Fighter1993 schrieb:
Wie ist dieses 99,9999999% Verfügbarkeit zu verstehen?
Geringstmögliche Ausfallzeiten. 100% nur deshalb nicht, weil kein System vollständig ausfallsicher sein kann, was in der Natur der Sache liegt.
Matthias B. V. schrieb:
Wird vermutlich weiterhin eine Nische bleiben aber IBM ist als ehemaliges Schwergewicht technologisch immer für eine Überraschung gut…
Heutzutage kennt man sie ja eher aus der Grundlagenforschung und weniger von den Produkten.
Aus Verbrauchersicht mag IBM Nischen bedienen, in manchen Branchen sind sie aber unverzichtbar. Wo ein Mainframe läuft, ist es wahrscheinlich von IBM.
Und Red Hat gehört mittlerweile ja auch zum Unternehmen. Das ist vermutlich noch die Sparte, die "öffentlich" am sichtbarsten agiert.
Ja, da Geräte wie ThinkPads nicht mehr von IBM kommen, ist persönlicher Kontakt halt selten. Aber tatsächlich spielt IBM nicht nur in der Forschung zu Quantencomputern, sondern auch in der KI und im Unternehmensumfeld eine bedeutende Rolle.
Und hey, wir reden immer noch von einem Milliardenunternehmen. Fast 70 Milliarden Dollar Umsatz in 2025, wovon über 10 Milliarden Dollar Gewinn abfielen. Dividendenrendite von 2,9% zuletzt. Schlecht ist das ganz und gar nicht. IBM ist ein gutes Beispiel für ein Unternehmen, dass sich erfolgreich spezialisiert und gesundgeschrumpft hat. Zu "Big Tech" kann man "Big Blue" vielleicht nicht mehr zählen, aber technisch gesehen trifft das auch auf deutlich prominentere Unternehmen wie AMD oder Intel zu, die gegen die Spitze des Silicon Valley auch "total abschmieren", was den reinen Zahlenvergleich angeht. Der Unterschied liegt hier nur darin, dass beide mit Consumer-Sparten aufwarten, die sich sehr viel näher am Leben des Einzelnen bewegen, was die öffentliche Präsenz betrifft.
"Intel Inside" kennt halt im Zweifel auch der letzte DAU noch, an einem Gerät mit Intel-Prozessor hat auch fast jeder schon mal gesessen. Da ThinkPads aber schon lange von Lenovo kommen, hält mancher, selbst wenn er irgendwie noch weiß, dass sie mal aus anderem Hause kamen, IBM sogar für pleite, selbst wenn das von der Wahrheit ziemlich weit entfernt ist, siehe oben. Nicht uninteressant, wie sich ein Mangel an Produkten für den Endverbraucher da auswirken kann
