Hallo allerseits,
mich plagen derzeit Bluescreen-Probleme, auf die ich jetzt aber in diesem Thread gar nicht eingehen will. Dafür ist mir etwas anderes sauer aufgestoßen, das sich am besten in einer kurzen Geschichte darstellen lässt.
Man stelle sich einmal folgendes Szenario vor: Otto Normalverbraucher kennt kauft sich den "idealen Gaming-PC", weil er zwar kaum Ahnung von Hard- und Software hat, aber weiß, dass ein zusammengestellter PC um ein Vielfaches besser ist als ein Fertig-PC von Amazon. Jetzt läuft dieser PC ein paar Monate super, aber nach einem Jahr stürzt der Rechner ab und nix geht mehr. Verzweifelt sucht Otto nach einer Lösung seiner Probleme, ohne den PC gleich komplett einschicken zu müssen (was u.U. gar nicht möglich ist bei dem Bürokratiedschungel der Onlinehändler). Nach stundenlangem Recherchieren stößt er dann auf folgenden Thread: https://www.computerbase.de/forum/t...4-mvp-und-asrock-z77-pro3-ram-killer.1094171/
Kurz und knapp: Die CPU geht kaputt, weil deren Spannung für den RAM im BIOS zu hoch eingestellt ist. Otto ist irritiert. Der ideale Gaming-PC ist gar nicht so ideal, im Gegenteil: wenn Otto nicht in der Lage ist, im BIOS diverse Einstellungen zu ändern, die sich dem Laien komplett entziehen, dann ist der PC nicht mehr zu gebrauchen. Natürlich bekommt man in Foren wie diesem kompetente Hilfe, doch oft gibt es bei 3 Helfern 4 verschiedene Meinungen, bei deren Umsetzung wiederum technisches Know-How erfordert wird. Das sind dann Sätze wie "stell mal im BIOS XY auf Einstellung Z und takte ABC manuell um 15% hoch." Kann man das von Otto Normalverbraucher wirklich erwarten?
Nachwort
Ich würde mich nicht mit Otto Normalverbraucher vergleichen, bin aber auch kein Experte und habe bspw. noch nie im BIOS rumgepfuscht. Ich war lediglich schockiert über den oben verlinkten Thread, in dem ein meiner Meinung nach massiver Fehler (sollte das denn stimmen) einfach so hingenommen wird, als wäre nix. Wieviele Leute sind bitte davon betroffen? Da müsste es doch zig Bluescreens gegeben haben. Ich weiß nichtmal, ob ich selber davon betroffen bin.
Wie seht ihr das? Kann man von einem durchschnittlich interessierten Nutzer erwarten, Feinkalibrierungen an der Hardware vorzunehmen? Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass (in diesem Falle) hardwareversand bereit ist, den gesamten PC nach Fehlern zu durchsuchen.
Ehrlich gesagt weiß ich nichtmal, wieso ich das Zeug niedergeschrieben habe. Ich finde es einfach nur heftig, dass ein Laie anscheinend einen PC kaufen kann, der von vornherein dem Tode geweiht ist. Außer ich habe den entsprechenden Thread einfach falsch verstanden.
mich plagen derzeit Bluescreen-Probleme, auf die ich jetzt aber in diesem Thread gar nicht eingehen will. Dafür ist mir etwas anderes sauer aufgestoßen, das sich am besten in einer kurzen Geschichte darstellen lässt.
Man stelle sich einmal folgendes Szenario vor: Otto Normalverbraucher kennt kauft sich den "idealen Gaming-PC", weil er zwar kaum Ahnung von Hard- und Software hat, aber weiß, dass ein zusammengestellter PC um ein Vielfaches besser ist als ein Fertig-PC von Amazon. Jetzt läuft dieser PC ein paar Monate super, aber nach einem Jahr stürzt der Rechner ab und nix geht mehr. Verzweifelt sucht Otto nach einer Lösung seiner Probleme, ohne den PC gleich komplett einschicken zu müssen (was u.U. gar nicht möglich ist bei dem Bürokratiedschungel der Onlinehändler). Nach stundenlangem Recherchieren stößt er dann auf folgenden Thread: https://www.computerbase.de/forum/t...4-mvp-und-asrock-z77-pro3-ram-killer.1094171/
Kurz und knapp: Die CPU geht kaputt, weil deren Spannung für den RAM im BIOS zu hoch eingestellt ist. Otto ist irritiert. Der ideale Gaming-PC ist gar nicht so ideal, im Gegenteil: wenn Otto nicht in der Lage ist, im BIOS diverse Einstellungen zu ändern, die sich dem Laien komplett entziehen, dann ist der PC nicht mehr zu gebrauchen. Natürlich bekommt man in Foren wie diesem kompetente Hilfe, doch oft gibt es bei 3 Helfern 4 verschiedene Meinungen, bei deren Umsetzung wiederum technisches Know-How erfordert wird. Das sind dann Sätze wie "stell mal im BIOS XY auf Einstellung Z und takte ABC manuell um 15% hoch." Kann man das von Otto Normalverbraucher wirklich erwarten?
Nachwort
Ich würde mich nicht mit Otto Normalverbraucher vergleichen, bin aber auch kein Experte und habe bspw. noch nie im BIOS rumgepfuscht. Ich war lediglich schockiert über den oben verlinkten Thread, in dem ein meiner Meinung nach massiver Fehler (sollte das denn stimmen) einfach so hingenommen wird, als wäre nix. Wieviele Leute sind bitte davon betroffen? Da müsste es doch zig Bluescreens gegeben haben. Ich weiß nichtmal, ob ich selber davon betroffen bin.
Wie seht ihr das? Kann man von einem durchschnittlich interessierten Nutzer erwarten, Feinkalibrierungen an der Hardware vorzunehmen? Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass (in diesem Falle) hardwareversand bereit ist, den gesamten PC nach Fehlern zu durchsuchen.
Ehrlich gesagt weiß ich nichtmal, wieso ich das Zeug niedergeschrieben habe. Ich finde es einfach nur heftig, dass ein Laie anscheinend einen PC kaufen kann, der von vornherein dem Tode geweiht ist. Außer ich habe den entsprechenden Thread einfach falsch verstanden.