News Im größten Boom: Micron verschiebt Speicherfabriken um Jahre

@mibbio Das Ding ist und bleibt trotzdem ein Provinzflughafen. 2 Bahnen, nicht weit genug auseinander, um sie parallel zu betreiben und kaum Verbindungen. Dazu noch grausam beschildert. Das Gepäck braucht immer noch länger als der Inlandsflug, nicht immer aber kommt vor. Kein Unterschied zu Tegel, aber der war wenigstens übersichtlich, mit kurzen Wegen.
 
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Dr. MaRV schrieb:
Das Ding ist und bleibt trotzdem ein Provinzflughafen. 2 Bahnen, nicht weit genug auseinander, um sie parallel zu betreiben und kaum Verbindungen.
Der war halt schon bei der ursprünglichen Planung viel zu klein ausgelegt für ein überregionales Drehkreuz zweier Bundesländer.
 
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@mibbio
Das ist für mich kein Hub (Drehkreuz), den Titel haben MUC und FRA inne, die Pfeifen in Berlin haben nur geglaubt, dass sie als Hauptstadt zum Hub werden. Zu keinem Zeitpunkt hat irgendwas dafür gesprochen.
Ihn noch weiter zu vergrößern ergibt überhaupt keinen Sinn, weil man immer nur eine der beiden Bahnen benutzen kann. Eine komplette Fehlplanung. Eine dritte Bahn kann man vermutlich gar nicht bauen, die wäre so weit entfernt, der ganze Flughafen ist komplett umbaut und liegt mitten in Industriegebieten und Wohnorten. Sperenberg wäre die deutlich bessere Wahl gewesen. Schönefeld war einfach politisch gewollt.
 
Eilig wird es Micron auch nicht haben. Bleiben halt die Preise hoch… So ein Pech aber auch, für die Endkunden.
 
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drago-museweni schrieb:
aktuell bis 2045 zu planen ist sehr mutig
Umgekehrt. Je weiter weg das Datum desto größere Töne kann man spucken ohne dass jemand irgendwann mal danach schreit weil der Tönespucker nicht mehr im Amt ist, nicht mehr unter den Lebenden weilt oder die Kritiker nicht mehr unter den Lebenden weilen.

Ich verspreche euch allen hier und jetzt bis 2150 hundertprozentige Klimaneutralität, das Ende des Welthungers und den Stop aller Konflikte. Ein 125-Jahre Projekt. Bitte wählt mich und gebt mir jetzt eure Gelder.
 
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Dieselben Leute, die über Bau-Verzögerungen durch deutsche Bürokratie höhnen, sind die ersten, die bei Gelegenheit über den Klageweg jahrelang Bauprojekte verzögern.
 
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Dr. MaRV schrieb:
@mibbio Das Ding ist und bleibt trotzdem ein Provinzflughafen. 2 Bahnen, nicht weit genug auseinander, um sie parallel zu betreiben...
Das ist nicht korrekt. Ab Dezember werden beide Bahnen parallel betrieben. Beide Bahnen zusammen reichen für 45 Mio Paxe.
@mibbio : Er war bei der Planung nicht zu klein ausgelegt. Die Anti-BER-Bewegung hatte nicht verstanden, dass er in ErweiterungsPhasen bis 45 Mio Passagiere geplant ist, die bei Bedarf gebaut werden (T3 und T4) und damit diesen falschen Eindruck bei vielen erweckt. Aktuell hat der Flughafen ca 25 Mio Passagiere und ist der drittgrößte hinter FRA und vermutlich MUC.

@topic:
Ja es ist ein Beispiel für lange Planungen und Ausführungszeiten. Aber kann man diese auch auf Unternehmen wie Micron anwenden? Viele BER-Verzögerungen sind entstanden, weil von oben ständig bis zum Ende noch Änderungswünsche/.aufforderungen eingekippt wurden oder Informationen der Industrie ignoriert wurden, dass man etwas auf die gewünschte Weise nicht machen kann (Stichwort Entlüftungskonzept im Brandfall). Zudem die vielen rechtlichen Verfahren in Bezug auf die Anwohner.

Ich denke nicht, dass diese Faktoren für den Bau einer großen Fabrik im Bundesstaat in gleichem Ausmaß relevant sind. Micron weiss, wie sie ihre Fabriken bauen, da rödeln keine Vorstandsmitglieder aus der Politik mit naiven Wünschen rum, wie man was im Gebäude macht. Sobald sie ein Gelände haben, müssen sie auch nicht soviele Klagen vor Gericht durchstehen, wie ein deutscher Flughafen. Die größten Probleme werden sie eher mit der Sicherung der Wasserrechte haben, denn NY ist in den letzten Jahren auch nicht mehr vor Dürren gefeilt.

Es wäre auch denkbar, dass Micron es mit der Fabrik nicht mehr so eilig hat. Wie in der News geschrieben, nützt eine Fabrik nicht so viel, wenn sie im Schweinezyklus zur Talsohle aktiv wird. Am besten ist es, wenn Fabriken fertig werden, wenn der nächste Schweinezyklus anzieht und sie ihre Investitionen wieder reinholen können.
 
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Atkatla schrieb:
Das ist nicht korrekt. Ab Dezember werden beide Bahnen parallel betrieben. Beide Bahnen zusammen reichen für 45 Mio Paxe.
Die Bahnen am BER werden nicht gänzlich/unabhängig parallel genutzt. Eine wird eine zum Starten, die Andere für Landungen genutzt. Gleichzeitiges Landen oder Starten, wie im echten Parallelbetrieb, betreibt man nicht. Weiter ist eine Bahn (6L/24R) nur 45 Meter breit und damit für Flugzeuge mit einer Fahrwerksbreite ab 15 Meter nicht mehr zulässig (betrifft wenn aber nur wenige Muster).
Dennoch kann die geringere Breite für viermotorige Muster zu einem Problem werden, wenn der Randstreifen nicht ausreichend befestigt (jet blast resistant) ist und die äußeren Motoren diesen Beschädigen können.
Viele Regeln wurden von der ICAO über die Jahre angepasst und geändert. Wie bspw. die ETOPS-Regelung zugunsten 2-Motoriger Langstreckenflugzeuge. Der BER hat von diesen Änderungen profitiert. Sonst wäre dort weniger möglich. Dessen war man sich bei Planung und Bau bewusst.
Und am Ende zählt nicht die Größe, sondern die Qualität der Verbindungen, wenn ich für jeden innereuropäischen Hüpfer in FRA oder MUC umsteigen muss, ist es nur ein Provinzflughafen.
 
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Apple ][ schrieb:
Danke für die ausführliche Information, dass sich die geplanten Fertigstellungstermine verspäten.
Aber WARUM diese Verspätungen nun projektiert werden ist dem Artikel leider nicht zu entnehmen.
Kann man bitte zu den zugrundeliegenden Gründen irgendetwas weiterausführen. Danke im Voraus.
Ja so ein wenig journalistische Arbeit über das posten der Pressemeldung hinaus wäre schon schön gewesen, aber ich weiß nicht ob man das heute noch erwarten sollte. Dass die Kindergärten das Problem sind, damit sich ein Projekt um 20 oder wieviel Jahre verzögert, mhhhm.
 
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Neodar schrieb:
Wende dich mal an die Verantwortlichen für den BER oder Stuttgart 21. Die haben da viel Erfahrung ;)
Genauer gesagt jahrzehntelange Erfahrung...
 
@Dr. MaRV : Die Bahnen liegen 1.900m weit auseinander = voller Parallelbetrieb wäre erlaubt. Die jetzigen Bahnen reichen für 45 Mio Passagiere. Innereuröpäisch wird eigentlich jedes Land/Hauptstadt angeflogen. Außereuropäisch ist das Angebot in der Tat zu spärlich.
Ergänzung ()

mnamnam schrieb:
Ja so ein wenig journalistische Arbeit über das posten der Pressemeldung hinaus wäre schon schön gewesen, aber ich weiß nicht ob man das heute noch erwarten sollte.
Seien wir ehrlich, es ist ein privates Unternehmen. Warum sollten die Planungsdaten oder echte Begründungen rausgeben? Das hilft doch nur der Konkurrenz. Da sie an der Börse sind, müssen sie halt gewisse Informationen rausgeben, aber nicht unbedingt Interna, warum welche Entscheidung wie getroffen wurde.
 
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