[HP Proliant MS N54L] Hardware RAID wird von OpenMediaVault nicht erkannt

2TAKTER

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Hi,

ich hoffe ich bin hier richtig.
Habe, auf Anraten vieler hier, einen HP ProLiant MS N54L gekauft und darauf OMV installiert. Läuft prima.
Nun möchte ich zzgl. noch den Plex Media Server laufen lassen und diesem natürlich auch einige Medien zum streamen geben.
Dabei habe ich 2x 1TB Platten eingebaut und als RAID1 definiert.

Im N54L habe ich das BIOS Setting für die disks auf RAID gestellt.
RAID1 wurde initialisiert und Gigabyte Boundary ausgeschalten.

Dennoch, in OMV tauchen beide Platten separiert als /dev/sdb und /dev/sdc auf.

Wat nu?

Danke und Gruß
 
soweit ich weiß beherscht der Server kein HardwareRaid.

Er wird zwar ab und zu Raid erwähnt doch dafür ist nen Windowstreiber notwendig.

Also kein klassisches Raid dafür brauchste ne Karte

Bei OMV würde sich doch Software Raid anbieten, ist doch Linux.
 
naja es gibt so einen recht minimalistischen onbaord controller.
aber dann werde ich wohl doch zu nem software raid greifen, danke :)
 
Ich finde ein "Softwareraid" bei einem Home-NAS sogar sehr gut. Im Falle eines Hardwareschadens kann die Hardware einfach ersetzt werden, Platten ab an ein neues Board, da spielt der Festplattencontroller dann keine Rolle. Ein Hardware-Raid-Controller kann oft nicht beliebig ersetzt werden. Ist der Controller defekt, fällt aus, hat man ein Problem wieder an seine Daten zu kommen.

Zumal die Software-Raids ausreichend flott genug sind.
 
Einziger Vorteil bei Hardwareraid ist die BBU. Software Raid unter Linux ist aber sehr zuverlässig, deutlich zuverlässiger als unter Windows. Wenn ich Windows nutzen müsste würde ich daher schon Hardwareraid nehmen.

Die Zukunft ist aber in meinen Augen ganz klar ZFS. Im Grunde wie Software Raid nur besser und robuster.

Würde daher eher NAS4Free nehmen, aber ich glaube da würde dann Plex nicht gehen, aber es gab mal Pläne dass man es dafür anpassen woolte
 
Unter Windows sind die Hardware-Raids ja auch super bequem zu nutzen.

ZFS/Nas4free sind sehr, sehr nett. Probleme sehe ich hier im steigenden Hardwarehunger, und beim Plattencrash. Da ist ein entsprechender Verbund mal eben nicht so schnell unter der GUI wiederhergestellt. :( Ohne Console und ein wenig know how nichts für den normalen Heimanwender. Das sollte nicht verschwiegen werden.

Diesbezüglich wollte ich mir demnächst OMV dann auch mal anschauen.

Der Fred ist hier im HiFi-Forum irgendwie falsch aufgehoben^^
 
ZFS/Nas4free sind sehr, sehr nett. Probleme sehe ich hier im steigenden Hardwarehunger, und beim Plattencrash

Hardwarehunger? Dass ZFS viel Ram braucht ist nur ein Gerücht. Es nutzt halt den Ram der vefügbar ist, läuft aber auch mit weniger. Man hat dann nur kein Caching.

Beim Plattencrash haste mit ZFS sogar die besten chancen deine Daten wieder zu bekommen. Weil erstens ständig Prüfsummen gebildet werden und Fehler so korrigiert werden können die andrere Dateisystem netmal bemerken und auch ein Stromausfall macht ZFS überhaupt weil es ein COW Dateisystem ist, man hat immer einen konsistenten Zustand
 
Joa. sage doch, ZFS ist sehr, sehr nett. Ob ich das als Heimanwender brauche? Auf der Arbeit nutzen wir ZFS, da gehört es dann auch hin.

Dem Heimanwender reicht doch ein völlig normales Software-Raid, ein entsprechendes Backup vorausgesetzt.

Was bringt es einem, wenn man beim Crash auf eine kostengünstige Lösung setzt, aber nicht weiß, wie man es recht schnell wieder flott bekommt. Da sehe ich die Fertigbüchsen als Beispiel noch im klaren Vorteil gegenüber ZFS.

Auch beim Hardwarehunger. Mit einem schubbeligen älteren Atom und 4GB Ram macht ZFS nicht wirklich Spass. (Und das wird wohl im Groh die hierfür vorhandene Hardware sein).
 
Joa. sage doch, ZFS ist sehr, sehr nett. Ob ich das als Heimanwender brauche? Auf der Arbeit nutzen wir ZFS, da gehört es dann auch hin.
Wie gesagt es ist gratis. Mit welchem Argument sollte man denn nicht auch Zuhause von den Vorteile profitieren? Weil irgendwer mal gesagt hat es ist für große Server?

Ist denn etwas was in der Firma sinnvoll ist daheim automatisch sinnlos?

Was bringt es einem, wenn man beim Crash auf eine kostengünstige Lösung setzt, aber nicht weiß, wie man es recht schnell wieder flott bekommt. Da sehe ich die Fertigbüchsen als Beispiel noch im klaren Vorteil gegenüber ZFS.

Beim Einrichten vllt aber beim Betrieb nicht umbedingt. Wenn dir son Fertig Dingen abschmiert, der Raid im Eimer ist und das Menü nix her gibt stehste auch dumm da.
Da gibts dann auch kein Knopf wo du nur einfach draufdrücken muss, und ZFS ist nunmal momentan eh das beste Dateisystem wenn es um die Datensicherheit geht. Vllt gibt es in ein paar Jahren fertigsysteme mit ZFS oder was anderes vergleichbares.

Auch beim Hardwarehunger. Mit einem schubbeligen älteren Atom und 4GB Ram macht ZFS nicht wirklich Spass. (Und das wird wohl im Groh die hierfür vorhandene Hardware sein).
Wie kommst du da drauf? Habe ebenso den Microserver, sogar den kleinsten mit nur 1,3Ghz und nutze da ebenso ZFS.

ZFS brauch nich mehr als andere Systeme, wenn man wenig Ram hat hat man nur kaum Cache, aber das ist bei anderen Systemen genauso.

Er hat den HP ProLiant MS N54L, da läuft ZFS völlig Problemlos drauf. Der einzige wirkliche Nachteil ist in meinen Augen wirklich der, dass es nicht soviel Software für FreeBSD oder Solaris gibt wie für Linux.

Nativ ist ZFS halt auf Solaris zuhause und da bekommst nunmal kaum Software, das ist der einzig große Nachteil

Wenns um Datensicherheit geht ist aber NAS4Free mit ZFS OMV klar überlegen

NAS4Free lässt sich auch vom USB Stick starten man kann es also ganz unverbindlich testen einfach und wenns einem nicht gefällt wieder entfernen.
 
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Danke für euer Feedback. Habe mich nun ein Software RAID mit EXT4 eingerichtet. Mit dem FS bin ich vertraut während mir bei ZFS einfach noch die Erfahrung fehlt. Zudem weiß ich nicht wie gut es sich in der praxis mit OMV vertägt. Da ich keine Big Data files habe, sollte EXT4 für mich ausreichen.
 
Habe mich nun ein Software RAID mit EXT4 eingerichtet. Mit dem FS bin ich vertraut während mir bei ZFS einfach noch die Erfahrung fehlt. Zudem weiß ich nicht wie gut es sich in der praxis mit OMV vertägt. Da ich keine Big Data files habe, sollte EXT4 für mich ausreichen.

Huch, sorry der Fred ist aus dem Auge geraten.

OMV ist ein Debian-Clon. Kann also prima mit Ext4. Insofern kannst Du das dann auch prima ausprobieren. Braucht halt eine eigene Platte, ähnlich wie bei Nas4Free (da wird auch immer der komplette Datenträger belegt).
 
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2TAKTER schrieb:
Im N54L habe ich das BIOS Setting für die disks auf RAID gestellt.

Das ist auch nur ein Softwareraid (nur in ein Chip gegossen) mit dem Nachteil das wenn das MB kaputt geht du Pech hast :) Alles weg bye bye (oder Baugleiches neues Board). Softwareraid wirklich zu bevorzugen.

Bogeyman schrieb:
Die Zukunft ist aber in meinen Augen ganz klar ZFS.

Die Zukunft ist ganz klar brtfs und nichts anderes. Mit der neuen OMV Version kommt das ja auch endlich offiziell dazu.
Bzw ZFS geht ja auch unter OMV via ZFS on Linux.
 
Im N54L habe ich das BIOS Setting für die disks auf RAID gestellt.

Eigentlich völlig Sinnfrei. Linux kann mit oftmals schnelle/besser mit reinen Softwareraids (jetzt mal die richtigen Raid-Controller aussen vor).

Die Zukunft ist aber in meinen Augen

die positive Weiterentwicklung beider Systeme. OMV ist für mich Stand heute mehr am Endanwender. Funktionierende Disk-Spindowns, Standby, WOL. Einfache Administration. Schmales Grundpaket, leicht erweiterbar.

Bei der Datensicherheit ist Stand heute ZFS auf FreeBSD/Nas4Free vorne. Zumindest bei jemanden der sich damit auskennt. Bei einem unbedarften Heimanwender der nicht weiss, wie er nach einem Crash wieder an seine Daten kommt, war´s das dann auch mit der Sicherheit... Unter Linux würde ich mir ein ZFS daher u. a. auch nicht antun.

Zudem die Zukunft für die gegenwärtige Datensicherheit völlig irrelevant ist. Meine Daten sollen heute sicher und verfügbar liegen. Ein Konzept kann man in Zukunft anpassen.

OMV läuft auf kleiner Hardware definitiv flotter. Da bekommt man auch ohne "Tuning" eine Gigabit-Lan-Verbindung mit einem reinen Softwareraid ausgereizt.
 
Mit der neuen OMV Version kommt das ja auch endlich offiziell dazu.
Bzw ZFS geht ja auch unter OMV via ZFS on Linux.

ZFS ist bewährt. brtfs noch relativ neu und soweit ich weiß auch noch net wirklich als stable freigegeben.

Würde meine Daten HEUTE eher ZFS anvertrauen als brtfs.

Bzw ZFS geht ja auch unter OMV via ZFS on Linux.
Ja aber man muss es halt selber installieren. Auch wenn der ZFS Code identisch ist, so schön integriert wie in unix ist es halt doch noch nicht und wird es auch wohl nicht da die Lizenz nicht kompatibel ist soweit ich weiß.

Die Zukunft ist ganz klar brtfs und nichts anderes.
Weder brtfs noch zfs werden jemals einen Weg in Windows oder MacOS finden.

Apple und Microsoft werden eher was eigenes entwickeln.

brtfs KANN irgendwann mal ZFS überflüssig machen für die meisten, aber auch die ZFS Entwicklung steht ja nicht still, daher ist die Zukunft zumindest zwischen den beiden unbekannt.

Noch ist ZFS aber vorne in der Praxis. Was ein Dateisystem in der Theorie kann nützt niemanden etwas.

So oder so wird es aber eh auf eine Koexistenz hinaus laufen was Apple, Microsoft und die Linuxwelt betrifft.
 
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Da ZFS ja wegen der AGB nicht unter Linux geht und brtfs ja eigentlich (auf dem Papier) nur Vorteile gegenüber ZFS hat, wird sich brtfs durchsetzen. Brtfs ist für den Normalanwender mittlerweile mehr oder weniger Stable.

ZFS ist ja nicht mehr als ein Nischenprodukt für BSD (ich glaube auch nicht das irgend ein anderer Grund für BSD spricht in Sachen NAS).
Und wenn ich nur wegen ZFS auf BSD setzen muss, na danke ;) Da kauf ich mir allerlei Probleme ein nur damit ich ohne ein Paket nachinstallieren ZFS nutzen kann ...

Apple und Win kannst du da eh vergessen, die können ja nichts außer ihr eigenes Zeug.
 
Ja auf dem Papier, nützt aber jetzt noch keinem was.

ZFS ist ja nicht mehr als ein Nischenprodukt für BSD (ich glaube auch nicht das irgend ein anderer Grund für BSD spricht in Sachen NAS).
Und wenn ich nur wegen ZFS auf BSD setzen muss, na danke Da kauf ich mir allerlei Probleme ein nur damit ich ohne ein Paket nachinstallieren ZFS nutzen kann ...
Nas4Free und FreeNAS ist BSD, und das sind bei weitem keine Nischenlösungen.

Man liest auch wenn es um ein Selbstbaunas geht öfter was von Nas4Free als von OMV in meinen Augen.

Solange btrfs noch nicht das Dateisystem erste Wahl ist würd ich mir gut überlegen ob man es einsetzt.

btrfs muss du auch bei Linux noch selber aktivieren, das hat schon ein Grund wieso die da immer noch ext4 vorziehen bis jetzt.

Da ZFS ja wegen der AGB nicht unter Linux geht und brtfs ja eigentlich (auf dem Papier) nur Vorteile gegenüber ZFS hat,
Der Vorteil bei ZFS ist, es hat sich bewährt. Das muss brtfs erstmal schaffen. Wem die Daten wichtig sind der wird lieber ein Produkt einsetzen was bewährt ist, als etwas "neues". Vorteile auf dem Papier hin oder her.

Allerdings wird auch Oracle wissen dass der Hauptgrund für deren Produkte ZFS ist. Wenn die Konkurrenz stärker wird, wird man sich da eventuell auch was einfallen lassen irgendwann in der Zukunft um den "Kampf" nicht zu verlieren. Du glaubst doch nicht die gucken zu wie die Leute nach und nach auf Linux und brtfs irgendwann setzen?

Ich persönlich kann es nur nich ganz verstehen wenn man ein NAS/Server sich aufstellt als "Datengrab" wie man da auf ein Dateisystem ohne Prüfsummen setzen kann, OMV mit ext4 fällt darunter.

ext4 bekomm ich auch bei FertigNAS Lösungen.

Würde NAS4Free daher vorziehen, oder OmniOS+Nappit. Wer aber noch ne reihe von Software installieren will muss da dann am besten virtualisieren, das ist der einzig wirkliche Nachteil ggü Linux.
 
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