(Ich bin am verzweifeln) Windows 11/10 ständige BSOD ohne klare Ursache

Weiteres Update:
ich habe jetzt nochmal versucht die SSD in einen anderen Steckplatz zu setzen, das BIOS auf die neuste Version upzudaten, das alternative Graka Bios zu verwenden. Nichts davon hat geholfen wodurch Windows nochmal komplett neuinstalliert habe.

Ich habe bei der Neuinstallation Steam einige Spiele, NVida Treiber vom Oktober, die Audiotreiber und Office installiert, das absolute Minimum was ich brauche um zu testen und produktiv zu sein.
Kein Armoury Crate, keine Software für Peripherie, keine WallpaperEngine oder sonstiger Kram.

Und was soll ich sagen. Jetzt crasht das System wenn ich auf nur versuche ein Spiel zu starten🙃.
Es ist also noch instabiler als zuvor. Immerhin ist es jetzt konsistent.

Der Bluescreen beschränkt auf Critical_Process_Died ohne Dumpfile Erstellung.

WhoCrashed und der Zuverlässigkeitsverlauf erzeugen übrigens überhaupt keine Daten. Lediglich
"Das System wurde zuvor am ‎31.‎05.‎2025 um XXXX unerwartet heruntergefahren"

Natürlich bleibt noch die Option das der Audiotreiber Office oder Steam für das crashen verantwortlich sind, dann ist mein System aber eh schrottreif.

Ich werde mich jetzt wieder etwas ins Overclocken des RAMs und der CPU und GPU einlesen und schauen ob durch eine höhere Spannungsversorgung oder niedrigeren Takt oder andere Einstellungen das System stabil bekomme.

Vielleicht kann ich so bestimmen ob CPU, MB oder Graka (teil)defekt sind, da alternative RAM und SSD ja schon getestet wurden.
 
predestruction schrieb:
Natürlich bleibt noch die Option das der Audiotreiber Office oder Steam für das crashen verantwortlich sind, dann ist mein System aber eh schrottreif.
100% unwahrscheinlich. Ein instabiles System zu OCen ist Zeitverschwendung. Ich tippe auf eine kaputte Graphikkarte. Die CPU ist es nicht, da würdest du gar nichts mehr machen können. Mainboard oder Graka.
 
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predestruction schrieb:
Der Bluescreen beschränkt auf Critical_Process_Died ohne Dumpfile Erstellung.

Das duerfte aber im Zuverlaessigkeitsverlauf stehen.
 
Firefly2023 schrieb:
100% unwahrscheinlich. Ein instabiles System zu OCen ist Zeitverschwendung. Ich tippe auf eine kaputte Graphikkarte. Die CPU ist es nicht, da würdest du gar nichts mehr machen können. Mainboard oder Graka.
Mit "OC" meinte ich generell das verändern der Parameter. Ich will schauen ob ich durch mehr Spannung oder niedrigere Taktung ein stabileres System hinbekomme.

Ich vermute auch das es die Grafikkarte ist, aber ich will noch etwas testen um sicherzugehen. Im Zweifel mach ich den Arschlochmove und bestell ne neue Grafikkarte und schaue ob das System dann stabil ist. Ich hab eigentlich nicht das Budget für ne neue 4k fähige Grafikkarte.
 
Ich versichere dir, dass du dir die Zeit sparen kannst. Frage ne Kumpel ob er dir seine Graka kurz zum Testen leiht. Die Arschlochnummer mit bestellen und zurückschicken geht gar nicht.
 
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Firefly2023 schrieb:
Die Arschlochnummer mit bestellen und zurückschicken geht gar nicht.

Dito.

Verstehe nicht wieso man nicht irgendeine billigste Grafikkarte oder CPU mit iGPU kauft. Das wären wahrscheinlich 30€ bis 50€ und man hätte ein Ersatzteil.
 
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@predestruction über
Computerverwaltung | Ereignisanzeige | Windows-Protokolle | System
kannst über die genaue Uhrzeit (Sekunde notieren) eine Fehlerbeschreibung finden.
Was steht dort ?

Ich hatte auch den Hardwarefehler 141 im Zuverlässigkeitsverlauf.
Über eine billige CPU konnte die Original CPU als Fehler identifiziert werden.
 
@Teckler Vor dem Crash wird nichts aufgezeichnet. Nur nach dem Crash die Meldung "...wurde nicht ordnungsgemäß heruntergefahren..."


wie @Firefly2023 und einige andere schon vermutet haben scheint es wohl tatsächlich die Grafikkarte zu sein.

Das laufen des Rams mit loseren Timings bei 1600 Mhz hat nicht geholfen ebenfalls die Erhöhung der Spannung nicht.
Auch bei der CPU hat eine Erhöhung der Spannung um 10mV sowie eine Verringerung der Taktgeschwindigkeit keine Veränderung gebracht.

Ein Underclocking der RTX 3080 um 300 Mhz scheint gerade alle Probleme auf den ersten Blick zu beheben. Ich werde jetzt noch weitere Tests machen und schauen ob ich mir die 3070 oder die 3080 von meinen Kumpel leihen kann um endgültige Gewissheit zu haben aber alles deutet darauf hin.

Schön das ASUS vor 1,5 Jahren meinte das mit der Grafikkarte alles in Ordnung ist als ich diese damals eingeschickt habe wegen der damaligen Bluescreen Anfälle in Verbindung mit Watchdog error Meldungen sowie zeitweisen Artefakten. Jetzt ist die Garantie seit 7 Monaten abgelaufen.

Sieht so aus als wäre das Silikon über die Jahre und anscheinend die letzten paar Wochen stark degradiert.

Ich bedanke mich bei euch allen für die zahlreichen Tipps und Hilfestellungen bei der Problemsuche und wünsche euch noch einen entspannten Sonntag.
 
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@predestruction
Und, gabs hier mittlerweile eine (Auf-)Lösung.
Ist immer nett am Ende mitzuteilen, wie das Problem schlussendlich beseitig wurde.
Bisher ist ja nur "sieht so aus als" der Status quo.
 
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Mein Kumpel hat sich ne neue Grafikkarte bestellt sodass ich nächste Woche mit seiner 3080 dann testen kann und bei Bedarf kurzfristig nutzen kann. Für ihn wohl die perfekte Ausrede sich jetzt neue GPU zu bestellen😂
Wenns ne Auflösung gibt meld ich mich noch keine Sorge.
 
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Also ich habe jetzt seit ein paar Tagen die 3080 meines Kumpels. Generell ist der PC deutlich stabiler, allerdings hatte ich jetzt über die Tage dreimal einen Absturz. Jedoch habe ich keinen Bluescreen im klassischen Sinne, sondern beide Monitore schalten auf schwarz (bleiben aber an) und ich kann nichts mehr machen bis zum Neustart. Ich werde jetzt schauen ob ich das Problem noch weiter forcieren kann.
 
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Gibt es Meldungen in Zuverlässigkeitsverlauf oder Ereignisanzeige (wie in #48 beschrieben)?
 
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Nein leider nicht. Ebenfalls wird keine Dumpfile erzeugt.
Whocrashed konnte auch nur eine einzige Dumpfile finden, die jedoch auch beschädigt ist und WATCHDOG-20250612-2339.dmp heißt.

Die Ereignisanzeige ist auch wenig hilfreich.

Ich habe auch obwohl es das gleiche Grafikkartenmodell über DDU die Treiber neuinstalliert, allerdings hat das keine Veränderung gebracht.
Seit den Crashes heute funktioniert die BIOS Lüftersteuerung auch nicht mehr.


Ich werde jetzt schauen das ich mit auf Kleinanzeigen ne günstige MB+CPU Kombi schieße um CPU und MB zu testen. Das sind ja jetzt die einzigen zwei Komponenten die ich noch nicht ausgetauscht habe. Glücklicherweise sind die die Preise ja recht human. 250-300€ für die Kombi sind überschaubar und lassen sich ja auch weiterverkaufen, wenn ich mit dem testen durch bin.
 
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Ich denke mal das wird das letzte Update, da der PC danach entweder läuft oder ich in die Nervenheilanstalt eingewiesen werde:

Nachdem die Teile gekommen sind habe ich natürlich aufgrund der Einfachheit die CPU zuerst getauscht. Die Austausch CPU ist ebenfalls ein 5800X3D, sodass hier alles nahtlos gehen sollte, ohne Treiber neuzuinstallieren. Allerdings ist mein PC daraufhin direkt wieder mehrfach abgeschmiert sobald ich irgendein Spiel gestartet habe. Somit scheint es auch nicht die CPU zu sein.

Ich habe jetzt das andere Mainboard eingebaut und alle Teile rüber geswitcht inkl. meiner originalen Grafikkarte. Stand jetzt läuft alles. Natürlich war das auch zuerst bei der Grafikkarte meines Freundes so, dass der PC für ein paar Tage funktioniert hat, bevor wieder regelmäßig Crashes kamen.

Allerdings scheint der schuldige letztlich das Mainboard zu sein, da ich jetzt wirklich jede relevante Komponente im PC ausgetauscht habe. Obwohl sehr viel auf den Ram oder die Grafikkarte hingewiesen hat, hätte ich nicht gedacht das mir das Mainboard über das letzte Jahr hinweg so viel Ärger gemacht hat. Insbesondere das es auch zeitweise einige Tage funktioniert hat, wenn man Komponenten getauscht hat nur um am nächsten Tag bei den gleichen Anwendungen direkt zu abzustürzen ist auch ein mehr als suspektes Verhalten.

Ich danke euch jedenfalls für eure Hilfestellung und die zahlreichen hilfreichen Kommentare.
 
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