Das stimmt nicht, natürlich dürfen sie die haben, aber warum benutzen sie die Bühne eines anderen, der dies im Vorfeld verbietet? Warum hat der Typ das nicht in seinem Stream gemacht (ich gehe davon aus, er hat einen mit recht vielen Fans)? Weil er wusste, dass er dann auch gebannt wird und seine Lebensgrundlage verliert?Rockstar85 schrieb:Als Dürfen öffentlich agierende Menschen keine Meinung haben und mitteilen. Blizzard zeigt hier klar, das nur die Kohle zählt.
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News Hongkong-Proteste: Spieler und Angestellte distanzieren sich von Blizzard
- Ersteller Vitche
- Erstellt am
- Zur News: Hongkong-Proteste: Spieler und Angestellte distanzieren sich von Blizzard
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Floppes
Lieutenant
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Stimmt hat auch noch nie Sinn gemacht.Corros1on schrieb:Ganz ehrlich war das politische Statement wirklich nötig von dem Spieler.
Politik und Sport (ja für mich ist E-Sport ein ein Sport egal was ahnungslose Funktionäre sagen) gehören nicht zusammen meiner Meinung nach.
Freie Meinungsäußerung in einem Unrechtsstaat zu fordern ist auch völlig daneben. Wenn nur der Sport bleibt wo soll man dann protestieren? Ist Activision Blizzard nicht ein amerikanisches Unternehmen und damit deren Werten verpflichtet?
Mir ist durchaus bewusst, dass Bobby und die Marionette Brack auch den Aktionären verpflichtet sind.
Nur das chinesische Statement von Blizz zu diesem Vorfall geht weit über das übliche Maß hinaus.
Blizzard hätte den Spieler ermahnen können. Hier wurde eine Existenz vernichtet, weil hier jemand für HongKong für die Demokratie kämpft.
Ist halt leicht dies von einem Sessel aus in einem westlichen Land zu kritisieren.
@ Acrylium
Falsch, ein westliches Unternehmen bestraft einen Sportler, der ihre Veranstaltung, trotz Verbot als Bühne für seine politische Meinungsäußerung benutzt hat.
Er wusste doch im Vorfeld was ihm blüht, das hat er ja selber gesagt...
Falsch, ein westliches Unternehmen bestraft einen Sportler, der ihre Veranstaltung, trotz Verbot als Bühne für seine politische Meinungsäußerung benutzt hat.
Er wusste doch im Vorfeld was ihm blüht, das hat er ja selber gesagt...
PrinceCharming
Lt. Commander Pro
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Beamte sind natürlich in besonderer Weise zu Neutralität verpflichtet. Dennoch dürfen sie Ihre Meinung wiedergeben (muss halt erkennbar die persönliche Meinung sein).Rockstar85 schrieb:Die dürfen keine Meinung vertreten, ebenso Lehrer etc.
Ein Lehrer kann z.B. gerade im Politik-Unterricht ja auch seine Meinung sagen, nur halt erkennbar. Es ist ja Bestandteil des Bildungsauftrages, die Kids zu mündigen demokratischen Bürgern zu erziehen.
Da gehört dann auch dazu, einerseits Respekt vor unterschiedlichen politischen Ansichten zu haben, andererseits aber auch wichtige Abgrenzungen zu zeigen, wie zB dass die AFD-Nazis außerhalb der respektablen Zone sind...
Es war doch offensichtlich, dass sie in den Plan eingeweiht waren?kicos018 schrieb:@Sin_VII
Warum wurden dann auch die Kommentatoren gefeuert?
Und ganz ehrlich? In wohl jedem großen Unternehmen werden laufen Leute für weniger gefeuert...
O
OTM-Offline
Gast
Acrylium schrieb:Man muss ich das mal vorstellen: Ein westliches Unternehmen bestraft Sportler, weil dieser sich öffentlich für Freiheit und für Demokratie ausspricht und ein autoritäres Regime ablehnt.
Falsch. Als global agierendes und global abhängiges Unternehmen, welches zusätzlich mit ausländischen Gesellschaftern geschmückt ist, hat man faktisch keine Werteidentität mehr. Somit ist Blizzard nicht westlich, sondern global.
Die einzigen Werte, die solche Unternehmen noch haben sind Gewinnmaximierung, Umsatzsteigerung, Boni und Dividendenhöhe; denn diese sind universell kompatibel.
Der Firmensitz des Unternehmens spielt da keine Rolle.
D
DerHalbmann
Gast
Sin_VII schrieb:Es war doch offensichtlich, dass sie in den Plan eingeweiht waren?
Und ganz ehrlich? In wohl jedem großen Unternehmen werden laufen Leute für weniger gefeuert...
Dann gehört auch der Kameramann, der Hersteller der Kamera, der Internetprovider, der Hausmeister...
D
DerHalbmann
Gast
Sin_VII schrieb:@ DerHalbmann
Hast du das Video überhaupt gesehen? Die Kommentatoren wussten bescheid, was kommen wird, der Kameramann wohl kaum...
Glaubst du ich habe es nicht gesehen? Kannst du für mich übersetzen, was die da sagen?
Ich bin bloß gegen einen Rundumschlag. Ich denke das kommt auch gut zum Vorschein.
xxMuahdibxx
Fleet Admiral
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Kiergard schrieb:Punkt 2. Die NBA ist auch nochmal ein deutlich anderes Kaliber als so ein Pups E-Sport Ding.
Nö geht um ein Marktvolumen von gut 1 Miliarde Dollar ...
grincat64
Lt. Commander
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Naja! Mit zunehmender Wahrscheinlichkeit wird es also Übertragungen dieser Art, ähnlich wie beim Football etc. nur noch mit Zeitverzögerung geben.
Nun stell sich einer vor der hätte seine Nippel iwo hingehalten - unglaublich, Nippelalarm, das muß geschnitten werden und darf unter keinen Umständen über den Aether - das er da nur Menschenrechte anspricht ist ja schon fast wieder lächerlich.
Sport war schon immer Politik und wird es auch in Zukunft sein. Würde jedes Turnier, Veranstaltung oder was auch immer das unter diesem Schatten liegt abgesagt werden, gäbe es kaum noch Sport zu sehen.
Dann dürfte kein Politiker öffentlich zu irgendeinem Turnier gehen oder der Präsident, denn das blanke Erscheinen einer politischen Person bei solch einem Event ist bereits ein politisches Statement.
Nun stell sich einer vor der hätte seine Nippel iwo hingehalten - unglaublich, Nippelalarm, das muß geschnitten werden und darf unter keinen Umständen über den Aether - das er da nur Menschenrechte anspricht ist ja schon fast wieder lächerlich.
Sport war schon immer Politik und wird es auch in Zukunft sein. Würde jedes Turnier, Veranstaltung oder was auch immer das unter diesem Schatten liegt abgesagt werden, gäbe es kaum noch Sport zu sehen.
Dann dürfte kein Politiker öffentlich zu irgendeinem Turnier gehen oder der Präsident, denn das blanke Erscheinen einer politischen Person bei solch einem Event ist bereits ein politisches Statement.
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Herdware schrieb:Ich bin von der Intention völlig bei dir, nur würden Sportveranstaltungen, bei denen politische Meinungsäußerungen unbeschränkt erlaubt sind, wohl ziemlich sicher immer von der Hälfte der Nationen der Welt boykottiert und zensiert werden.
Und man muss auch bedenken, dass die Tür immer in beide Richtungen schwingt. Man müsste also nicht nur unappetitliche Äußerungen von Seiten der Zuschauer hinnehmen (z.B. auch rassistische oder Terror-verherrlichende), sondern in noch viel größerem Maße auch von den Veranstaltern selbst.
Klar sind große Sportveranstaltungen in Ländern wie China oder Russland usw. sowieso schon Propagandaveranstaltungen, aber das würde noch ganz andere Formen annehmen, wenn politische Inhalte einfach unbeschränkt erlaubt wären. Wenn mach Belieben der eigene, großartige Führer gepriesen und feindliche Nationen beschimpft werden dürften usw.
Am Ende würde das wohl bedeuten, dass es überhaupt keine großen, internationalen Veranstaltungen mehr geben kann.
Die Olympischen Spiele 80 und 84 sagen dir was? Denn obwohl da jeweils eine Hälfte der (Sport-)Welt die Spiele aus politischen Gründen boykottiert hat gibt es komischerweise immer noch Olympische Spiele. Gerade die sind doch das beste Beispiel: der verdammte GRUNDGEDANKE der Spiele ist politisch, trotzdem ist es die vielleicht größte Sportveranstaltung der Welt. Auch wenn die politische Bedeutung leider immer mehr hinter der Geldmacherei zurückstecken muss...
mic_ schrieb:2. Spieler hat gegen allgemeine Sportregeln (keine Politik auf der Fläche) verstoßen
Was sollen das für Regeln sein? Ich pfeife relativ hochklassig, in den Regeln die ich kenne steht davon relativ wenig... und meinem Lieblingsverein sollte man auch Bescheid sagen, dass der sich gefälligst nicht mehr politisch engagieren soll. Eigentlich war ich Stolz darauf, dass Werder so einen überragenden Präsidenten hat, aber hey, wenn es gegen Sportregeln verstößt sich offen gegen Rechts zu engagieren, kann das doch nicht so weitergehen...
Wie gesagt, Sport war immer politisch und wird es immer bleiben. Beispiele gibt's genug und es wurden schon dutzende hier im Threads genannt. Ich glaube niemand tut sich einen Gefallen, die politischen Werte z.B. der Olympischen Spiele über Bord zu werfen und Sport endgültig dem Raubtierkapitalismus oder Diktatoren zu überlassen...
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Lieutenant
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Ich finde es schon erschreckend, wie viele sich hier auf die Seite der Shareholder und Blizzard schlagen und im Endeffekt eben auf die Seite eines totalitären Regimes. Es geht in Hong Kong um mehr als ein dämliches Computerspiel, nämlich elementare Menschenrechte. Dass es da ernsthaft zwei Meinungen geben kann, was denn wohl wichtiger ist, das lässt einen wirklich erschaudern. Man kann natürlich die Gründe Blizzards als Teil des rein auf Profitmaximierung beruhenden Kapitalismus nachvollziehen. China ist nun mal mittlerweile der größte Markt in vielen Bereichen. Aber dafür Verständnis äußern? Ich finde das einfach nur pervers.
Wenn man jetzt schon anfängt zu akzeptieren, dass die menschenverachtende Diktatur in China ihre Marktmacht so ungezügelt ausspielen kann, was soll denn erst in 20, 30 Jahren werden, wenn China die USA als Weltmacht in allen Bereichen (Wirtschaft, Kultur, Militär) abgelöst hat? Dann hat tatsächlich China das Sagen in der Welt und wenn Leute jetzt schon davor einknicken, dann frage ich mich, ob einige überhaupt begreifen was auf dem Spiel steht. Nee, nicht der ungezügelte Konsum von Twitch-Streams, sondern die Menschenrechte jedes Einzelnen. Dafür einzustehen und zu kämpfen sollte im Interesse jedes Menschen liegen. Für diejenigen, die das jetzt für etwas weit ausgeholt oder übertrieben finden: das ist einfach nur etwas weitergedacht.
Und ja, gerade auch solche Veranstaltungen sollen und müssen dafür genutzt werden deutlich Position zu beziehen! Es ist schwer genug in unserer Zeit noch mit irgendetwas Aufmerksamkeit zu erregen, wo die Leute schon millionenfach ihre Zeit damit verbringen anderen beim Computerspielen zuzusehen. Ich will hier aber niemandem den Spaß daran vermiesen oder das ganze abwerten, auch wenn ich eingangs von einem "dämlichen" Computerspiel schrieb. Es sollte nur deutlich machen, dass es Dinge gibt die unendlich viel wichtiger sind als Freizeitbeschäftigungen oder der Profit eines Unternehmens. Grundsätzlich sollten die NBA und Blizzard uns eine erneute Warnung sein, warum man sich nicht von den Befindlichkeiten von Diktaturen abhängig machen sollte. Der KPD Chinas geht es nur um eines: die eigene Macht und den eigenen Reichtum zu erhalten, egal ob dafür über eine Milliarde Menschen fast wie Sklaven leben müssen.
Wenn man jetzt schon anfängt zu akzeptieren, dass die menschenverachtende Diktatur in China ihre Marktmacht so ungezügelt ausspielen kann, was soll denn erst in 20, 30 Jahren werden, wenn China die USA als Weltmacht in allen Bereichen (Wirtschaft, Kultur, Militär) abgelöst hat? Dann hat tatsächlich China das Sagen in der Welt und wenn Leute jetzt schon davor einknicken, dann frage ich mich, ob einige überhaupt begreifen was auf dem Spiel steht. Nee, nicht der ungezügelte Konsum von Twitch-Streams, sondern die Menschenrechte jedes Einzelnen. Dafür einzustehen und zu kämpfen sollte im Interesse jedes Menschen liegen. Für diejenigen, die das jetzt für etwas weit ausgeholt oder übertrieben finden: das ist einfach nur etwas weitergedacht.
Und ja, gerade auch solche Veranstaltungen sollen und müssen dafür genutzt werden deutlich Position zu beziehen! Es ist schwer genug in unserer Zeit noch mit irgendetwas Aufmerksamkeit zu erregen, wo die Leute schon millionenfach ihre Zeit damit verbringen anderen beim Computerspielen zuzusehen. Ich will hier aber niemandem den Spaß daran vermiesen oder das ganze abwerten, auch wenn ich eingangs von einem "dämlichen" Computerspiel schrieb. Es sollte nur deutlich machen, dass es Dinge gibt die unendlich viel wichtiger sind als Freizeitbeschäftigungen oder der Profit eines Unternehmens. Grundsätzlich sollten die NBA und Blizzard uns eine erneute Warnung sein, warum man sich nicht von den Befindlichkeiten von Diktaturen abhängig machen sollte. Der KPD Chinas geht es nur um eines: die eigene Macht und den eigenen Reichtum zu erhalten, egal ob dafür über eine Milliarde Menschen fast wie Sklaven leben müssen.
Herdware
Fleet Admiral
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Bierliebhaber schrieb:...der verdammte GRUNDGEDANKE der Spiele ist politisch...
Der Grundgedanke der Olympischen Spiele der Neuzeit ist in sofern politisch, dass Politik und sonstige trennende Themen so weit wie möglich außen vor gelassen werden sollen. Sie sollen ein friedliches Treffen der Jugend der Welt sein und der Völkerverständigung dienen.
Das gelang zugegebenermaßen nicht immer und die von dir genannten Beispiele zeigen was dann passiert. Von der jeweils halben Welt boykotiiert waren diese Spiele nur noch eine Farce.
(Im Laufe der Zeit wurden die Olympischen Spiele auch mehr und mehr kommerzialisiert und nahmen ökologisch und ökonomisch untragbare Ausmaße an. Aber das ist ein anderes Thema.)
Ich bleibe bei der Meinung, dass wirklich weltumspannende, internationale Veranstaltungen überhaupt nur möglich sind, wenn man Politik außen vor lässt oder zumindest so weit wie möglich beschränkt.
Würde man politischer Betätigung unbeschränkt freien Lauf lassen, würden sie wie gesagt mindestens von jeweils der Hälfte der Welt boykottiert und zensiert und ansonsten zu unerträglichen Propagandaveranstaltungen verkommen.
Natürlich werden solche Großveranstaltungen besonders vom jeweiligen Gastgeber schon jetzt für Propaganda benutzt. Aber halt eher in dem Sinne, dass man versucht das eigene Land möglichst positiv darzustellen.
Wer meint, das wäre schon so schlimm wie Propaganda überhaupt getrieben werden kann, der hat ein sehr behütetes Leben geführt.
Keksonator
Lt. Commander
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So sehr ich mir wünsche dass Blizzard seine Lehren aus dem Shitstorm zieht, wir wissen doch alle was passieren wird. Entweder sitzt Blizzard das ganze aus, oder es wird sich in aller Form scheinheilig entschuldigt aber die Maßnahme weiterhin gerechtfertigt. Und zuletzt sind da noch die Menschen. In einem jahr ist das komplett in Vergessenheit geraten, niemand wird sich mehr daran erinnern. Es ist doch mit allem so. Der ADAC hat beschissen? Interessiert doch keinen mehr. VW hat betrogen? Ach ist doch egal, es machen doch eh alle, was soll man sich da noch aufregen. Es wird jedes Jahr aufs neue im Radsport gedopt? Und jedesmal kommen die Zuschauer wie ausm Mustopf, und keiner will oder kann sich mehr an das vergangene Jahr erinnern. Syrien? Was war da noch gleich? Wer ist da gerade einmarschiert? Ach egal... Und bei Blizzard isses dann auch irgendwann so. Die empörten Menschen sind dann verschwunden, neue Spieler die sich politisch nicht interessieren sind dafür gekommen...
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mr_capello
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Seh ich anders. Man kann das nicht trennen und es gibt unzählige Momente der Sportgeschichte wo eben solche Sachen gerade sehr wichtig waren und natürlich auch Momente wo es nicht so postiv war. Nicht zu letzt hier beim Spiel GER gegen ARG. So eine schweige Minute ist in gewisser weiße auch Politik und Statement mit dem man sehr viele Menschen erreichen kann und jede Person die so in der Öffentlichkeit steht und die Möglichkeit hat so viele Menschen zu erreichen und zu beeinflussen hat auch ne gewisse Verantwortung.Corros1on schrieb:Ganz ehrlich war das politische Statement wirklich nötig von dem Spieler.
Politik und Sport (ja für mich ist E-Sport ein ein Sport egal was ahnungslose Funktionäre sagen) gehören nicht zusammen meiner Meinung nach.
Corros1on schrieb:Ganz ehrlich war das politische Statement wirklich nötig von dem Spieler.
Ist das jetzt eine Aussage oder eine Frage? Wenn es eine Aussage ist, da kein Fragezeichen vorhanden, bist Du also dafür, dass er dies getan hat? Dann passt aber der Rest Deines Beitrags nicht dazu, bin etwas verwirrt...
Politik und Sport ... gehören nicht zusammen meiner Meinung nach.
Oder fehlt einfach das Fragezeichen?
Acrylium schrieb:Ein westliches Unternehmen bestraft Sportler, weil dieser sich öffentlich für Freiheit und für Demokratie ausspricht und ein autoritäres Regime ablehnt.
Nein, ein Unternehmen bestraft einen Teilnehmer eines von diesem Unternehmen veranstalteten Events, dass er sich nicht an die Regeln gehalten hat und die Plattform für seine Zwecke missbraucht hat. Ob das jetzt ein politisches Statement ist oder er meint seinen Penis in die Kamera halten zu müssen, ist da irrelevant. Wenn man das nicht gleich so hart (auch für meinen Geschmack etwas zu hart) unterbindet, hat man auf seinen Events dann bald nur noch solche politischen Verlautbarungen.
192.168.1.1 schrieb:Ich finde es schon erschreckend, wie viele sich hier auf die Seite der Shareholder und Blizzard schlagen und im Endeffekt eben auf die Seite eines totalitären Regimes.
Du (und einige andere) missverstehen das Ganze etwas. Nur, weil man die Reaktion von Blizzard in gewisser Wiese nachvollziehen kann (aus unternehmerischer Sicht!!), muss man nicht gleich gegen Hongkong und für China sein. Blizzard ist eine Firma, die wollen Profit generieren - was dem entgegen steht wird "bekämpft". Wenn ich irgendwas absichtlich tue, was dem Ansehen meines Arbeitgebers in der Öffentlichkeit schadet und eventuell auch noch zu Kursverlusten führen kann, werde ich fristlos gekündigt, steht in meinem Arbeitsvertrag.
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Herdware schrieb:Der Grundgedanke der Olympischen Spiele der Neuzeit ist in sofern politisch, dass Politik und sonstige trennende Themen so weit wie möglich außen vor gelassen werden sollen. Sie sollen ein friedliches Treffen der Jugend der Welt sein und der Völkerverständigung dienen.
Das gelang zugegebenermaßen nicht immer und die von dir genannten Beispiele zeigen was dann passiert. Von der jeweils halben Welt boykotiiert waren diese Spiele nur noch eine Farce.
Gerade das ist für mich hochgradig politisch. Völkerverständigung, internationale Zusammenarbeit, wenn man optimistisch ist Frieden. Insofern finde ich, dass Politik nicht so weit wie möglich außen vor gelassen wird, sondern der Kern der Spiele selbst ist.
Natürlich ist alles politisch, gerade auch betont unpolitisches, aber Friedenspolitik und internationale Zusammenarbeit im besonderen ist doch eines der größten politischen Themen überhaupt und war es auch schon immer.
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