Impedanz Unterschied Mischpult Kopfhörer Impedanz erhöhen?

xMaschx

Cadet 1st Year
Registriert
Okt. 2010
Beiträge
15
Hallo, ich habe ein Soundcraft EPM 8 hier stehen und wollte meine Kopfhörer daran anschließen. Allerdings steht in der Bedienungsanleitung dass nur Kopfhörer mit einer Impedanz von 200 oder mehr geeignet wären, meine KH aber nur 32 haben. Ich habe schon öfter gelesen dass die Kopfhörer dann einfach nur lauter sind, und man sie nicht voll aufdrehen sollte, es aber ansonsten keine Probleme mit Schäden oder ähnlichem gibt. Ich habe aber auch schon gehört dass es zu Schäden bzw. Kurzschlüssen im Mischpult kommen kann wegen dem geringeren Widerstand im KH.

Also meine Frage ist kann ich meine Kopfhörer bedenkenlos anschließen und muss nur auf den Pegel achten, oder müssen neue Kopfhörer her?
 
Es gibt keinen Kurzschluss!
Das die Kopfhörer (nur) lauter werden stimmt auch nicht!

Das Verhältnis der Impedanzen von Ausgang zur Senke (hier Kopfhörer) gibt an wieviel Leistung an der Quelle und wieviel Leistung an der Senke abfallen. Wenn wir einfach mal annehmen, dass 32Ohm Ausgangsimpedanz bei einer (Gesamt-)Leistung von 2 W anliegen. Die Leistung ist recht hoch, lässt sich aber gut rechnen ;). Bei 32Ohm zu 200Ohm fallen 32/200 * 2W an der Quelle ab und der Rest am Kopfhörer. Also 0,32W der Leistung an der Quelle und 1,68W an der Senke. Bei 32Ohm Kopfhörern an der gleichen Quelle muss die Quelle entsprechend 1W Leistung ertragen die an ihr abfallen und der Kopfhörer bekommt auch nur noch 1W ab. Das kann je nach Quelle deutlich zu viel für sie sein und zu Schäden führen. Das ist jedoch kein Kurzschluss, nur eben trotzdem Mist.
Quellen mit 32Ohm sind zwar unüblich* aber auch nicht unmöglich. Als Wert zum Peilen sollte Kopfhörer mindestens 6 besser 8fach höhere Impedanzen aufweisen als die Quelle.


Die Impedanz ist von Quelle und Senke ansonsten noch frequenzabhänig. Wobei der Effekt bei Soundkarten / Verstärkern bzw. generell Audioquellen vernachlässigbar klein sein sollte. Bei Kopfhörern kann es aber schonmal sein, dass ein 32Ohm Kopfhörer im Bereich von 20Hz, also tiefem Bass nur noch 16Ohm Impedanz hat und bei 4kHz besagte 32Ohm. Mit dem Rechenbeispiel oben wird dann auch klar, dass bei einer zu hohem Impedanz der Quelle sorgt das dann dafür, dass Bäse mit wesentlich weniger Leistung wiedergeben werden und damit leiser sind als sie mit einer perfekten Quelle (Impedanz = 0 und 1a linearer Freuquenzgang) müssten. Insofern verzerrt eine zu hohe Ausgangsimpedanz im Verhältnis zum Kopfhörer / der Box auch den Sound ganz erheblich.


*Im Bereich von Audio gibt es soviel Bockmist, dass es mich nicht wundert das 32Ohm Ausgangsimpedanzen oder mehr irgendwo üblich sind. Bei vielem HighEnd-Audioschund werden Ausgangsimpedanzen ja einfach mal gar nicht genannt -.-



Edit:
Zur eigentlichen Frage, schau halt nach der Ausgangsimpedanz und schau ob diese etwa 1/6 oder kleiner der Kopfhörerimpedanz ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei vielem HighEnd-Audioschund werden Ausgangsimpedanzen ja einfach mal gar nicht genannt -.-
Weil Endstufenhersteller Fantasie und Wunschwerte drauf schreiben damit die nicht so warm läuft und man sie nicht aktiv kühlen muss, mehr ist das nicht
 
Piktogramm schrieb:
Das Verhältnis der Impedanzen von Ausgang zur Senke (hier Kopfhörer)

Die korrekte Übersetzung wäre "Bürde".

Du hast zwar richtig erkannt, daß es sich um eine frequenzabhängige Last handelt, warum Du dann allerdings doch die Milchmädchenrechnung für ohmsche Lasten ausführst, lassen wir dahingestellt. Es wäre sinnvoller, zu erwähnen, daß mit steigender Frequenz auch der Widerstand steigt. (Faustformel: XL=2πfL). Im Endeffekt kann dies bedeuten, daß in den tieferen Frequenzbereichen die ICs die resultierenden Ströme nicht mehr bringen können und hart abriegeln, was wiederum schädlich für die Kopfhörer ist.

Wurde an Schutzbeschaltungen gespart und/oder die Beschaltung mit minderwertigen Bauteilen auch noch schlecht ausgeführt, kann es auch zur Überhitzung einzelner Bauteile und anschließenden Schäden kommen. (Anders bei der Verwendung hochohmiger Bürde, da reicht dann ggf. die Hilfsspannung nicht mehr aus, was zwar zum gleichen Problem der Gleichspannung am Ausgang führt, aber deutlich seltener zur Überhitzung der ICs führt).

xMaschx schrieb:
Also meine Frage ist kann ich meine Kopfhörer bedenkenlos anschließen und muss nur auf den Pegel achten, oder müssen neue Kopfhörer her?

Du musst nicht zwangsläufig neue Kopfhörer kaufen, eine Impedanzanpassung würde hier bereits ausreichend sein. Allerdings kann dies, je nach Ausführung und je nach Kopfhörer, den Wert Deines Kopfhörers auch übersteigen.

Die Betrachtungen richten sich vor Allem an Anwendungen in den oberen zwei Dritteln der Ausgangsleistungen und vernachlässigen die Leistungsdaten der (unbekannten) angeschlossenen Kopfhörer. Bei sehr geringer Aussteuerung sind Schäden an den Geräten eher nicht zu erwarten. Die Frage ist dann nur noch eine Aufteilung der Spannungen.

In Fragen der Betriebssicherheit ist es empfehlenswert, die Vorgaben des Herstellers mindestens zu erfüllen.
 
Also um Schäden ganz zu vermeiden sollte man die geforderten Impedanzen möglichst einhalten.
Welche Möglichkeiten zur Erhöhung bzw. Anpassung von Impedanzen bei Kopfhörern gibt es denn? Dann kann ich selbst entscheiden ob sich das bei mir lohnen würde.
 
Mach dir einfach nicht so viele Gedanken, schließ das Teil an, probier es aus und dreh einfach nicht extrem weit auf (würde ich sowieso immer empfehlen). Maximal wirst du die von Piktogramm angesprochenen mehr oder weniger starken Klangeinbussen feststellen oder auch nicht. Kaputt geht jedenfalls nichts ;)

Möglichkeit 1: Das Soundcraft hat einen ordentlichen KHV integriert. Der hat dann einen sehr niedrigen Innenwiderstand und das Ganze funktioniert perfekt ohne Klangeinbußen.

Möglichkeit 2: Aus Ausgangsstufe im Soundcraft wird irgendein 0815 Operationsverstärker benutzt der einen gewissen Innenwiderstand hat. Allein dieser Innenwiderstand reicht aus, dass bei den üblichen Ausganspegeln schonmal gar nicht die Leistungen erreicht werden um irgendetwas zu beschädigen. Wir reden da von wenigen mW... Je nach Impedanzverlauf des Kopfhörers fällt dann die Klangänderung mehr oder weniger deutlich aus. Wenn du unzufrieden bist und der Kopfhörer an anderen Quellen deutlich besser klingt, wird es Zeit sich über weitere Möglichkeiten Gedanken zu machen.
 
Du kannst eine aktive Impedanzanpassung mit Hilfe von Operationsverstärkern durchführen, was eine ziemliche Rechnerei ist, eine Hilfsspannung braucht, aber brauchbare Ergebnisse zu einem vergleichsweise günstigen Preis abliefert. Kostete Dein Kopfhörer allerdings unter €100, lohnt sich das nicht wirklich.

Komplexität des Aufbaus ist flexibel, Du kannst das Ganze sogar auch mit Eigenverstärkung etc. kombinieren. Diese Variante wird die meisten Bauteile benötigen, ist aber auch einfach klangneutral zu halten.



Eine andere Alternative wäre die Impedanzanpassung mittels Übertrager. Auch hier gilt: Viel Rechnerei, und die Eisen sind auch nicht sonderlich billig. Vom Aufwand her ist sie ähnlich der ersten Variante, wobei hier der Schwerpunkt eher auf den Messungen liegt, die Du zwangsläufig wirst durchführen müssen, da Dir einige benötigte Daten sehr wahrscheinlich nicht von den Herstellern geliefert werden. Auch baulich wird diese Variante deutlich mehr Raum beanspruchen. Du wirst auch nicht nur einen Satz Eisen bestellen, sondern mehrere testen wollen, da der Klang schon alleine durch die Kerngestaltung beeinflusst wird.

Damit ist natürlich auch Vorzug und Nachteil dieser Variante genannt: Während Du in der ersten Variante einen nahezu transparenten Klang recht einfach erreichen kannst, ist er hier eigentlich ausgeschlossen und meist auch ungewollt.
Ein weiterer Vorteil ist natürlich, daß es sich hier um einen passiven Aufbau handelt: Du brauchst keine zusätzliche Spannungsquelle.

Liegt Dein Kopfhörer unter der Preiskategorie €300-€500, lohnt der Aufwand nicht.

Beide Varianten lassen sich übrigens auch miteinander verbinden. Bei beiden Varianten ist es zudem auch möglich, Schwächen des Kopfhörers bis zu einem gewissen Grad auszubügeln. Allerdings ist es vor Allem in Variante 2 auch möglich, neue Schwächen zu schaffen.



Die dritte Variante, die billigste und auch schlechteste, ist schlichtweg einen ohmschen Widerstand in den Signalpfad zu setzen. Kostet fast nichts, macht man eigentlich auch nur in einer Notlage und bei sehr billigen Kopfhörern. Du erreichst damit vor Allem, daß sich die Spannungen auf beide Verbraucher im Verhältnis ihrer Ersatzwiderstände aufteilen und der Strom auf Grund des größeren Gesamtwiderstandes geringer ist als zuvor. Auch hier gilt aber: Der Gesamtwiderstand ändert sich mit der Frequenz, somit ändert sich auch die Spannung, die am Kopfhörer anliegt bzw. das Verhältnis der Spannungen an Kopfhörer und Widerstand (betrachtet bei gleichem Mittelwert, variabler Frequenz).

Kann man machen, ist dann halt eben Sch***e. Pegelbegrenzung für den kleinen Geldbeutel, mehr nicht. Dafür aber sehr wenig Aufwand, fast keine Kosten. Über €5, und Du hast deutlich zu viel bezahlt. Zehn Minuten Leitungen absetzen, löten und einschrumpfen. Fertig. Kein Rechnen, keine Messungen, keine Testreihen, kein Vergleichen von Datenblättern, keine exotischen Bauteile.
 
Also an solche Preise hab ich nicht gedacht. Mein KH war relativ billig und da würde sich eine Impedanzerhöhung nicht wirklich lohnen. Die einzige Möglichkeit wäre dann noch mit einfachen Widerständen. Welche Widerstände muss ich da benutzen bzw. wie sieht die Formel zur Berechnung aus? Pegelbegrenzung für den kleinen Geldbeutel hört sich doch gut an, auch wenn die Soundqualität darunter leidet :D
 
Danke für eure Antworten :)

Was für einen Widerstand sollte ich denn benutzen wenn ich die billigste Variante wähle, bzw gibt es eine Formel um den Widerstand auszurechnen?
 
Im einfachsten Falle nimmst Du schlichtweg einen 200Ω-Widerstand, berechnest dessen Leistung an Hand der Leistungsdaten Deines Kopfhörers oder greifst direkt zum 2W-Lastwiderstand. Der ist großzügig genug dimensioniert, daß Du Dir die Ohren wegballern kannst, ohne daß der Widerstand sich verfärbt.

Reihenschaltung, btw.
 
Hi

Ich habe da auch mal ne Frage , und zwar ist es bei mir genau umgekehrt.

Ich wollte mir einen AKG-K 181-DJ zulegen , der 42 Ohm hat , die Omni 5.1 soll ja bis 600 Ohm gehen , sollte ja kein problem darstellen , nur mein Mischpult Behringer Xenyx 502 , weiss ich nicht wieviel Ohm am KH Ausgang anliegen.

Weiss einer von euch wieviel Ohm , die Behringer Mischpulte am KH ausgang liefern können ?

Derzeit betreibe ich es noch mit einem AKG Y55 mit 32 Ohm , der aber leider den bekannten Bügel bruch hat.

Falls nur 32 Ohm am Ausgang anliegen sollten , sind die dann einfach nur etwas leiser , oder kann es andere probleme geben ??

mfg.
 
TP555 schrieb:
Weiss einer von euch wieviel Ohm , die Behringer Mischpulte am KH ausgang liefern können ?

Äh? Falsche Aussage. Du willst eher Leistungen oder Ausgangsspannungen wissen.

Sei aber unbesorgt: Bei TTL-Logik sind offene Klemmen kein Problem, nur kurzschlüsse. Oder eben spezieller: Zu hohe Lastwiderstände am Ausgang sind weniger problematisch als zu kleine. Wenn das Ding mit kleineren Lastwiderständen klarkommt, werden durch kleinere Lasten (höhere Lastwiderstände) keine Schäden hervorgerufen (es sei denn, die Hilfsspannung reicht nicht mehr aus, siehe unten).
 
Wie gesagt ich würde es einfach so probieren. Ein Widerstand verschlimmert die Klangveränderungen nur noch weiter.

Rein ins Blaue geschätzt, wenn man mal einen üblichen Impedanzverlauf des Kopfhörers an einem Durchschnitts-OP (50 Ohm) annimmt, ergeben sich vielleicht 6-10dB Änderung im Frequenzgang. Ausserdem nehmen die Verzerrungen leicht zu, weil der zeitliche Impedanzverlauf am Kopfhörer bei gleichbleibender Frequenz ebenfalls nicht konstant ist. Wie schlimm das ganze klingt erfährst du nur durch ausprobieren.

Kaputt gehen weder dein Kopfhörer*, noch dein Mischpult. Und wenn du nicht laut aufdrehst bleiben auch deine Ohren gesund :)

*solange du es nicht mit der Laustärke übertreibst. Gerade falls das Mischpult doch einen leistungsfähigen, niederohmigen Kopfhörerverstärker hat, kann man sich evtl mit zu hoher Lautstärek den Kopfhörer zerschiessen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Re

@Twostone

Falls du das Netzteil vom Mischpult meinst , das liefert 18,5V.

mfg.
 
TP555 schrieb:
Falls du das Netzteil vom Mischpult meinst , das liefert 18,5V.

Das hilft zwar nicht wirklich weiter, da hier die Hilfsspannungen intern gemeint waren, nicht die Spannungsversorgung für das gesamte Gerät, aber i.d.R. ist es nicht das Problem, deswegen habe ich auch auf weitere Ausführungen verzichtet.
 
Mei.. das Behringer wird bei dem Preis auch keinen High-End KHV haben. Also sind ähnliche starke Klangveränderungen zu erwarten wie die die du mit deinem bisherigen Kopfhörer hattest. Dass es an so einem Mixer perfekt klingt, kann man eh nicht erwarten. Ausprobieren...

Ehrlich gesagt versteh ich nicht was hier alle so zögerlich sind. Wenns son Problem wäre dürfte man gar nix mehr irgendwo anschliessen. Meine Kopfhörer fürs Handy haben auch ne Nennimpedanz von nur 18 Ohm und die laufen überall dran ohne dass was kaputt geht. Macht euch mal nicht son Kopf, da gehts bei mittlerer Lautstärke um Leistungen von ganz ganz wenigen Milliwatt. Und was hinten an Klang rauskommt ist auch ganz schwer subjektiv. Dem einen gefällts wenn der Kopfhörer nicht meher ganz so basslastig ist, dem anderen nicht. Die Höhenanhebung klingt beim einen gut beim anderen nicht, allein deshalb weil jeder Mensch ein anders geformtes Ohr hat. Deswegen nochmal ausprobieren, nur wer gerade dabei ist Geld zu investieren sollte sich natürlich überlegen ob er dabei ist die richtige Anschaffung zu tätigen
 
Twostone schrieb:
Die korrekte Übersetzung wäre "Bürde".
"Bürde" ist im Bereich der E-Technik doch eher unüblich. Last / Senke habe ich da doch weit häufiger in der Literatur.

Du hast zwar richtig erkannt, daß es sich um eine frequenzabhängige Last handelt, warum Du dann allerdings doch die Milchmädchenrechnung für ohmsche Lasten ausführst, lassen wir dahingestellt. Es wäre sinnvoller, zu erwähnen, daß mit steigender Frequenz auch der Widerstand steigt. (Faustformel: XL=2πfL). Im Endeffekt kann dies bedeuten, daß in den tieferen Frequenzbereichen die ICs die resultierenden Ströme nicht mehr bringen können und hart abriegeln, was wiederum schädlich für die Kopfhörer ist.
Die einfache Frequenzabhänigkeit ist genauso zu stark vereinfacht. Da die Impedanz von Kopfhörern / Lautsprechern auch vom mechanischem System abhängen. Entsprechend wird das ganze fast beliebig kompliziert, was mir unnötig erschien ;).


@Druckluft:
Um Klang subjektiv zu beeinflussen gibt es Equalizer sowie unzählige Filter die man beliebig anpassen kann. Deswegen sollte man ja eigentlich bemüht sein, dass das Equipment eben klanglich keinen Einfluss hat. Das klappt lustigerweise bei den Kopfhörerausgängen mit sehr niedrigen Impedanzen oft besser als bei Kopfhörern im gehobenem Preissegment -.-
 
Zuletzt bearbeitet:
Piktogramm schrieb:
"Bürde" ist im Bereich der E-Technik doch eher unüblich.

Da ich ein etwas älteres Semester bin, ist mir dieser Begriff alleine schon aus der MSR recht vertraut, aber Du hast Recht, "Last" ist in der Tat heute üblicher, da weniger verwirrend. "Bürde" hat man früherTM deutlich häufiger gehört. "Senke" kommt ebenfalls aus der Richtung und bezeichnet vor Allem Transistorbeschaltungen, ist eines der weniger Begriffe, die tatsächlich in die andere Richtung des Kanals wanderten.

Piktogramm schrieb:
Entsprechend wird das ganze fast beliebig kompliziert,

So einfach wie möglich, so kompliziert wie nötig. Die mechanischen Kennzahlen sind hier unbekannt, weswegen sie zwangsläufig vernachlässigt werden müssen.

Piktogramm schrieb:
Um Klang subjektiv zu beeinflussen gibt es Equalizer sowie unzählige Filter die man beliebig anpassen kann.

EQs sind keine Allheilmittel, gewisse Klangfärbungen kriegt man mit EQs nur sehr schwer hin bzw. gar nicht. Aber das geht für das Thema hier eindeutig zu weit.

Piktogramm schrieb:
Deswegen sollte man ja eigentlich bemüht sein, dass das Equipment eben klanglich keinen Einfluss hat.

Nö. Das kann man halten, wie man's will. Es soll vor Allem gefallen. Nicht umsonst gibt es auch für Laien EQs & Co, damit auch diese sich den Klang zurechtbasteln können, der ihnen gefällt.
Jedes zusätzliche Bauteil hat einen (mindestens messbaren) Einfluß auf das Signal, wer's unverfälscht haben will, sollte selber ein Instrument spielen.

Piktogramm schrieb:
Das klappt lustigerweise bei den Kopfhörerausgängen mit sehr niedrigen Impedanzen oft besser als bei Kopfhörern im gehobenem Preissegment

Äpfel und Birnen?
 
Zurück
Oben