

AeS schrieb:
Ich für meinen Teil fand die letzten Winter sehr kalt und ich frage mich immer wie oft ich um den Block fahren muss, damit ich endlich meinen Tropenwinter habe, kann ich wohl einige Menschenleben verfahren. Sowie millionen Kuhherden furzen lassen.
-das war deine subjektive Wahrnehmung
-natürlich ist der Klimawandel ein äußerst langsamer Prozess
-selbst ein Temperaturanstieg von durchschnittlich 6° C würde uns keine Tropen bescheren
-das mit den Kuhherden ist ein unqualifizierter Satz

Wenn du der Meinung bist, "Ich habe nur ein Leben, nach mir die Sintflut !", kannst du das gerne tun, doch bedenke, dass du den nachfolgenden Generationen das Recht auf ein erfülltes Leben verbaust.
 
Naja ich würd ma sagen, das allgemein die fortschreitende Technologie einen enormen Einfluss auf die Klimaerfassung hat. Also egal ob Medieninteresse oder nicht, ein vor 50 oder 100 Jahren geschehenes Ereignis, ob Erdbeben, Sturmflut, Sturm etc. wird wahrscheinlich nicht so in den weltweiten Klimadaten erfasst worden sein, wie heutzutage. Klar in bewohnten oder wichtigen Gebieten schon immer. Aber das was vermutlich auf irgendwelchen abgeschlagenen Inseln oder unwichtigen Städten passiert ist, ist heutzutage bestimmt nicht in solchen Listen verzeichnet. Mitlerweile nimmt man jede noch so kleine Ausschreitung wahr. Außerdem denke ich, dass heutzutage selbst kleinste Ereignisse Bezug in solchen Listen finden, vor 100 Jahren hat es keinen interessiert, wenn ma eben die Erde ein bisschen gebebt hat.

Naja Kuhherden und unqualifiziert? Es ist durchaus nicht zu verachten welch eine Methanmenge durch die allgemeine Tierzucht in die Atmosphäre geblasen wird. Dabei sollte man denken, dass, von der aktuellen Theorie ausgehend..., Methan wesentlich stärker ist als CO2.
 
kopiersperre schrieb:
Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Klimaveränderungen in immer kürzeren Abständen:
Erdgeschichte.png

Die Klimaaenderungen moegen zwar in immer kuerzeren Abstaenden kommen, aber laut der Grafik ist das ja seit 1Mrd Jahren so. Vielleicht ist es einfach mal wieder Zeit fuer einen Klimawandel:D

Aes schrieb:
Interessant immer wieder anzusehen ist doch, dass es Wissenschaftler gibt, welche anhand utopischer Werte die Zukunft für einen Zeitraum der nächsten 100 Jahre vorhersagen, anhand von Daten, welcher zum großteil Spekulation sind.
Muss ich ganz klar zustimmen. Hier versuchen Leute das Wetter fuer Jahrhunderte (wenn sie etwas ernsthafter sind, Jahre oder Jahrzehnte) vorherzusagen, obwohl sie es noch nicht mal schaffen das Wetter fuer die naechsten 10 Tage richtig vorherzusagen.

kopiersperre schrieb:
Die Zahl der Umweltkatastrophen ist in den letzten Jahrzehnten, unabhängig von dem steigenden Medieninteresse, stark angestiegen.
Dazu wuerde ich gerne mal eine Statistik sehen. Ich habe naemlich noch keine gesehen, die diese Aussagen unterstuetzen wuerde.
 
Alles nur Panik-mache, politischer und wirtschaftlicher Natur. - Meine Meinung!
CO² hat keinen direkten Einfluss aufs Klima, es ist eine Klimareaktion.
Wenn man annimmt, dass das Klima der Erde nur auf der Erde bestimmt wird können wir auch wieder 2 Dimensional denken und die Erde zur Scheibe machen.
Der kleine Ort Erde bestimmt mit allem was er mit sich trägt also seinen gesamten Rhythmus selber. Wahrscheinlich dreht er nur um die Sonne weil es in ihrer Nähe so herrlich warm und hell ist. - Bitte!

Könnte es sein, dass das Universum und die Sonne auf diesen kleinen Ort auch ein wenig Einfluss hat?
Was ist wenn es so ist wie Jan Veizer behauptet, was mir wesentlich wahrscheinlicher klingt als die Wild-West-Storys der letzten Zeit.
1970 wurde noch die nächste Eiszeit vorraus gesagt! In 30-40 Jahren wohl wieder.

Denkt mal darüber nach!
 
In enferntem Sinne passend zum Thema und ein Beispiel das der Begriff Biodiversität, Nachhaltigkeit und gut für die Umwelt eiskalt für wirtschaftliche Zwecke als Deckmantel verwendet wird. Monsanto, mit Gift und Genen - ARTE+7
Eine absolut empfehlenswerte, ausführliche (1h 50 min) und brisante Dokumentation bzgl. Gentechnik, GenFood, Transgene und vor allem Patente auf Saatgut um der Umwelt und dem Frieden etwas gutes zu tun, die Realität sieht ganz anders aus. Die Themen und Methoden die dort gezeigt werden sind mit einem Wort ausgedrückt: schockierend.
Bietet genug Stoff um einem eigentlich in Rage zu bringen.

Aber auch beispielhaft für Lobbyismus und der Nichtvderträglichbarkeit wirklichem Umweltschutz, Biodiversität und Nachhaltigkeit.
Wenn dies so in der Wirtschaftdwelt die Regel ist, und Exxon ist beispielsweise in der USA ein ähnlich gigantischer Fall, ist wahre Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Biodiversität schlicht und ergreifend Utopie! Eine Utopie die Kleinanleger, Banken, Investmentunternehmen als solche beibehalten lassen wollen!

Die Doku offenbart auch das Problem der Aussagekraft von Studien bzw. wirtschaftlich gelenkten Studien und Deregulierung.
Wer gibt uns die Gewissheit das die Skeptiker der Erderwärmung und deren Folgen (ich rede nicht von Klimawandel!) nicht auch hinter dem Vorhang gelenkt werden wie jene Studien und Forschern die von Monsanto beauftragt wurden? Das selbe aber auch bei jenen die Studien über Horrorszenarien über Erderwärmung und Klimawandel veröffentlichen?
Wer könnte die Strippen hinter all dem Ziehen?
Das eigene Gewissen muss entscheiden in 10 oder 20 Jahren werden vielleicht die Klimastudien angeprangert oder die Klimaskeptiker müssen Rede und Antwort stehen, so ist es eine Frage wofür man persönlich glauben will, und man selbst bereit ist wofür man sich in seiner Zukunft einsetzen möchte.

@AeS
Ja der Winter letztes Jahr war teilweise knackig kalt, auch verhältnismäßig Schneereich bei uns gewesen. Dieser Winter scheint auch wieder eine Klasse für sich zu sein. Das ist örtlich ein Ereignis die in jedem Klimawandel region vollkommen normal ist und somit vorkommen kann. In 3sat bei nano glaub ich hat ein Klimaforscher es so in etwa ausgedrückt, nur weil von Klimawandel die Rede ist, bedeutet es nicht zwangsläufig das es jedes Jahr neue Rekorde bei der Temperatur nach Oben und beim Niederschlag nach Unten geben muss!
Um noch einmal festzuhalten, Klimaveränderungen sind Überegional (und die Rede ist nicht von einem Dorf zum Anderem sondern zwischen dem Dorf, der Stadt, dem Bundesland, Land, Ländern und Kontinenten - faktisch also eine globale Größe und unsere Erde besteht nicht nur aus der Nordhalbkugel und Europa, die Südhalbkugel hat ebenfalls Gewichtung. ^^
 
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@68Marcus96 Jeder der sagt, die Erderwärmung wäre Hysterie, ist ignorant und handelt völlig Verantwortungslos.

Natürlich hat CO2 einen EInfluss, das ist Bewiesen und mit Aussagen wie " Es wurde schon immer mal warm und mal kalt auf der Erde" stimmt auch nur zu Teil. Richtig ist es nur nicht in einer so kurzen Zeit. Das das nicht verstanden wird! Das Abschmälzen riesiger Gletscher in weniger als 15 Jahren ist ein Beweis, der sich nicht wegleugnen lassen kann.

Und das der Mensch einen Einfluss hat, kann man ja sehr wohl am Waldsterben der 80 Jahre sehen. Hier hat der technische Fortschritt - Entschwefelungsanlagen - ist hier das Stichwort dazu geführt, dass sich der Wald erholt hat. Also lasst bitte die unqualifizierten Aussagen, dass der Mensch keinen Einfluss auf das Klima oder die Luftverschmutzung hat.

Die Menschheit MUSS endlich effektiv anfangen Energie zu sparen. Es gibt die Technologie um Solarenergie auch im großen Stil zu nutzen, aber immernoch werden politische und vor allem wirtschaftliche Interessen dazu genutzt um einen Riegel davor zu schieben.

Man stelle sich nur vor, die Germanen hätten uns sowas wie die ASSE 2 hinterlassen und es würde jetzt schön brav in unsere Vorgärten suppen.

Die schönen Warnschilder sind ja nett, die Frage ist, ob in 10000 Jahren die Menschheit die heutige Sprache noch sprechen und lesen kann.

Atomenergie als sauber zu bezeichnen ist genauso dämlich, wie zu behaupten, es gäbe keine Erderwärmung.

Ich baue gerade ein Haus und habe zumindest dort dafür gesorgt, dass mein primärer Energiebedarf so gering wie möglich ist. Solarthermieanlage und Solarstromanlage, Brennwertheizung, 3-fach verglaste Fenster, Energiemanagement-System, sodass sich die Heiznebenkosten im Bereich von 30 EUR im Monat liegen wird. Ich versuche zumindest einen Beitrag zu leisten.

Und so polemisch es klingen mag. Die Energie aus 8 Minuten Sonnenschein reicht für den weltweiten Bedarf an Energie für 1 Jahr und das ist meiner Meinung nach der Schlüssel zum Erfolg und ich hoffe, dass man da in 15 Jahren ist. Die Sahara ist groß genug und auch die anderen Wüsten bieten genug Platz für Solarthermieanlagen. Man muss nur wollen.

@kopiersperre

Wenigstens einer der es auch differenzierter Betrachtet. Sehr gut!
 
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Dein neuer Hausbau benötigt einen vielfachen Energieaufwand von dem was ein Altbau in mehreren Jahrzehnten verschwendet. Ebenso verhält es sich bei den Leuten die meinen es wäre so umweltschonend, wenn man ein 10 Jahre altes Fahrzeug gegen ein neues tauscht, weil dieses vlt. 1-2 Liter weniger verbraucht und ne bessere Euronorm hat.
 
Das ist definitiv falsch, was Du schreibst. Das gilt vielleicht für die Sanierung und Renovierung von Altbauten, nicht aber für Neubauten.

Selbst bei Altbauten kann, sofern es richtig gemacht eine Investition von 20000 EUr nach 15 Jahren wieder drinne sein.

Alleine die Trinkwassererwärmung durch die Sonne spart bis zu 30% Energie, da man von Mai bis September die Heizung auslassen kann. Mein Onkel hat auch eine Solarthermieanlage und hat damit letztes Jahr 45 Prozent an Gas gespart, bei Ihm ist noch die Heizungsunterstüzung mit dabei. Nach 5 Jahren ist die Anlage armortisiert und er hat einen Altbau.

Das mit den Autos kann man nicht vergleichen.

Aber mit der Denkweise, die du an den Tag legst ist es klar, dass man nicht auf einen grünen Zweig kommt.
 
Vom Geld her mag das sicher sein, aber was man an Geld spart ist der Umwelt egal.
Bedenke alleine Transport- und Maschinenverbrauch für den Aufbau.
Für das was z.B. ein Kran während der Bauphase verbraucht kannst du schon fast ein ganzes Jahr heizen.
Dann kommt noch der Energieaufwand für Produktion, Gewinnung etc. der Baustoffe und so weiter.

Energiesparen ist immer schön und gut und natürlich muss sich was ändern. Aber wir kommen da nicht weit, wenn jeder meint sein eigenes Stromsparhaus bauen zu müssen. Da ist die direkte Investition in Forschung sinnvoller.

Und mal ehrlich wie lange hält so ein Neubeu im Schnitt heutzutage. Schon nach 5-10 Jahren hat man die ersten Risse in der Tapete, der Keller wird undicht etc.. Ich kann dein Haus natürlich nicht beurteilen, aber oft ist es so.
 
Du verstehst es nicht, oder?

Häuser werden so oder so gebaut, es geht darum was man am Energieverbrauch spart. Leben muss man ja, daher ist Dein Denkansatz völlig falsch. Natürlich Bedarf es Energie zu bauen aber eben nur für die Bauzeit, danach steht die Hütte und, jetzt wird es auch hoffentlich dir klar, soll sie so wenig die Umwelt belasten und meinen Geldbeutel, wie es geht.

Gerne bringe ich nochmal die Sache mit der Photovoltaik:

Schon 1 qm Photovoltaik-Anlage "erspart" unserer Umwelt bereits soviel davon, wie erst von etwa 25 bis zu 150 qm Mischwald (je nach Alter, Zusammensetzung, Dichte, Bewirtschaftungsgrad usw.) der Atmosphäre zumindest vorübergehend wieder entzogen werden kann. Bereits eine relativ kleine PV-Anlage von ca. 18 qm Fläche verhindert jedes Jahr rund 2 Tonnen CO2-Emissionen und trägt damit ganz erheblich zum Klimaschutz bei!

Also mein Elternhaus ist 60 Jahre alt und da ist der Keller nicht undicht und Risse im Mauerwerk auch nicht!

Also sorry, Deine Argumentation ist völlig haltlos.

Da ich ein massives Haus baue und kein Fertigschrott, sollte es in 50 Jahren, sollte ich dann noch Leben, noch stehen.

Und Betriebs- und Erhaltungskosten gegenüber Herstellungskosten zu setzen ist Betriebswirtschaftlich auch nicht richtig.

Wir können uns gerne mal Verbrauchskosten eines Altbaues, und dazu zähle ich auch Häuser die vor 1990 gebaut worden sind, und Neubauten ansehen. Dann wirst du merken, dass Du Unfug geschrieben hast. Denn wenn jeder Inverstieren würde um seinen Primärenergiebedarf zu reduzieren und somit Strom, Öl, Gas, Holz etc einspart ändert das auf Dauer auch die CO2 Werte und schont die Umwelt.

Für mich ist es durchaus wichtig zu wissen, blase ich 1000 oder 1800 Liter Heizöl, als Beispiel, durch meinen Brenner.
 
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Du verstehst anscheinend nicht was ich meine...

Es ist der Umwelt völlig egal was in der Betriebswirtschaft sinnvoll, erlaubt oder sonstwas ist.
Nur weil sich etwas ökonomisch rentiert, rentiert es sich längst noch nicht für die Umwelt.

Klar Neubauten müssen sein, aber nicht in einer Zeit wo ein leeres Haus neben dem anderen steht.

Bereits eine relativ kleine PV-Anlage von ca. 18 qm Fläche verhindert jedes Jahr rund 2 Tonnen CO2-Emissionen und trägt damit ganz erheblich zum Klimaschutz bei!
Dabei vergisst man dann leicht wieviele Tonnen CO2 bei der Rohstoffbeschaffung und Produktion in die Atmosphäre geblasen werden.

Aber ich find es sowieso lächerlich das immer am CO2 festzumachen.

Es ist alles schön und gut und mir geht es nicht unbedingt um deinen persönlichen Fall, sondern darum, dass viele Leute meinen große Umweltschützer zu sein, weil sie nicht über den Tellerrand schauen sondern nur auf die Werbebilanzen diverser Ökofirmen achten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe tatsächlich nicht was du willst. Für mich stellt sich eine Frage, was kann ich persönlich tun um den Energieverbrauch zu senken. So, und was kann ich tun?

Ich kann dafür sorge tragen, dass ich durch meinen Lebensstil zumindest versuchen kann, den Verbrauch von Strom, Wasser, Gas und den damit zwangsläufig verbundenen anderen Aufwendungen für die Energiegewinnung, so gering wie möglich zu halten.

Wenn ich das dadurch schaffe, indem ich weniger Gas benötige, weniger Strom und weniger Wasser, dann ist das doch Ok?

Es zieht ja einen Rattenschwanz nach sich. Wenn jeder versuchen würde Strom und Gas zu sparen, dann würde auch weniger produziert, die dafür benötigte Energei wird weniger etc. etc.

Von daher ist der Umwelt nicht wurscht, was mir machen.

Wir können ja weiterhin kostbares Öl und Gas verbrennen, und die Wärme durch einfach verglaste oder alte Doppleverglasungen mit Wärmedurchlasswerten weit über den 3 W/m²K jagen und die Straße heizen. Wir haben ja anscheinend genug davon!



Ach ne!! stimmt ja! Wenn wir Pech haben reicht es nur noch für 30 Jahre. Scheissegal, lass es uns verbrennen, hauptsache es ist warm. Wo wir dann unsere Kunststoffe her bekommen, wir werden sehen. Verdammt, das haben wir ja schon, dann wird das ganze Plastik wieder zu Erdöl gemacht, nur scheisse, dass die dafür benötogte Energie verdammt hoch und eigentlich nicht rentabel ist.

Wie war das?

Bei Fenstern führt die Reduzierung des U-Werts um 0,1 W/m²K zu einer Einsparung von 1,2 l Heizöl pro m² Fensterfläche und Heizperiode

Meine jetzigen Fenster in der Mietwohnung aus dem Jahr 1994 haben 3,7W/m²K im neuen Haus 0,7W/m²K.

Wäre jeder in der Lage sein Haus zu sanieren, könnten Millionen Liter jedes Jahr eingespart werden, dass muss nicht gefördert werden bla bla blub.

Und erkläre mir mal bitte was denn so lächerlich ist am CO2. Ich kann da nix lächerliches finden? Und was hat dein letzter Satz mit dem Thema zu tun?
 
Zuletzt bearbeitet:
<NeoN> schrieb:
Du verstehst anscheinend nicht was ich meine...

Es ist der Umwelt völlig egal was in der Betriebswirtschaft sinnvoll, erlaubt oder sonstwas ist.
Nur weil sich etwas ökonomisch rentiert, rentiert es sich längst noch nicht für die Umwelt.

Egal über welchen Zeitraum?

<NeoN> schrieb:
Klar Neubauten müssen sein, aber nicht in einer Zeit wo ein leeres Haus neben dem anderen steht.
Die Gründe für die Leerhäuser können vielfältig sein, entweder wegen der Lage zur Straße (Lärmbelästigung) oder des Alters und eines möglichen miserablen Energiespeichereffekt, wenn ich bei mir in Chemnitz die leeren Häuser anschaue, noch Doppelfenster (hölzerner Rahmen) die nach Energieverpuffung schreien und keinerlei Wärmedämmung ist klar das da niemand rein will.

<NeoN> schrieb:
Dabei vergisst man dann leicht wieviele Tonnen CO2 bei der Rohstoffbeschaffung und Produktion in die Atmosphäre geblasen werden.

Du vergisst wieviel für den Bau des Hauses schon an Belastungen verursacht wurden. Beachte das.
Wenn ich dich richtig verstehe wird nach deiner Rechnung ein Haus nie gewartet, steht die Bude einmal steht sie und jede größere Wartung und Renovierung ist eine Umweltsünde. Dann wirst du mit dem Haus keine Freude haben, ohne Wartungen kannst du es je nach Qualität und allem schon nach etwa 20 Jahren abschreiben! Hab vor meinem Haus ein direktes Beispiel, da stehen die Sowjetkasernen aus der DDR - nach der Wende abgezogen, nichts daran gemacht. Fenster zersprungen (und nein sie wurden nicht eingeschlagen), Bäume wachsen aus den Dach, Risse im Mauerwerk - viel Spaß!
Was ist nun schlimmer? Ein Haus das wegen Ablättern der Farbe, Risse im Mauerwerk, Feuchtigkeitsprobleme, Heizschwierigkeiten (Heizsystem zu alt) ect., so zu sanieren das man aktuell geltende Energieeffizienzmaßnahmen berücksichtigt (Wärmedämmung, effektiveres Heizungsystem, besser dämmende Fenster ... ) oder es so wie vorher lässt - den alten Stand einfach wieder ausbessert?
Es dürfte bei mir nicht zu übersehen sein das ich ganz klar für die erste Variante bin, grundlegend modernisieren.


Zum Thema:
Bei ARTE+7 gibt es bei "Mit Offenen Karten" ein Beitrag bzgl. Umwelt bzw. Klimaflüchtlinge.
Mit Offenen Karten
 
Ok, mit deinen Motiven und Gründen ist das durchaus löblich, ich entschuldige mich bei dir. Ich habe deine Anfangsaussage bloß aus einem falschen Licht gesehen.

Mir ging es bloß um den Punkt, dass der Bau eines neuen Hauses längst nicht gut und umweltschonend ist, weil man auf Energiesparsysteme setzt. Natürlich sollte man heutzutage jegliche Sparmöglichkeiten bei einem Neubau mit einbringen, aber das heißt längst nicht, dass man der Umwelt damit einen gefallen tut, weil eben schon der Bau und die Beschaffung der Materialien einen erheblichen Aufwand erfordern.
Sprich, wenn es nicht unbedingt nötig ist ein eigenes Haus zu bauen, ist keinesfalls schlimmer in ein etwas älteres, akzeptables Haus zu kaufen (für welches eben diese Aufwände schon erbracht wurden).

Weil es wesentlich schlimmer (Umwelt-)Probleme als CO2 gibt.

Meine letzte Aussage bezieht sich (wie dort beschrieben) auch nicht auf dich, sondern allgemein auf einige Umweltschützer. Viele Leute lesen einfach Umweltschonend, Ökologisch, CO2-Neutral oder so, und nehmen diese Schlagwörter dann für voll. Z.B. Öko-Äpfel im Winter. Da sind die ganzen Ökofritzen, dann der Auffassung sie tun der Umwelt was gutes, weil ihr Obst nicht über den Ozean oder sonstwas geschippert wird, aber wissen im Gegenzug nicht, dass die Äpfel monatelang gefroren werden, was ebenfalls einen beträchtlichen Energieaufwand darstellt. Oder eben das Beispiel mit dem Neuwagenkauf, welches du zumindest nicht bestritten hast.
 
<NeoN> schrieb:
Mir ging es bloß um den Punkt, dass der Bau eines neuen Hauses längst nicht gut und umweltschonend ist, weil man auf Energiesparsysteme setzt. Natürlich sollte man heutzutage jegliche Sparmöglichkeiten bei einem Neubau mit einbringen, aber das heißt längst nicht, dass man der Umwelt damit einen gefallen tut, weil eben schon der Bau und die Beschaffung der Materialien einen erheblichen Aufwand erfordern.
Sprich, wenn es nicht unbedingt nötig ist ein eigenes Haus zu bauen, ist keinesfalls schlimmer in ein etwas älteres, akzeptables Haus zu kaufen (für welches eben diese Aufwände schon erbracht wurden).

Allerdings lebt man ja gut und gerne mal ~30-50 Jahre in seinem Eigenheim. Meinste nicht das ist
umweltfreundlicher, ein altes Haus abzureissen und ein neues Haus zu bauen auf die Dauer? :p

Das Argument mit den wesentlich schlimmeren/größeren Problemen kann ich nie ganz nach vollziehen. Wenn ich
der Umwelt etwas Gutes tuen kann, dann mach ich das doch auch? Und wenn neben meinem neuen
Energiesparhaus ein Kohlekraftwerk steht und direkt hinterm Garten der Tropenwald abgeholzt wird ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja schon, deswegen hatte ich ja auch darauf hingewiesen, dass heutzutage viele Häuser gebaut werden die schon nach 10 Jahren total verlebt aussehen, was bei dem "richtigen" Haus von Leon wohl nicht der Fall sein würd.^^
 
Wenn ich ein an sich solides Haus jetzt abreisse und statt dessen eine "Bruchbude" dahin
setze, geht die Rechnung warscheinlich nicht auf. Das stimmt :)
 
Daran habe ich auch gedacht ;) Ich habe mich selber nie mit Hausbau beschäftigt.
Ich bin bisher immer davon ausgegangen das ein Bruchteil der Neubauten so miserabel
sind.
 
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