Homeserver HTPC Zusammenstellung

madfrag

Cadet 1st Year
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Hallo!

Ich habe vor mir einen Homeserver zu bauen der gleichzeitig als HTPC eingesetzt werden soll. Ich habe mich schon durch einige Beiträge gelesen in denen ähnliche Projekte verwirklicht wurden. Dennoch ist die leidige Komponenten frage immer noch offen. Ich hoffe ihr könnt mir dabei helfen.

Was will ich mit meinem System erreichen:

Der Rechner soll neben meinem Fernseher stehen und diesen über HDMI mit HD-Material versorgen. Er wird in ein Gbit Lan integriert werden und soll für max. 5 Rechner Netzwerkspeicher zu verfügung stellen. Es soll Own-Cloud sowie JDownloader drauf laufen. Für die Datensicherheit soll ein Raid-Verbund eingerichtet werden. Welches ist noch unklar. Da das System 24/7 Laufen soll und im Wohnbereich stehen wird. Soll es möglichst sparsam und leise sein. Macht WOL in diesem System Sinn oder wird es dadurch träge?

Reicht bei meinen Anforderungen zb. Intel Celeron 847 bzw. ein Atom oder sind diese zu leistungsschwach?
Als Gehäuse möchte ich Fractal Design Node 304 einsetzen. Darum sollte es ein miniITX System sein. Als HDDs WD-Red 3TB.

Habt ihr vorschläge wie mein System aufgebaut sein könnte? Welches OS empfehlt ihr?

Lg Mad
 
Wenn du owncloud und jdownloader gleichzeitig nutzen willst musst du Linux einsetzen. Bist du in der Lage das System zu installieren (ich habe keine Ahnung von jdownloader unter Linux).
Die Celerons sind sehr viel leistungsfähiger als ein Atom.
 
Vorschlag: http://geizhals.de/?cat=WL-355167 (bis zu 3x4 TB)

Mit dem Raid kenne ich mich selber noch nicht allzu gut aus. 5 dürfte hier eventuell in Frage kommen.
Als Betriebssystem am besten ein Debian ohne Grafikoberfläche und einen Raspberry Pi als HTPC dazu.
 
1. Ein Atom ist für diese Aufgabe definitiv nicht leistungsstark genug.
2. Ein Raid Verbund bringt dir keine Datensicherheit! Brennt das Netzteil durch, können auch alle Festplatten im Eimer sein. RAID bringt dir Redundanz, keine Sicherheit. Sicherheit wäre eine regelmäßige Sicherung auf eine externe Platte, die danach wieder weg gepackt wird.
3. Das kommt bei mir demnächst ins Wohnzimmer: http://geizhals.de/?cat=WL-338472

Mfg Kae
 
für mich klingt RAID, WD-Red, 24/7 zusammen mit Wohnbereich für ein absoluter Widerspruch!

Wenn eh ein Gigabit LAN zur Verfügung steht, dann würde ich die Platten in ein NAS (wie auch immer aufgebaut) auslagern und im Wohnbereich nur einen Client installieren. Moderne NAS Lösungen reizen die Gigabit Leitung (nahezu) komplett aus und liegen bei Transferraten von >100MByte/s. Da muss man meiner Meinung nach schon einen verdammt guten Grund haben, warum man sich die Platten ins Wohnzimmer stellt und den sehe ich nicht?!?
 
Übersetzung:
Ich habe eigentlich keine Ahnung aber will auch so etwas haben!

Atom ist definitiv zu schwach der schafft ja gerade mal ein HTPC mit mühen!

Als OS kommt mit Owncloud nur linux in frage.

Wenn du wirklich HTPC mit download station und NAS kombinieren willst solltest du dringend über Virtualisierung der einzelnen Anwendungsgebiete nach denken. Insbesonder NAS und Download Station gehören nicht auf eine Maschiene

Alles in allem ist das in der Kombination keine einfache Aufgabe - und nicht für Anfänger als nebenbei Projekt zu empfehlen!

Wenn du das umsetzen willst am besten I5 Haswell system unter Linux (dort Raid mit mdadm) Die Nas und downloader Fuktion in eine eigene Virtuelle Maschiene mit KVM oder Virtual Box verbannen und XBMC für den HTPC aus Performance-Gründen Bare Metal laufen lassen.

Und ach ja ganz wichtig eine 2,5er HDD für die Betriebssysteme und das Raid nur für die Daten

Alles Klar?
 
für mich klingt RAID, WD-Red, 24/7 zusammen mit Wohnbereich für ein absoluter Widerspruch!
Warum? Ich habe meinen Server mit aktuell 4x WD Red auch rund um die Uhr laufen. Der steht im Wohnzimmer (wo ich aktuell auch schlafe). Unhörbar ist er zwar nicht, dafür von mir aber auch nicht konzipiert. Letztlich sind es auch nicht die Platten, die den "Krach" machen, sondern eher die Gehäuselüfter... und die Tatsache, dass die entstehenden Vibrationen auf den 19" Schrank übertragen werden, in dem der Server hängt. Da muß ich nochmal ein bisschen Entkoppeln, bei Gelegenheit ;)
 
Ich Frage mich gerade ernsthaft wieso ein Atom zu schwach sein soll!?... Kann mich meinen Vorrednern nicht anschließen.

Ich habe selber einen HTPC im Wohnzimmer der unter anderem JDownloader laufen hat und Festplatten über Netz freigibt, denke Owncloud wird auch nicht so viel ziehen, das schafft der E350 von AMD (APU) locker, angeblich haben die Atoms (ausgestattet mit nem Chipsatz von Nvidia) doch sogar mehr Leistung!?...

Linux sollte es aber in der Tat sein, ich nutze ein XBMC-Buntu, zusammen mit ner SSD fürs Betriebssystem und etwas Optimierungen läuft das schön stabil, schnell und ressourcenschonend (unter der Voraussetzung, dass du die proprietären Graifktreiber nutzt wegen Stromsparfeatures).

Bzgl. Raid, wenn du dir da überlegt hast welcher Modus es denn sein soll, Meldest dich am besten noch mal.

Also bis auf "Atom definitiv zu schwach" würde ich SmaLitro zustimmen.
 
Ein Atom und äquivalente CPUs können schnell an ihre Grenzen stoßen, wenn ein viel genutztes Raid5/6 genutzt wird. Je nach Datenaufkommen fressen die Paritätsberechnungen schon eine Menge Leistung. Auch in Hinblick auf Medienkonvertierung, wenn nicht in Hardware unterstützte Formate in Spiel kommen, kanns für einen Atom knapp werden.

Ansonsten leisten die kleinen Dinger aber wirklich viel, wenn man sie im richtigen Szenario einsetzt.
 
Blabla Bloblo schrieb:
Ich Frage mich gerade ernsthaft wieso ein Atom zu schwach sein soll!?... Kann mich meinen Vorrednern nicht anschließen.

Also bis auf "Atom definitiv zu schwach" würde ich SmaLitro zustimmen.

Danke. Meine erfahrungen beziehen sich auf die etwas älteren Atoms und 1080p Wiedergabe. SD schafft ein Atom problemlos, das stimmt. Kann sein, dass die Grafikeinheit der neueren ATOMs (ist doch ein PowerVR Jetzt?) da besser geworden ist und das mittlerweile auch besser macht... Andererseits ist es immer ratsam etwas Reserve ein zu planen, daher meine Empfehlung zum i5.

Raid 5 sollte selbst der einfachste Atom schaffen - da ist eher die Festplatte oder das Netzwerk der Begrenzende Faktor beim Durchsatz.
Raid sind ja nur XOR berechnungen beim schreiben und das mit der rate einer Festplatte / Schreibzugriffe.
 
KillerCow schrieb:
Ich habe meinen Server mit aktuell 4x WD Red auch rund um die Uhr laufen. Der steht im Wohnzimmer (wo ich aktuell auch schlafe). Unhörbar ist er zwar nicht, dafür von mir aber auch nicht konzipiert. Letztlich sind es auch nicht die Platten, die den "Krach" machen, sondern eher die Gehäuselüfter...
da sind die Ansprüche und Schwerzgrenzen wohl grundlegend verschieden...
aus meinem HTPC habe ich die (Daten) HDD rausgeschmissen und arbeite nur noch mit SSD. Der arbeitet Semi-Passiv und läuft ja auch nur zum Daddeln oder wenn ich darüber einen Film gucke.
Im Sat-Receiver hatte ich eine 3,5" 1,5TB Platte, das geht gar nicht! Als nächstes habe ich eine 2,5" Toshiba aus einem externen Gehäuse probiert (Plastik), die hat jedesmal beim "HDD-Sleep" ein fürchterliches Klacken von sich gegeben, auch nicht tragbar. Jetzt steckt da wieder eine 2,5" Toshiba aber aus einem Alu Gehäuse drin und die ist zwar immer noch störend aber erträglich. Trotzdem werde ich das wohl auch auf NAS (im Keller) umstellen.
Ein 24/7 Gerät mit Lüfter käme für mich im Wohnzimmer absolut nicht in Frage, da braucht man nichtmal einen Gedanken dran zu verschwenden.

Die große Frage die sich mir stellt:
warum sollte man sich so etwas antun? Seid ihr alles Masochisten? Ich schlafe doch nicht neben meinem Server...
 
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