Beratung bzgl. eines kleinen Homeserver/HTPC

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Hallo zusammen,

ich plane mir demnächst einen kleinen Homeserver anzuschaffen.
Aufgabenbereich wird sein: Datenablage aller wichtigen Dokumente, Fotos, Filme und Backups, Bereitstellung eines Plex Media Servers, mit dem auf bis zu 2 Geräte gleichzeitig gestreamt werden soll, Bereitstellung einer Owncloud, VPN-Server.
Und gleichzeitig der Einsatz als HTPC im Party Zimmer.

Auf die Hardware habe ich mich inzwischen sogut wie festgelegt:
CPU: Intel Celeron 1820
Mainboard: Asrock B85M-HDS
RAM: 4GB DDR3
PSU: 90W PicuPSU + 90W externes Leicke Netzteil
Festplatten: 2x3TB WD Red (bereits vorhanden)

Wichtig ist mir hierbei in erster Linie ein möglichst geringer Stromverbrauch von max. 10W idle. Ich habe gelesen, dass das mit dem Celeron und dem B85-HDS in Kombination mit einem Pico Netzteil durchaus machbar ist.
Ich plane nicht den Server 24/7 laufen zu lasse, eher 15/7 von daher kommt es jetzt auf 1W mehr oder weniger nicht an.

Wo ich mir noch extrem unsicher bin ist die Software. Ich habe im Grunde 2 Möglichkeiten.
1. Einbau einer SSD und einfach Windows 7 bzw. Windows Server 2012 installieren.
2. Verwendung eines USB-Sticks und entweder Ubuntu-Server, FreeNas oder sonstiges darauf installieren. Sind hiermit alle geplanten Aufgaben problemlos machbar?

Vorteil bei der ersten wäre die einfache Einrichtung und schnellere Bootzeit, die ich beim Server allerdings eh nicht brauche, bei der zweiten die geringeren Kosten.

Wozu würdet Ihr mir raten? Gibt es noch andere Möglichkeiten für die Hardware?
Sonstige Anmerkungen?
Budget ist ca. 150€.

Vielen Dank,

Steve der Große
 
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Sc0rc3d

Commander
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Das wird echt hart mit deinem Budget. Allein eine Western Digital WD Red Pro 3TB kostet schon 150€.

Vielleicht wäre ein Intel NUC etwas für dich. Zwar weniger Speicher (1 SSD + 1 HDD) aber damit
könntest du viel umsetzen und alles bei einen sehr geringem Stromverbrauch. ;)

Gruß

Sc0rc3d
 
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Steve der Große

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Die WD Red habe ich schon und sind somit nicht im Budget inbegriffen. Tut mir Leid falls dadurch Missverständnisse entstanden sind.
 

Steve der Große

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100Mbit reichen mir definitiv nicht aus.
Ich möchte mit dem "Server" mein altes NAS ablösen und vor allem flexibel sein, damit ich z.b. falls mal rechenintensivere Anwendungen hinzukommen aufrüsten kann.
 

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Rear Admiral
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Linux auf einem USB Stick geht, jedoch ist dringend zu empfehlen, dass der Stick bei kleinen Zugriffen halbwegs schnell agiert. Ansonsten fühlt sich Linux mitunter einfach sehr sehr zäh an. Eine günstige SSD ist da vom Preis/Leistung Verhältnis meist doch besser (die billigen SanDisk SSD zum Beispiel sind mehr als schnell genug für das Bisschen).
Das Einrichten von Linux auf einem USB Stick ist genau gleich schwer wie auf einem Sata Laufwerk.

Mir scheint, als ob Systeme die unter FreeNas laufen tendenziell eine höhere elektrische Leistung zu fordern als die selbe Hardware unter Windows und Linux. Berichtigt mich wenn der Eindruck täuscht.
 

Steve der Große

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Dann werde ich wohl ein normales Linux auf einer SSD installieren. Preislich ist zwischen einer 64GB SSD und Stick ja nicht allzuviel Unterschied.
Wie viel Stromverbrauch ist denn mit obengenannten Hardware in etwa zu erwarten?
Und unterstützt Linux bzw Ubuntu Server die Stromsparmodi von Prozessor/Mainboard?
 

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Rear Admiral
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Die Energiespartricks unterstützt Linux in der Regel. Einige Energiesparoptionen nutzen viele Distributionen jedoch nicht, kann man aber händisch aktivieren bzw. sich ein Script basteln welches den Spaß für einen bei jedem Boot wiederherstellt.
Wenn du soweit bist, der Linux Bereich für solche Problemchen ist bei solchen Problemchen bestens geeignet.

Deaktiviert ist der Spaß, weil einige Hardware das Energiesparen zu ernst nimmt. Beispielsweise einige USB Controller, die so arg Energiesparen das auf Eingaben der USB Tastatur nicht verwertet werden (das Problem gibt es auch Unter Windows mit einigen Bluetoothgeräten, die schlafen dann auch mal ein und die USB Tastatur/Maus reagieren dann nicht).
 
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