News Im freien Fall: Ein Drittel weniger Umsatz bringt Intel tiefrote Quartalszahlen

Intel also kurz vor der Pleite :daumen:
Seit Ryzen und co gibt es aber auch überhaupt kein grund deren produkte zu kaufen
das mit der Arc war ja auch wieder ein kompletter Reinfall
mit den neuen 3D CPUs dann der Todesstoß (schneller bei halben verbrauch :king:)
 
Ach , die grossen Unternehmen sind doch nicht dumm , ist vielleicht die Zeit das man Mal alles schlechtrechnet , gab nen Haufen Ausgaben , wird schon steuerliche Vorteile haben .....
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Yar und SIR_Thomas_TMC
NameHere schrieb:
Einige hier denken das der Intel Verlust sich dann bei AMD als Gewinn widerspiegeln wird. Ignoriert wird, das wir uns in einer Stagflation befinden. Manch einer sagt auch Rezession dazu. Je nach dem welchen Zeitraum man ansetzt ist beides richtig.
Es wird 2023 nicht besser sondern eher schlechter. Die ganzen Großkonzerne entlassen 10-20% ihrer Belegschaft und die kleinen tun es auch. Da geht einiges an Kaufkraft verloren.
Wenn die Lebenshaltungskosten deutlich steigen, hat Computerhardware weniger Priorität. Die ganzen Firmen werden auch Neuanschaffungen auf das nötigste beschränken. Die Zinsen haben sich verdoppelt ;-)

Gerade im Datacenter Bereich nicht unbedingt, zumindest nicht hier bei uns (ich arbeite bei einem IT Dienstleister). Natürlich ist Geld bei vielen nicht im Übermass vorhanden, aber im Datacenter, anders als bei Clients, kann man schlechter einfach sagen, dann lassen wir das ganze halt noch ein par Jahre laufen und verlieren ein par 1% low FPS...

Vor allem, da momentan die meisten Kunden gezwungen werden eine Containerplatform aufzubauen (und dies auch wollen oft) und dies im Enterprise nicht einfach mit ein par Docker VMs geregelt wird ist auch hier neue Hardware nötig, ob es nun Openshift ist, oder Tanzu mit NSX. Das heisst für die meisten es müssen halt einfach mindestens 3 neue Hosts angeschafft werden, dazu Storage, entweder vSAN oder SAN und wenn man das schon macht wird oft auch der Lifecycle der restlichen Infrastruktur vorgezogen etc. Das Geschäft bei Dienstleistern läuft momentan sehr gut und anders als in der Entwicklerbranche tut man sich momentan echt schwer gute Leute im System Engineering auf dem Markt zu finden.
 
Drakrochma schrieb:
Zukunft ist egal, Hauptsache jetzt rollt der Rubel.
Der Aktienkurs - und der entscheidet - gibt die Erwartung von heute über die Zukunft des Unternehmens wieder. Daher steigt der Kurs zum Beispiel bei konkreter Ankündigung eines vielversprechenden Produkts, obwohl vorher noch Anlaufverluste durch die Fertigentwicklung und Markteinführung kommen.

Das in der Zukunft der Rubel rollt, ist also das Entscheidende bei der Bewertung einer AG.

Deine anderen Punkte möchte ich dabei nicht negieren. Die Sofortmassnahmen wirken oft arg berechenbar und wenig durchdacht, aber "stop the bleeding" ist eben die erste Regel in finanziell schweren Phasen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: iWeaPonZ, aid0nex, TheUngrateful und eine weitere Person
Intel hat zu viel sinnlose Investitionen zur Zeit des Krypto Booms gemacht.

Dazu kommt, dass Apple nun nicht mehr bei Intel einkaufen muss.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Floppes
Mir fehlt hier ehrlich das narrativ , wie weit corona mit reinspielt? Die letzten drei Jahre liefen gut, klar geht's dann runter...
 
Also wenn Intel schon so ein schlechtes Quartal hat , dann wird es bei AMD nicht besser aussehen.

Nächste Woche wissen wir mehr
 
RedXon schrieb:
Gerade im Datacenter Bereich nicht unbedingt, zumindest nicht hier bei uns (ich arbeite bei einem IT Dienstleister).
Nicht von sich auf die Allgemeinheit schließen.

Beispiel: Mich betrifft das nicht. da ich ein Kamin und Solar auf dem Dach habe.
 
konkretor schrieb:
Also wenn Intel schon so ein schlechtes Quartal hat , dann wird es bei AMD nicht besser aussehen.

Nächste Woche wissen wir mehr
Doch es kann bei AMD besser aussehen, da sie nicht die Produktionskapazitäten hatten/haben um die Nachfrage zu bedienen, sodass ein Nachfrageeinbruch sich nicht so stark auswirkt und da sie im "Datacenter" sehr gut dastehen.
 
sylvio2000 schrieb:
Mir kommen gleich die Tränen. Jetzt sind es nur noch 4 Mrd. Nettogewinn. Lasst uns alle zusammen legen und was spenden :D
Mir kommen die Tränen eher bei derartig naiven Aussagen.

Ich bin kein BWLer, aber eine Zahl von etwas über 60 Milliarden Euro nur für die operativen Kosten im Geschäftsjahr 2022 indiziert für mich, dass sich der Riesentanker Intel in einer existenzkritischen Krise befindet.
 
Zuletzt bearbeitet: (Typo)
Es ist doch nicht verwunderlich, dass nach den 2 Goldgräber Jahren in Corona, wo alle das Homeoffice neu ausgerüstet haben, auch mal eine Sättigung eintritt. Dazu die Weltwirtschaftslage und hohe Inflation. Da stellt so manche Investitionen für IT zurück.
Ein Eigentor für MS ist m.E. die eher durchwachsene Performance des 13400, denn damit hätte man das Geschäft gut am laufen halten können (aber gut, wer weiß wie hoch die Marge da ist, wahrscheinlich relativ gering).
Trotzdem ist die Häme und der Hass, der hier teilweise verbreitet wird, schon etwas fragwürdig und unprofessionell. Keinem wäre geholfen, wenn so ein Riese ins Wanken gerät (was nicht der Fall ist, da man solche Rückgänge, wenn nicht langfristig, ganz gute verkraften kann).
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 7H0M45
Wir sind halt an einem Punkt, wo die Kosten im Verhältnis zum Performancegewinn so hoch sind, dass die Kunden sich die Upgrades ganz genau überlegen. Dazu kommt die gesamte Cloud Sparte, welche natürlich eigene Server in Unternehmen obsolet macht.
 
Meine nächste CPU (nach 3x rot) wird wieder blau sein. Niedriger Idle Verbrauch ist für mich entscheidend. Da ist Intel unerreicht effektiv
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: anarchie99, iWeaPonZ, Simonsworld und eine weitere Person
Kadett_Pirx schrieb:
Ohne vorherige Gewinnwarnung? Oder gabs eine?
Hat Intel letztes Jahr auch nicht heraus geben, wo es das erste mal so abwärts ging.
 
Irgendwie habe ich kein Mitleid mit Intel. Jahrelang hatte Intel gut verdient...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: NHEADY55
iNFECTED_pHILZ schrieb:
Auch das fängt langsam ab zu schmelzen. Bei einem operativen Minus von 600Millionen (mit Subventionen und Steuererleichterungen gerechnet , ohne wären es glaub ich knapp 3Mrd) kann selbst die größte Kriegskasse nicht lange offen bleiben.
Intel hat Barreserven >20 Mrd. $, das sollte etwas halten.
Sonst guck mal in alte Bilanzen von AMD wie lange so ein Unternehmen Minus machen kann.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: GT200b, Smartin, Hovac und 6 andere
Wen wunderts? Intel hat mit Apple einen seiner wichtigsten Kunden verloren, da Apple nun seine eigenen Chips einsetzt. Grund? Weil Intel sich auf die faule Haut gelegt hat. AFAIK haben die immer noch keinen richtigen 7nm Prozess. Deshalb eiern die auch mit den ganzen Effizienz-Kernen in deren Desktop CPUs rum. Wenn die mal endlich zu Potte kommen, kann Intel irgendwann hoffentlich 16 P-Cores in einen i7/i9 packen wie AMD es auch tut.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TechFA
Zer0Strat schrieb:
und vielleicht, wer weiß das schon, werden sie das Konsolengeschäft an einen Wettbewerber verlieren irgendwann. Immer schön bescheiden bleiben.
Und vielleicht stoßen sie sich den Zeh an der Kommode oder haben morgens nen Platten am Fahrrad. Vielleicht auch nicht.

An wen genau soll man denn die Konsolen verlieren? Nvidia? Intel? Apple? :lol:

HansDetflefAndi schrieb:
AMD kauf ich nie wieder. CPU gibt nach 1,5 Jahren den Geist auf.
Damit wärst du der erste Mensch, den ich treffe, der ohne Eigenverschulden ne defekte CPU erwischt hat - unabhängig vom Lager. Hol dir n Lotto-Ticket, vielleicht lohnt es sich. :P

HansDetflefAndi schrieb:
Plötzliche random WHEA Fehler > Ereignisanzeige zeigt Kern Error
Und du bist dir ganz sicher, dass "Kern" für CPU-Kern(e) steht? RAM und Windows-Platte sind bei random Bluescreens eigentlich die ersten Ansprechpartner; dass eine CPU nach 1,5 Jahren "einfach so" kaputt geht, klingt unwahrscheinlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: kaji-kun, Riou, BurgbachJ und 5 andere
Zurück
Oben