Impendanz von In Ear Kopfhörer

tommmi222

Cadet 4th Year
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Apr. 2008
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Hab mal ne kurze Frage.

Wie bzw was bewirkt eine höhere Impedanz an In Ear Kopfhörer wenn man sie an einem MP3 Player betreibt?
Die normale Impedanz beträgt ja in der Regel 18 oder 21 Ohm.
Der Shure SE 318 hat aber 27 Ohm.
Wie wirkt sich dies auf die Soundwiedergabe aus?
 
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Soweit ich weiß beschreibt die Impendaz den Wiederstand, sprich der MP3-Player muss mehr Aufwand betreiben die Lautstärke die du bei 20ohm erreichst auch bei 27ohm zu erreichen, es wird beim gleichen Lautstärkepegel leiser sein.
 
Hätte man in sekundenschnelle googlen können ...

4eoN hat Recht. Einfacher kann man es nicht mehr erklären.
 
Mir stellte sich nur die Frage was eine höhere Impedanz ausser der Lautstärke bringt - ob das einen besseren oder schlechtern Sound bringt usw.. , sprich warum Hersteller eine viel höhere Impedanz an Ohrhörern machen wenn der Standard 18 Ohm ausreichend ist da über 95% der Ohrhörer ja nur diese 18 Ohm haben
Was bringt das dem Hersteller und dem Kunden.
 
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Die genauen Gründe für höhere Impedanzen sind mir auch nicht bekannt, jedoch dürfte ein höherer Widerstand schon irgendwas nutzen.

Viel wichtiger ist in diesem Fall (geringere Lautstärke bei gleicher Ausgangsspannung) komplett hinfällig. Der Wirkungsgrad ist hier das Mittel der Wahl. Ein paar Ohm mehr oder weniger jucken herzlich wenig, wenn man 98 oder 102db/watt als Wirkungsgrad hast...

P.S. die Impedanz ändert sich außerdem je nach Frequenz. Also sind die 18Ohm nur ein Richtwert. Genau wie 4Ohm bei Lautsprechern. Die sind auch mal gerne bei 1 oder 2 Ohm...
 
Glaube kaum, dass man hier ein Statement in richtung der Klangqualität abgebebn kann. Das hängt im Endeffekt von der weiteren architektur ab. Was es dem Kunden bringt? - denke es ist einfach völlig unwichtig für ihn. Dem Hersteller? - Denke, die gehen davon aus so ein besseres/günstigeres Produkt geschaffen zu haben!
 
In der Theorie, ist eine höhere Impedanz besser. Durch den höheren Wiederstand, kann die Schwingspule präziser reagieren. In der Praxis sind aber viele andere Faktoren für den Klang ausschlaggebend, sodass man allein von der Impedanz nichts über den Klang sagen kann.

Für Batteriegeräte würde ich persönlich eine möglichst niedrige Impedanz bevorzugen.
Das schont die Akkus und man hat selbst an schwachen Geräten noch ordentlichen Sound.
 
Okay danke f.d Antworten dann werd ich sie einfach mal ausprobieren und dann sehn wie sie sind :)
 
Eine Spule mit dünnem Draht hat ein geringeres Gewicht, als eine mit dickem. Dadurch wird das ganze schwingende System weniger träge, was grundsätzlich erstmal erstrebenswert ist. Der dünne Draht hat aber auch einen höheren Widerstand zur Folge. Durch den erhöhten Widerstand wirkt bei gleicher Spannung weniger Leistung am KH, was bei gleichem Kennschalldruck zu geringerer Lautstärke führt. Ein KH mit hoher Impedanz benötigt also in erster Linie eine hohe Spannung.
Bei niederohmigen KH verhält es sich umgekehrt. Schon bei niedriger Spannung liegt vergleichsweise viel Leistung an, die Lautstärke ist höher. Der KHV muss aber entsprechend mehr Strom liefern können, was einen niederohmigen KH daher nicht zwingend zu einer einfacher zu treibenden Last macht. Aus elektrotechnischer Sicht sollte es sich eigentlich sogar eher umgekehrt verhalten. Niederohmige Kopfhörer reagieren auch empfindlich auf hochohmige Kopfhörerausgänge, wie oft zB bei Vollverstärkern, was schnell mal zu ziemlich starken Frequenzgangverbiegungen führt.

Schon wenn man bloß die drei Großen (K701 62Ohm, HD650 300Ohm, DT880 600Ohm) betrachtet, wird klar, dass allein von der Impedanz nicht ansatzweise auf die Qualität eines KH geschlossen werden kann.
Die oft vertretene Meinung "hohe Impedanz=KHV, niedrige Impadanz=egal", kann ich so auch nicht vertreten. Meiner Meinung nach profitiert der K701 sogar noch am stärksten von guter Verstärkung und der DT880 am wenigsten der drei. Mich würde interessieren, wie andere das so sehen.

Bei In-Ears sieht das alles noch ganz anders aus. Die Impedanz ist da ohnehin immer sehr niedrig, ein um 10Ohm höherer Wert macht da eher garnichts aus, zumal der Kennschalldruck von Inears auch bei billigstens Mp3-Playern in der Regel für einen Hörschaden ausreicht. Eine höhere Impedanz würde eher auch nicht bringen, da die Dinger so klein und leicht sind, dass eine geringere Masse kaum klanglich vorteilhaft wäre. Wer den phänomenalen Bass eines richtig hochwertigen In-Ears kennt, weiß was ich meine. :D
 
Würde ich schon alles so stehen lassen.
Trotzdem kann man sich grob daran orientieren, schwaches Abspielgerät= niedrige Impedanz, starkes= hohe. Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel. :p
Portable Hörer = niedrige Impedanz, "Alles was geht Hörer"=hohe Impedanz. Das ist ja auch nicht bloß Zufall. Es sind mir zwar einige Hörer bekannt die trotz niedriger Impedanz erheblich vom KHV provitieren, hörer mit hoher dagegen, die selbst an einer normalen Soundkarte etc. noch "artgerechte" Ergebnisse liefern, nicht.

Das der DT 880 so wenig von einem KHV provitiert, lese ich immer wieder, kann ich aber selbst für die 250Ohm Version so nicht bestätigen. Der Klang an sich, ist zwar immer recht gut und selbst die Lautärke der 600er an einem Laptop ist beachtlich. Aber da steckt einfach kein Leben im Sound ohne KHV. Es gibt eben "geil laut" und "ekelig laut". Für einige scheint das aber keinen Unterschied zu machen.
 
So hab sie gestern bekommen.
Muss sagen das diese sogar lauter sind.
Am klang selber hört man keinen Unterschied.
 
moin moin, ich hänge mich mal an das thema hier an.
ich bin auf der suche nach einem vernünftigen headset und störe mich auch gerade etwas an der impedanz...
neben dem klang ist mir auch die lautstärke wichtig.
als grobe richtlinie hab ich den vorredner entnommen: kleines gerät = niedrige impedanz, größes gerät = höhe impedanz
wo stufe ich da jetzt mein notebook ein? hat es genug puste um bei 150ohm auch noch eine entsprechende lautstärke zu bekommen? oder doch ehr ein headset mit 50ohm? oder weniger? wie/wo/mit was bekomme den besten klang an meinem lappi? media markt wollt mich nichtmal probe lauschen lassen an dem sennheiser pc350 O.o
alternative: beyerdynamik MMX300, noch größerer frequenzbereich und 32ohm... und 100 euros mehr O.o
 
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