i9-9900K oder i9-9900KF?

lässt sich die iGPU wirklich komplett im BIOS deaktivieren? Meines Wissens nach wird die immer mit initialisiert (und taucht ja auch im Gerätemanager von Windows immer auf). Man kann nur die Initialisierungsreihenfolge im BIOS festlegen.

Der KF kostet 10€ weniger, also würde ich zum 9900KF greifen. Quicksync ist doch kein Argument, wenn eine fette Grafikkarte mit Turing-Encoder zum Einsatz kommt.

Ich hätte aber auch einen 3800X in Erwägung gezogen. Vorteil: du kannst bei Bedarf/Gelegenheit sogar auf einen 3950X aufrüsten, ohne Board und RAM tauschen zu müssen. Bei Intel wirst du um einen Boardkauf nicht herumkommen, nur um auf 10 Kerne aufrüsten zu können im nächsten Jahr.

Du investierst also in eine Plattform, deren Ende schon in wenigen Monaten besiegelt ist. Der einzige neue Prozessor, der noch kommt, wird der 9900KS sein.
 
Redirion schrieb:
Ich hätte aber auch einen 3800X in Erwägung gezogen. Vorteil: du kannst bei Bedarf/Gelegenheit sogar auf einen 3950X aufrüsten, ohne Board und RAM tauschen zu müssen. Bei Intel wirst du um einen Boardkauf nicht herumkommen, nur um auf 10 Kerne aufrüsten zu können im nächsten Jahr.

Du investierst also in eine Plattform, deren Ende schon in wenigen Monaten besiegelt ist. Der einzige neue Prozessor, der noch kommt, wird der 9900KS sein.
Ach na ja. Das würde ich jetzt nicht als schlagendes Argument betrachten. Wenn ich heute einen 9900er kaufe, wird der sicher drei bis jünf Jahre gut mitspielen. Dann haben wir sicher inzwischen die 10nm-Generation von Intel sowie Zen3(+) und beides lieferbar. :D
 
bei AM4 wird nächstes Jahr aber noch Ryzen 4000 kommen, bevor mit Ryzen 5000 dann (passenderweise), der Wechsel auf DDR5 mit neuem Sockel ansteht.

Du könntest in den drei bis fünf Jahren dann auf auf einen 16-Kerner Ryzen 4000 aufrüsten (zu annehmbaren Preisen).

Mit dem X570 und PCIE4 hättest du auch gleich den modernen Unterbau, um künftige PCIE4-Geräte entsprechend ausnutzen zu können.
 
Schön das der TE die Frage gestellt hat, habe ich mich auch immer schon gefragt aber da ich den 3700X genommen habe war es mir persönlich dann irgendwann egal.

Ich glaube nicht das es dazu eine "offizielle" Aussage gibt, ich glaube aber auch das der 14nm Prozess mittlerweile so ausgereift ist, das es nicht so viele funktionsfähige CPUs mit defekter Grafikeinheit gibt das sich dafür eine eigene Serie lohnt...sprich die KF werden das gleiche Silizium wie die K verwenden und es ist tatsächlich nur die iGPU deaktiviert und nicht defekt. Das sich das (weder wegen Preis noch wegen Leistung) lohnt hat das auch noch keiner probiert die iGPU beim KF wieder zu aktivieren, dann wüsste man zumindest ob sie die in den meisten Fällen nur deaktiviert haben oder ob die wirklich defekt ist.

Und selbst wenn es vereinzelt Silizium mit defekter Grafikeinheit gibt, dann können sie ihn jetzt als KF immernoch zu einem sehr guten Preis verkaufen. Kenne mich mit der Physik nicht aus aber von einer defekten Grafikeinheit auf insgesamt schlechteres Silizium und damit weniger OC-Potenzial zu schließen...keine Ahnung ob der Dreisatz so funktioniert ;)
 
Redirion schrieb:
Mit dem X570 und PCIE4 hättest du auch gleich den modernen Unterbau, um künftige PCIE4-Geräte entsprechend ausnutzen zu können.
Ja, das stimmt. Diese Überlegungen hatte ich auch bereits. Allerdings habe ich innerhalb der letzten Monate erst auf PCI-E-basierte SSD sowie eine 2080 OC aufgerüstet, sodass PCI-E 4.0 (noch) kein Thema ist. In drei bis fünf Jahren mag das anders sein. Vor allem ist dann die Lieferbarkeit hoffentlich um Welten besser. Das ist im Moment echt nervtötend.
 
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Muss doch wer einen KF haben? Wie sieht es den mit den Temps aus? Könnte mir vorstellen die sind ohne iGPU besser?
 
Irgendwie halte ich die Fragestellung für falsch, wenn ich lese, dass das System auch zum Arbeiten genutzt werden soll. Wenn das also ein Produktivsystem werden soll, dann würde mich OC, Siliziumgüte, Ketchup & Mayo nicht interessieren, sondern Stichwörter wie Ausfallsicherheit, Stabilität & Co.

Da würde ich auch nicht, egal ob AMD oder Intel, ein System einfach so zusammenschustern, sondern eher auf Business-Lösungen setzen, die dann auch im Fall der Fälle mit Pick up & return aufwarten.
 
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maikwars schrieb:
@Redirion In 3 bis 5 Jahren will ich dann aber auch die aktuelle Plattform mit DDR5 etc.

Theoretisch bietet sich ja 2021 bei AMD mit nem neuen Sockel (vrmtl. AM5 oder sowas) DDR5 zu starten.
Bei Intel sollte 2021 auch 10nm endlich Mainstream Marktreif sein, oder vielleicht sogar schon 7nm fertig sein.


AMD hat ja auch schon bei PCIe 4 versucht, und auch geschafft, als erster Grafikkarten und CPUs/Mainboards rauszubringen. Vor allem weil Zen bist dato von schnellem Ram sehr profitiert (eigentlich ja alle CPUs, aber Ryzen momentan sehr stark) könnte es sein das sie das mit der neuen Plattform direkt einführen wollen.

Kann aber auch sein das sie es nicht machen und Intel 2021/2022 da als erster den Schritt macht, weil man eventuell so noch mehr aus 14nm rausquetschen kann, oder 10nm falls die bis dahin immer noch nicht so gut laufen um AMD was Gegensetzen zu können.

But who knows what the future holds...
 
Gute Samples mit funktionierender iGPU werden schon für den 9900KS gesammelt, Modelle mit teildefekter iGPU, die trotzdem gut taktbar sind, wandern weiterhin in den 9900KF, während der 9900K nun eher der Reste-Bin ist.

Wäre jetzt zumindest meine Vermutung.
 
Die laufen alle auf dem selben Band .. bei einem wird ein Teil eben defekt sein also ein KF daraus gemacht ... warum sollte man diese CPUs auch wegwerfen .. was ich nicht verstehe sind die Preise ... aber sonst eine gute Entscheidung von Intel.

Da gibt es keine Unterschiedliche Güte.. das ist Lotto wie bei jeder CPU .
 
Ich würde den "K" nehmen, der kostet 8€ mehr als der "KF" und mit einer vernünftigen Kühlung läuft der auch minimum 5Ghz alle Kernen und du hast noch eine IGPU falls was mit deiner Haupt GPU was nicht stimmen sollten.
 
|SoulReaver| schrieb:
Leute so wenig Rote Fraktion ;=)

Also ich feier bei meinem Zusammenbau Link unten bald einjähriges gg. Ich warte jetzt gerade noch auf die KS Version vom 9900. Auf die paar Tage kommt´s auch nemma drauf an. Eine iGPU brauche ich sicherlich nicht. Wenn meine Karte stirbt kommt eine Neue rein.
und wenn sie stirbt bevor du eine neue kaufen wolltest, z.b. wenige tage nach dem kauf?

hier hilft die igpu und deswegen würd ich da defintiv nicht drauf verzichten wenn man die Möglichkeit hat.
 
Toms Hardware hatte schon vor längerem was zum 9900K und KF geschrieben:
https://www.tomshardware.com/reviews/intel-9900kf-vs-9900k-overclock-comparison,6038.html

Out of 200 tested 9900Ks, here are the results of binning out the top 23 chips. Nineteen of the processors could do 5.3 GHz during a Cinebench R15 test with normal water cooling, but none could do 5.4 GHz. Out of a much smaller sample size of just five 9900KF processors, one of them does 5.4 GHz! It actually completes three-quarters of an R15 benchmark at 5.5 GHz on normal cooling, which is miles above any of the 9900Ks.
 
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.@.Scrush.. Ich habe jetzt eine GTX 1080TI drin. Wenn die abkratzt dann liegt noch eine GTX 680 Classified 4GB da als Ersatz bis neu. die 680 kann man noch gut nehmen, mit der habe ich sogar noch Rise of the Tomb Raider gespielt und das recht gut.

Und ehrlich gesagt bin ich schon älter und wenn ich mal eine woche keinen Gaming PC habe geht für mich die Welt nicht unter. Eine iGPU brauche ich so und anders nicht und will ich nicht haben ;=)
 
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bei 10 euro mehrpreis würde ich zur igpu version greifen. damit bist du auf der sicheren seite was notfallgrafik angeht und kannst sie beispielsweise in der adobe suite für quicksync nutzen was massive vorteile bringt.
(sofern das für dich interessant ist)
Ergänzung ()

takt ist am schluss sowieso auch glückssache, aber ob deine cpu am schluss 5 oder 5.3 ghz macht ist im grunde doch auch egal.
kann genausogut sein das dein KF am schluss nur 4.9 packt und dann ärgerst du dich doppelt.
ich kriege meinen auf 5.4ghz stabil, bei 5.5ghz machen die kühlung und die vrms schlapp, nutzen tut das aber nix....
 
Scrush schrieb:
und wenn sie stirbt bevor du eine neue kaufen wolltest, z.b. wenige tage nach dem kauf?

hier hilft die igpu und deswegen würd ich da defintiv nicht drauf verzichten wenn man die Möglichkeit hat.

Also ich hab nen Haufen alter Low-End Karten zuhause rumliegen. Wenn ein PC Altersbedingt in Rente geht: Teile ausbauen und Aufheben die man noch gebrauchen kann. Die Hälfte von dem Zeug landet eh auf i-welchen Müllkippen in Asien oder Afrika und wird dort verbrannt, also nicht Recycelt sondern Downcycelt. Da kanns auch bei mir im Schrank verstauben.
 
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Fraggball schrieb:
bei 10 euro mehrpreis würde ich zur igpu version greifen. damit bist du auf der sicheren seite was notfallgrafik angeht und kannst sie beispielsweise in der adobe suite für quicksync nutzen was massive vorteile bringt.
(sofern das für dich interessant ist)
Ergänzung ()

takt ist am schluss sowieso auch glückssache, aber ob deine cpu am schluss 5 oder 5.3 ghz macht ist im grunde doch auch egal.
kann genausogut sein das dein KF am schluss nur 4.9 packt und dann ärgerst du dich doppelt.
ich kriege meinen auf 5.4ghz stabil, bei 5.5ghz machen die kühlung und die vrms schlapp, nutzen tut das aber nix....
300 MHz stable auf 4Kernen+ sind aber schon ein paar Messbare Prozent mehr Singlecore oder Gamingleistung.
 
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