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News Hongkong-Proteste: Spieler und Angestellte distanzieren sich von Blizzard

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Bierliebhaber schrieb:
Wie gesagt, Sport war immer politisch und wird es immer bleiben. Beispiele gibt's genug und es wurden schon dutzende hier im Threads genannt. Ich glaube niemand tut sich einen Gefallen, die politischen Werte z.B. der Olympischen Spiele über Bord zu werfen und Sport endgültig dem Raubtierkapitalismus oder Diktatoren zu überlassen...

Nadann pfeifen wir doch auf jegliche Anstandsregeln im Sport und kloppen uns einfach die Köpfe ein sobald einer lauter seine politischen Ansichten propagiert als ich oder andere.
Damit habe ich kein Problem - weil aus Erfahrung.

Seltsam, dass die nationalen oder regionalen Sportveranstaltungen nie von Politik geprägt sind. Bei Fußballspielen zwischen zwei regionalen Mannschaften spricht keiner über die Politik in China, Russland, oder USA. Also ist deine Argumentation nicht richtig.
 
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Ihr wollt jetzt aber nicht wirklich die Olympischen Spiele mit einem organisierten "Firmen-Event" vergleichen? :freak:

Blizzard organisiert und zahlt das Event und ist dafür auch verantwortlich, daher können sie auch Ihre Regeln aufstellen und auf deren Durchsetzung pochen. Wenn ich eine Feier organisiere und jemand benimmt sich daneben, fliegt der (oder die - wir wollen ja politisch korrekt bleiben :P) halt raus...
 
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mic_ schrieb:
Seltsam, dass die nationalen oder regionalen Sportveranstaltungen nie von Politik geprägt sind. Bei Fußballspielen zwischen zwei regionalen Mannschaften spricht keiner über die Politik in China, Russland, oder USA. Also ist deine Argumentation nicht richtig.
Naja, dann schaust du einfach nicht richtig hin, denn das beginnt bereits bei kleinen kommunalen Veranstaltungen, nur dort wird es nicht immer wahrgenommen. Bei zB Länderspielen sagts dir bereits die Betitelung Länderspiel, weil ein zusammentreffen von Ländern, eben auch im Sport, IMMER Politik ist. Das beginnt beim Sponsering bis hin zu Treffen von Politikern bei zB Freundschaftsspielen etc.. Wo lebst du?
Nur weil du das nicht wahrnimmst heißt es nicht, das es nicht allgegenwärtig ist. Der Sport ist durchtränkt davon.
Als es den Eisernen Vorhang, die DDR und Russland zu Zeiten Breschnew noch gab, war jedes Zusammentreffen auf sportlicher Ebene auch immer Politik.
Das ist heute auch nicht anders. Vielleicht subtiler.
 
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Seid mal alle froh hier, dass hier jeder seine Meinung für oder wider kundtun kann (bis auf Beiträge die beleidigend sind und daher zurecht ins Aquarium verbannt werden).
In zahlreichen Staaten inklusive China wäre diese Art von Diskussion gar nicht möglich und die Meisten der Poster hier hätten wohl schon Besuch von den freundlichen "Sicherheitsbehörden" bekommen. Denkt mal drüber nach!
 
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Bierliebhaber schrieb:
Natürlich ist alles politisch, gerade auch betont unpolitisches, aber Friedenspolitik und internationale Zusammenarbeit im besonderen ist doch eines der größten politischen Themen überhaupt und war es auch schon immer.

Das hast du natürlich recht.

Es wäre wohl besser ausgedrückt, dass "politische Differenzen" aus den Spielen herausgehalten werden sollten.

Themen wie Frieden, Zusammenarbeit usw. bei denen sich alle (zumindest offiziell) einig sind, sind natürlich erlaubt und. erwünscht.

Ich nehme an, dass der Spieler in dem Blizzard-Turnier auch keine Probleme bekommen hätte, wenn er einfach nur allgemein allen Menschen oder auch speziell den Hong Kongern Frieden und Harmonie gewünscht hätte.
(Die chinesische Regierung hätte das vielleicht sogar begrüßt, weil sie sowas natürlich auch in ihrem Sinne interpretieren könnte.)
 
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Kilikicker schrieb:
Ja was wohl?

Wenn Edeka jetzt Lebensmittel an den IS liefern würde, dann würde das auch niemand gutheißen mit der Begründung "Sollen sie sich den Markt etwa entgehen lassen?". Ja ein Unternehmen ist dafür da Geld zu erwirtschaften - jedoch nicht um jedem Preis. Sondern gewissenhaft. Dieses Gewissen haben manche Unternehmen aber nicht mehr und ich finde es richtig, wenn man sich dann gegen diese Unternehmen entscheidet und diese Ansicht auch publik macht.
Unternehmen haben eine soziale Verpflichtung.
So sehr sie das auch versuchen unter den Teppich zu kehren, aber so einfahc ist das nicht.
manchmal hab ich das gefühl, dass die Krupps und die Thyssens da besser waren als alle heutigen Unternehmer.
Die haben Häuser, Schulen, Tagesstätten und geschäfte für die Arbeitnehmer gebaut.
Klar, die mussten ihre Arbeiter halten, aber die haben sich wenigstens bemüht. Heute gehts nur ums geld machen.
 
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Man erkundige sich über Thyssen und Krupp und deren Rolle in den beiden Weltkriegen und überdenke diese Aussage noch einmal.
 
Wo muss ich eigentlich für pro China hin? Die Propaganda läuft jedenfalls auf der anderen Seite spitzenmäßig. Die Welt kennt sich auch so gut mit den Umständen dort aus aber es ist ja wie immer das "böse" China gegen das tolle "kapitalistische" Hong Kong. Verstehe auch nicht wieso da ein Konflikt ist..
 
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Das Problem mit Blizzard ist nur das kleinste mit China.

In der Welt wurde das Thema heute auch wieder aufgegriffen. https://www.welt.de/wirtschaft/arti...China-nutzt-Wirtschaftsmacht-fuer-Zensur.html

Ich kann euch auch nur diese Xi Jinping Doku von arte empfehlen:

Für mich ist schon seit längerem klar. Alle Produkte aus China und Firmen die vor Xi kuschen werde ich tunlichst vermeiden wo ich kann. Die verrückten in China müssen aufgehalten werden wo es nur geht. Teilweise ist es schon zu spät und China hat schon zu viel Macht. Hab mir auch die komplette Militärparade reingezogen... Oh Mann... Gott steh uns bei. Wobei da einige Raketentransporter und "Helikopter" echt lächerlich aussahen bzw. wie aufgeklebte Attrappen wirkten. Wie dem auch sein... China No.1 muss verhindert werden oder bringt euren Kindern schon mal Mandarin bei!
 
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"Artikel 7 (Gleichheit vor dem Gesetz)
Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung."
Corros1on schrieb:
Dir ist schon klar, dass unsere Gesetze und Grundrechte nicht im Ausland greifen bzw. es ausländischen Regierungen in ihren eigenen Ländern herzlich egal sein können!
Dir ist scheinbar nicht klar, das dieser Satz aus der Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der UN stammt.
Ob die aber auch in China gilt?
 
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c[A]rm[A] schrieb:
... immer das "böse" China gegen das tolle "kapitalistische" Hong Kong.
Berichtigung: Das "diktatorische" China, gegen das "freiheitliche" Hong Kong.

Wenn man Freiheit ablehnt und Diktaturen gut findet, darf man natürlich auch Pro-China sein. Jedenfalls hier. Wir haben ja Meinungsfreiheit. In China darfst Du auch Pro-China sein, nur halt nicht Pro-Hong Kong. Merkst Du den Unterschied?
 
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mic_ schrieb:
Nadann pfeifen wir doch auf jegliche Anstandsregeln im Sport und kloppen uns einfach die Köpfe ein sobald einer lauter seine politischen Ansichten propagiert als ich oder andere.
Damit habe ich kein Problem - weil aus Erfahrung.

Seltsam, dass die nationalen oder regionalen Sportveranstaltungen nie von Politik geprägt sind. Bei Fußballspielen zwischen zwei regionalen Mannschaften spricht keiner über die Politik in China, Russland, oder USA. Also ist deine Argumentation nicht richtig.


Du unterstellst jetzt einfach Mal, dass Politik immer mit Gewalt verbunden ist...

Natürlich sind auch nationale und regionale Sportveranstaltungen von Politik geprägt. Im Fußball wird sich aktiv gegen Rechts eingesetzt. Vereine wie St. Pauli, Union Berlin, Freiburg mit Streich, Werder und auch viele kleinere positionieren sich klar politisch. In die andere Richtung geht's z.B. bei Chemnitz... wo sich rechte Fans dagegen wehren, dass der Verein von oben entnazifiziert wird. Oder die Probleme mit dem NOFV, Stichwort Cottbus und Babelsberg.
Viel Partien sind geschichtlich politisch aufgeladen. Francos Real gegen das katalanische, separatistische Barca. Das protestantische Celtic gegen die katholischen Rangers. Ist nicht auch das Superclasico in Buenos Aires "Arm gegen Reich"? Vereine wie Rayo Vallecano sind international für ihre politische Arbeit bekannt und beliebt. Oder wie wäre es mit Socrates? Klasse Typ, für den war Sport nichts anderes als reine Politik und dementsprechend würde das auch in seinem Verein geregelt. Auch heute noch eine brasilianische Legende.
Alles Beispiele für Politik im Sport abseits der großen weltpolitischen Themen. Vieles ist auch auf kleinster Ebene politisch. Sei es Einsatz für Inklusion oder gegen Rassismus, beides für viele Vereine und Verbände ein großes Thema. Nicht alles hat mit China zu tun...
 
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Acrylium schrieb:
Berichtigung: Das "diktatorische" China, gegen das "freiheitliche" Hong Kong.

Wenn man Freiheit ablehnt und Diktaturen gut findet, darf man natürlich auch Pro-China sein. Jedenfalls hier. Wir haben ja Meinungsfreiheit. In China darfst Du auch Pro-China sein, nur halt nicht Pro-Hong Kong. Merkst Du den Unterschied?

Ich kann nur über das simple Weltbild der Leute hier und im Allgemeinen im Westen lachen.v
Vorher nie ein Thema, plötzlich jeden Tag News dazu und einheitliche Meinung, weil initiiert von den USA und Trump.
EU als Handlanger folgt wie ein braves Hündchen.
Lächerlicher als die Free Tibet Sache damals.

HK ist chinesiches Territorium, und Hong Kong Leute sind Chinesen, egal wie viele verschiedene Flaggen die von USA und GB geschwungen werden.
Vermummungsverbot ist gut zu heissen.
Und einen Flughafen zu blockieren, Passagiere belästigen ohne dass die Polizei den Platz gewaltsam freiräumt?
Die geniessen zu viel Freiheit anscheinend, diese Chaoten.
 
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man sieht ja wie toll alles bei uns im Westen läuft :n8:
im ernst, Sport soll Sport bleiben. Politik, Herkunft etc. soll keine Rolle spielen. Es ist eine Veranstaltung unter seinesgleichen.
Friede und Freiheit für alle ;)
 
paulemannsen schrieb:
Wie kommst du zu der absurden Aufforderung, ich müsste politisch Stellung zu dem Konflikt beziehen? Bin ich Jesus? Habe ich behauptet den Durchblick zu haben?

Ich sage dir und den anderen von ihrer Meinung ach so Überzeugten lediglich, dass ihr mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit nicht die geringste Ahnung von den wirklichen Vorgängen habt und definitiv einfach nur original nachplappert was euch die hirnwaschende Mainstreampresse vorsetzt. Wenn ich schon Menschenrechte höre... Gähn - wie naiv kann man sein?

Deine Einstellung ist herablassend und traurig. Du tust hier so als wären alle anderen zu dumm und gibst keine wirkliche Begründung für deinen Standpunkt an. An der Stelle müssen wir auch nicht weiter diskutieren. Ich komme aus einem Land, wo Menschenrechte nur auf dem Papier existieren. Mein Onkel saß im Gefängnis und starb an den Folgen in Form von AIDS. Nein, nicht China aber aus Asien. Für Leute wie dich schäme ich mich ehrlich gesagt. Hauptsache irgendwie dagegen und was von Massenmedien erzählen. Absolut kindisch.
 
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c[A]rm[A] schrieb:
Wo muss ich eigentlich für pro China hin? Die Propaganda läuft jedenfalls auf der anderen Seite spitzenmäßig. Die Welt kennt sich auch so gut mit den Umständen dort aus aber es ist ja wie immer das "böse" China gegen das tolle "kapitalistische" Hong Kong. Verstehe auch nicht wieso da ein Konflikt ist..
China ist kapitalistisch, auch wenn man sich da nen Kommunismus Sternchen hinklebt. Ist zwar ein staatliche gelenkter Kapitalismus, aber das sind feine Details. Das Wirtschaftssystem ist hier nicht das Problem. Es geht um
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!
 
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Danke, Fabian, für die Mitteilung. Ich bin froh, dass ihr auch bei solchen Themen informiert (und wie die vielen Verlinkungen zeigen, auch euch selbst informiert) und nicht einfach die Augen zumacht 👍
 
EAPOCS schrieb:
Die geniessen zu viel Freiheit anscheinend
Du offenbar auch, sonst würdest du nicht so einen Scheiß schreiben können.
 
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