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News Hongkong-Proteste: Spieler und Angestellte distanzieren sich von Blizzard

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Also grundlegend gibt es in solchen Veranstaltungen Regeln an die man sich halten muss. Das Verbot von politischen Statements ist i.d.r überall verboten, so ja auch beim Fußball, NBA, usw. Es gibt ja sogar Einrichtung in den es Untersagt ist politische Statements auf T-Shirts zu tragen.

Was mir hier allerdings sehr negativ aufstößt ist der Umgang damit. Klar, man kann den Kandidaten suspendieren und meinetwegen auch noch vom nächsten Turnier usw. Aber ihm quasi alles wegzunehmen und auch noch für 12 Monate ist völlig übertrieben. Auch die Moderatoren direkt zu feuern ist schon sehr heftig. Das macht es auch meiner Sicht so schlimm und Blizzard hätte hier anders reagieren müssen.
 
Markenbutter schrieb:
Politischer als eine Fußball WM oder einer Olympiade geht es doch schon fast gar nicht mehr.

Oh doch! Das ginge noch wesentlich politischer. Nur sind wir, vor allem in Deutschland, sehr verwöhnt von der zurückhaltenden politischen Propaganda hierzulande.

Wenn man sich anschaut, was auf politischen Veranstaltungen andernorts abgeht, z.B. in den USA, aber noch viel extremer z.B. gerade in China, da bluten einem spontan die Augen und Ohren. Die drehen das auf 11.

Es gibt Länder in der Welt, da blärren einem Lautsprecher an jeder Straßenecke ununterbrochen politische Parolen und Lobgesänge auf die Regierung um die Ohren. In den Schulen führen die kleinen Kinder kitischgste Popaganda-Schnulzen auf, besuchen "Museen", in denen Menschen anderer Nationen als menschenfressende Monster dargestellt werden usw.
Ich will mir gar nicht ausmalen, wie Olympische Spiele oder Fußball WMs aussehen würden, wenn die von solchen Ländern ohne Beschränkungen organisiert werden würden.
 
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Unnu schrieb:
Fair. Ich behaupte dass es Unfug ist, weil - vor allem in internationalen Turnieren - immer auch die Leistungsfähigkeit untereinander verglichen wird. Ja, Sport bringt Menschen friedlich zusammen.
Allerdings ist für mich auch dieser „friedliche Wettkampf“ ein explizit politisches Statement. Nämlich, dass man sich eben mal nicht die Köpfe einschlägt, sonder ggf. auch eine Niederlage akzeptiert.
Das gibt es so nicht in nicht in anderen Auseinandersetzungen.
Daher ist für mich Sport, oder besser, die sportliche Auseinandersetzung mit dem Fremden, per se politisch.
Wenn du deine Behauptung ohne Fakten ausdrückst, ist dies nicht wirklich verständlich und kann keiner konstruktiven Diskussion folgen.


Ich belasse es dabei, dass es deine Meinung ist. Die muss ich nicht teilen, aber ich respektiere diese.
 
Herdware schrieb:
Internationale Sportveranstaltungen z.B. kann es wie gesagt nur geben, wenn man sich bemüht dabei Politik und andere, umstrittene Themen außen vor zu lassen.
Wie schon dargelegt, ist für auch Sport in sich politisch. Auch und gerade wenn man sich mal nicht die Schädel einschlägt.
Das was die Meisten - und auch mich! - aufbringt, ist die völlig überzogene Reaktion Blizzards und dann obendrein die beiden komplett unterschiedlichen Statements. Das war Zuviel.
 
Rockstar85 schrieb:
Wenn Menschenrechtsverletzungen bürgerlich liberal sind, dann nein danke
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Die_Presse

Und gerade weil dies nur ein Kommentar ist, wäre ich vorsichtig alles zu Glauben. Taiwan News könnte man ja auch zu Hongkong Mal anschauen. Es ist, wie mehrfach gesagt wurde: Scheinheiligkeit wo man nur hinschaut und Hauptsache die Wirtschaft passt.
Vielleicht müssen die Mods echt wieder solche Themen moderieren.
Und wegen Menschenrechte, Amnesty International ist da ein guter Anlaufpunkt. Da versteht man dann auch, dass die USA mitnichten besser sind
Wieso alles glauben? Aber das gilt nun mal auch umgekehrt, um sich eine Meinung bilden zu können sollte man auch die Gegenseite anhören und versuchen zu verstehen, was aber leider fast nie gemacht wird.
 
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Wieso boykottiert oder demonstriert hier eigentlich niemand gegen die USA?
Weil die Menschen glauben und sehen nur das, was Sie wollen.
Ich würde gerne wissen, wie viel User hier noch Kontra China schreiben würde, wenn man ihnen 90% des Hausrats wegnehmen würde.
 
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EduardLaser schrieb:
Wenn du deine Behauptung ohne Fakten ausdrückst,
Ich denke das wird schwierig wenn es ums Politische geht.
Für mich ist der Sport per se ein politisches Mittel, bzw. Ausdruck einer politischen Haltung.
Wie soll ich das mit Fakten untermauern, anders als dass sich die Nationen eben gerade darauf einigen, bei internationalen Turnieren das „Tagesgeschäft“ hintanzustellen?

Anders gefragt: Welche Fakten würden denn deinen Standpunkt belegen?
Ergänzung ()

Herdware schrieb:
Nicht dass gerade diese Missstände in China nicht auch allgegenwärtig wären. In autoritären Regimen blüht Korruption und Verbrechen nur noch ungehinderter und man darf es nicht mal ansprechen.
Richtig. Das ist ja das Spannende.
Viele sind wirklich dieser Meinung.
Ich habe auf Umwegen Kontakte zu Chinesen und viele Glauben das einfach.
Die Great Firewall leistet gute Dienste und die zentral gesteuerten Medien besorgen den Rest.
 
Ich gebe hier Blizzard recht. Wenn sich jemand über politische Themen aüßern will soll er das über seinen Social Media Account tuen.
 
Ich finde gut, wie Blizzard gehandelt hat.
Wie sonst hätten Sie, unter Beachtung der eigenen Regeln, auf die Aktion aufmerksam machen sollen?
Hätte es die Sperre nicht gegeben, hätten auch hier 95% der Leute nichts davon mitbekommen und könnten sich nicht aufregen.
Für diese Publicity seines Protests sollte dem Spieler das bisschen Kleingeld doch egal sein.
Spielt er halt ein Jahr Onlineskat.

Blizzard jetzt den schwarzen Peter zuschieben oder einen Orden verleihen? Muss jeder selbst entscheiden..

Smei Li Tong
 
Ahmbor schrieb:
Weil gesittet eine andere Meinung vertreten wird?
Gesittet? Darüber lässt sich streiten. Aber ich sehe bei PuG eh immer die gleichen und viele möchten schlichtweg das Klima vergiften.
Auch der Artikel aus diePresse, sehe ich ohne echt Belege immer als grenzwertig an. Und wenn man ehrlich ist, solcherlei Situationen passieren tagtäglich in der Welt und es kümmert keinen.
Es ist aber schon erschreckend, wie hier still und heimlich versucht wird, von wenigen, die Diskussion gegen den Honkonger Jung zu drücken.

https://www.amnesty.de/informieren/...rliche-verhaftungen-misshandlungen-und-folter

Erinnert in vielen Sachen frappierend an andere Polizeistaaten

Ach und übrigens so wird dann ein Schuh draus: https://www.google.com/amp/s/www.nz...gefahr-fuer-hongkongs-rechtssystem-ld.1487930

Nach der Gesetzesrevision würde künftig der Chef der Sonderverwaltungszone die Auslieferung einer Person anordnen. Die bisher vorgeschriebene Einzelfallprüfung durch das Parlament entfiele. Allerdings sollen Hongkonger Gerichte die Anordnungen anfechten und dagegen in Berufung gehen können.

Knuddelbearli schrieb:
Wieso alles glauben? Aber das gilt nun mal auch umgekehrt, um sich eine Meinung bilden zu können sollte man auch die Gegenseite anhören und versuchen zu verstehen, was aber leider fast nie gemacht wird.
Auch das ist falsch, und das weißt du. Den Beleg dafür gibt's in der NZZ. Mal als Beispiel. Und Gewisse Gegenseiten muss ich mir nicht anhören. Auch das deckt die Meinungsfreiheit. Und Meinungen darf man gerne sich mit Fakten machen, Meinungen sind aber keine Fakten, solange sie nicht bewiesen sind. Medienkompetenz und so
 
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Corros1on schrieb:
Ganz ehrlich war das politische Statement wirklich nötig von dem Spieler.

Politik und Sport (ja für mich ist E-Sport ein ein Sport egal was ahnungslose Funktionäre sagen) gehören nicht zusammen meiner Meinung nach.
Gerade Sportler (mit oder ohne e) haben schon immer durch ihre öffentliche Position, dazu beigetragen auf Misstände hinzuweisen und diese dadurch auch indirekt zu bekämpfen.

Das Sportler Zivilcourage zeigen war damals so, ist so und wird hoffentlich so bleiben. (Press F to pay respect)
 
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Wer sich nicht an die Regeln halten kann, wird halt zurecht gebannt.
 
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Corros1on schrieb:
Ganz ehrlich war das politische Statement wirklich nötig von dem Spieler.
Politik und Sport gehören nicht zusammen meiner Meinung nach.
Es geht doch nicht darum, dass er für seine favorisierte Partei Werbung gemacht hat, er hat darüber Aufmerksam gemacht, dass gerade die Menschenrechte in Hongkong eingeschränkt werden.
Wenn China eine Neuauflage des Tian’anmen-Massakers in HK durchführt, sollen die Menschen dann auch schweigen?
 
Wer zahlt schafft an. Der lieber Turnier-Teilnehmer hat wohl vergessen, dass er Teil des kapitalistischen Systems und er nur ein Spielball im Konflikt zwischen den USA und China ist. Er kann ja gerne seine Meinung kund tun, aber in einem Turnier ist er in erster Linie eine Kunstfigur, ein Teilnehmer, der sich gewissen Regeln freiwillig untergeordnet hat, und auch dafür noch Kohle bekommt. Das war weder die richtige Plattform noch der angemessene Zeitpunkt. Das war ein "Protest" wie im Kindergarten, wenn man das Gemüse nicht essen wollte. Und Blizzard ist nicht die Heilsarmee, sondern will Kohle verdienen.
 
Was wundert Ihr euch ??, im heutigen Kapitalismus verkauft auch eine Spiele Schmiede wie Blizzard seine Seele!
 
zett0 schrieb:
Wenn China eine Neuauflage des Tian’anmen-Massakers in HK durchführt, sollen die Menschen dann auch schweigen?
Du musst einfach verstehen, es gibt Meinungen, die will man nicht hören. Übrigens jeder demokratische Mensch denkt sicherlich ähnlich wie du. Diese Diskussion hatten wir aber in Deutschland auch schon mit prominenten. Die dürfen keine Meinung vertreten, ebenso Lehrer etc.
Du und ich werden das nicht verstehen, weil es eben die Meinungsfreiheit torpediert.

@MEDIC-on-DUTY
Strohmann. Natürlich dann muss man eben laut werden! Der kapernick bei der NFL hatte das gleiche durchgemacht. Was die Konsequenz wenn es keinen juckt? Richtig, die NFL hat's Verboten zu Knien
 
megaapfel schrieb:
Was ist das denn für ne bescheuerte Aussage? Du willst jemandem das Grundrecht der Meinungsfreiheit nehmen, weil er Sport/ E-Sport macht? Wie dumm ist das bitte?
Nein, eben nicht. Mir werden wieder Sachen in den Mund gelegt oder herumgedreht, die einfach so nicht stimmen oder nur das gelesen was man lesen möchte.

Verletzungen der Grund- & Menschenrechte finde ich auch schrecklich und für nicht hhinnehmbar, da rennt ihr bei mir offene Türen ein.

Jetzt nochmal zum mitschreiben.
Ich persönlich halte es für unangebracht eine sportliche Veranstaltung für seine politische Zwecke zu Missbrauch unabhängig davon welcher Art oder Richtung.
 
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zett0 schrieb:
Wenn China eine Neuauflage des Tian’anmen-Massakers in HK durchführt, sollen die Menschen dann auch schweigen?

Ich glaube nicht, dass es die richtige Reaktion wäre, so ein extremes Massaker dann einfach in Sportveranstaltungen zu diskutieren/anzuprangern. Da wäre es konsequenter, China wegen krasser Menschenrechtsverletzungen ganz von allen internationalen Veranstaltungen auszuschließen und die Diskussion darüber bei anderen, passenderen Gelegenheiten zu führen.
(E-)Sport-Turniere sollten eher nicht für politische oder andere, gesellschaftliche Auseinandersetzungen herhalten müssen. Dann käme keiner mehr zu Sport und Spiel.
 
Shio schrieb:
Wer sich nicht an die Regeln halten kann, wird halt zurecht gebannt.
Komisch, American University hat ebenfalls im Stream ein Plakat mit "Free Hong Kong, Boycott Blizzard" hochgehalten. Konsequenz? Keine. Ein Spiel von ihnen wurde nur zeitlich verlegt, welches sie dann sofort conceded haben, da sie diese Doppelmoral nicht unterstützen wollen.

Corros1on schrieb:
Ich persönlich halte es für unangebracht eine sportliche Veranstaltung für seine politische Zwecke zu Missbrauch unabhängig davon welcher Art oder Richtung.
Darüber sind sich eigentlich fast alle Einig. Es geht in erster Linie darum wie Blizzard den Vorfall gehandhabt hat. Ein soft Bann oder temporärer Bann (ne Woche / ein Monat) / ihn vom Turnier kicken hätte gereicht. Ihn 1 Jahr zu bannen, seine gesamten Saisonverdienste wegzunehmen, die Caster zu feuern (was haben die damit zu tun?), die gesamten Stream Archive und Clips zu löschen und eine Entschuldigung an die Chinesische Regierung zu senden schreit halt nach Beugung vor einem totalitären Regime. Und genau der politische Zweck und Einfluss seitens China ist ein deutlich größeres Problem als irgendein Streamer, den hier vermutlich niemand kennt, der seine 5 Minuten für ein politisches Statement nutzt.
 
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